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Mut und Hoffnung – trotz alledem             

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Faber non est suae quisque fortunae. Gleichwohl, trotz alle-dem: ”A Man’s a Man for A’ That”

„Trotz alledem und alledem,
Trotz Dummheit, List und alledem,
Wir wissen doch: Die Menschlichkeit
Behält den Sieg trotz alledem!“

(Umdichtung von: „A Man´s a Man for A´ that“ des schottischen Nationalpoeten Robert Burns durch den Vormärz-Dichter Ferdinand Freiligrath, 1848)  

 

 

 

 

WARUM GEDICHTE? IN ZEITEN WIE DIESEN?

 

„Dichter“ fassen die Conditio humana, fassen somit menschliches Sein und dessen Bedingungen in Ver­se. Seit jeher. Heutzutage, „in Zeiten von Corona“, wie vormals und ehedem. Warum jedoch Verse, Aphorismen, Gedichte?

Weil Lyrik (ebenso wie „lyrische Prosa“) ein ho­hes Maß an sprachlicher Verknappung und inhaltli­cher Poin­tierung, an semantischer Prägnanz und themati­scher Fokussierung ermöglicht. Auf Inhalte, die sich – seit der Menschen und der Gesellschaft Anbeginn – wie Perlen einer Kette durch das Leben ziehen, ebenso in der alten wie in der „neuen“ Zeit, der von „Corona“: Sterben und Tod, Gut und Böse, Recht und Gerechtigkeit, Staat und Gesellschaft, Macht und Ohnmacht, nicht zuletzt Liebe, Sehnsucht, Leidenschaft. Allesamt Sujets ebenso individueller menschlicher Existenz wie kollektiven Seins, gleichermaßen Aus­druck einer ontogenetischer Beziehung von „Sein und Zeit“ wie der sozio-kulturellen Prägung des je Einzelnen.

Indes: Gedichte in Zeiten von Corona? In Zeiten eines Stellvertreterkriegs in der Ukraine? In Zeiten eines angeblichen (und angeblich, will meinen vorgeblich anthropogenen) Klimawandels? In Zeiten des Genozids in GAZA. In Zeiten, in denen ein Schwerverbrecher namens Trump Israel von den Palästinensern ethnisch säubern will. In Zeiten, in denen – mit achtzigjähriger Verspätung – der Morgentau-Plan realisiert und das deutsche Volk, wissentlich und willentlich, zu Grunde gerichtet wird. Von Verbrechern in „leitender dienender“ Funktion.

In „Zeiten, in denen ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt?“ Im post-faktischen Zeitalter, in dem ein „Staatsvirologe“ nicht einmal eine Doktorarbeit nachweisen kann: Ja wo ist sie denn, wo ist sie nur geblieben? Ist sie bloß „verschwunden“? Oder ward sie nie geschrieben?

Im post-faktischen Zeitalter, in der feudalistischen Technokratie, in dem und in der die Kälber die, welche sie, die Kälber, belügen und betrügen, schlichtweg ihre Schlächter gar noch wählen. Freiwillig, selber. In Zeiten, in denen gar viele dieser Kälber inbrünstig schreien nach (all den) Drosten, (all den) Wieler, nach Tedros Adhanom, dem WHO-Kulissen-Schieber, nach Bill und Melinda. Schreien. Neuerdings nach Trump und Musk. Höchst selbst, gar selber.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung weist (schon 2022!) allein für  Deutschland 2,5 Millionen schwerer Corona-Impfschäden nach; hochgerechnet auf ca. 4,8 Milliarden (bis zu diesem Zeitpunkt) weltweit Gespritzter dürften – bereits zwei Jahre nach Impfbeginn und ohne Berücksichtigung einer extrem hohen Dunkelziffer nicht erkannter und/oder nicht gemeldeter einschlägiger Fälle! –  ca. 150 Millionen Menschen schwere und schwerste Spritz-Schäden erlitten haben. Weil sie gegen ein Husten- und Schnupfenvirus „geimpft“ wurden, das, allenfalls, einen grippalen Infekt, eine mittelschwere Grippe verursacht. Und: An SARS-CoV2/“Corona“/Covid-19 stirbt man (oder auch Frau) nicht. (Und schon gar nicht Kind.) Man stirbt, weil man alt und/oder krank und/oder (immun-)geschwächt ist. Und Corona – allenfalls – der letzte Tropfen ist, der das Fass zum Überlaufen bringt.  

Trotz alledem und alle dem Gedichte? In der Tat: Gedichte! Gerade in solchen Zeiten. Gedichte des Widerstands, des Aufbegehrens. Des Suchens. Und Findens. Einer „neuen“ Menschlichkeit. In dieser neuen alten Zeit. Dazu, fürwahr, ist mehr als Zeit. In solchen Zeiten, in Zeiten wie diesen. In der die Wahrheit zu einer Hure geworden ist. Die sich verkauft für wenig Geld. Gerade so, wie es ihren Freiern, den „Herren“ dieser Welt gefällt. Will meinen: den Psycho- und Soziopathen, den Geisteskranken, diesem Geschmeiß, das eine neue, ihre neue Weltordnung errichten und Milliarden von Menschen dabei vernichten will. Wie dieses auf den Georgia Guidestones steht geschrieben. Beziehungsweise geschrieben stand. Bevor man diese gesprengt, weil gar viele mittlerweile erwacht, nicht nur in diesem, unsrem, in diesem der Menschen, nicht dem ihrer selbst ernannten „Oberen“ Land.

Deshalb: O Herr hilf, die Not ist groß! Und: Menschen aller Religionen und jedweder Herkunft vereinigt euch. Zur Menschheits-Familie. Kämpft gegen die Gates und Konsorten. Ebenso gegen die Bidens und Trumps. Sollen die selber einander morden. Aber uns in Ruhe lassen. Sollen sie selbst gegenseitig sich hassen. Wir wollen lieben unsere Schwestern und Brüder, ob Christen, Muslime, Hindus, Buddhisten. Für alle die ist Platz auf Erden. In Gottes, in Buddhas und in Allahs Namen. Sic und Amen!

Und bedenket wohl: Man stirbt nicht, weil man krank ist. Man stirbt am Leben. Und an den Menschen. Denn die sind unsere Krankheit zum Tode.

Warum, somit, Gedichte?

Gedichte ver-dichten: Gedanken und Gefühle, Hoffnungen und Wünsche, Sehnsüchte und die sogenannte Realität, die – vermeintlich uneingeschränkt gültig und umfassend verbindlich – tatsächlich nur die subjektive Wahrnehmung allenfalls individueller Wirklichkeiten widerspiegelt und dadurch höchst persönliche Realitäten konstituiert. Gedichte fokussieren: auf das Wesentliche, das Un-Gesagte, das Un-Sagbare. Gedichte bewegen: das, was – tief verborgen – in uns ruht und nach Ent-äußerung drängt. Aus dem Dunkel des Unter- und Unbewussten in die Helle von Wissen und Bewusst-Sein.

Mithin bringen Gedichte auch die Verzweiflung des Geistes und den Kummer der Seele zum Ausdruck. Und deren Überwindung. Durch Mit-Menschlichkeit und Liebe. Dies jedenfalls sollten Gedichte. Bewegen und bewirken. Können.

In all seinen Gedichten will der Autor, folgerichtig, den Blick auf das Wesentliche, das Ungesagte, das Un-Sagbare fokussieren, will mit dem Strich des Pinsels die Polarität menschlichen Seins und Hoffens sowie die Narben der Seele, will mit der Kettensäge die Verzweiflung des Geistes zum Ausdruck bringen.

Festzuhalten gilt: Die Verse, welche das Leben schreibt, sind immer wieder neu, eigentümlich, bisweilen bizarr; sie spiegeln Menschen in ihrer Zeit, reflektieren ebenso das, was den Menschen grundlegend ausmacht, wie die Bedingungen, unter denen er konkret geworden. Sie sind Carmina burana – moderne Vaganten-Lieder, ebenso ein Poem der Kritik wie der Besinnung, gleichermaßen Ver-Dichtung des Spotts über die Erbärmlichkeit der Herrschenden wie der Ehrfurcht vor den Wundern der Schöpfung, allem voran aber Ausdruck der Wertschätzung des Menschen. Mithin: Der Mensch  ein Traum, was könnte sein, was möglich wär, nur ein Vielleicht, nicht weniger, nicht mehr.

Des Autors Aphorismen, gereimte Gedanken und sonstige Ge­dichte – Synthese menschlicher Erfahrungen, letzter Ring einer langen Kette, Ganzes aus kleinsten Teilen, Amen eines Lebens, nicht die ganze Wahrheit, indes mehr als die Wirklichkeit, komprimierte Einsichten, eher erahnt als gedacht, Worte, in Sinn getaucht, partes pro toto, gleichwohl Eventualitäten, Zu­fälligkeiten, suchend, vielleicht auch findend und auf dem Weg nach Hause, Fragmente, die sich als Ganzes gerieren, im Zwei­fel nur eine Idee: zum Menschsein und dazu, was den Men­schen ausmacht –, sie, diese Aphorismen, Sentenzen, Gedanken und Ge­dichte, hinterfragen, folgerichtig, das nur vermeintlich „Of­fensichtliche, All­zuoffensichtliche“, das die je Herrschenden uns ein­reden möchten, damit sie ihre einträglichen Ge­schäfte betreiben kön­nen, und dienen als „Trojani­sches Pferd“, sollen sich einschlei­chen in das Innerste der Leser, in ihre Herzen und Seelen, sie sollen diese berühren und bewegen.

Damit in einer Neuen Welt, die nicht die des Klaus Schwab und seiner Konsorten, ein Gran weniger gelte, dass – frei nach Thukydides – die Starken, die Reichen und Mächtigen tun, was sie wollen, und die Armen und Schwachen dulden, was sie müssen: Deus homo, homo deus est; ecce homo, homino (Gott ward zum Mensch und der Mensch zu Gottes Ebenbild; deshalb siehe, Mensch: ein Mensch).

Derart sind Menschen und Mensch-Sein zu verstehen, nicht in der satanistischen Verkehrung – “History began when humans invented gods, and will end when humans become gods“ – eines  Yuval Noah Harari und seiner Trans- und Posthumanisten-Mischpoke.

 
 
QUOD LICET PRINCIPI ET IOVI NON LICET BOVI

NELLY SACHS ERZÄHLTE –

NICHT NUR IHREN FREUNDEN UND BEKANNTEN –

VON MENSCHEN, DIE DURCH SCHORNSTEINE

VERSCHWANDEN.

DAFÜR ERHIELT SIE DEN NOBELPREIS.

ICH KANN NUR BERICHTEN,

IN PROSA, IN REIMEN UND GEDICHTEN,

VON MENSCHEN, DIE

PLÖTZLICH UND UNERWARTET STARBEN.

INDES: Man DARF DIE EINEN

NICHT MIT DEN ANDEREN

VERGLEICHEN,

DAFÜR STELLT DAS GESETZ

IN UNSERM VATERLAND

DIE WEICHEN.

WIE ALSO WIRD MAN DIEJENIGEN EHREN,

DIE BERICHTEN –

NICHT NUR IHREN VERWANDTEN,

FREUNDEN UND BEKANNTEN –

VON MILLIONEN VON MENSCHEN,

DIE DURCH EINEN KLEINEN PIEKS

GESTORBEN.

ODER WIRD MAN SIE MORDEN?

DIE, DIE VOM PIEKS BERICHTEN.

IN PROSA, IN REIMEN UND GEDICHTEN.

ACH, KÖNNT ICH DOCH 

VON RAUCHSCHWADEN BERICHTEN,

IN REIMEN UND GEDICHTEN,

DIE AUS GROSSEN SCHLOTEN GEKROCHEN,

UND, SO SAGT MAN, NACH MENSCHENFLEISCH

GEROCHEN.

DANN WÄR EIN PREIS MIR SICHER.

UND NIEMAND WOLLT MICH MORDEN.

 
DAS MANIFEST DES 21. JAHRHUNDERTS. ODER: WIR MÜSSEN NEIN-SAGEN

(Wolfgang Borchert gewidmet. Und Ursula Haverbeck zur Ehr)

Helm ab. Nicht zum Gebet.

Zum NEIN-Sagen:

Wir müssen NEIN sagen

Zu den Spritzen,

Die uns JENE

Gegen Husten und Schnupfen

Und bald gegen Alles und Jedes

Verabreichen

Und die,

Überall auf Erden

Unzählige Menschen

Zu Krüppeln oder

Unfruchtbar machen

Oder töten werden.

Wir müssen NEIN sagen

Zum Narrativ

Eines angeblich anthropogenen

Klimawandels,

Zum Märchen,

Das uns gekaufte

Wissenschaftler erzählen,

Auf dass sie, JENE

– wie sie tunlichst nicht erwähnen –,

Die Welt im Sinne

Ihrer New World Order

Umgestalten können.

Werden.

Wir müssen NEIN Sagen

Zum Krieg in der Ukraine,

Zu dem blutigen Spektakel,

Das JENE inszenieren,

Um ihre Waffen zu verkaufen,

Um Putin zum neuen Hitler

Aufzubauschen,

Damit wir nicht erkennen,

Wie sie, JENE,

Europa und namentlich Deutschland

Zugrunde richten.

Bis zum letzten Ukrainer.

Töten. Vernichten.

Wir müssen NEIN Sagen

Zu ihrem digitalen Geldsystem,

Mit dem sie, JENE,

Die Menschen,

Weltweit, final,

In eine Abhängigkeit bringen,

Durch die sie, JENE, die Menschen,

In ihre Knechtschaft zwingen.

Wir müssen NEIN sagen

Zu unserer Feigheit,

Uns zu wehren,

Zu unsrer Angst

Aufzubegehren.

Ansonsten werden JENE

Bald JA sagen:

JA, wir haben´s geschafft,

Mit des Satans Kraft,

Wir sind die neuen alten

Herren Dieser Welt,

Sch… drauf,

Ob´s eurem Herrgott

Oder auch nicht

Gefällt.

 

 

 

 

DIE GESCHICHTE HINTER DER GESCHICHTE. ODER:  WELTWEITER MORD, GEPLANT VON LANGER HAND

 

„[I]ch denke, die Menschen müssen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, aufwachen und wirklich alles tun, … um Geoengineering zu bekämpfen. Nehmen Sie keinen weiteren Impfstoff und keine weitere Injektion von …einem Pharmaunternehmen. Sie stecken … alle mit drin … [I}ch glaube, wir kämpfen um unser Leben.“

„Ich glaube, das ist elektromagnetische Kriegsführung und Gedankenkontrolle. Menschen, die nie selbstmordgefährdet waren, sind jetzt depressiv … Und wenn ich … EDTA-Infusionen mache, ist das wie ein chemischer Exorzismus.“

Die „Forschungsergebnisse liefern Beweise für selbstorganisierende Nanotechnologie, welche in den COVID-19-Impfstoffen, im Blut von Geimpften und Nichtgeimpften sowie im Geoengineering-Niederschlag gefunden wurden. Sie wurden für die Resolution ´Verbietet die Impfungen´ [Originaltitel: Ban the Jabs] verwendet, die in 11 republikanisch regierten Bezirken der USA verabschiedet wurde. Sie waren zudem Teil von 25 nationalen [ARM-]Grand-Jury-Petitionen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowie Teil der Beweismittel für Dr. Joseph Sansones Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung vor dem Gericht in Florida, in dem COVID-19-Impfungen als Massenvernichtungswaffen deklariert werden sollen und deren sofortige Entfernung vom Markt gefordert wurde.“

Vorangehende Zitate sprechen eine eindeutige Sprache; der werte Leser beurteile selbst, ob der nun vorliegende 4. Band von „Themen der Zeit – zu der Menschen Leben wie zu ihrer Sterblichkeit“ schwadroniert oder in zuvor zitiertem Sinne Fakten reflektiert, die unser aller Leben bedrohen. Mithin: Ihr Menschen dieser Welt, werdet endlich wach, auch wenn die Botschaft nicht gefällt.

Vorab anzumerken gilt: Die Ausführungen über sich selbst organisierende Nanotechnologie bedürfen einer Kontextualisierung; deshalb Ausführungen, Fußnoten und Exkurse, welche Thematik wie Problematik von Lipidnanopartikeln, Nanobots und Mikro-/Nanochips im Blut in einem größeren Zusammenhang einordnen und ad oculos demonstrant, in welch Kontext jene diabolischen Kräfte schalten, die nicht nur durch gentechnische Humanexperimente, Impfung genannt, und durch Chemtrails resp. Geoengineering, sondern auch durch sonstiges „Teufelswerk“ – namentlich durch transhumanistische Bestrebungen und Unternehmungen sowie durch biodigitale Konvergenz – zum Schaden der Menschheit walten.

Zu dieser, der biodigitalen Konvergenz, ist festzuhalten: Um die Jahrtausendwende verbreiteten sich transhumanistische Idee und Praxis mit zunehmender Geschwindigkeit. Zwar ist transhumanistisches Gedankengut kulturell tief verwurzelt, war aber jahrhundertelang eine bloße Fiktion; nunmehr schien und scheint sie, die Idee, die Fiktion, möglich: Die „Schwächen“ der menschlichen Natur sollen durch Künstliche Intelligenz und neue Technologien in einer Vierten Industriellen Revolution „überwunden“ werden  (unbeachtlich des Umstands, dass eben diese „Schwächen“ das Mensch-Sein möglicherweise erst ausmachen).

Jedenfalls definiert die „Vierte Industrielle Revolution“ nicht (mehr nur) das „Internet der Dinge“ (IoT), sondern die biodigitale Konvergenz, das Verschmelzen von Mensch und informationstechnologischem Datenfluss, die Fusion von (humaner) Biologie und  IT; die Menschen werden nicht mehr durch Chip-Implantate, sondern durch elektromagnetische Ströme beeinflusst, gelenkt und manipuliert, der Tod soll abgeschafft, Alter und Krankheit sollen überwunden werden – bleibt mir, dem Autor, nur anzumerken: Das Narrativ, biodigitale Konvergenz werde den Menschen in seinem Mensch-Sein befördern, ist eine Phantasmagorie. Bestenfalls. Realiter wird sie, die Konvergenz von Biologie, BIG DATA und Technologie, die Menschen zu seelenlosen Cyborgs machen, zu Sklaven, die zum Wohle ihrer Herren – im wahrsten Sinne des Wortes – auf Knopfdruck funktionieren, wird sie zu Chimären machen, die die Bezeichnung „Mensch“ nicht mehr verdienen.

Ja, in der Tat: Der Golem scheint möglich. Aber der Golem wird ein schlafendes, nicht selten indes überaus waches, destruktives Ungeheuer sein. So weit vom Mensch entfernt wie die Erde von der Sonne.

Bereits vor einem Jahrzehnt schieb ich zu Chemtrails, zu Nanopartikeln, zu Mikro- und Nanochips und den sich daraus ergebenden Möglichkeiten, Menschen zu manipulieren, zu schädigen und zu töten, was hier zu wiederholen  scheint vonnöten:

Die entsprechenden, als Biotelemetrie  bezeichneten Techniken sowie geeignete technische Einrichtungen zur Informationsübertragung (zwischen definierten Personen – „targeted individuals“ – und den zugehörigen Sende- bzw. Empfangsstationen) stehen zur Verfügung; die erforderlichen Implantate sind mittlerweile kleiner als der Kopf einer Stecknadel; wahrscheinlich können sogar Empfänger/Sender in der Größenordnung von Nanopartikeln appliziert werden, beispielsweise durch Spritzenkanülen, durch verabreichte (Spritzen-)Flüssigkeiten oder auch durch die Atemluft und großflächiges Versprühen von Aerosolen (durch Flugzeuge), wobei die Aerosole eben die als Empfänger/Sender dienenden Nano-Partikel enthalten (Chemtrails). Eine Individualisierung (gezielter Einsatz gegenüber exakt definierten Personen) ist (wohl und auch) mittels der DNA dieser Personen als Zielmarker möglich; die Mini-Implantate (gleich welcher Größe und Art) werden namentlich durch ELF-Wellen und mit Hilfe von HAARP als gigantischer Sendeanlage gesteuert. Und die Medizin im Allgemeinen sowie Psychologie, Psychiatrie und Psychochirurgie im Besonderen stellen sich in den Dienst einer immer umfassenderen, nachgerade allumfassenden MindControl (Bewusstseins-Kontrolle), helfen mit und dienen dazu, menschliches Verhalten weltweit vorherzusagen, zu steuern und zu kontrollieren.

Jedenfalls lässt sich der menschliche Organismus – wie hinlänglich bekannt – durch Röntgen-/radioaktive Strahlung beeinflussen resp. schädigen, aber auch durch Mikrowellen, weiterhin durch Ultra- und Infra-Schall, schließlich auch durch elektromagnetische resp. Skalar-(Tesla-)Wellen: „Es gibt nach neuesten Untersuchungen grundlegende Algorithmen im menschlichen Gehirn, die durch jede Reizempfindung in gehirnspezifische Codes transformiert werden. Eine unmittelbare Beeinflussung dieser Algorithmen im menschlichen Gehirn durch elektromagnetische Felder benötigt Energielevel, die durchaus im üblichen Bereich technischer Anwendungen liegen. Die genaue Kenntnis dieser Felder erlaubt den direkten Zugriff auf fast alle komplexen neurokognitiven Prozesse, die mit dem menschlichen Selbst, dem Bewußtsein und den Erfahrungen sowie dem Gedächtnis verbunden sind.“ Im Klartext: Menschliches Verhalten lässt sich durch elektromagnetische Wellen unmittelbar steuern.

Bedenkt man, dass es (nur beispielsweise) mittlerweile möglich ist, dass (einfache) Gedanken einer als Sender fungierenden Person in binäre Signale und damit in Botschaften transformiert, von Kontinent zu Kontinent übertragen und dann von einer Empfänger-Person wahrgenommen und verstanden werden, ist unschwer vorstellbar, welche Möglichkeiten der Bewusstseins-Beeinflussung und -Kontrolle dadurch entstehen, dass im ELF-Bereich entsprechende Frequenzen gesendet und menschlichen Gehirnen – weltweit – in den (zur Erzielung einer beabsichtigten Wirkung) erwünschten Aktivitätsbereichen jeweils aufmoduliert, d.h. aufgezwungen werden. Dadurch lassen sich – durch die Wahl einer entsprechenden Frequenz und mittels Variierung der Senderleistung – alle nur denkbaren Empfindungen, Gemütszustände (von verzweifelt bis euphorisch), Aktivitätsniveaus (von Lethargie bis Aggressivität) und dergleichen mehr von außen oktroyieren: gegen den Willen der Betreffenden und Betroffenen und/oder von diesen unbemerkt.

Und schon vor zehn Jahren schrieb ich ebenfalls:

„Die größte gemeinnützige Stiftung der Welt, die Bill-and-Melinda-Gates-Foundation, hat angekündigt, ausgewählte Forschungs- und Entwicklungsprojekte in aller Welt mit Millionenbeträgen zu unterstützen. Besonders gefördert werden das deutsche Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und das Helmholtz-Institut für Pharmaforschung bei der Entwicklung von Impfstoffen, die in Nanopartikeln enthalten sind und ´beim Kontakt mit menschlichem Schweiß´ freigesetzt werden. Die Wirkungsweise wird so beschrieben: ´Die Nanopartikel dringen über Haarfollikel in die Haut ein, platzen im Kontakt mit menschlichem Schweiß und setzen die Impfstoffe frei.´ [Anm.: In solchem Kontext sind auch die Schwermetalle zu sehen, die als Chemtrails ausgebracht werden, abregnen und liquorgängig sind, also die Blut-Hirn-Schranke zu durchdringen vermögen: Derart werden weltweit die Partikel appliziert, mit deren Hilfe (über HAARP und dergleichen) gigantischen Manipulationen der Weltbevölkerung möglich sind, wahrscheinlich bereits stattfinden, jedenfalls in größtem Ausmaß vorbereitet werden!] Die Finanzmittel sind Teil des Förderprogramms Grand Challenges Explorations der Gates-Stiftung. Damit sollen ´Erfolge im Kampf gegen globale Gesundheitsprobleme erzielt werden´. Die durch Schweiß aktivierten Nanopartikel-Impfstoffe könnten verabreicht werden, ohne dass der Geimpfte selbst davon erfährt. Beispielsweise durch einen feinen Sprühnebel, in den jeder eingehüllt wird, der eine Sicherheitskontrolle an einem Flughafen passiert, oder durch das Belüftungssystem in öffentlichen Schulen. Auf diese Weise könnten ohne Wissen der Betroffenen künftig versteckte Massenimpfungen durchgeführt werden. Im Klartext: Man würde also selbst gar nicht wissen, dass man geimpft wird.“

Und weiterhin: „Bösartige Verschwörungstheoretiker“ führen in diesem Zusammenhang wie folgt aus: „Bill Gates lieferte einen merkwürdigen Kommentar … [:] ´[W]enn wir einen guten Job machen im Bereich Impfungen …, so können wir die (d.h. seine für 2050 prognostizierte Zahl von 9 Milliarden Menschen) wahrscheinlich um 10-15 % senken.´“

Heutzutage sollen Mensch und Maschine nicht nur im militärischen, sondern auch im zivilen Bereich mehr und mehr verschmelzen, sollen menschlicher Geist und menschlicher Körper denen, die über sie verfügen, dienen: Derart wird die Biologie des Einzelnen von JENEN, die dazu die Mittel und Wege haben, beherrscht, transformiert, nutzbar gemacht. Und bestehe der Nutzen für JENE – für die Herren dieser Welt und für die, die ihnen dienen – auch „nur“ darin, dass sie menschliche und biologische Existenz vernichten. Wegen angeblicher Überbevölkerung. Wegen vorgeblich anthropogenen Klimawandels. Wegen anderer vorgeschobener Gründe mehr.

„In dem Dokument ´Shape the future´ der Europäischen Kommission wird erörtert, dass bis zum Jahr 2050 eine neue Form des Menschen, der so genannte Transhumane, entstehen wird, der mit der Technologie verschmolzen ist und über erweiterte menschliche intellektuelle, physische und psychische Fähigkeiten verfügt … [I]n diesem Dokument heißt es, dass genetisch verbesserte Menschen die Mehrheit in der Welt sein werden. Mit … Implantations-Techniken und der Schaffung von direkten Nervenverbindern in Körpern, Sensoren und weiterentwickelten Implantaten soll dies bis 2050 gängige Praxis sein … Das Problem … ist jedoch, dass dies auch absolute Kontrolle bedeutet. Wenn der Supercomputer mit Künstlicher Intelligenz feststellt, dass Ihr Denkprozess … oder Ihre Biologie nicht ihren Vorstellungen entspricht oder Sie als total inakzeptabel auffallen, kann er beispielsweise Ihr Herz von Ihrem Körper aus anhalten.“

Spätestens seit der „Corona“-Zeit wurde auch für die breite Masse erkennbar, dass und wie sich iPhones – mittlerweile auch Android-Geräte – miteinander verbinden und so ihre Track-and-Trace-Funktion erfüllen. Mit anderen Worten: Mit dem I-Phone in der Tasche lässt sich jeder jederzeit orten – Geheimdienste und sonstige (nicht nur staatliche) Observierer wissen, wo sich die Zielperson gerade aufhält, wobei Bluetooth LE-Signale auch dann übertragen werden, wenn das jeweilige Smartphone ausgeschaltet ist. Zudem kann die KI Geräte in derartigen Mesh-Netzwerke nicht nur orten, sondern auch manipulieren; gleiches gilt für Nanopartikel (Smartdust) und Nanobots innerhalb solcher Netzwerke.

Zudem lassen sich durch WiFi-Sensing seit mehr als einer Dekade 3D-Modelle – z.B. von Menschen und Häusern – erstellen. Diese Modelle werden beispielsweise zu gezielten Strahlenangriffen genutzt, um unliebsame Menschen aus dem Weg zu räumen: solches versuchte man bei mir, dem Autor im Sommer 2022. Weil meine Corona-Maßnahmen-Kritik anfing, unüberhörbar zu werden.

Jedenfalls: Die globale Erprobung einer umfassenden Anwendung der Nanotechnologie auf die Menschen, deren Steuerbarkeit sowie physische Schädigung und Vernichtung waren der Grund für das weltweite Humanexperiment, das unsere Oberen, ganz im Sinne ihrer „smarten“ Propaganda, Covid-19-Impfung nennen. Und all die Bhakdis, Weigels, Hockertz, Sönnichsens oder auch Walachs haben nichts, aber auch gar nichts kapiert! Die Einpflanzung von Mikrochips wird zunehmend überflüssig, zu einem Relikt der Jahrtausendwende; heutzutage sind es Nanobots und Nanochips, die in biologische Zellen inkorporiert werden und ein Nanonetzwerk bilden.

„Molekulare Roboter auf Lipidvesikel-Basis … sind Realität. Sie können … Lipid-Nanopartikel herstellen, in denen durch DNA Berechnungen durchgeführt werden … An diesen Lipid-Nanopartikeln sind Sensoren angebracht. Dabei handelt es sich um einen neuen molekularen Roboter, der … in der Lage ist, Biomarker zu erkennen, Signale innerhalb lebender Zellen zu übermitteln, Energie umzuwandeln … [D]iese Dinger [die Lipidnanopartikel, die Liposomen] sind nicht einfach ein Transportmechanismus für mRNA …, denn die meisten Teams weltweit haben keine mRNA [in den Covid-19-„Impfungen“] gefunden. Sie sind ein Transportsystem für die Nanotechnologie.“

In jeder Impfspritze sind Billionen(!) von Lipid-Nanopartikeln enthalten (angeblich oder tatsächlich, um den frühzeitigen Abbau der [Impf-]m-RNA zu verhindern resp. zu verzögern und um deren Transport in die Zellen zu ermöglichen bzw. zu erleichtern), Nanopartikel, die sich ihrerseits als höchst problematisch erweisen: Beträchtliche Impfnebenwirkungen (wie Fieber, Schüttelfrost und Nervenlähmungen) sind unausweichliche Folgen, ebenso schwere lokale oder systemische (Entzündungs-) Reaktionen sowie autoimmunologische Entzündungsprozesse. Insbesondere aber ist die Gefahr einer pathologischen Blutgerinnung sowie der Bildung von Thrombosen und Embolien (namentlich von Sinusvenenthrombosen sowie von Lungen- und Hirninfarkten) deutlich erhöht. Zudem: Nanopartikel werden kaum abgebaut, sind extrem reaktiv und zerstören letztendlich alle Gewebe, mit denen sie in Kontakt kommen; der (menschliche oder tierische) Körper reagiert (zu Reparaturzwecken) mit der Bildung von Globulinen, die als Antikörper und Impferfolg fehlgedeutet werden!  Selbst die Mainstream-Lügen- und -Lücken-Medien berichten von der Gefährlichkeit solcher Lipid-Nanopartikel: „Das UBA [Umweltbundesamt] zitiert Studien, denen zufolge Nanopartikel, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind, bis tief in die Lunge vordringen und dort Entzündungen auslösen können. Im Tierversuch seien die Teilchen bis in den Kern von Körperzellen gewandert und hätten dort die Erbinformation geschädigt. Zudem gebe es Hinweise, dass Nanoröhrchen aus Kohlenstoff bei Tieren Erkrankungen auslösen können, die jenen von Asbestfasern ähnlich sind.“ „Der wirklich gefährliche Bestandteil der gespritzten Substanz sind die Nanopartikel … Diese ultra-kleinen Teilchen sind bei den Produkten von BioNTech und Moderna … angegeben[!], … [sie sollen] die empfindliche mRNA einhüllen. Abgesehen von … [ihrer] Winzigkeit enthalten sie auch noch den hoch-allergenen Stoff Polyethylenglykol PEG … [Anzunehmen ist], dass die Virus-Legende … bewusst … gestreut wird, um von den weitverbreiteten Schäden durch unvollständig erforschte, aber äußerst profitable Nano-Technologie abzulenken – das betrifft massive Schäden in Umwelt und Natur … [so]wie die Gesundheit von Mensch und Tier … [Vice versa] erzeugt die Nano-Technologie genau die Art von Gesundheitsschäden, die man behaupteten Viren anlasten kann: Das nennt man einen Teufelskreis. Es ist also ein geniales Spiel mit gigantischem finanziellem Gewinn und mit maximalem psychologischem Druck … durch … Angst und Panik – bei völliger Unkenntnis darüber, wo die wirklichen Gefahren … [lauern].“

Festzuhalten gilt: Durch ein intrakorporales Nanonetzwerk werden Neurone mit nanoskaligem Graphen, das durch „Impf“-Spritzen (so genannter m-/mod-RNA-Impfungen) verabreicht wird, und mit den Schadstoffen – namentlich den (Schwer-)Metallionen – des Fallouts der Chemtrails (vulgo: mit dem, was auf uns herniederregnet) verbunden und bilden mit diesen gemeinsame Schnittstellen; dort werden die Mikrochips generiert, die billionenfach in unserem Blut (nicht nur der Geimpften, sondern auch der Ungeimpften – Lemma: Chemtrails!) zu finden sind und die sich selbst konstruieren und immer wieder neu generieren (Selbstreplikation).

„Probanden, die mit Graphenoxid-Nanopartikeln geimpft wurden, können mental manipuliert werden, indem sie verschiedenen Frequenzen [namentlich] innerhalb der 5G-Bereiche ausgesetzt werden. Sie [die Probanden] können Gefühle, Gedanken oder Erscheinung…[en] entwickeln, die eigentlich gar nicht existieren. Sie [die Graphitnanopartikel an den Synapsen] können [im Zusammenspiel mit 5-G-Frequenzen] gefälschte Erinnerungen hervorbringen oder real existierende Erinnerungen löschen.“

Bereits in früheren Ausführungen zu Corona und den Covid-10-„Impfstoffen“ schrieb ich diesbezüglich: „Alle analysierten Stoffe – Pfizer, AstraZeneca, Johnson, Moderna – enthalten ausnahmslos Nanotechnologie. Wir haben darin Nano-Router gefunden, welche außerdem auch MAC-Adressen senden, die registriert werden können. Mittels drahtloser Bluetooth-Technologie mit Hilfe einer App auf dem je eigenen Handy.  Wir fanden [auch] Nanoantennen und plasmonische Antennen, die solche Signale verstärken. Ebenso haben wir Nano-Rektene identifiziert (die als Brücke und Wechselstrom-Gleichstromrichter fungieren) sowie Codecs und bestimmte logische Gatter zur Verschlüsselung dieser Nanokommunikation zwischen dem inokulierten Individuum und einem entfernten (Remote-)Server. Das Rohmaterial für die Entwicklung dieser mikrostrukturellen Verbindungen ist Graphenoxid, das vorhanden sein muss, damit sich solche komplexen Strukturen im Körper selbst zusammensetzen. Das in den Körper injizierte Graphenoxid entwickelt in Kontakt mit Wasserstoff und lebenden Zellen magnetische Eigenschaften. Daher tritt bei der Mehrheit der geimpften Personen ein verstärkter Magnetismus an der Einstichstelle auf und später dann im oberen Solarplexus- und im Schädelbereich. Das Graphenoxid wird im Organismus von unserem Immunsystem wie ein Krankheitserreger angesehen.

Nach der Injektion zeigt es eine Affinität zum zentralen Nervensystem. Insbesondere zu unserem Rückenmark und unserem Gehirn, wegen ihrer höheren elektrischen Leitfähigkeit. Innerhalb des zentralen Nervensystems kann es zu Lähmungen von Gliedmaßen, Schlaganfällen und Erkrankungen des Nervensystems führen. Graphenoxid hat einen hohen Blutgerinnungsfaktor und erhöht die Thrombogenizität, fördert Thrombosen. In letzter Konsequenz bewirken diese Thrombosen alle Arten von Herz-Kreislauf-[Schäden] wie Embolien, Ischämie (fehlende Blutversorgung der Gewebe), Herzinfarkte, Aneurysma[ta] (Ausweitung der Blutgefäße) usw.

Graphenoxid hat … eine Affinität zu hoch elektrischen Organen wie unserem Herzen, besonders bei erhöhter Herzaktivität und dadurch erhöhter elektrischer Aktivität …  Das Graphenoxid steuert das Herz an und verursacht dessen Entzündung, das heißt eine Myokarditis oder Perikarditis.

Graphenoxid hat die Eigenschaft, elektromagnetische Strahlung im Umfeld zu absorbieren und sie … zu vervielfachen. Es bewirkt kleine Entladungen, die Herzrhythmusstörungen bewirken. Das erklärt, warum so viele Sportler an Herzrhythmusstörungen leiden, sobald sich ihre Herzaktivität erhöht.

Die Folgen solcher Herzrhythmusstörungen sind Bewusstlosigkeit und Kreislaufkollaps, die im Zusammenhang mit einem plötzlichen, abrupten Tod stehen können. Große Teile unserer geimpften Bevölkerung erleiden einen plötzlichen und unerwarteten Tod, sobald sie sich in der Nähe von Mikrowellen-Quellen aufhalten.   Graphenoxid hat ebenfalls die Fähigkeit, Mutationen hervorzurufen, Chromosomenveränderungen und Krebs, so dass Personen, die kürzlich an … Neoplasmen erkrankt waren, nach der Impfung wieder schneller Metastasen entwickeln. Zuvor völlig Gesunde haben ein hohes Risiko zu erkranken.  Graphenoxid ist extrem giftig, und seine Toxizität ist zusätzlich abhängig von der elektromagnetischen Strahlung, die es aufnimmt. Wo Graphenoxid auftritt, verursacht es Gewebe- sowie systematische, organübergreifende Entzündungen; es sorgt außerdem für die Entstehung von Kaskaden freier Radikale. Letztlich … [bestehen] das – nicht vorhandene, nicht isolierte, nicht gereinigte, nicht kultivierte – ´Sars-Cov2-Virus´ … und seine Varianten tatsächlich aus Graphenoxid, das, wissentlich und willentlich, [bereits] den „Grippeimpfungen“ 2019-2020 zugesetzt wurde. Anders ausgedrückt: Die Krankheit, die als Covid-19 ausgewiesen wird, ist schlichtweg und schlechterdings ein akutes, Graphen-verstärktes Bestrahlungssyndrom.

Deshalb hatte die erste und einzige ´Welle´ unsere Senioren in den Altersheimen als Zielpersonen; sie weisen eine fast 100%ige ´Grippeimpfquote´ auf. Unsere alten Menschen wurden zunächst mit der Substanz ´geimpft´ und danach mit … Mobilfunkantennen bestrahlt. Die – verdächtigerweise in 8 von 10 Fällen – in direkter Umgebung von Altenpflege- und Altenwohnheimen errichtet wurden. So haben sie den Genozid an den alten Menschen als … [Vorwand] benutzt, um der Weltbevölkerung vorzugaukeln, es handele sich um ein neues Coronavirus. 

Graphenoxid hat eine spezielle Vorliebe für Neurone. Sobald es sich … eingenistet hat, generiert es ein künstliches Neuronennetz, welches nach und nach das natürliche ersetzt. So gelingt es dem Graphen, die neuronalen Synapsen zu zerstören. Derart kann es unser Gehirn kartografieren und … Daten über unsere Erinnerungen, unsere Gedanken, Empfindungen, Emotionen und Gefühle sammeln … Man kann das Graphenoxid fernsteuern und drahtlos stimulieren, indem man … die neuen Technologien 4G, 4G+ und 5G nutzt. Alle ´Geimpften´ übertragen ihre Daten an einen externen Server, der mit künstlicher Intelligenz gesteuert wird …“

Bereits erwähnt wurde und nochmals festzuhalten gilt: Unabhängig voneinander fanden viele Wissenschaftler, weltweit, keine (m-/mod-) RNA in den Covid-10-Impfungen, sie fanden weder Phosphor noch Stickstoff, die Bausteine der Ribonukleinsäure. Aber sie fanden (krebserregende) DNA-Verunreinigungen, sie fanden Hydrogele, sie fanden Schwermetalle wie (radioaktives) Cäsium, Silizium, Aluminium und Titan; Titan und Aluminium gelten als Starter für  selbstorganisierte Polymere. Sie fanden Gadolinium, ein hochtoxisches Röntgenkontrastmittel (für MRT-Untersuchungen). Und sie fanden auch Graphen (s. die einschlägigen Ausführungen zuvor). „Bis Ende 2023 wurden in den COVID-19-Impfstoffen der verschiedenen Hersteller 24 nicht deklarierte chemische Elemente durch Rasterelektronen-Mikroskopie in Verbindung mit energiedispersiver Röntgenspektroskopie (SEM-EDX) nachgewiesen, und zwar von verschiedenen Forschergruppen aus unterschiedlichen Ländern. Weltweit.“

Darüber hinaus befanden sich unter den nicht deklarierten Elementen alle 11 Schwermetalle: Chrom wurde in 100 % der Proben gefunden, Arsen in 82%, Nickel in 59 %, Kobalt und Kupfer in 47 %, Zinn in 35%, Cadmium, Blei und Mangan in 18 % und Quecksilber in 6 %. Insgesamt wurden 55 nicht deklarierte chemische Elemente gefunden und mit ICP-MS quantifiziert. Kombiniert man diese Erkenntnisse mit den Ergebnissen von REM-EDX, so wurden insgesamt 62 nicht deklarierte chemische Elemente in den verschiedenen Produkten gefunden. In allen Marken fanden wir Bor, Kalzium, Titan, Aluminium, Arsen, Nickel, Chrom, Kupfer, Gallium, Strontium, Niob, Molybdän, Barium und Hafnium. Bei der ICP-MS stellten wir fest, dass der Gehalt der Proben heterogen ist und die elementare Zusammensetzung in verschiedenen Aliquoten variiert, die aus demselben Fläschchen extrahiert wurden.“

Stellt sich die Frage: Was hat all dies in einem „Impfstoff“ zu suchen?

Jedenfalls: Die 55 nicht deklarierten chemischen Elemente sind allesamt komplexe Metalle, die in der Halbleitertechnologie Anwendung finden und para-/diamagnetisch sind (wie das zuvor erwähnte Graphen); nicht von ungefähr reagierten viele Geimpfte namentlich an der Injektionsstelle magnetisch. Die bereits erwähnten Lanthanide „sind auch fluoreszierend, sie geben also Lichtsignale ab, die für die mikrobiotische Photovoltaik [Konzept, bei dem … (man) Photovoltaikanlagen zur Produktion von Mikroben als Nahrungsmittel … (nutzt)] verwendet werden … Sogar Uran wurde in den Injektionen gefunden, das ebenfalls durch Geoengineering versprüht wird. Es handelt sich … um ein radioaktives Element, das die Entstehung von Krebs beschleunigt, den wir jetzt explodieren sehen. Die Krebsraten bei den 40-Jährigen haben sich seit der Einführung der Pandemie als Teil der Entvölkerungs-Agenda vervierfacht. Young Mi Lee aus Südkorea dokumentierte 54 COVID-19-Impfstoffampullen und fand drei bis vier Millionen Nanopartikel pro Milliliter COVID-Injektion. Sie inkubierte … diese über einen Zeitraum von zwei Jahren und stellte eindeutig fest, dass die Technologie andauernd aktiv war, durch Wi-Fi, 5G und EMF verstärkt wurde und die Spermienzahl sowie das menschliche Blut dezimierte, und dass auch geimpfte Männer … diese Nanotechnologie noch zwei Jahre nach der Impfung in ihren Spermien replizierten.“

Wohlgemerkt: In einer einzigen Impfdosis lassen sich 1 Billion (id est: 1.000 Milliarden!) Mikro- und Nanoroboter unterbringen, die Biochips generieren und strukturieren; letztere produzieren (sich selbst organisierende) Fäden und sonstige (dreidimensionale) Strukturen. In solch Kontext ist auch das Shedding-Phänomen zu sehen: „Ich begann dann, dieses Phänomen, das man ´Shedding´ nennt, aufzuklären. In den Pfizer-Dokumenten steht, dass ein ungeimpfter Mann, der die Luft in der Nähe einer geimpften Frau einatmet, die Impfung auf eine andere ungeimpfte Frau übertragen kann. Das sind biologische Waffen, die sich selbst verbreiten. Sie wussten über diese Übertragung Bescheid.“

In der Tat: Die Lipidnanopartikel und Nanobots und all die zuvor beschriebenen Substanzen in den LNPs sind (aufgrund ihrer geringen Größe) aerogen übertragbar (und werden zu Impfzwecken schon seit geraumer Zeit in der Tiermedizin eingesetzt); im „Wirtsorganismus“ (also bei dem, der sich aerogen oder auf sonstigem Transfektionsweg infiziert hat) organisieren sich die LNPs resp. Nanobots neu und „vampirisieren“ den Wirtsorganismus; auch mir, dem Autor, sind zahlreiche Fälle bekannt, in denen die „Geimpften“ (derzeit noch, wahrscheinlich nur vorerst) symptomlos sind, die „Gesheddeten“ indes über eine breite Palette einschlägiger Gesundheitsstörungen klagen.

Jedenfalls: Das Immunsystem der (m-RNA-, LNP-, Darpa-Gel, Graphen-, Sonst-was-)Gespritzten ist irreversibel geschädigt, die Zahl derer, die beispielsweise an Krebs erkranken, aber auch zunehmend an banalen Infekten versterben, wird kontinuierlich steigen. In Dimensionen, die kaum vorstellbar sind. Zudem stellt sich immer mehr  heraus, dass zuvor Fortpflanzungs- resp. Gebärfähige, in der Tat, die „last generation“ sind. Weil sie durch die „Impfung“ sterilisiert wurden. Kurzum: Bill Gates und Konsorten haben ihr Ziel erreicht – durch ihre sog. Impfungen, durch deren direkte Schäden und durch die mittelbaren bei unzähligen Shedding-Opfern. Mithin, ebenso traurig wie wahr: Hüte dich vor den Geimpften. Wenn dir dein Leben lieb ist.

Bereits früher führte ich zu Morgellons und Chemtrails aus und stellte die (rhetorische) Frage, was wohl mit all den Substanzen, die (als Nanopartikel oder in sonstiger Form) in Chemtrails enthalten sind, passiert. In der Tat, sie regnen nieder. Und sind Hauptbestandteil der Feinstaubbelastung: „Clifford Carnicom … dokumentierte bereits 2014 das Wachstum von ´Morgellons´ , einer fortschrittlichen, nanotechnologisch… synthetischen Biologie, die seit Jahrzehnten mittels Geoengineering versprüht wird und das eigentliche Testgelände vor der Einführung der COVID-19-Spritzen war. Bei diesen Leuten [mit „Morgellos“] kamen Mikrochips aus der Haut, und sie [die Chemtrail-Opfer] wurden als wahnhaft bezeichnet, aber es waren genau die gleichen Chemikalien [die auch in den Chemtrails resp. dem Niederschlag aus Chemtrails zu finden sind] … Wir setzten das Blut Ungeimpfter … zwei Stunden lang einem schwachen elektrischen Strom aus. Und das ungeimpfte Blut, das normal aussah, entwickelte sich zu … fadenförmigen, gummiartigen Gerinnseln, weil der Strom diese Selbstorganisation fördert. Anschließend untersuchten wir die chemische Zusammensetzung mittels Nah-Infrarot-Spektroskopie … … [W]as wir fanden, war Vinyl. Vinyl ist Polyvinylalkohol, … Plastik. Wir fanden Alkene und Polyene. Das ist Polyethylenglykol, was für die Lipid-Nanopartikel in den Impfungen verwendet wurde. Wir haben auch Polyamide gefunden. Polyamide sind Nylon-Spinnenseide. Es ist Kevlar [hitzebeständige, synthetische Faser, welche eine sehr hohe Festigkeit bei einem sehr geringen Gewicht bietet]. Es sind militärisch genutzte Substanzen, die nicht abgebaut werden können. Wir haben auch Silikon und Schwefel gefunden.

Wir untersuchten nun das Blut Geimpfter und Ungeimpfter und verglichen es mit dem Isolat dieser so genannten Cross-Domain-Bakterien. Und die chemischen Signaturen stimmten überein. Es wurde also Hydrogel gefunden und Polyene, Polyethylenglykol, Polyvinylalkohol, Polyamide. Dies wurde dann später … [bestätigt, als man]  in den COVID-Impfstoffen genetisches Material fand, das die Spinnenseide von Abseilfäden kodierte. Spinnenseide ist ein Polyamid. Es wird in der Militärwissenschaft verwendet, um z. B. Panzerungen für die US-Armee herzustellen. Man kann dieses Material nicht abbauen.“

Kurzum: Die Strukturen, die als „Morgellons“ imponieren, deretwegen die Betroffenen eines Dermatozoenwahns bezichtigt werden, sind nichts anderes als der Niederschlag aus den weltweit versprühten Chemtrails, der, letzterer, durch Nanobots im menschlichen (wie tierischen) Organismus (ggf. neu, jedenfalls selbst) strukturiert wird und (dann?) eigenbeweglich ist: zu Vinyl strukturiert wird, zu Alkenen und Polyenen, zu Polyvinylalkohol, d.h. Plastik, zu Polyamiden, zu Nylon-Spinnenseide resp. Kevlar, mithin zu militärisch genutzten, nicht abbaubaren Substanzen, auch zu Hydrogel, das als Empfänger von 4G-/5G-Stahlung dient, wodurch eine Manipulation des betroffenen Individuums von außen ermöglicht wird.

Durch solche und ähnliche Manipulationen wird die Leitfähigkeit des Blutes (als Energieträger des menschlichen Lebens) bis zur Hälfte vermindert, die Erythrozyten werden „vampirisiert“, mit Fremdstrukturen angefüllt und für den Sauerstofftransport unbrauchbar (im Dunkelfeldmikroskop an der sog. Geldrollenbildung erkennbar); (auch) derart lässt sich das CFS (das Chronische Fatigue-Syndrom) erklären: Die Betroffenen werden – technologisch resp. elektro-(patho-)physiologisch gesehen – zur (sich nach und nach entleerenden) Batterie vorbeschriebener Prozesse und durch den solcherart resultierenden Energiemangel zum Beschleuniger ihres eigenen vorzeitigen Alterungsprozesses mit allen damit verbundenen Erkrankungen.

Lässt man das Blut Covid-19-Geimpfter stehen, entstehen gummiartige Gerinnsel (Clots) – weil Filamente Geimpfter, aber auch durch Shedding Transfizierter unter der Einwirkung von (extrem schwachem) Strom wachsen, lässt sich eine Verklumpung des Bluts auch bei einer Vielzahl Ungeimpfter nachweisen. Die Clots sind hart, unelastisch und von gummiartiger Konsistenz; mit chemischen Mitteln lassen sie sich nicht auflösen. Mikroskopisch finden sich blaue(!) Nanotech-Filamente; diese replizieren sich lange über den Tod des Verstorbenen hinaus, selbst im (Rest-)Blut Einbalsamierter. Dass solch nanotechnologischen Gebilde zu ausgedehnten Thrombosen mit oft tödlichem Ausgang führen können, geradezu müssen, beweisen nicht nur die unzähligen Clots, die namentlich amerikanische und britische Einbalsamierer gefunden haben, sondern erschließt sich bereits denklogisch. Hervorzuheben gilt, dass auch das Blut vieler (Covid-19-)Un-„Geimpfter“ nicht selten hochgradig kontaminiert ist: in Sonderheit durch Shedding, aber auch durch den Fallout der Chemtrails. Insofern ist es von Nöten, den bislang weitgehend ignorierten Phänomenen sowohl des Shedding als auch des Chemtrail-Fallouts gebührende Aufmerksamkeit zu schenken.

Selbst nach dem Tod (Covid-19-)“Geimpfter“ reproduzieren sich nanotechnologische Gebilde (Nanopartikel und Nanorobots) mit atemberaubender Geschwindigkeit, noch aus dem Grab senden sie MAC-Adressen (weltweit eindeutige Identifizierer für beliebige Komponenten, die über Netzwerke kommunizieren).

Einschlägige Veränderungen, die sich bei Geimpften nachweisen lassen, sind (mehr und mehr) auch bei Ungeimpften zu finden: Liposomen mit Nanopartikeln bilden Polymerfäden mit verzweigten Strukturen sowie Mikrochips, um schließlich ihren Inhalt, die Mikro- und Nanobots, auszustoßen und selbst zum Teil der Filamente zu werden. Kurzum: Das Blut wird von den Nanonetzwerken gekapert, bis nur noch ein gummiartiges Gerinnsel, bis nur noch mikroskopische Fäden, bis nur noch Morgellons übrigbleiben. Es versteht sich von selbst, dass solche Blut-Relikte keinen Sauerstoff mehr transportieren können. Und woran erkennt man die Mikro-/Nanobots? Schlichtweg und schlechterdings daran, dass sie blau oder grün, gelb und orange blinken.

„[D]ann haben wir versucht, dieses Zeug aufzulösen. Und wir haben die stärksten Säuren verwendet, die wir finden konnten: Starke Schwefelsäure, Lauge, Aceton, acetonhaltigen Alkohol, Toluol [Methylbenzol], Abbeizmittel, Benzin, DEET [chemisches Insektenabwehrmittel], Einspritzdüsenreiniger. Man kann dieses Zeug nicht mehr abbauen, wenn es sich einmal zusammengesetzt hat.“

Kurz und gut: Durch Nanotechnologie kontaminiertes Blut – von Geimpften wie von Ungeimpften – ist nicht mehr imstande, seine Funktion zu erfüllen; statt Sauerstoff zu transportieren verdichtet es sich mehr und mehr gummiartig – bis zu vormals unbekannten Clots (die außerhalb des Körpers weiterwachsen!). Selbst in Zahnanästhetika ist Nanotechnologie zu finden – und verursacht gummiartige solide Strukturen, d.h. makroskopisch sichtbare kleine, braune Kügelchen nach Verabreichung entsprechender Betäubungsmittel. Und auch in Insulinen kommt Nanotechnologie mittlerweile zum Einsatz.

Zu den (begrenzten) Therapiemöglichkeiten nanotechnologischer Verseuchung ist abschließend noch anzumerken: Als äußerst hilfreich hat sich die Behandlung mit einem  Chelatbildnern (EDTA) und einem Reduktionsmittel (Vit. C, Ascorbinsäure) erwiesen; beide Substanzen werden sowohl parenteral als auch per os appliziert, EDTA lässt sich auch als Suppositorium verabreichen. In Deutschland sind orale EDTA-haltige Präparate nur eingeschränkt verfügbar; rezeptpflichtige Zäpfchen oder liposomale Kapseln müssen über spezialisierte Apotheken (z. B. über Apotheken, die mit der Deutschen Akademie für Chelat-Therapie [DACT] zusammenarbeiten) als individuelle Rezepturen bezogen werden. Weil es sich nicht um zugelassene Fertigarznei-, sondern um Rezepturarzneimittel handelt, ist die Zusammenarbeit mit einer Apotheke, die eine Herstellungserlaubnis besitzt, erforderlich (individuelle Herstellung nach § 21 AMG [Rezepturarzneimittel]).

Als Chelatkomplexbildner eignet sich zudem liposomales Vitamin C; es ermöglicht eine verlängerte Verweildauer im Blut und bietet gleichzeitig eine hohe Bioverfügbarkeit (liposomales Vitamin C wird in winzige Fettkügelchen – Liposome – eingebettet, welche die Aufnahme im Darm verbessern und die Passage durch Zellmembranen erleichtern; im Vergleich zu herkömmlicher Ascorbinsäure wird liposomales Vitamin C langsamer abgebaut und ausgeschieden; dies  ermöglicht eine effektivere Bindung von Metallionen über einen längeren Zeitraum). Zudem ist die liposomale Form von Vit. C magen- und darmfreundlicher.

Zum Abbau bereits bestehender Gerinnsel und von Mikroplastik kann zudem Nattokinase zur Anwendung kommen. Ebenso hat sich Methylenblau zur Verhinderung resp. Verringerung der Gerinnselbildung im Blut als hilfreich und sinnvoll erwiesen. Elektromagnetische Strahlung sollte so weit wie möglich vermieden werden, weil sie das Wachstum der Nanobots in hohem Maße beschleunigt. Erdung (barfuß laufen!) hat hingegen einen positiven Einfluss (nachgewiesen bei geimpften Personen, bei denen durch Erdung die Bluetooth-MAC-Adressen nicht mehr auslesbar waren).

Fazit: „… ich glaube, wir kämpfen um unser Leben. Deshalb ist es wichtig, in einer Schwingungsfrequenz der Liebe, der Freude, der Verbundenheit und des Respekts für die Natur zu bleiben.“

 

 

 

 

VOLLTEXT:

 

378. RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): JEDER IST SEINES GLÜCKES SCHMIED? verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025               PDF | EPUB

Im konkreten Alltag bleibt „der Neoliberalismus“ häufig unsichtbar; sowohl Umfang und Ausmaß des neoliberalen Herrschaftssystems als auch dessen konkrete gesellschaftliche Auswirkungen sind oft nur schwer einschätzbar.

Systemerhaltende Macht ist in neoliberalen Systemen meist nicht (offen) repressiv, sondern seduktiv organisiert, sie verführt: dazu, sich einzufügen und unterzuordnen, ohne dass vorhandene repressive Strukturen dem je Betroffenen überhaupt bewusst würden.

So hat Macht im Neoliberalismus viele und oft andere als die gemeinhin bekannten Gesichter. Gleichwohl: Auch wenn sie nicht selten als Wolfs im Schafspelz daherkommt, ist sie alles andere als friedfertig und bedient sich einer – scheinbaren – Übereinkunft mit den Beherrschten nur, um ihre tatsächlichen Absichten, mehr noch: ihre Existenz als solche zu verschleiern. Und um dadurch umso mehr Macht zu erlangen und auszuüben.

Neoliberale Macht manifestiert sich nicht mehr (nur) in Strafe und/oder deren Androhung; der Einzelne wird zur bloßen Ware, die sich (und ihren Waren-, systemimmanent somit ihren wahren Wert) gemeinhin selbst kontrolliert und sich dadurch selbst zum Objekt degradiert:

„Unter der Herrschaft eines repressiven Ganzen läßt Freiheit sich in ein mächtiges Herrschaftsinstrument verwandeln … Die freie Wahl der Herren schafft die Herren oder die Sklaven nicht ab. Freie Auswahl unter einer breiten Mannigfaltigkeit von Gütern und Dienstleistungen bedeutet keine Freiheit, wenn diese Güter und Dienstleistungen die soziale Kontrolle über ein Leben von Mühe und Angst aufrechterhalten … Und die spontane Reproduktion aufgenötigter Bedürfnisse durch das Individuum stellt keine Autonomie her; sie bezeugt nur die Wirksamkeit der Kontrolle.“

Subtiler und effizienter als strafende Techniken und Strategien sind solche, die bewirken, dass Menschen sich freiwillig vorgegebenen Herrschaftsstrukturen unterordnen, sind Konzepte, die nicht mit Verboten sowie Entzug als Strafe, vielmehr mit Gefallen und Erfüllen (präformierter Wünsche) als Belohnung arbeiten – Menschen werden derart nicht gefügig, sondern abhängig. Gemacht. Sozusagen angefixt. Und permanent mit Stoff versorgt.

Ein solcherart unterworfenes Subjekt – in Wahrheit, logischerweise, Objekt, nicht selbstbestimmtes Einzelwesen – ist sich seiner Unfreiheit nicht einmal bewusst; die unterwerfende Macht wird mehr und mehr unsichtbar, dadurch immer schwerer angreifbar. Das neoliberale System instrumentalisiert die Freiheit. Statt sie zu unterdrücken. Was natürlich die höchste Form von Unfreiheit darstellt: „Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein“ (Goethe, Wahlverwandtschaften, 2. Teil, 5. Kapitel) – neoliberale Herrschafts-Strukturen gab es offensichtlich bereits in Feudal-Systemen, wahrscheinlich sind sie so alt wie die Menschheit selbst.

Jedoch wurde die ebenso sublime wie effiziente Machtarchitektur, die den Neoliberalismus kennzeichnet, erst durch die Optionen der MindKontrol möglich; was in machiavellistischen Konzepten noch Teil einer Gesamtstruktur war, wurde mittlerweile zum allumfassenden neo-liberalen Herrschaftsprinzip.

Gab es in vor-neoliberaler Zeit eine Gruppen- und Klassenzugehörigkeit, so konkurriert heutzutage jeder mit jedem; Solidarität und Gemeinsinn werden zunehmend zerstört, was zwar die Effizienz kapitalistischer Produktionsverhältnisse enorm steigert, jedoch – sozusagen als (gleichwohl gewollten) Kollateralschaden – ver-einsamte, verzweifelte, oft tief depressive Multi-Dividuen hinterlässt, also Opfer eines neoliberalen Macht- und Herrschafts-Systems, die nicht mehr In-Dividuen und als solche einzig-artige Subjekte, sondern viel-geteilte, sich ihrer Besonderheit als Mensch nicht mehr bewusste Objekte umfassender Verfügung durch den neoliberalen Machtapparat repräsentieren.

(Auch) deshalb soll – am Übergang von der analogen zur digitalen Welt – die Offenlegung jeglicher Privatheit als Normalität implementiert werden; die neoliberale Rechtsordnung des Ausspähens und Überwachens wird gesetzt durch die normative Kraft des Faktischen. Und die politischen Vertreter des Neoliberalismus verkünden dumm-dreist: „Das geht gar nicht.“

Neoliberale Macht manifestiert sich als eine Art soft power, als Konzept, den anderen, möglichst subtil, derart zu beeinflussen, dass er will, was man selbst will, ohne dass er merkt, dass es eigentlich nicht das ist, was er will.

Durch seine Strategie der Isolierung und Entsolidarisierung gelingt es dem Neoliberalismus, den Einzelnen für sein vermeintlich individuelles Versagen verantwortlich zu machen: Faber est (seu sit) suae quisque fortunae miseriaeque – jeder selbst sei der Schmied seines Glücks. Und seines Unglücks.  

Indes: Der Mensch ist kein „homo clausus“ (Norbert Elias), ein in seinem Inneren von der Außenwelt Abgeschlossener; Mensch-Sein, in all seinen Facetten, ist nicht isoliert von den Bedingungen menschlichen Seins zu betrachten. Ersteres wird und letztere werden maßgeblich von der jeweiligen Wirtschaftsordnung eines Gemeinwesens bestimmt. Deshalb ist das Wirtschaftssystem, in dem wir leben, sind somit die Grundstrukturen neoliberalen (In-der-Welt-)Seins für uns alle von entscheidender Bedeutung: Im Gegensatz zu früherer Zeit, in der jeder eine einzigartige Person innerhalb eines festen sozialen Bezugssystems war, zumindest sein konnte, sind die Menschen in modernen Gesellschaften und in besonderem Maße in neoliberalen Ordnungsstrukturen nicht mehr als Individuen, sondern nur noch als Träger gesellschaftlicher Rollen von Bedeutung. Fast beliebig austauschbar, verlieren sie desto mehr ihre Individualität, je stärker sie sich mit diesen Rollen identifizieren. Durch die Lösung aus sozialen Bindungen wird der Einzelne zum isolierten und auf sich selbst zurückgeworfenen „homo clausus“. 

Zwar ist die Bezeichnung „Neoliberalismus” mittlerweile zum politisch-ideologischen Kampfbegriff geworden, und viele verbinden mit ihm gesellschaftliche Zustände und Entwicklungen, die, meist diffus, angsteinflößend wirken; gleichwohl ist der Neoliberalismus – mit all seinen Facetten und in der Breite seiner Auswirkungen – nur schwer zu fassen. Zudem lässt sich oft kein Adressat diesbezüglicher Befürchtungen, Ängste und Vorbehalte finden. Denn neoliberales Denken ist häufig kaum zu erkennen und selten konkret zu benennen. Obwohl es immer mehr unsere Gesellschaft unterwandert. Und, von innen, aushöhlt.

Deceptio dolusque suprema lex: Tarnen und Täuschen haben absolute Priorität. Tarnen und Täuschen – Grundprinzipien des Neoliberalismus!

Neoliberales Denken beruht auf einem negativen Freiheitsbegriff – Freiheit sei schlichtweg die Abwesenheit staatlicher Eingriffe in das marktwirtschaftliche Geschehen. Ohne solch staatliche Eingriffe stelle sich immer ein Marktgleichgewicht ein (Übereinstimmung von angebotener und nachgefragter Warenmenge); wer nach Eigennutz strebe, befördere somit das Gemeinwohl.

Der Mensch in der Komplexität seines Seins, der Mensch mit all seinen Gedanken, Werten und Gefühlen, der Mensch mit seinen Hoffnungen, Wünschen und Sehnsüchten, der Mensch als (zumindest vorläufige) Vollendung eines göttlichen oder sonstigen Schöpfungsplans wird im Neoliberalismus reduziert auf „Human Resources“, auf „Humanpotential“,  zu werten und zu gewichten wie materielles Gut: Welch Sakrileg, sofern sich unsere Gesellschaft auch nur im Geringsten einer humanistisch-abendländischen Tradition verpflichtet fühlt.

In diesem Sinne postuliert der Neoliberalismus einen Anspruch auf totale wie globale Macht: Global in Bezug auf eine, seine – mittlerweile weltweite – Geltung, total hinsichtlich einer umfassenden gesellschaftlichen Entsolidarisierung unter dem Primat – angeblicher – wirtschaftlicher Notwendigkeit stellt er den Inbegriff eines entfesselten Kapitalismus´ dar; das Spektrum seiner Facetten reicht von der Ideologie, jedwede soziale wie private Beziehung zu ökonomisieren, bis zum Hegemonialanspruch des (US-amerikanisch dominierten) Militärisch-Industriellen Komplexes.

In summa erweisen sich neoliberale Wirtschafts-Theorien als ganz und gar interessengesteuert und werden immer dann (und nur dann) propagiert und realisiert, wenn sie den Belangen neoliberaler Profiteure zupass kommen.

Divide et impera – teile und herrsche: Nach dieser Maxime versucht der Neoliberalismus die Gesellschaft in Gruppen mit antagonistischen (Partikular-) Interessen zu teilen; Männer werden gegen Frauen, Alte werden gegen Junge, Kinderreiche werden gegen Kinderarme oder -lose, Arbeitende werden gegen Arbeitslose, Deutsche werden gegen Ausländer in Stellung gebracht.

Der eigentliche, der substantielle und essentielle Interessen-Konflikt – der zwischen arm und reich – wird von den neoliberalen Ideologen wohlweislich (so weit wie möglich) nicht thematisiert!

Derart etablierte sich der Neoliberalismus – nach Faschismus und Stalinismus – als ein weiterer Totalitarismus, der vollständig unser Leben, unseren Alltag durchdringt; vergleichbar einer Religion bestimmt er gleichermaßen unser Denken, unser Fühlen und unser Handeln. Reicht in unseren Kopf, in unsere Herzen, selbst in unsere Schlafzimmer. Und k(aum) einer merkt´s.

Wir dürfen, können, sollen alles kaufen (sofern wir es uns finanziell  leisten können); auch zwischenmenschliche Beziehungen sind (vermeintlich) käuflich, an die Stelle von Liebe tritt ent-emotionalisierter, mehr noch: ent-menschlichter Sex; für diesen, letzteren, braucht es keine Menschen mehr; auch Tierbordelle erfüllen diesbezüglich (im Sinne neoliberaler Wertvorstellungen) ihren Zweck:

Wer „Ein ´Höllen-Leben´: ritueller Missbrauch von Kindern. Satanisten, ´Eliten´ vergewaltigen, foltern und töten – mitten unter uns“ gelesen hat, weiß, wozu Menschen fähig sind. So dass Sodomie noch eines der „kleineren“ Übel darstellt. Verschwörungstheorien? Mitnichten!

Vielmehr bittere Realität. In Zeiten neoliberaler Maß- und Zügellosigkeit. Solange diese, letztere, den Interessen jener kleinen Clique dient, die durch ihre (wirtschafts- wie gesellschaftspolitisch) neoliberale Ideologie eigene Macht- und Herrschaftsansprüche implementiert, konsolidiert und dadurch (in hohem Maße, zumindest wirtschaftlich) profitiert.

Mehr oder weniger alle Wirtschaftsordnungen beruhen heutzutage, weltweit, auf derartigen neoliberalen Prinzipien. Letztere lassen sich nicht nur in der Wirtschafts- und Sozialpolitik ersterer wiederfinden, sondern sind mittlerweile auch im Alltag der Menschen und in deren Kultur fest verankert; der Neoliberalismus ist zum Lebensstil geworden, der in allen Bereichen gesellschaftlichen Miteinanders präsent ist.

Nur das, was, und nur der, welcher den Interessen des entfesselten Kapitalismus´ neoliberaler Prägung nutzt, hat eine Existenzberechtigung; alles andere muss, alle anderen müssen ausgerottet, e-radiziert, vernichtet werden. Wer Probleme hat, wer erfolglos, wer arm und krank, wer alleine ist (notabene: Alleinsein ist – systemimmanent, mithin notwendigerweise – der Dauerzustand des auf Konkurrenz statt Solidarität getrimmten neoliberalen Di-Viduums) trägt selber schuld: Er denkt falsch, handelt falsch, lebt falsch.

Derart werden alle vom System geschaffenen Probleme individualisiert; das Dividuum, der geteilte, ver-einzelte, auf sich selbst zurückgeworfene „homo clausus“, wird hinsichtlich der Frage, wer Verantwortung an seiner Misere trägt, wieder zum In-Dividuum erklärt; wirtschaftsliberaler Diktion zufolge ist er, der neoliberale homo clausus – und nur er und er allein – für sein Elend verantwortlich. Insofern und insoweit, als er sich nicht selbst belügt; dadurch, dass er positiv über gesellschaftliche Zustände denkt, denen wahrlich nichts Positives abzugewinnen ist. Das nennt der Neoliberalismus dann die Kraft des positiven Denkens.

Waren früher Alleinsein, Angst und Verzweiflung Voraussetzungen unseres Handelns – „Wir sind allein ohne Entschuldigung. Das möchte ich mit den Worten ausdrücken: Der Mensch ist dazu verurteilt, frei zu sein. Verurteilt, weil er sich nicht erschaffen hat, und dennoch frei, weil er, einmal in die Welt geworfen, für all das verantwortlich ist, was er tut“, so Sartre –, waren sie conditio sine qua non, unerlässliche Voraussetzung unseres Seins resp. unserer Bemühungen zu sein, verkörpern sie im neoliberaler System allenfalls unser Scheitern.

So also marschiert der neoliberale Mensch im Gleichschritt, passt sich an, ist jederzeit und überall widerspruchslos einsetzbar – sorgten in der Antike noch Sklaventreiber für eine maximale Ausbeutung der Unfreien, so optimieren, will meinen: versklaven sich die Unfreien des neoliberalen Zeitalters – zwecks maximaler Ausbeutung wie Eigen-Ausbeutung –  selbst.

Jedenfalls gab es in den letzten Jahrzehnten keinen Lebensbereich, der nicht durch neoliberales Gedankengut umgewälzt wurde; im alltäglichen Bewusstsein ist der Neoliberalismus mittlerweile derart tief verwurzelt, dass es keine „Propheten“ mehr braucht – wie seinerzeit Ronald Reagan oder Maggi Thatcher –, die ihn lauthals propagieren. So kommt er oft auf leisen Sohlen, indes nicht weniger wirkmächtig daher; seine Maßstäbe und Deutungsmuster sind bereits tief im kollektiven Bewusstsein verankert. Selbst diejenigen, die bestimmte neoliberale Wertvorstellungen in Frage stellen oder ablehnen, fallen auf andere herein, ohne dass ihnen dieser Umstand überhaupt bewusst wäre.

Mit anderen Worten: Andere als die vom neoliberalen Mainstream vorgegebenen Denkansätze sind in Wissenschaft, Forschung und Lehre (realiter) nicht mehr präsent, (vorhandene wie vorstellbare) Alternativen werden nicht (mehr) gedacht: vom theoretischen Ansatz bis zur Lebenspraxis hat der Neoliberalismus unsere Gesellschaft usurpiert.

Massive psychische Deformationen, namentlich soziale Ängste und Depressionen, sind – unvermeidbare – Folgen des globalen neoliberalen Wirtschafts- und Gesellschaftssystems. Wobei ausdrücklich festzuhalten gilt, dass solche Aberrationen dem System geschuldet und nicht vom Einzelnen zu verantworten sind. Auch wenn dieses, das System, die Matrix, in die wir eingebunden sind, uns anderes weismachen möchte. 

Letztlich sind wir alle in dem neoliberalen Netz der Macht- und Herrschaftsinteressen einiger Weniger – will meinen der Eigentümer vornehmlich des Banken- und Finanz- sowie des Energie-Kartells, des Militärisch-Industriellen- und des Medizinisch-Industriellen Komplexes sowie des Medien-Kartells – gefangen und sollen gezwungen werden, uns selbst (umso mehr, desto besser) fremdverwertbar zu gestalten.

Damit wir die erwünschte (Konsumenten-)Rolle erfüllen können. Ohne mit seinem – des Neoliberalismus´ – durchaus komplexen Regelwerk an Vorschriften und Sanktionen (abweichenden Verhaltens) in Konflikt zu geraten: In den USA, dem Ursprungsland des Wirtschafts-liberalismus´, sitzen anteilsmäßig mehr Menschen im Gefängnis als in irgendeinem anderen Land der Welt.

Und, mehr und schlimmer noch: Er, der Neoliberalismus, mordet (ohne je zur Verantwortung gezogen zu werden): 100.000 Menschen am Tag; fast 40.000.000 im Jahr. Sie sterben an Hunger oder dessen (unmittelbaren) Folgen. „Und dies, obwohl die Weltlandwirtschaft schon heute – ohne Gentechnik – problemlos zwölf Milliarden Menschen ernähren könnte, wie derselbe Bericht feststellt. Ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet“, so Jean Ziegler.

„Weltweit gesehen – ob zwischen den Ländern oder innerhalb der Gesellschaften in Süd, Ost und Nord – lässt sich also eine dramatische Verstärkung der Auseinanderentwicklung zwischen Reich und Arm durch neoliberale Politik beobachten. Das Ergebnis sind zig Millionen Tote pro Jahr und wachsende, extreme Ungerechtigkeiten.“

Das ist real existierender Neoliberalismus. Der sich aus vielen, heterogenen Quellen speist und (letztlich) zwar keine einheitliche ökonomisch-gesellschaftliche Konzeption vorweisen kann, auf unser aller Alltag aber Auswirkungen hat wie kaum ein zweites Gesellschaftskonzept der Menschheitsgeschichte.

Der Neoliberalismus – ein System der organisierten Verantwortungslosigkeit für Mensch und Umwelt. Das – einzig und allein aus Gründen des Mammons – die Lebensgrundlagen unsere Erde und die der Menschheit zerstört.

Derart wird der real existierende Neoliberalismus zu einer Art „Hausphilosophie“ für die global agierenden Konzerne, für die Reichen und Mächtigen dieser Welt. Obwohl er ein Desaster nach dem anderen verursacht, geht er aus allen Krisen gestärkt hervor – er ist die Ursache der Krankheit, als deren Therapie ihn die, welche von ihm profitieren, verkaufen, er nährt Krisen und nährt sich von Krisen und schlägt selbst aus seinen inneren Widersprüchen noch Kapital.

Nicht der „freie“ Markt, schlichtweg eine Umverteilung ist das (unausgesprochene) Ziel dieses real existierenden Neoliberalismus´: die von unten nach oben, die von der öffentlichen in die private Hand, die von Süd nach Nord, die von der Dritten in die Erste Welt, die von der breiten Masse zu einigen wenigen Profiteuren des Systems.

„Kollateralschäden“ sind dabei unvermeidlich: „Der deutsche Faschismus brauchte sechs Kriegsjahre, um 56 Millionen Menschen umzubringen – die neoliberale Wirtschaftsordnung schafft das locker in wenig mehr als einem Jahr.“

Um seine Umverteilungs-Ziele zu erreichen, muss er, der real existierende Neoliberalismus, die Schwachen – Individuen wie Staaten – in der Tat „den Märkten“ überlassen; gleichwohl trägt er dafür Sorge, dass die Starken – durch einen starken Staat – ihrerseits Rahmenbedingungen erhalten, mit Hilfe derer sie sich entscheidende Wettbewerbsvorteile auf dem dann ganz und gar nicht mehr freien Markt sichern können:

In Wahrheit ist der Neoliberalismus – wiewohl immer bereit, staatliche Subventionen als sozialistisch zu geißeln – nichts anderes als ein Neoliberal-Sozialismus: ein Sozialismus für die Reichen, die er, der Neoliberalismus, durch staatliche Regelungen vor den Kräften eines wirklich freien Marktes zu schützen versucht.

Und mehr noch: Er ist eine Revolution der Reichen gegen die Armen: “´There’s class warfare, all right´, Mr. Buffett said, ´but it´s my class, the rich class, that´s making war, and we´re winning.´”

379. RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): VULPECULAE HONOREM. Oder: Geboren werden – nur eine Möglichkeit. Nicht weniger, nicht mehr. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025               PDF | EPUB

Was als richtig oder falsch, was als zulässig oder unzulässig, auch, was als gesetzeswidrig zu gelten hat (unabhängig davon, ob es, moralisch betrachtet, rechtens oder schieres Unrecht ist), bestimmen alleine die, welche die Macht haben, die gesellschaftlichen Regeln festzulegen und entsprechende Gesetze zu deren Durchsetzung zu erlassen.

„Mein Glaube an Recht, Gerechtigkeit und Gerichte war früher der eines vertrauensvollen Kindes“, so der Alte. „Tatsächlich jedoch, so musste ich erfahren, sind Gerichte alles andere als ein Tempel von Recht und Gerechtigkeit. Eher Häuser der Überheblichkeit. Tabuzonen. Orte für Deals.

Recht ist ein Geschäft. Justitia ist eine Ablasshändlerin. Eine Hure. Wenn auch keine blinde. So jedenfalls sieht die Wirklichkeit aus. Und mehr noch: Das üble Spiel, das man Jurisdiktion nennt, wird zur bitterbösen Farce, wenn die Justiz selbst zum Täter wird. Gäbe es tatsächlich die Justitia, die man uns weismachen will, sie risse sich die Binde vom Kopf, würde sie erfahren, was in ihrem Namen geschieht.“

„Wie recht Du hast“, pflichtet der Fuchs ihm bei, „es ist ebenso beschämend wie verstörend, wie die Justiz mit Menschen umgeht, deren Leben zerstört, sie in Zivil- wie in Strafprozessen zugrunde richtet, sie ihrer Existenz, ihrer Freiheit beraubt. Mit Kalkül, aus Gleichgültigkeit, infolge Ignoranz, ´versehentlich´, bewusst und willentlich – die Motive, welche haarsträubenden Fehlentscheidungen und himmelschreienden Ungerechtigkeiten zugrunde liegen, sind ebenso facettenreich wie vielschichtig.

Die Quote aller Fehlurteile dürfte bei etwa 25 Prozent liegen. Anders formuliert: Vermutlich jeder Vierte wird zu Unrecht verurteilt, geht unschuldig hinter Gitter, wird gebrochen, in seiner bürgerlichen Existenz vernichtet, nicht selten existentiell zerstört.“

Indes: Richter sind nicht nur Täter, sondern auch Opfer:

Sie sind Vollstrecker eines gesellschaftlichen Systems, das Macht ausübt, das diszipliniert und unterwirft, das biegt oder bricht. Das sich in den Köpfen der Menschen, mehr noch, in ihren Seele einnistet, das sich breit macht, das zu „freiwilliger“ Unterwerfung drängt, zu vorauseilendem Gehorsam zwingt.

„Freiwillige“ Unterwerfung ist das wirksamste Herrschaftsinstrument; hierauf verstehen sich so genannte Demokratien vortrefflich. Denn es braucht nicht den großen Knüppel, den Diktaturen schwingen. Müssen. Widerstand wird – vordergründig, vermeintlich und in wohl dosiertem Maße –  zugelassen. So entweicht „Druck aus dem Kessel“, gibt man breiten Kreisen die Illusion, dadurch, dass man Missstände benenne, werde man diese auch beseitigen. Ein frommer Wunsch.

Und die Justiz eines Gesellschaftssystems reflektiert nicht mehr und nicht weniger als die Missstände des jeweiligen Gemeinwesens. Deshalb dürfen wir nicht die Justiz  an den Pranger stellen, ohne die Gesellschaft anzuprangern und bloß zu stellen. Nur in einem freien Gemeinwesen ist mithin eine gerechte Justiz möglich. Denn menschlich verkrüppelte Richter können keine gerechten Urteile fällen, bringen sie doch ihre eigenen Ängste, ihre psychische Verwirrung, ihre intellektuelle Verirrung (auch) in ihre Arbeit ein. Wie jeder andere. Mit dem Unterschied, dass ihr Verdrängen, Nicht-Verstehen, Missachten, Geringschätzen andere Menschen in größtes Unglück stürzt oder zumindest stürzen kann. Deshalb haben wir, als Gesellschaft, genau die Richter, die wir auch verdienen.

Der Kleine Fuchs fährt fort: „Kant schreibt in seinen ´Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre´: ´Hat er aber gemordet, so muss er sterben. Es gibt hier kein Surrogat zur Befriedigung der Gerechtigkeit.´ Dem möchte ich entgegnen: Einen Mörder zu ermorden macht einen nicht zu einem besseren Mörder und schon gar nicht zu einem besseren Menschen. Jedenfalls, so meine feste Überzeugung, lässt sich ein Verbrechen nicht sühnen, indem man den Täter liquidiert, exekutiert, guillotiniert oder auf sonstige Art eliminiert. Sühne ist allenfalls möglich durch einen ´Ausgleich´ für die Tat, d.h. durch Begrenzung des Schadens, den das Opfer, den die Gesellschaft erlitten hat …“

„Und wisse“, so der Fuchs: „Aufs engste mit dem Staat und seinen Herrschaftsstrukturen ist die Psychiatrie verbunden. Die Mind-Control ausübt, in dessen Auftrag und in enger Zusammenarbeit mit ihm. Weshalb sogenannte ´psychisch Kranke´ die einzigen Menschen sind, denen in so genannten rechtsstaatlichen Demokratien die Freiheit entzogen werden darf, ohne dass sie eine Straftat begangen haben.

Die Psychiatrie hat eine janusköpfige Doppelfunktion: Sie soll nicht nur seelisch leidenden Menschen helfen, sondern auch und insbesondere sozial abweichendes Verhalten kontrollieren sowie auffällige, nicht berechenbare, unerwünschte, kurzum abweichende Handlungsweisen sanktionieren. Psychiater sind befugt, Zwang und Gewalt auszuüben, und dies im staatlichen Auftrag. Dadurch ist ihre Funktion der ordnungspolitischen Rolle der Polizei vergleichbar und ergänzt die Tätigkeit der Hüter dessen, was nach – angeblichem – gesellschaftlichem Konsens als Recht und Ordnung gilt.“

Der Alte fährt fort: „Gleichwohl wird die Ordnungsfunktion der Psychiatrie kaum wahrgenommen, weil die Anwendung von Gewalt als Hilfe für den Patienten verschleiert wird; allenfalls werden gewalttätige Exzesse ruchbar, die dann als Entgleisungen von Einzelnen, nicht jedoch als zwangsläufige Folgen eines menschenverachtenden Systems kaschiert werden. Die Macht der Psychiatrie und der sie ausübenden Psychiater ist somit gewaltig; sie entziehen Menschen die Freiheit, nötigen ihnen ´Behandlungen´ auf, bestimmen dadurch ihr Leben bis in die letzte Faser ihres Seins.“

So also bricht sich der normale Wahnsinn Bahn. Und es stellt sich die Frage: Sind  wir nun Irre? Oder nur leicht zu behandeln? Oder eben keine Irre. Weshalb wir dann handeln. Statt uns behandeln zu lassen. Außer- oder innerhalb von Anstaltsmauern. Nur Wortspielereien? Zumindest solche mit mehr als ernstem Hintergrund.

Jedenfalls: Will man Menschen ausgrenzen, muss man dies rechtfertigen. Dazu braucht man die passenden Redewendungen. Dazu braucht man Etiketten. Die man auf das klebt, was man für menschlichen Müll hält. Den es zu entsorgen gilt. Insofern und insoweit haben Psychiatrie und rassistische Ideologien eine ähnliche Funktion: Sie sollen kontrollieren und die Ausübung von Gewalt und Herrschaft legitimieren. Dazu muss man Menschen als ver-rückt abstempeln. Durch „Diagnosen“. Und seine diese noch so abstrus.

„Solcherart macht man Menschen zu Unter-Menschen, zu Un-Menschen, zu Nicht-Menschen. In Psychiatrie wie Rassenideologie“, fährt der Fuchs fort. „Derart erhält man die ideologische Rechtfertigung, Juden und ´Asoziale´, Trinker und Homosexuelle, körperlich Behinderte und psychisch Andersartige zu eliminieren. In einer Kaskade der Gewalt und des Irr-Sinns – wohlgemerkt der Täter, nicht der Opfer –, die von der Zwangssterilisation bis zu den Gaskammern reicht. Insofern gibt es einen Zusammenhang zwischen ´Eugenik´, systematischer Ermordung von Psychiatrie-Patienten sowie der Verfolgung und Ermordung anderer ethnischer, religiöser und/oder sozialer Opfergruppen.“

„Nun fängst Du schon wieder an zu philosophieren, kleiner Fuchs.“

„Nichts anderes als ein philosophischer Diskurs ist unser Gespräch“, antwortet der Fuchs, „ein Diskurs über uns, ein Diskurs über die Fragen des Seins. Ein Diskurs, der mäandert zwischen dem ´Prinzip Hoffnung´ und der ´Philosophie des Absurden´, zwischen einer ´konkreter Utopie´ der Zuversicht und dem Aberwitzigen, dem Befremdenden und Befremdlichen, dem abstrusen menschlichen Elend, welchem kein Sinn abzugewinnen, dem Leid in der Welt, das weder zu verstehen noch zu erklären ist.“

„Es gibt keinen liebenden Gott, der dieses Absurde auflösen, keine Religion und keinen Glauben, die Trost spenden könnten: Der Einzelne ist auf sich selbst, auf das Sinnlose (in ihm und um ihn) zurückgeworfen; das Absurde triff jeden und betrifft jeden: Es ´kann jeden beliebigen Menschen an jeder beliebigen Straßenecke anspringen.´

In der sinnentleerten Welt des Absurden müssen sinnloses Sein und unnützes Streben gleichwohl nicht ohne Hoffnung bleiben: Im Sinne des Existentialismus – und in Anlehnung an Nietzsche – postulierte und propagierte Camus den ´Mensch in der Revolte´, der, zwar auf sich allein gestellt, aber deshalb auch unabhängig von einem Gott und den Unwägbarkeiten seiner Gnade, selbstbestimmt und sich immer wieder selbst bestimmend ein Bewusstsein für die Möglichkeiten innerer Revolte und äußerer Auflehnung entwickelt.

Ähnlich Heidegger ist auch für Camus der Tod das einzige Verhängnis, dem man nicht entrinnen kann; der Tod wird mithin zum fatalen Abschluss eines absurden Lebens, gleichzeitig aber auch zur Umkehr des Absurden – in ´Der glückliche Tod´, einem Vorentwurf von ´Der Fremde´, stirbt der schwerkranke Mersault einen glücklichen, bewussten Tod: ´Ein Stein zwischen Steinen, ging er in der Freude seines Herzens wieder in die Wahrheit der unbeweglichen Welten ein.´

Eine Art von ´materialistischer Transzendenz und Religion´, die sich hier offenbart?“

„Weil Camus die Absurdität menschlicher Existenz, die Unvereinbarkeit von Mensch und Welt, d.h. des Einzelnen mit seinem Sein, letztendlich nicht erklären kann“, antwortete der Kleine Fuchs auf die wohl eher rhetorische Frage des Alten, „versteigt er sich, meines Erachtens, in die philosophische Konstruktion des ´existentiellen Sprungs´, d.h. des ´Weitermachens´, ´des Hinausgehens über das Bestehende´, des ´Sich-zur-Wehr-Setzens´ als Antwort auf eine nicht erklärbare Sinnlosigkeit menschlichen Seins wie Handelns und macht die mythologische Gestalt des sich ebenso vergeblich wie sinnlos mühenden Sisyphos zum Sinnbild sowie den vergeblich seinen Stein wälzenden Riesen zum Protagonisten des ´absurden Menschen´.

Letztlich ist Camus´ Revolte, so mein Dafürhalten“, beeilte sich der Kleine Fuchs, noch anzufügen, „sinnlos, erfolglos, trostlos. Sie ist zweifelsohne nur im Zusammenhang mit seinem eigenen existentiellen Kampf, mit seiner ´prekären´ Herkunft, mit seiner Tuberkulose-Erkrankung, mit seinen höchst komplexen und überaus schwierigen Frauenbeziehungen zu sehen.

Der ´Mensch in der Revolte´ gegen das Absurde führt einen ebenso hoffnungslosen wie letztlich erfolglosen Kampf des Einzelnen und Vereinzelten gegen die übermächtige Welt des Absurden und der Anderen.“

„Womit und wodurch Camus´ Revolte des Einzelnen im Widerspruch zur gesellschaftlichen Revolte, wie Sartre sie forderte, steht“, warf der Alte ein.

„So ist es, genauso“, erwiderte der Kleine Fuchs.

„Du musst aber auch immer das letzte Wort haben.“

Der Alte schüttelte den Kopf, ein wenig unwillig, mehr noch belustigt über den kleinen, feuerroten Kerl, der ihm gerade einmal bis zu den Knien reichte.

„Auch wenn ich Dir nur bis zum Knie reiche, so bin ich intellektuell doch ein Riese.“

Der Alte erschrak; konnte der liebenswürdige Teufel gar Gedanken lesen?

Die Vorstellung erschien ihm indes zu abstrus, als dass er seinen kleinen Freund darauf angesprochen hätte.

Dieser lächelte nur. Und verunsicherte, dadurch, den Alten Mann noch mehr.

Der Autor des Märchens vom kleinen Fuchs und vom Alten Mann erlaubt sich, noch wie folgt anzumerken:

Seit achtzig Jahren hat es in Deutschland keinen Krieg mehr gegeben; gleichwohl drängen die neuen alten, d.h. die alten neuen Herrscher auf kriegerische Auseinandersetzungen. Seit geraumer Zeit.  Mit aller Macht.

Derart wollen sie  die Entmündigung, Unterdrückung und Ausbeutung der Massen vorantreiben.

Auch die Zensur greift wieder. Erst kürzlich wollte man den Erzähler des Märchens vom Kleinen Fuchs daran hindern, kundzutun, wie unvorstellbar grausam sogenannte Eliten mit Menschen umgehen.

Indes: Zu allen Zeiten gab und gibt es Märchenerzähler. Die sich nicht mundtot machen lassen. Zur Not drucken sie ihre Bücher selbst. Wenn es denn sein muss auch als Samisdat – die Zeit der Edelweißpiraten, der Scholl, Schmorell und Huber scheint nicht mehr fern, auch wenn – noch – nicht das Fallbeil wartet. 

So also merke auf, wer noch Ohren hat zu hören, auf dass er im Nachhinein nicht sage, er habe von Nichts gewusst.

Denn alle wissen heutzutage von Allem; zumindest haben sie die Möglichkeit, sich in einem in der Menschheitsgeschichte zuvor nie dagewesenen Maße zu informieren.

Wer also sehen will, kann sehen. Und wer nicht hören will, wird fühlen. Müssen. Wenn es denn nach der nächsten Katastrophe noch etwas zu sehen, zu hören und zu fühlen gibt.

380. RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): ÜBER ATOMBOMBEN, DIE NIE FIELEN: HIROSHIMA UND DIE ATOMBOMBEN-LÜGE. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025                PDF | EPUB

381.  RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): PRO SALUTE AEGROTI? SCHWERSTKRIMINELLE ÄRZTE ALS NOBELPREISTRÄGER. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025               PDF  EPUB

„PRO SALUTE AEGROTI? SCHWERSTKRIMINELLE ÄRZTE ALS NOBELPREISTRÄGER“ exemplifiziert an 4 Beispielen, wozu Ärzte fähig sind:

1: „´LEUCHTEN DER WISSENSCHAFT´. OFTMALS BETRÜGER, BISWEILEN MÖRDER. AM BEISPIEL VON ROBERT KOCH, PAUL EHRLICHUND EMIL VON BEHRING“: Den ersten Medizin-Nobelpreis überhaupt erhielt (1901) Emil von Behring – für die (angebliche) Immunisierung gegen Diphtherie. Tatsächlich jedoch bot die Impfung keinerlei Schutz, vielmehr starben unzählige der Geimpften. An der Impfung. Oder wurden zu Krüppeln. Durch die Impfung. Mithin: Schon der erste Medizin-Nobelpreis war eine Mogel-Packung. Nur wenige Jahre nach Behring erhielt dessen Lehrer Robert Koch (1905) die begehrte Auszeichnung – für seine Verdienste in der Behandlung der Tuberkulose. Insbesondere tat sich Koch mit dem Tuberkulin hervor: Die mit der „Koch´schen Lymphe“ behandelten Patienten starben wie die Fliegen. Koch selbst hatte den gigantischen Betrug inszeniert; und kalkulierte sein Blutgeld auf (umgerechnet etwa) 45 Millionen Euro. Jährlich. Nicht minder grausam waren seine gescheiterten Versuche, die Schlafkrankheit auszurotten – selbst KZs ließ er für seine menschlichen Versuchskaninchen errichten: „Ähnlichkeiten zwischen … [solch Koch´schen] Konzentrations-Lagern in Afrika und den KZs der Nazis … sind unübersehbar.“ 1908 schließlich wurde Paul Ehrlich, der dritte im unheiligen Triumvirat, dessen sich die Berliner Charité noch heute rühmt, mit dem Nobelpreis geehrt; sein Diphtherie- und Tetanus-Serum hat unzähligen Menschen das Leben gekostet. Auch produzierte Ehrlich viele der Chemotherapeutika, mit denen Koch seine Menschen-Versuche machte. Zudem starben zahlreiche Patienten an Salvarsan; dieses hatte Ehrlich gegen die Syphilis entwickelt. Prostituierten wurde es zwangsweise verabreicht; ein Prozedere, das uns aus der AIDS-„Therapie“ heutzutage nur allzu gut bekannt ist.

2. „ALEXIS CARREL. EUGENIKER, TRANSHUMANIST, FASCHIST“: Alexis Carrel, Medizin-Nobelpreisträger 1912 – der Pionier der Organ-Transplantation, jahrzehntelang auf engste mit dem New Yorker Rockefeller Institute for Medical Research verbunden, oft wegen seiner frankensteinesken Organ-Verpflanzungen schlichtweg als Monster bezeichnet – war Eugeniker. Trans-Humanist. Einer der schlimmsten Sorte und übelsten Art. Der einen Übermensch schaffen und den Großteil der Menschen von der Fortpflanzung ausschließen wollte – eine kleine Gruppe Auserwählter sollte zu diesem Zweck den Rest der Menschheit überwachen und reglementieren. Selbstverständlich nur zu deren, der Menschheit, Nutzen und Frommen. Das er, Carrel, definierte. Als Pseudo-Philosoph. Mit konkreten machtpolitischen Interessen. Solch faschistisches eugenisch-transhumanistisches Gedankengut ist auch heutzutage – nach wie vor und wohl mehr denn je – im Schwange; Carrel, der die Interessen derer verfocht, die ihn bezahlten – namentlich die Rockefellers resp. das Rockefeller Institute for Medical Research –, war ein frühes, gleichwohl wichtiges Glied in der Kette derer, die unser aller Versklavung anstreben. Angeblich zu unserem Wohl. Zum Wohl der gesamten Menschheit. So Narrativ, Agenda-Setting. So Framing und Wording.

3. „JULIUS WAGNER RITTER VON JAUREGG: DIE ANGST VON FOLTER MUSS GRÖSSER SEIN ALS DIE VOR DEM SCHÜTZENGRABEN“: Um ihren Mann loszuwerden, beauftragte die Geliebte des Bankiers (Albert) Rothschild den Psychiater Wagner-Jauregg mit einem Gutachten; ohne den Patienten je gesehen zu haben, stellte der Wiener Professor wunschgemäß die Diagnose, der berühmte Schauspieler sei „irrsinnig und gemeingefährlich“, und ordnete die Einweisung in eine Irrenanstalt an. Nur durch die Intervention des Kaisers selbst – auf Bitten seiner Geliebten, der vormaligen Verlobten des angeblich irren Mimen – konnte die Zwangsunterbringung verhindert werden. Schlimmer noch: Bereits in seinen ersten Vorlesungen (1893/94) formulierte Wagner-Jauregg die Psychiatrie der 1920-er bis 40-er Jahre; namentlich „unwertes Leben“ und dessen Ausrottung standen im Fokus seines Interesses, später auch seines ärztlichen Handelns; der „Schutz der Gesellschaft vor ´asozialen Elementen´ war … [ihm stets] oberste[s] Gebot“. Patienten mit „affektiven Störungen“ behandelte Wagner-Jauregg, indem er sie mit Malaria infizierte; eine therapeutische Wirkung darf bezweifelt werden, auch wenn die Unglücklichen, die dann mit dem Tode rangen, zweifelsohne mehr mit ihrem Überleben als mit ihren „Depressionen“ beschäftigt waren: „Dass die … Ärzte … um die Gefährlichkeit dieser Therapie wussten und diese …, trotzdem, …gar gegen … Onanieren eingesetzt wurde, ist sicherlich als ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit einzustufen.“ Last but not least praktizierte Wagner-Jauregg die sog. Elektro-Therapie; malträtiert wurden „Kriegs-Neurotiker“, die das Trommelfeuer des 1. Weltkriegs um den Verstand gebracht hatte: „Es liegt der Verdacht mehr als nahe, dass die… Ströme … zu Folterzwecken angewendet wurden.“ Jedenfalls sollten die Soldaten Wagner-Jaureggs Behandlung mehr fürchten als Schützengräben, Giftgas und Granaten.

4. „FRANKENSTEIN LÄSST GRÜSSEN. EGAS MONIZ UND DIE LOBOTOMIE“: Am Anfang heutzutage allumfassender MindKontrol standen u.a. die Hirnstimulationen eines Walter Rudolf Hess – der durch implantierte Elektroden jede beliebige Emotion hervorzurufen vermochte – und die schauerlichen Hirnoperationen eines Egas Moniz, die aus Menschen – sofern sie die Operation überhaupt überlebten – seelen- und willenlose Krüppel machten. Zum Dank erhielten Hess und Moniz 1949 den Nobelpreis. „Die Prozedur schien .. fürs Gruselkabinett …: Da bohrte der Chirurg dem … Patienten … Löcher in den Schädel, stieß mit einem Instrument in Form eines Buttermessers blindlings ins Gehirn … und … zerquetschte mit rotierenden Bewegungen, wie … beim Entkernen eines Apfels …, die Nervenbahnen in der Stirnlappenregion“: „Die Psychochirurgie ist deshalb so erfolgreich, weil sie die Phantasie zerschlägt, die Gefühle abstumpft, das abstrakte Denken zerstört und [dadurch] ein roboterähnliches, kontrollierbares Individuum schafft“, so, ganz offen, Walter Freeman, ein anderer Pionier der Psychochirurgie. Diejenigen, die aus Menschen, die aus Individuen seelen-, willen- und kritiklose Arbeitstiere zur Mehrung eigener Macht und eigenen Reichtums machen (wollen), dürfte es freuen. Die Methoden zur Unterdrückung von Menschen sind heutigentags ungleich subtiler. Und effektiver: RFID-, Mikro- und Nanochips, Chemtrails, Mikrowellen und HAARP, 5G u.v.a.m. stehen mittlerweile zwecks MindKontrol zur Verfügung. Um so mehr sollten wir uns auf deren Anfänge besinnen und gegenwärtige Entwicklungen erkennen, um uns transhumanistischer Ideologien, um uns unserer eigenen Versklavung zu erwehren. Erwehren zu können. Sollten wir uns bewusst machen, was wir als Menschen tatsächlich sind: wunderbar, einzigartig gar, der Schöpfung Kron. Damit wir die zum Teufel jagen, die uns dies aus- und anderes einreden wollen. Einzig und allein zu ihrem eigenen Nutzen und Frommen.

382. RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): VERBA VOLANT SCRIPTUM MANET, PRUDENTER AGAS UT NIHIL LATET. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi). 3., erweiterte Auflage, September 2025                PDF | EPUB

383. RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): NIL INULTUM REMANEBIT. ET IN TERRA ET IN CAELIS. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025              PDF | EPUB

384. RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): DER SEHNSUCHT BLÜTEN. EINE ANTHOLOGIE. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025           PDF | EPUB   

385. RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): NECESSITATES NON EFFUGERE VINCERE POTES. 3., erweiterte Auflage. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025               PDF | EPUB

386. RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): THE NEW FULL SPECTRUM DOMINANCE. GEIST UND SEELE ALS KRIEGSSCHAUPLATZ UND SCHLACHTFELD. In der Reihe: THEMEN DER ZEIT – ZU DER MENSCHEN LEBEN WIE ZU IHRER STERBLICKEIT. BAND 2. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025               PDF | EPUB   

Zu der Zeit, als Hoffmann von Fallersleben das Deutschland-Lied und „die Gedanken sind frei“ schrieb, also anfangs der 1840-er Jahre, waren die Gedanken, in der Tat, noch frei; heutzutage, im „Mediazän“, gehört Gedankenfreiheit für viele zu den Tempi passati. Und es soll und wird noch schlimmer kommen. Viel schlimmer. Zwar war es schon immer das Ziel der Herrschenden, die Gedanken des Volkes, das Fühlen und Empfinden ihrer Untertanen zu beherrschen und zu manipulieren, die Möglichkeiten der je Regierenden waren jedoch  – jedenfalls im Verhältnis zu heute – begrenzt.  Denn in heutiger Zeit stellen Nano- und Neurotechnologien mächtige invasive Werkzeuge dar, mit deren Hilfe eine verschwinden kleine Oberschicht – mitsamt ihren Vasallen in Regierungen, Geheidiensten, Think Tanks, NGOs, nicht zuletzt in der sogenannten Wissenschaft, die meist Wissen für die Herrschenden und zur Unterdrückung des Volkes schafft – sich unseres Denkens durch kognitive Kriegsführung als neuer Dimension ihres Full-spectrum-dominance-Anspruchs bemächtigen will.

Bereits im ersten Band der Reihe: „Themen der Zeit“ schrieb ich: Ziel ist, menschliches Sein und Verhalten durch Eingriffe in die DNA zu verändern, will meinen: in dem von den Betreibern des Projektes [STARGATE] erwünschten Sinn zu verändern. Mit anderen Worten: Die Menschen sollen – tiefgreifend, genetisch fixiert – „programmiert“, sie sollen manipuliert werden; ethische Bedenken dürften bei den Big Playern des Projekts keine Rolle spielen! Ein solches Vorhaben ist zwar hochkomplex, scheint bei heutigem Wissensstand aber durchaus machbar; was wir heute noch als servil betrachten – beispielsweise, unseren „Oberen“ ergeben zu sein, mehr noch: bedingungslos zu folgen, und sei es (Lemma: Corona-„Impfung“) bis in den Tod –, könnte in einer von STARGATE und NEW WORLD ORDER geprägten (Un-) Kultur durchaus als „normal“ empfunden werden.

Bereits 1928 formulierte Edward Bernays, der Neffe von Sigmund Freud, seine massenpsychologischen Erkenntnisse; Bernays „auf Lügen basierenden Kommunikationsprozesse zur ´Kristallisierung öffentlicher Meinung´ erfüllten und erfüllen ihren Zweck für jedwede Form der Lüge. Bis heute. Und stets getreu dem Motto ihres Erfinders: ´Du lügst nicht wirklich, wenn die Lügen, die du erzählst, gegen andere Lügen ins Feld geführt werden.´“ Mit anderen Worten: Auch und erst recht in der Propaganda heiligt der Zweck die Mittel. Derart werden Nachrichten (die, in der Tat, die Meinung der Bürger nachträglich nach-richten) zum Herrschaftsinstrument umfänglicher Kontrolle, zur Deutungs-Hegemonie und zur Meinungs-Dominanz – eine alljährliche Grippe wird zur „Corona“-Epidemie, aus Tyrannen und Despoten werden vorgeblich demokratische Politiker, militärische Interventionen werden zur Präventiv-Verteidigung, Völkermord – wie der derzeitige in Gaza – dient zur Rechtfertigung westlicher Werte gegen die des Islam und seiner Anhänger, (neo-)kolonialistische Ziele (wie die Erschließung resp. Inbesitznahme der Erdgasfelder vor der Küste des Gaza-Streifens) werden – angeblich – nur zum Wohle der Unterjochten formuliert: In der Tat, der Krieg gegen die Menschheit findet mehr denn je in deren Köpfen und Herzen statt!

Nach 1945 waren die Begrifflichkeiten „Massenpsychologie“ und namentlich „Propaganda“ negativ besetzt (cf. Wilhelm Reichs „Massenpsychologie des Faschismus´“); fortan wurde der alte Wein der Meinungsmanipulation in neuen Schläuchen und unter dem (von Bernays geprägten) Begriff „Public relations“ feil geboten. In der Tat: Heute werden wir – formaliter – nicht mehr durch Propaganda regiert, sondern durch Marketing, durch Social Engineering, durch Algorithmen, durch manipulative Kommunikation, nicht zuletzt durch Nudging („Kritiker halten das sogenannte Nudging für eine hinterhältige Form der Gängelei“). Und durch eine Vielzahl weiterer Manipulationstechniken mehr, die hier aufzuzählen den Rahmen vorliegenden Buches sprengen und dessen Sinn und Zweck nicht erfüllen würde. Kurzum: Kämpfte man früher mit dem Säbel, so ficht man heute mit dem Florett.

Unser neoliberales Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, das immer mehr durch techno-faschistische Elemente ergänzt, ersetzt und bestimmt wird – was Klaus Schwab als (den) „Great Reset“ bezeichnete –, sieht den Menschen in all seiner Vielfalt nurmehr als Kapital in Form von Menschenmaterial, das es – komme, was da wolle – zu beherrschen gelte. Indem die Herrschenden, mehr und mehr, in seinen Körper eindringen, in seinen Kopf, in sein Herz und seine Seele. Physisch eindringen: Es dürfte eine Halb-Mensch-Halb-Affe-Kreatur sein, die Gates und Konsorten als transhumanistische „Standard-Version“ vorschwebt und an der sie und ihre zahllosen Helfer und Helfershelfer, bisweilen auch Wissenschaftler genannt, mit diabolischer Kraft arbeiten. Mental eindringen: durch die Applikation solcher Substanzen, die als „trojanische Pferde“ dienen, an denen psycho-manipulative Techniken andocken können.

„Die Entgrenzung, d. h. die Verschiebung der Grenzen von Biologie und Technologie, ist kein neues Phänomen, jüngst zeichnet sich jedoch eine neue Dimension der Entgrenzung ab. Es findet nicht nur eine zunehmende Konvergenz biologischer und technologischer, insbesondere digitaler Systeme statt. Ihre Kombination miteinander erfolgt in einer neuen Intensität und Qualität, die immer mehr auf eine beidseitige Verschmelzung abzielt und damit auf das Entstehen hybrider biodigitaler Entitäten …

Der öffentliche Diskurs zur Entgrenzung unterliegt einem beständigen Wandel: Das, was als Entgrenzung wahrgenommen wird, verändert sich stetig mit dem aktuellen Entwicklungsstand der Technologie sowie ihrer Verbreitung und Akzeptanz. So ist vieles, was früher eine Entgrenzung darstellte, heute bereits Alltag …“

Mittlerweile ist es möglich, Verhalten von Mensch und Tier gezielt durch Eingriffe in verhaltensrelevante Gene zu beeinflussen. Wiewohl solche Interventionen nicht nur ethisch äußerst umstritten, sondern auch höchst komplex sind, zumal Verhalten nicht mono-, sondern polygen bestimmt wird und kontextabhängig ist. Zu bedenken sind auch unerwünschte Nebenwirkungen und die Langzeitfolgen einschlägiger Eingriffe. Mithin: Die Programmierung menschlichen Verhaltens durch Eingriffe ins Genom der Menschen resp. in deren DNA ist durchaus möglich, der Einfluss der KI auf Genetik und Epigenetik eröffnet neue Möglichkeiten, das Verhalten von Menschen zu determinieren, mehr noch: in bisher unbekannter Weise zu manipulieren. Aus Sicht der Investoren in einschlägige Vorhaben (wie das STARGATE-Programm) also eine durchaus lohnenswerte Aufgabe, sowohl unter den Gesichtspunkten von Machtausübung und Machterhalt wie unter finanziellen Aspekten (Konsumverhalten lässt sich in dem von den Initiatoren erwünschten Sinn beeinflussen). Und nicht von ungefähr hat die NATO das menschliche Gehirn zur sechsten Dimension der FULL SPECTRUM DOMINANCE ihrer Kriegsführung erklärt.

Die neue „Kognitive Kriegsführung“ („Neueste Manipulationstechniken als Waffengattung der NATO“) ist eine Public-Relations-Attacke auf den menschlichen Geist und die menschliche Seele, die es mit immer perfideren Methoden zu erobern und zu knechten gilt – die gesamte menschliche Sphäre, ob Freund, ob Feind, dient als Kriegsschauplatz, Ziel ist ein „digitaler Gulag“, namentlich mit Hilfe von digitalen Währungen und elektronischen Ausweisen (eID) sowie durch Gängelung infolge Geofencing (Lemma: 15-Minuten-Städte). Im Herbst 2020 präsentierte die NATO ihr „Innovation Hub“, ein Strategiepapier zur kognitiven Kriegsführung: COGNITIVE WARFARE – AN ATTACK ON TRUTH AND THOUGHT: „Die kognitive Kriegsführung ist die bisher fortschrittlichste Form der Manipulation, die es einem Individuum oder einer Gruppe von Individuen ermöglicht, Einfluss auf ihr Verhalten zu nehmen, mit dem Ziel, einen taktischen oder strategischen Vorteil zu erlangen. In diesem Handlungsfeld wird das menschliche Gehirn zum Operationsschauplatz. Das Ziel besteht darin, nicht nur darauf zu reagieren, was die Zielpersonen denken, sondern auch darauf, … wie sie letztendlich handeln. Kognitive Kriegsführung ist notwendigerweise mit anderen Formen und Bereichen des Handelns verbunden, um das ´Zielgehirn´ zu erreichen, als dies beispielsweise bei Cyber- und Informationskriegsführung der Fall ist.“ Bezeichnenderweise „schmückt“ ein Smartphone das Cover des NATO-Strategiepapiers, ein Smartphone, auf dem die Icons von Facebook, Instagram, Twitter, Google, Pinterest, Tumblr, LinkedIn, WhatsApp und Messenger zu sehen sind; nicht von ungefähr spricht Ernst Wolff vom Digital-Finanziellen-Komplex (dem man sicherlich noch den militärisch-industriellen und den medizinisch-industriellen Komplex als herkömmliche Machtstrukturen zur Seite stellen kann und sollte).

Seit Beginn dieses Jahrzehnts arbeitet INTERPOL an einer Überwachungs-Plattform namens INSIGHT; aus allen möglichen zur Verfügung stehenden Quellen – von Social Media bis zu Geheimdienstinformationen, von Polizeiakten bis zu den Überwachungserkenntnissen von Palantir – sollen „vorhersagende Analysen“ des zukünftige Verhaltens der Bürger erstellt werden; die „Big-Data-Plattform … soll es erlauben, ´riesige Datenmengen aus mehreren Quellen´ wie dem Internet allgemein und sozialen Medien insbesondere ´in unterschiedlichen Formaten schnell und effizient´ zu verarbeiten. Dazu gehören ´Datenbanken und Analysedateien, Bekanntmachungen und Mitteilungen, Freitextinformationen, Polizeiberichte, Bilder und Videos´. Final soll das System ´fortgeschrittene und vorhersagende Analysen´ ermöglichen, also auch künftige Ereignisse vorausahnen können.“ Mithin: Wer zu falschen Zeit am falschen Ort ist, wer die falsche Hautfarbe oder Gesinnung hat, wer aus dem falschen ethnischen resp. sozialen Milieu stammt, wer von der Norm abweicht läuft künftig Gefahr, „präventiv“ eingesperrt zu werden, ohne dass er sich auch nur des kleinsten Delikts strafbar gemacht hat. „In Bayern gibt es … eine [Unendlichkeits-]Haft … Sie heißt hier offiziell, wie in anderen Bundeslän­dern auch, Gewahrsam; auch Vorbeugehaft wird sie genannt. In Wahrheit ist sie Unendlichkeitshaft, sie ist eine Haft ad infinitum: In Bayern kann man …, ohne dass eine Straftat vorliegt, schon wegen ´drohender Gefahr´ unbefristet in Haft genommen werden …“

Derart entsteht gerade ein Technofaschismus, ein supra- und transnationaler globaler „Eliten“-Faschismus, dessen Möglichkeiten weltweiter Unterdrückung – aufgrund mittlerweile existierender Technologien – ungleich größer sind als in jeder Diktatur zuvor. Dieser Techno-Faschismus und -Kapitalismus stellt somit die ultimative Form der Unterdrückung des Menschen durch den Menschen dar. Und (fast) alle schweigen. Dulden. Stumm. Schreien nicht einmal auf, wenn Peter Thiel – Gründer der Überwachungs-Plattform „Palantir Technologies“, die aufs engste mit CIA, NSA, FBI, DHS (Ministerium für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten), CDC (Centers for Disease Control and Prevention), mit dem Marine Corps und der Air Force, mit dem Kommando für Spezialoperationen (Special Operations Command) und der Militärakademie West Point zusammenarbeitet –, wenn Peter Thiel, dessen Zögling J. D. Vance als Vizepräsident das zweithöchste Amt im Staat begleitet, wenn dieser Peter Thiel ebenso vollmundig wie dreist ausführt: „Vor allem denke ich nicht mehr, dass Demokratie und Freiheit miteinander kompatibel sind.“

Die KI von Clearview – die justament in der Ukraine einem Massentest unterzogen wird; Kriege haben auch ihren Nutzen, jedenfalls für unsere „Oberen“ und deren Herrschaftsstrukturen! – kann verpixelte resp. verschwommene Bilder korrigieren, auf das Gesicht unter einer Maske extrapolieren sowie kleinste Bildausschnitte aus einer Übersichtsaufnahme (beispielsweise aus einem Fußballstadion oder von einem Rockkonzert) so nahe heranzoomen, dass die Gesichter von Zielpersonen deutlich sichtbar werden; stellt man – wie beispielsweise in britischen oder chinesischen Städten – noch eine Überwachungskamera an jede Straßenecke, wird die Dystopie einer Totalüberwachung im öffentlichen Raum zur Realität. Auch zur Realität von PREDICTIVE POLICING, will meinen einer präventiven Inhaftierung von Personen, die sich eines unüblichen (und damit schuldigen!) Verhaltens verdächtig gemacht haben. Kurzum: Früher steckte man Deviante ins KZ; heute landen sie in Präventiv-Haft. Welch Fortschritt! Fazit: Offenkundig sollen unsere privaten Daten nicht mehr „nur“ dazu dienen, uns zu manipulieren, sondern auch dazu, abweichendes Verhalten zu sanktionieren – das ist die Lex specialis der „Neuen Zeit“, das ist das Gesetz des neuen, transnationalen und globalen Techno-Faschismus´.   

Von herausragender Bedeutung für die Überwachungsnetze, die mehr und mehr installiert und etabliert werden, sind sog. BLUETOOTH MESH-NETZWERKE: Im Frühjahr 2024 eröffnete Google – als zweiter nach Apple – ein solches Netzwerk. Derartige Netzwerke basieren auf Bluetooth Low Energy (BLE) und einer many-to-many-Kommunikation zwischen Tausenden und Abertausenden von Geräten, was  zu deren umfassenden Vernetzung führt. Ein Bluetooth Mesh-Netzwerk ist in besonderem Maße für das Internet der Dinge (IoT) – in dem sich eine Vielzahl von Geräten automatisch verbindet – geeignet; solcherart lässt sich das Netzwerk in großem Ausmaß erweitern. In Bluetooth Mesh-Netzwerken können Geräte – im Gegensatz zu herkömmlichen Bluetooth-Verbindungen – miteinander kommunizieren, auch wenn sie nicht direkt miteinander verbunden sind. Nachrichten werden so lange von Gerät zu Gerät weitergeleitet, bis das Zielgerät erreicht wurde; insofern und insoweit einzelne Geräte ausfallen, wird die Nachricht über andere Geräte weitergeleitet, so dass sie dennoch das Zielgerät erreicht. Derart können Tausende von einzelnen Geräten sicher miteinander kommunizieren. Die Bluetooth Low Energy (BLE) – die mit Bluetooth 4.0 eingeführt wurde –  ermöglicht einen extrem geringen Energieverbrauch, wodurch sich die Laufzeit verwendeter Batterien auf Monate bis Jahre erhöht. Bluetooth Mesh wurde 2017 veröffentlicht; weil die Militärtechnologie der zivilen Nutzung um Jahre bis Jahrzehnte vorauseilt, ist davon auszugehen, dass die Technologie seit der Jahrtausendwende Anwendung findet.

Während der „Corona“-Zeit wurde auch für die breite Masse erkennbar, dass und wie sich iPhones – mittlerweile auch Android-Geräte – miteinander verbinden und so ihre Track-and-Trace-Funktion erfüllen. Mit anderen Worten: Mit dem I-Phone in der Tasche lässt sich jeder jederzeit orten – Geheimdienste und sonstige (nicht nur staatliche) Observierer wissen, wo sich die Zielperson gerade aufhält, wobei Bluetooth-LE-Signale auch dann übertragen werden, wenn das jeweilige Smartphone ausgeschaltet ist. Zudem kann die KI Geräte in derartigen Mesh-Netzwerke nicht nur orten, sondern auch manipulieren; gleiches gilt für Nanopartikel (Smartdust) und Nanobots innerhalb solcher Netze. Auch lassen sich durch WiFi-Sensing seit mehr als einer Dekade 3D-Modelle – z.B. von Menschen und Häusern – erstellen. Diese Modelle werden beispielsweise zu gezielten Strahlenangriffen genutzt, um unliebsame Menschen aus dem Weg zu räumen: solches versuchte man bei mir, dem Autor im Sommer 2022. Weil meine Corona-Maßnahmen-Kritik anfing, unüberhörbar zu werden. Kurz und gut: Die globale Erprobung einer umfassenden Anwendung der Nanotechnologie auf die Menschen, deren, letzterer, Steuerbarkeit sowie physische Schädigung und Vernichtung waren der Grund für das weltweite Humanexperiment, das unsere Oberen, ganz im Sinne ihrer „smarten“ Propaganda, Covid-19-Impfung nennen.

Auf der To-Do-Liste der Transhumanisten obenauf steht die Schaffung einer „Super-Intelligenz“; ob diese als biologisches Wesen, als technisches Konstrukt oder als Hybrid, also als Mischwesen, realisiert wird, ist grundsätzlich unerheblich. Eine solche Super-Intelligenz wollen beispielsweise die EU und die USA jeweils in einem Großprojekt (Human Brain Project resp. Brain Activity Map Project) verwirklichen; das menschliche Gehirn soll vollkommen erforscht, nachgebildet und weiterentwickelt werden. Mit Hilfe der Gentechnik wollen die Transhumanisten „Über-Menschen“ züchten; die Implementierung selbstlernender Programme soll sich ständig verbessernde „Künstliche Intelligenzen“ schaffen. Durch Implantate (Chips, Mikroprozessoren) will man die Denkfähigkeit massiv steigern. Als Endziel transhumanistisch-verirrter Vorstellungen wird oft ein Roboter oder Cyborg genannt, der menschliches Bewusstsein in digitalen Speichern enthält. „Der Meldungsstrom aus den Neurowissenschaften reißt nicht ab. Bunte Bilder zeigen Gehirnaktivitäten, Träume scheinen greif-, Gedanken dekodier-, Gedächtnisbildung beeinflussbar. Die USA spendieren 100 Millionen Dollar, um allen Neuronen beim Werkeln zuzusehen (BRAIN Initiative), die EU möchte das gesamte neuronale Spiel in Silizium gießen (Human Brain Project). Nun mehrt sich Kritik, Statistiker weisen auf die Unzulänglichkeiten vieler Studienergebnisse hin. Glaubt man diesen Stimmen, steht nicht nur die Neurowissenschaft, sondern das System der medizinisch-klinischen Studien auf dem Prüfstand.“

Trotz solcher Hindernisse veröffentlichten deutsche Forscher den ersten 3D-Atlas des menschlichen Gehirns: „In bisher ungekannter Genauigkeit kann jetzt jeder die rund 180 verschiedenen Regionen der menschlichen Großhirnrinde online nachschlagen … Die… Ordnung auf der Ebene einzelner Zellen in Schichten und Säulen der Großhirnrinde erlaubt Aussagen über deren Funktion, auch bei Erkrankungen. Und das alles hängt natürlich mit den kognitiven Funktionen zusammen, [mit] unserem Denken, Fühlen und Verhalten … Es stellte sich aber heraus, dass man … nicht … automatisieren kann. Das hängt vor allem … mit dem Unterschied der menschlichen Gehirne … zusammen: Zwar hat jeder von uns beispielsweise bestimmte motorische Areale für die Kontrolle von Bewegungen oder visuelle Areale fürs Sehen. Die Architektur der Zellen in diesen Arealen, also ihre genaue Anordnung, kann sich von Mensch zu Mensch aber sehr stark unterscheiden. Darum müssen wir uns jedes einzelne Gehirn und darin jedes einzelne Gebiet selbst ganz genau anschauen … Es ist … eine offene Frage, ob und wie die Kategorien von Psychologie oder … Soziologie und Kultur zur zellulären Organisation des Gehirns passen. Wichtig ist aber …, dass es hier Interaktionen in beide Richtungen gibt: Das Gehirn steuert unser Verhalten – und die Umwelt sowie unser soziales Miteinander haben einen großen Einfluss auf das Gehirn.“

Und genau hier setzt die Propaganda an, auch wenn sie heutigentags Social Engeenering, Nudging, wie auch immer heißt; der Verdacht liegt mehr als nahe, dass – in toto! – weniger ein wissenschaftliches Interesse, vielmehr und viel mehr die Möglichkeit praktischer Anwendung bezüglich Manipulation und Steuerbarkeit von Menschen das Motiv für Hirnforschungsprojekte ist.

Zusammenfassend lässt sich festhalten: Die Kartographierung der  schätzungsweise 100 Milliarden Nervenzellen des menschlichen Gehirns ist im Wesentlichen wohl abgeschlossen, jedenfalls so weit fortgeschritten, dass  einschlägigen Manipulationsmöglichkeiten Tür und Tor geöffnet ist. Natürlich werden die Brain Projekte auch den einen oder anderen Nutzen in der Behandlung von Krankem und Behinderten bringen, zuvörderst jedoch sind es die Herrschenden, die von den vormals ungeahnten Chancen profitieren, die gezielte Eingriffe in nunmehr bestens bekannten Hirnstrukturen und -areale ermöglichen. Jedenfalls: Die Militarisierung der Neurowissenschaften, Transhumanismus, die Verschmelzung von Mensch und Maschine, die direkte Kontrolle von „targeted individuals“ (und das werden letztendlich alle Menschen dieser Welt sein!), eine unmittelbare Fernsteuerung des Einzelnen (anstelle seiner „bloßen“ Manipulation) und ähnliche „Neuerungen“ mehr werden mit atemberaubender Geschwindigkeit zum Gral kognitiver Kriegsführung; gemeinhin herrschender Meinung entgegen wird diese Utopie nicht Einzug halten, weil sich jeder einen RFID-Chip, beispielsweise für digitale Zahlungen, oder ein Neuralink-Gehirnimplantat angedeihen lässt, sondern derart, dass wir es nicht einmal merken: Kostengünstige und nach jeweiligem Zweck skalierbare Nano-Partikel, Nano-Strukturen und Nano-Bots stehen bereit, sind seit den gentechnischen Experimenten der Corona-Zeit massenerprobt und werden – appliziert als Bestandteil pharmakologischer Produkte, aber auch durch Nahrungsmittel und Geoengineering-Projekte (Lemmata: Smartdust und Chemtrails) – unser Leben in kurzer Zeit drastisch verändern, werden, jedenfalls sollen uns zu immer willigeren Sklaven „unser Oberen“ machen. Derart heutzutage des Teufels Kräfte schalten und walten! 

387. RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): ES WIRD GEMORDET MIT LEICHTER HAND. DIE WAHREN INTENTIONEN DERER, DIE BEREITS MILLIONEN UND ABERMILLIONEN VON MENSCHEN GETÖTET HABEN. In der Reihe: THEMEN DER ZEIT – ZU DER MENSCHEN LEBEN WIE ZU IHRER STERBLICKEIT. BAND 3. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025               PDF | EPUB 

Ankündigung:

 Die „Forschungsergebnisse liefern Beweise für selbstorganisierende Nanotechnologie, welche in den COVID-19-Impfstoffen, im Blut von Geimpften und Nichtgeimpften sowie im Geoengineering-Niederschlag gefunden wurden. Sie wurden für die Resolution ´Verbietet die Impfungen´ [Originaltitel: Ban the Jabs] verwendet, die in 11 republikanisch regierten Bezirken der USA verabschiedet wurde. Sie waren zudem Teil von 25 nationalen [ARM-]Grand-Jury-Petitionen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowie Teil der Beweismittel für Dr. Joseph Sansones Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung vor dem Gericht in Florida, in dem COVID-19-Impfungen als Massenvernichtungswaffen deklariert werden sollen und deren sofortige Entfernung vom Markt gefordert wurde“ (21. AZK – Dr. Ana Maria Mihalcea: „Selbstorganisierende Nanotechnologie im Blut“, file:///C:/Users/Medion/Documents/Themen%20der%20Zeit%203%20-%2021.%20AZK/21.%20AZK%20–%20Dr.%20Ana%20Maria%20Mihalcea_%20„Selbstorganisierende%20Nanotechnologie%20im%20Blut“%20mit%20Ausweg%20aus%20dem%20Drama%20–%20von%20Ivo%20Sasek%20_%20Kla.TV.pdf).

Nach aller Kontextualisierung in vorliegendem Band 3 von „Themen der Zeit“ nun zur sich selbst organisierenden Nanotechnologie: in Chemtrails, in den Covid-19-„Impfstoffen“, im Blut von Geimpften, (durch Shedding und Chemtrails auch) im Blut von Nichtgeimpften.

Der werte Leser erfährt darüber im nächsten Band (Band 4) der Reihe „Themen der Zeit“. Dessen Lektüre kann sein Leben retten. Ich meinerseits hoffe, dass ich die Publikation des Buches überlebe.

388. RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): WELTWEITER MORD, GEPLANT VON LANGER HAND. DIE GESCHICHTE HINTER DER GESCHICHTE. In der Reihe: THEMEN DER ZEIT – ZU DER MENSCHEN LEBEN WIE ZU IHRER STERBLICKEIT. BAND 4. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025               PDF | EPUB | EPUB, VERSION 2                                       

389. RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): PRUDENTER AGAS UT NIHIL LATET – VERBA VOLANT SCRIPTUM MANET. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025               PDF | EPUB

390. RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): Et in terra et in caelis nil inultum remanebit. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025               PDF | EPUB

391. RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): VINCERE NON EFFUGERE NECESSITATES POTES. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025               PDF | EPUB 

392.  RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): ELON MUSK – PARS PRO TOTO. EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN. In der Reihe: THEMEN DER ZEIT – ZU DER MENSCHEN LEBEN WIE ZU IHRER STERBLICKEIT. BAND 5, TEILBAND 1. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025               PDF | EPUB

393. RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): PARS PRO TOTO: ELON MUSK, PROTAGONIST DES TECHNOFASCHISMUS´. EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN. In der Reihe: THEMEN DER ZEIT – ZU DER MENSCHEN LEBEN WIE ZU IHRER STERBLICKEIT. BAND 5, TEILBAND 2. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025               PDF | EPUB

394. RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): THE DARK SIDE OF ELON MUSK: EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN.  In der Reihe: THEMEN DER ZEIT – ZU DER MENSCHEN LEBEN WIE ZU IHRER STERBLICKEIT. BAND 5, TEILBAND 3. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025               PDF | EPUB | EPUB, VERSION 2

„THE DARK SIDE OF ELON MUSK: EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN:

Richard Huthmacher’s book ´The Dark Side of Elon Musk: Ein Blick hinter die Kulissen´ offers a deep dive into the complexities and controversies surrounding the billionaire entrepreneur. The book is authored by Richard A Huthmacher, who has a reputation for writing extensively on various topics, including society, politics, and science. Huthmacher’s work is characterized by a critical approach to societal paradigms, often challenging conventional narratives and offering alternative perspectives. His books are known for their high-quality content and have been published in a significant number of books over a period of ten years.“ (Micosoft, BING.)

395. RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): MUSK: PROTAGONIST UND REPRÄSENTANT DES GLOBALEN TECHNOFASCHISMUS´. In der Reihe: THEMEN DER ZEIT – ZU DER MENSCHEN LEBEN WIE ZU IHRER STERBLICKEIT. BAND 6. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025               PDF | EPUB  

396.  RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): TECHNO-FASCHISMUS: NEU UND SUPRANATIONAL, ALLUMFASSEND UND GLOBAL. In der Reihe:
THEMEN DER ZEIT – ZU DER MENSCHEN LEBEN WIE ZU IHRER STERBLICKEIT. BAND 7. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025                PDF | EPUB  

397. RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“):ÜBERWACHUNG, UNTERDRÜCKUNG, MASSENMORD: ESSENTIALS DES TECHNO-FASCHISMUS´. ABSTRACT zu „THEMEN DER ZEIT“, BÄNDE 1-4 und BAND 5, TEILBÄNDE 1-3. In der Reihe „THEMEN DER ZEIT – ZU DER MENSCHEN LEBEN WIE ZU IHRER STERBLICKEIT“. BAND 8. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025                               PDF | EPUB

398. . RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): SCRIPTUM MANET – PRUDENTER AGAS UT NIHIL LATET. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025               PDF | EPUB

399. RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): QUIDQUID LATET APPAREBIT NON IN TERRA SED IN CAELIS NIL INULTUM REMANEBIT. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025               PDF | EPUB 

400. RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): ENIMVERO: VITA BREVIS ARS LONGA EST. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025               PDF | EPUB   

401. RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): BIBLIOGRAPHIE: ABSTRACTS UND ESSENTIALS. BAND 1. SYNOPSIS, 2014-2025, Buchstaben Aa-An. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025               PDF | EPUB 

Buchstaben „An“:

Bereits zu Beginn der P-l-andemie – im März 2020 – schrieb ich (AN IHREN TATEN SOLLT IHR SIE ERKENNEN: „MINIMA MORALIA“ STATT „GROSSER ETHIK“):

Wir leben nicht „en los tiempos del cólera“, sondern zu Zeiten von Corona, zu Zeiten des größten Fakes der Menschheitsgeschichte, zu Zeiten der globalen Macht-übernahme durch den Deep State, zu Zeiten, in denen – in unheiliger Allianz des westlichen Neoliberalismus´ mit dem chinesischen Zwitter aus pseudo-kommunistischer Staatsdiktatur und Marktradikalismus – weltweit die Macht durch jene Verbrecher ergriffen wird (die Konnotation mit Hitlers Machtergreifung ist nicht zufällig, sondern beabsichtigt), die an der Spitze der globalen Machtpyramide stehen. Mit atemberaubender Geschwindigkeit. Ergriffen wird. Total. Wie 1933. Durch Hitler. Und seine angloamerikanische Helfer.

Und (fast) alle schauen zu. Tatenlos.  Wenn sie nicht zu denen gehören, die zugunsten ihres vermeintlichen persönlichen Vorteils tatkräftig mitwirken. Oder auch aus himmelschreiender Dummheit. Mitwirken. Will meinen: ihr eigenes Grab schaufeln.

Ich weiß nicht, ob in solchen Zeiten wie den jetzigen die Bücher, die ich gerade schreibe, noch veröffentlicht werden. Ich weiß nicht, ob die – wirtschaftliche, gesellschaftliche, menschliche – Katastrophe, die mit Hilfe eines ubiquitär präsenten Virus´ inszeniert wird, das (allenfalls) Husten und Schnupfen auslöst (für Schwerstkranke kann jeder „falsche Luftzug“ das Ende bedeuten, was sich indes weder dem Corona-Virus noch irgend einem anderen „Erreger“ zuschreiben, anlasten lässt), ich weiß nicht, ob diese gewaltige Inszenierung, die zuvörderst mit Hilfe der gleichgeschalteten Massen-Verdummungs-Medien bewerk-stelligt wird, tatsächlich (jetzt schon; indes: wenn nicht jetzt, dann mit Sicherheit später) zur NWO, zur Neuen Weltordnung der Rothschild und Co. führen wird; ich weiß jedoch (mittlerweile, aus eigener Anschauung, definitiv), wie ungeheuer dumm (bestenfalls unwissend) die Masse ist, wie sehr sie sich durch die primitivsten Methoden (massen-)psychologischer Kriegsführung – denn um einen hybriden Krieg (den der Herrschenden gegen die ahnungslose Masse), um nichts anderes handelt es sich – beeinflussen lässt (Gustav Le Bon und Edward Bernays, der Neffe Freuds, hätten ihre Freude daran), ich weiß, dass wir in „Endzeiten“ leben, ich weiß, dass sich das immer schneller drehende Rad nicht (mehr) anhalten lässt, ich weiß, dass meine Ausführungen noch weniger bewirken als der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein, ich weiß, dass selbst (vermeintlich integre) Politiker wie Sarah Wagenknecht Systemplayer (Corona-Krise: Handeln, bevor es zu spät ist. Bessere Zeiten – Wagenknechts Wochenschau, #06, https://www.youtube.com/watch?v=HlGUrEOE9po, abgerufen am 15. 03.2020) und dass nur einzelne imstande sind (wie beispielsweise Gerhard Wisnewski [Der globale Ausnahmezustand – Gerhard Wisnewski bei Stein Zeit, https://www.youtube.com/watch?v=t-NA4Tb-V3w, ebenfalls abgerufen am 15.03.2020], mittlerweile – Ende Mai des Schicksalsjahres der Menschheit – Gott[?] sei Dank auch andere), dass allenfalls wenige in der Lage sind, die durchaus komplexen Zusammenhänge in toto zu erfassen.

Ich weiß, dass meine Arbeit, ich weiß, dass all meine Bücher nichts bewirken. Können. Werden. Jedenfalls „in Zeiten wie diesen“.

Aber ich bin gleichermaßen überzeugt, dass meine Überlegungen, dass meine Gedanken und Erkenntnisse, dass meine Ausführungen, auch wenn sie nur eine Fußnote der Geschichte sind (weshalb ich sie, jedenfalls hier, auch nur in einer Fußnote anführe), späteren Generationen – denn die Menschheit wird nicht zugrunde gehen, mit oder ohne Corona-Virus, mit oder ohne die NWO –, dass all das, was ich mit Herzblut und unter größtem persönlichen Verzicht schreibe, späteren Generationen zur Erkenntnis und als Wegweiser dienen wird.

Derart zu handeln betrachte ich deshalb als meine Pflicht: nicht nur als Intellektueller, sondern auch und mehr noch als Mensch. Der denkt. Der fühlt. Der Mensch ist unter all den anderen Menschen. Die meist zwar falschen Glaubens, überwiegend jedoch guten Willens sind.

Und die gerade, wieder einmal und möglicherweise mehr denn je, in unsägliches Elend getrieben werden. Durch einen mit Hilfe fiktiver Erkrankungen inszenierten Wirtschaftscrash globaler Dimension, durch einen Crash, der zumindest die Ausmaße desjenigen von 1929 erreichen, durch einen Crash, der einige wenige noch reicher und das Elend der Masse noch, ungleich, größer machen wird.

Durch einen Crash, der uns unter totale staatliche Kontrolle zwingen, durch einen Crash, der uns in eine weltweite Diktatur führen soll.

Durch einen Crash indes, der nur möglich ist – wodurch wir (wie so oft) bei meiner Reihe über Nobelpreisträger, über ihre vielen kleinen Helfer und über ihre großmächtigen Auftraggeber sind –, durch einen Crash, der nur in die Wege geleitet und umgesetzt werden kann, weil die meisten Menschen blind sind wie ein Maulwurf, dumm wie eine Kuh und hinterhältig wie eine Schlange (wobei ich Tiere nicht verunglimpfen will, denn die menschliche Spezies verhält sich schlimmer als alle Tiere dieser Welt); alle, die in Zeiten von Cholera und Corona kneifen – seien es die Vertreter (kontrollierter) alternativer Strömungen mit „limited hang out“ (die derzeit „mit vornehmer Zurückhaltung glänzen“), seien es systemimmanente Kräfte wie die Virologen, die uns Schauermärchen erzählen, oder die vielen ärztlichen Kollegen, welche die Aufführung von „des Kaisers neuen Kleidern“ wider besseres Wissen mitspielen –, all die zuvor Genannten und viele andere mehr (zuvörderst natürlich die Politiker, ihres Zeichens Lügner von Beruf) tragen Verantwortung für die hereinbrechende Katastrophe: Schande und Fluch über sie.

„Das Pendel [gesellschaftlicher Unterdrückung] schwingt über die Jahrzehnte und Jahrhunderte immer wieder herum – von einer hemmungslosen Ausnutzung von Privilegien hin zu einer sozial ausgewogeneren Politik. [U]nd … zurück. Im Augenblick geht die Pendelbewegung immer … weiter … zu einer immer rücksichtsloseren Konzentration von Reichtum und Macht in den Händen [einiger] weniger Superreicher.“

Warum? Weil sie, die Herren dieser Welt, die Menschen, ihre Untertaten, euphemistisch auch Bürger genannt, weltweit indoktrinieren, manipulieren, knechten. Unter dem Vorwand der sogenannten Globalisierung.

Zu diesem Zweck bisweilen auch einsperren. Ebenfalls weltweit. Beispielsweise unter dem Vorwand einer – frei erfundenen – Seuche.

Und sie – die Herrschenden und ihre Stiefel-Lecker – haben leichtes Spiel. Denn – wie schon Brecht wusste – wählen die dümmsten Kälber bekanntlich ihre Schlächter selber.

In ihrer bodenlosen, abgrundtiefen Dummheit halten sie, die Kälber (bisweilen gar die Schlächter selber), einen Schnupfen für eine tödliche Krankheit.

Tolerieren das (De-facto-)Kriegsrecht, das man über sie – die Kälber, nicht über deren Schlächter selber – verhängt.

Warten sehnsüchtig darauf, dass man sie gegen eine Fiktion – die einer potentiell tödlichen Corona-Infektion – impft.

Werden durch eine derartige Impfung schwerste Schäden davontragen. Und auch durch die Medikamente, die man ihnen zur Verfügung stellen, wahrscheinlich auch zwangsweise verabreichen wird – dann, erst dann, wenn ihre Angst, wenn ihre Not am größten.

Nicht von ungefähr rechnet der (mehr oder weniger heimliche) Chef der WHO, Bill Gates, in seinen einschlägigen Planspielen mit 65 Millionen Toten (wie auch auf den Georgia Guide Stones nicht ohne Grund von 7 Milliarden zu eliminierenden Menschen zu lesen ist).

Nicht von ungefähr lassen sie sich – sie, die Kälber, indes nur sie allein, sie selber – bei solch kriminellen Impfaktionen ganz nebenbei noch chippen. (Oder, vorerst, bis zu diesen Massen-Impfaktionen, mittels App tracen. Ohne Impfung. Mittels klammheimlicher Downloads.)

Damit sie umso besser zu überwachen sind.

Nicht ohne Grund verlieren sie, die Kälber, durch den von ihren Schlächtern selber provozierten Crash – den größten Wirtschafts-Crash seit hundert Jahren, möglicherweise seit Anbeginn des Geldsystems – ihr Hab und Gut. Das bisschen Gut, das sie noch haben. Auch wenn sie nie kaum mehr hatten.

Im Nachhinein wird man behaupten, „das Virus“ sei an allem schuld.

Davon, dass ein zutiefst marodes Wirtschaftssystem zwangsläufig implodieren musste, könne nicht die Rede sein.

Und in den Geschichtsbüchern wird man lesen, dass all dies nur zum Wohl der Menschen geschah. Damit sie überleben konnten. Trotz der weltweiten Ausbreitung eines Schnupfens, Pandemie genannt.

In einer Einführung zu meiner Buchreihe über Nobelpreisträger schrieb ich wie folgt; die dortigen Ausführungen gelten gleichermaßen in hiesigem Kontext:

… dass höchst ehrenwerte Menschen wie die Nobelpreisträger, die hier porträtiert werden, mit all dem nichts zu tun haben.

Vielleicht lässt sich der eine oder andere Leser durch meine Ausführungen eines Besseren belehren.

Wohlgemerkt: Es handelt sich vorliegend um ein Buch über Wirtschafts-Nobelpreisträger sowie über deren unheilvollen Einfluss auf einen, den kollektiven Wahnsinn unserer Zeit, den sog. Neo-Liberalismus, indes nicht (s. Titel: „NEUE“ LEBENSWIRKLICHKEIT. IN ZEITEN VON CORONA) um eine medizinische Abhandlung (wobei – angebliche – medizinische Fakten  als Cover-Story für globale wirtschaftliche und soziale Umwälzungen im Sinne neoliberaler Macht- und Ressourcen[um]verteilung missbraucht werden). Andrerseits sind die Ereignisse im Zusammenhang mit der gezielten und weltweiten Inszenierung eines Virus´, das vornehmlich Husten, Schnupfen und Heiserkeit hervorruft (der tumben, Pardon: unzureichend informierten und nach allen Regeln der Kunst indoktrinierten Masse indes als tödliche Seuche verkauft wird), sind die globalen Verwerfungen unseres Wirtschafts- und Gesellschafts-Systems, die – vorgeblich – die Folgen einer so genannten Pandemie, in Wirklichkeit jedoch (infolge Überblähung unseres Zins- und-Zinseszins-Geld-Systems) längst überfällig sind, von derart gewaltiger Auswirkung auf unser aller Leben, dass ich nicht umhin kann, dazu Stellung zu nehmen. Kursorisch Stellung zu nehmen zu Ursachen, Hintergründen und Zusammenhängen der Ereignisse, die gerade die Welt verändern wie kein anderes Geschehen seit Ende des 2. Weltkriegs (und möglicherweise noch größere Veränderungen anstoßen werden als beide Weltkriege zusammen!); eine profunde Analyse der größten Fälschung und Inszenierung der Menschheitsgeschichte (vergleichbar nur mit, indes von viel größerem Impact als angebliche Globus-Erde und vorgespielte Mondlandung) ist so bald wie möglich vonnöten, um, umfassend und stringent, die vielfältigen und bisweilen hochkomplexen Zusammenhänge aufzuzeigen zwischen einer neoliberalen Ideologie des Tarnens und Täuschens, des Lügens und Betrügens und den aktuellen (unter dem Vorwand einer Seuche ablaufenden) Anstrengungen zur Implementierung einer Neuen Weltordnung, an der, seit je und in entscheidendem Maße, auch Nobelpreisträger – nicht zuletzt solche der Wirtschafts-“Wissenschaften“ – mitwirken.

Die Umsetzung dieser neuen, globalen Ordnung erfolgt derzeit mit atemberaubender Geschwindigkeit und in einer konzertierten Aktion sämtlicher kapitalistischer Länder (wozu mittlerweile auch China gehört); Russland und Putin entziehen sich, offensichtlich, dem kollektiven Wahnsinn ebenfalls nicht: Sollte tatsächlich zutreffen (was schwer vorstellbar, im Licht der Fakten jedoch kaum zu widerlegen ist), dass diejenigen, welche die Welt beherrschen, sozusagen in Hegelscher Dialektik die eine wie die andere Seite global dominierender politischer Systeme, mithin den Kapitalismus wie den Kommunismus (resp. dessen Relikte – s. China) befördern, um, weltweit, Ausbeutung und Unterdrückung der Menschen in der Synthese beider Unterdrückungs-Systeme zu vollenden, dann, in der Tat, wäre eine Herrschaftsform (ähnlich der) wie (bereits heute) in China, wäre eine „Synthese“ von Kapitalismus und Kommunismus ein wichtiger, ein entscheidender Schritt zur Vollendung (neoliberaler Träume von) der New World Order. Die immer konkretere Formen annimmt. Und justament, unter dem Deckmantel einer angeblichen wie angeblich globalen Seuche, umgesetzt wird.

Denn durch die Inszenierung eine Fake-Story (wer, mithin, sind die Verschwörungs-Theoretiker, wer die Verschwörungs-Praktiker?) erhält der Staat (resp. die Clique von Politikern, die ihn, den Staat für ihre Interessen missbraucht) immer mehr Möglichkeiten, durch Notstands-Gesetze und einschlägige Verordnungen (die, einmal beschlossen, bis zum St. Nimmerleinstag persistieren) in grundgesetzlich garantierte Rechte seiner Bürger einzugreifen; beispielsweise werden die Versammlungsfreiheit und das Recht, seinen Aufenthaltsort selbst zu bestimmen, aufgehoben, die Menschen werden – schlichtweg – in ihren Häusern und Wohnungen eingesperrt. Die Meinungsfreiheit ist de facto schon seit langem abgeschafft; dieser Zustand soll nun durch strafrechtliche Sanktionierung sämtlicher Äußerungen, die nicht regierungskonform sind (genannt: Fake News in Sachen „Corona“), legalisiert werden.

Die Inszenierung dieses globalen Staatsstreichs ist ebenso „genial“ wie diabolisch, beugt man durch die bis zum äußersten geschürte Angst vor Ansteckung (mit einem vorgeblich tödlichen Virus) doch möglichen Unruhen und Aufständen äußerst effektiv vor – die Zeit der Gelbwesten ist Geschichte, selbst die revolutions-“freudigen“ Franzosen ziehen sich (außer in den Banlieues, wo indes allenfalls fremdstämmige, „nationalisierte“ Franzosen leben) aus Angst vor dem diffus Bedrohlichen – generaliter Virus, im speziellen SARS-CoV-2, vulgo Corona genannt – in ihre Häuser, hinter ihre Masken und in ihre Angst zurück. Die Angst, die seit vielen Jahren als probates (neoliberales) Herrschafts- und Unterdrückungsinstrument implementiert wird!

War in der DDR noch das ganze Land das Gefängnis, hat man dessen, letzteren, Größe nunmehr – je nach sozialem Status – auf ein (geräumiges) Haus oder auf die Enge einer Karnickelstall-Sozialwohnung reduziert. Wer sich nicht kasernieren lässt, muss damit rechnen, dass er in den Knast (oder die Psychiatrie) gesperrt wird, sofern ihn die Hüter von Recht und Ordnung (wessen Recht und wessen Ordnung?) trotz Ausgehverbot auf der Straße, trotz Kontaktverbot bei seinen nächsten Angehörigen antreffen.

Die Wirtschaft befindet sich, weltweit, im freien Fall, mehr oder weniger alle ihre Zweige brechen, domino-artig, zusammen. Ein globaler Crash ist mittlerweile ebenso unvermeidlich wie von „denen mit viel Geld in ihren großen Taschen“ beabsichtigt (weil sie in der nun anstehenden deflationären Phase Firmen, Immobilien, jedwedes Hab und Gut zu einem Spottpreis aufkaufen können: „Der zur Börsenweisheit gewordene Spruch von Carl Mayer von Rothschild[:] ´Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen´ fasst diese Strategie in markigen Worten zusammen“).

Viel schlimmer noch als 1929 werden Elend, Not und Tod von Millionen und Aber-Millionen Menschen die Folge dieses globalen Crahs sein. Was indes erwünscht ist (s. Georgia Guidestones und andere Planspiele unserer „Eliten“): 500 Millionen Menschen, in ghettoisierten Städten zusammengepfercht, lassen sich besser beherrschen als 7.5 Milliarden (die zudem über die Kontinente verteilt sind). 

Auch durch die Änderung bestehender Infektions- “Schutz“-Gesetze (in Dänemark wurden Zwangsimpfung und zwangsweise Verabreichung von Medikamenten bereits beschlossen!) werden die Menschen sterben wie die Fliegen (die ca. 20  [nach anderen Angaben bis zu 50] Millionen Toten der „Spanischen Grippe“ 1918/19/20 waren mit großer Wahrscheinlichkeit die Folge von Impfungen!); die 65 Millionen Toten, von denen Bill Gates und Konsorten in ihren Planspielen zur Corona-“Epidemie“ (unmittelbar vor deren Ausbruch im Herbst 2019) ausgingen, sind jedenfalls mit Leichtigkeit zu erreichen.

Insofern: Wieder einen Schritt weiter, nutzlose Esser loszuwerden. Die Arbeit der Masse zum Wohlergehen ihrer Herren wird ohnehin nicht mehr benötigt; was letztere (für ihr Luxus-Leben) brauchen, generieren ihnen heutigentags Technik, Künstliche Intelligenz und dergleichen mehr; Menschen und deren Gedanken und Gefühle sind allenfalls Störfaktoren, die es auszuschalten gilt.

In Zusammenschau der akuten Ereignisse und der unrühmlichen Rolle, die viele Nobelpreisträger unterschiedlichster Disziplinen bei der Vorbereitung des finalen Unterdrückungs- resp. Unterwerfungsaktes, der gerade stattfindet, gespielt haben, lässt sich, mit Entsetzen, nur feststellen: Fürwahr, sie sind treue Diener ihrer Herren.

Wohlgemerkt: Ich befürworte keine Gewalt. Und ich rufe selbstverständlich nicht zu Straftaten auf. Insofern: Selbst wenn ich dächte: Am nächsten Laternenpfahl sollte man sie aufhängen –  ihn, Lothar Wieler, den Viehdoktor und Chef des Robert-Koch-Instituts, ihn, Christian Heinrich Maria Drosten, zu dem Lügi-Pedia (mit Bezug auf den STERN) schreibt: „Das Coronavirus hat den Virologen Christian Drosten zum gefragtesten Mann der Republik gemacht. Und zum Star“ (und ich möchte hinzufügen: In Diesem Leben Eben Du Lügst, Betrügst Und Willst Betrogen Sein. Indes: Mögen Dir Das Leben Auch Versüßen Lug Und Trug Und Schöner Schein, So Bleibest Du, In All Der Lüge, Als Betrogener Betrüger, Ein Leben Lang Allein) –, selbst wenn ich solches dächte, würde ich es doch niemals öffentlich äußern.

Wie dumm die Menschen, weltweit, sind, da sie nicht erkennen, dass wir längst in einer (Neuen) Welt-Ordnung leben, ansonsten es nicht möglich wäre, in perfekter Orchestrierung ein globales Fake-Ereignis, Corona-Pandemie genannt, zu inszenieren!

Ich weiß nicht, ob in absehbarer Zukunft, in dem anstehenden Sklavenstaat, dessen Implementierung justament betrieben wird, noch irgendjemand diese Zeilen lesen darf, mithin lesen kann und wird; ich leiste gleichwohl Widerstand. Bis zum letzten Atemzug.

Vielleicht gräbt ein Historiker, irgendwann, diese Zeilen aus. Denn kein Reich währt ewig. Nicht einmal der Sklavenstaat, den der „Deep State“ derzeit zu errichten im Gange ist. O sancta simplicitas. Sinistra.

Jedenfalls: „In Notwehr wäre selbst die Todesstrafe erlaubt. Von wegen Aufknüpfen am Laternenpfahl“ – so mag ich denken, würde ich indes niemals äußern. Und schon gar nicht öffentlich. Dem werten Herrn Staatsanwalt zur Kenntnis.

Die „Freiheit” des Einzelnen (im Volk, in der breiten Masse)  besteht nur noch darin, sich den Kräften des (angeblich) freien Marktes zu unterwerfen; „unsere Oberen“ hingegen agieren „solidarisch“ (und international, mehr noch: global), welcher Umstand sich mit erschreckender Deutlichkeit an der weltweiten Inszenierung von Husten und Schnupfen als „Corona-Pandemie“ zeigt (wobei diese Inszenierung, realiter, nichts anderes ist als ein Ablenkungsmanöver von der Machtergreifung einiger Oligarchen und ihrer Netzwerke der Macht); die Menschen indes, die von dieser False-Flag-Aktion – der größten in der Menschheitsgeschichte! – betroffen sind, werden auf sich selbst, allenfalls noch auf familiäre Unterstützungs-Systeme zurück geworfen. Und dadurch, bewusst, in voller Absicht, sämtlicher sozialer Strukturen beraubt. Damit sie sich besser beherrschen lassen. Insofern manifestiert sich Herrschaft im globalen, Ohnmacht indes im höchst persönlichen Rahmen.

1994 wurde John Forbes Nash Jr. für seine „bahnbrechende Analyse eines Gleichgewichts in der nicht-kooperativen Spieltheorie“ mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet; vereinfacht lässt sich die Spieltheorie als eine abstrakte Form strategischen Denkens darstellen, die Abstrahierung funktioniere am besten im stark vereinfachten Rahmen eines Spiels und helfe, die Dynamik strategischer Entscheidungen (in Wirtschaft und Politik) besser zu verstehen. Erhebt sich die Frage: Wurde die gefakte Corona-Pandemie des Jahres 2020 (auch) mit sol­chen spiel- und plantheoretischen Methoden vorbereitet, inszeniert und realisiert?

Es ist, in der Tat, nicht abwegig, vielmehr höchst wahrscheinlich, dass auch die gefakte Corona-“Pandemie“ des Jahres 2020 mit Hilfe spiel- und plantheoretischen Methoden vorbereitet, inszeniert und realisiert wurde: um die schwerwiegendsten globalen Umwälzungen, welche die Geschichte der Menschheit je gesehen hat, auf den Weg zu bringen. Denn die sog. „Corona-Krise“ ist alles andere ist als das, was uns die Begrifflichkeit weiszumachen versucht, alles andere als eine bloß vorübergehende Misere, vielmehr stellt sie die größte Herausforderung dar, der sich die Menschen im globalen Rahmen je stellen mussten: Der Moloch Neoliberalismus frisst justament seine Kinder, seine eigenen Ausgeburten, all die Menschen, die er, der Moloch, intellektuell und psychisch, geistig und seelisch über mehr als ein halbes Jahrhundert vereinnahmt hat, um sie dann als willen- und seelenlose Krüppel, die seiner ultimativen Machtergreifung nichts mehr entgegenzusetzen haben, wieder auszuspeien und einem sich aus dem Neoliberalismus entwickelnden faschistisch-feudalistischen System zum Fraß vorzuwerfen.

Jedenfalls pfeifen die Spatzen schon von den Dächern, dass die „Corona-Krise“ nur Vorwand und Deckmantel, lediglich die Cover-Story ist, um das marode neoliberal-kapitalistische Wirtschafts-System herunter-, mehr noch: gegen die Wand zu fahren und um die länger als ein halbes Jahrhundert gehirngewaschenen und emotional verarmten Menschen weltweit in die Sklaverei zu zwingen.

Durch Impfungen, mit Hilfe derer die verschwindend kleine Zahl der Herrschenden – der Bill Gates, George Sorros und Warren Buffet, der Rockefeller, Rothschild und Konsorten, der Oligarchen und Plutokraten im Westen ebenso wie im Osten, in Russland und China – und die gar nicht so kleine Zahl ihrer Helfer und Helfershelfer – namentlich in Politik und Exekutive – den Menschen in allen Ländern dieser Erde Nanochips verabreichen will. Durch die – die Chips – sie dann die totale Überwachung der und die vollständige Kontrolle über die Menschheit ausüben wollen. Können. Weltweit. Durch die – Überwachung, Kontrolle und gezielte Eingriffe – sie jeden Menschen auf der Welt problemlos abschalten können. Ausknipsen wie einen Lichtschalter. Sozial, indem sie ihn vom Geldverkehr abkoppeln. Physisch, indem sie einen plötzlichen Herztod provozieren. Wenn er, beispielsweise, gegen sein Sklaventum aufbegehrt.  Heutzutage technisch – mittels (Mikro-/Nano-)Chip und Mikrowellen – ein Kinderspiel.

Warum wohl werden so viele Abstriche im Zusammenhang mit Corona gemacht? Um die DNA möglichst aller Menschen weltweit zu erhalten! Um diese Menschen dann tracken zu können. Mit großer Wahrscheinlichkeit auch, um Nanochips durch die Abstriche weit oben in der Nasenhöhle – in der Nähe des N. Olfactorius (Riech- und Hirnnerv) – zu platzieren. Weil sich derart leicht  die Barriere der Blut-Hirn-Schranke überwinden lässt!

Insofern: Jeder, der sich einen Abstrich machen lässt, sollte sich im Klaren sein, dass dieser nicht zum Nachweis eines Husten- und Schnupfen-Virus´ dient. Sondern dazu, seine DNA zu gewinnen, um ihn tracken, will meinen: verfolgen zu können. Weltweit. Als ein „Targeted Individual“. Von Milliarden weltweit. Die Billy the Kid Gates impfen will.

Das, was wir derzeit in der „Corona-Krise“, d.h. in einer globalen Machtübernahme erleben, ist die Ernte, welche die neoliberalen Kapitalisten für ihre bereits mehr als ein halbes Jahrhundert dauernden Bemühungen einfahren, ist das Ergebnis der Agenda, an der auch viele, allzu viele Nobelpreisträger – und nicht nur solche der Wirtschaftswissenschaften – mitgewirkt haben: Cui honorem honorem inhonestatemque (Ehre, wem Ehre gebührt. Aber auch: Schande ihren Namen). In der Tat, Schande ihnen und den ihren. In Ewigkeit. Amen.

Wir, die wir seit vielen Jahren gegen den Wahn- und Irrsinn des Neoliberalismus kämpfen, mussten nunmehr feststellen, wie schnell, wie innerhalb nur weniger Wochen, sich die Worte des italienischen Klassikers (Alessandro Francesco Tommaso) Manzoni erfüllen, die da lauten: „ … daß Unglück und Nöte zwar häufig kommen, weil man ihnen Grund zum Kommen gegeben hat, aber daß auch die vorsichtigste … Lebensführung nicht genügt, um sie sich fernzuhalten.“

Deshalb möchte ich in aller Deutlichkeit vor Augen führen, dass nun das Ungeheuer aus dem Schoße kroch, das der globale Kapitalismus, auch Neoliberalismus genannt, in sich barg. Seit langem. Und weiterhin: „Da den Deutschen somit keine Abhilfe gegen diese Angriffe ihrer … [R]egierung… auf die verfassungsrechtlichen Grundordnung möglich ist, haben alle Deutschen … das Recht zum Widerstand nach Art. 20 Abs. 4 GG.“

Mithin: Wehren wir uns! Mit allen zu Gebote stehenden Mitteln! Jeder auf seine Art. Jeder, wie er kann. Denn, fürwahr: Die Zeit, die bleibt, ist rar!

402. RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): BIBLIOGRAPHIE (2014-2025): ABSTRACTS UND ESSENTIALS. BAND 2. EINE SYNOPSIS. BUCHSTABEN An – Au. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025               PDF | EPUB

403. RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): ABSTRACTS UND ESSENTIALS: BIBLIOGRAPHIE (2014-2025), BAND 3. BUCHSTABEN B – Da. EINE SYNOPSIS. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025            PDF | EPUB

404. RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): ESSENTIALS UND ABSTRACTS: BIBLIOGRAPHIE (2014-2025), BAND 4. BUCHSTABEN Da-De. EINE SYNOPSIS. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025                PDF | EPUB

„IN DEUTSCHLAND  … HERRSCHEN WIEDER DIE FASCHISTEN“

 „Wieder hetzt in Deutschland das Regime gegen Andersdenkende …

Wieder wird das Unrecht … ignoriert.

Wieder geben Deutsche Parlamente sich selbst auf …

Wieder beugen Staatsanwälte und Richter die Gesetze.

Wieder sind die Medien gleichgeschaltet.

Wieder sind die sogenannten Journalisten die treuesten unter den Propagandisten.

Wieder werden Bürger gezwungen, Menschenversuche über sich ergehen zu lassen. 

Wieder macht die Ärzteschaft sich zum Folterknecht.

In Deutschland 2022 herrschen wieder die Faschisten.

Wieder begehen sie ihre Grausamkeiten im Namen des angeblichen Gemeinwohls.

Wieder starb mit der Freiheit auch das Recht …

Wieder haben wir gelernt, dass jene Mehrheit den Wert, den sie am geringsten achtet, am höchsten vor sich herträgt: die Würde des Menschen“ (Paul Brandenburg).

Wieder haben Verbrecher wie Luther und Hitler das Sagen. Wobei die Schergen letzteren sich auf das „Credo“ des ersteren beriefen. Festzuhalten gilt:

Die Theologie Luthers hatte die Funktion und Bedeutung, die heute die sog. Human-Wis­senschaften (wie Medizin, Psychologie und So­ziologie) einnehmen: Sie, erstere, die Theologie, wie letztere, die Human- und Sozial-Wissen­schaften, verbrämen und liefern die geistige Grundlage für realpoliti­sche Herrschafts-Sys­teme. Und der Liebe Gott fungiert ggf. als Platz­halter und Lückenbüßer. Insofern war Lu­thers Reformation (theolo­gisch-ideengeschichtlich wie gesellschafts-praktisch) keine Erneue­rung, sondern eine Sozial­disziplinierung, die von Menschen an einer Zeitenwende – realiter bestand die Freiheit eines Christenmenschen ge­mäß lutheri­scher Ordnungsvor­stellung im absoluten Gehorsam ge­genüber der Obrigkeit, wie rational oder irrational, wie moralisch oder verwerflich diese auch han­delte. Heute mahnt Papst Franziskus: „… dass wir … die Vorschriften der Behörden … beachten müssen, um uns vor d…er Pandemie zu schützen. Lasst uns … Distanz … [wahren].“

Die Distanz, die Luther seinerzeit gegenüber den räuberischen Horden der Bauern wahrte, nachdem er sie aufgestachelt hatte, damit sie den gedungenen Landsknechts-haufen in die gesenkten Lanzen liefen? Heutzutage laufen Menschen allenfalls in die Kanülen von „Impf“-Spritzen. Vordergründig weniger gefährlich, tatsächlich aber von ungleich größerem Schaden. Für die gesamte Menschheit. Für deren Fortbestand.

Mord und Totschlag rechtferti­ge Luther: „Es ist eine verdammte, verfluchte Sa­che mit dem tollen Pöbel. Niemand kann ihn so gut regieren wie die Tyrannen … Könnten sie auf bessere Art zu re­gieren sein, würde Gott auch eine andere Ordnung über sie ge­setzt haben als das Schwert …“ Was hätte der Reformator wohl zu den gentechnischen Experimenten angemerkt, die heutigentags im Rahmen hybrider Kriegsführung durchgeführt werden? Vielleicht: Sie sind der Knüppel, mit dem die Menschen, weltweit, zu Tode geprügelt werden?

Welch schändliches Spiel er trieb, war Luther wohl be­wusst: „Ich möchte mich fast rüh­men, dass seit der Zeit der Apostel das weltli­che Schwert und die Obrigkeit noch nie so deutlich be­schrieben und gerühmt worden ist wie durch mich. Sogar meine Feinde müs­sen das zu­geben. Und dafür habe ich doch als Lohn den ehrlichen Dank ver­dient, dass meine Lehre aufrührerisch und als gegen die Obrigkeit gerichtet gescholten und verdäch­tigt wird. Dafür sei Gott gelobt!“ Heutzutage nennt man solche Lügner, Betrüger und Gewalttäter nicht mehr Reformator (wie Luther), sondern einen Philanthropen (wie Billy the Kid Gates).

Es ist gleichwohl das Verdienst Luthers, dass durch seine theologi­sche Grundsatzkritik das allgemeine Unbehagen an der Kirche und deren Missständen systematisch struktu­riert, formuliert und propa­giert wurde. Nichtsdesto­weniger kamen Luthers (vordergründig) theologi­sche Über-legun­gen und Ausführungen nur deshalb zum Tra­gen, weil sich gesellschaftli­che, politische und auch wirt­schaftliche In­teressen so­wohl der herrschenden Schicht als auch des „gemeinen Volkes“ mit der neuen evangeli­schen Lehre und deren Ablehnung des Papsttums und des weltlichen Herrschafts­anspruchs der Kirche deckten; deshalb nah­men breite Bevölkerungsschichten (wie­wohl zu Un­recht) an, Luther vertrete ihre In­teressen.

Letztlich war die Religion egal. Insofern und in­soweit sie nicht zur ideologischen Begründung, zur Rechtfertigung der je eigenen Machtinteressen diente und als Puzzle zur „full spectrum dominance“ von Be­deutung war. Full spectrum dominance zu Land, zu See und im Himmel. Sprich: in den Köpfen, in den Her­zen und in den Seelen der Menschen. Welche, letztere, die Herrschen­den damals genauso für ihre Machtinteres­sen missbrauchten wie sie die Masse auch heutzutage für ihre geostrategischen „Spiele“, für die Errichtung einer New World Order benutzen.

Mithin war die Reformation nichts anderes als ein gi­gantischer Kampf der Systeme an der Schwelle zu einer neuen Zeit, als Ausein­andersetzung um Macht und Herr­schaft, verbrämt als religiöser Rich­tungsstreit, als al­ter Wein in neuen Schläuchen. Insofern leben wir, seit Hunderten von Jahren, in ei­nem System von Tarnen und Täu­schen. Luther war ein Meister ers­teren wie letzteren. Insofern ein treuer Diener seiner Herren. Deren Nachfol­ger uns immer noch Lu­thers Lehren als Religion verkau­fen. Nicht als Herrschaftsideolo­gie. Was sie tat­sächlich waren. Und sind. 

Mithin: Die Sozialdisziplinierung des 16. Jh. – namentlich Ausdruck evangelischer (insbeson­dere calvinistischer) Arbeitsethik – kann als Vorläufer der Fundamentaldisziplin­ierung/-demokratisierung im 19. und 20. Jhd. (resp. dessen, was heutzutage als Demokratie gilt) gesehen werden; diese „Fundamentald­emokratisierung“ (welche letztlich nichts anderes darstellt als die Unterwer­fung der Masse unter das Herrschafts­konzept ihrer Oberen) ist „ein sozialer Prozess, der un­zertrennlich mit der In­dustrialisierung und Ur­banisierung der Welt und [mit] Fortschritten auf den Gebieten von Kommunikation und Information verbunden ist …“

Heutzutage ist systemerhaltende Macht (ergo Sozialdis­ziplinierung) meist nicht (offen) re­pressiv, sondern seduk­tiv organisiert, sie ver­führt: dazu, sich einzufügen und un­terzuordnen, ohne dass vorhan­dene repressive Struktu­ren dem je Betroffenen (überhaupt noch) be­wusst wür­den. Auch manifestiert sich heutige neoliberale Herrschaft nicht mehr (nur) in Strafe und/oder deren Andro­hung; der Ein­zelne wird vielmehr zur Ware, die sich selbst kontrolliert, selbst vermarktet und sich dadurch zum bloßen Objekt degradiert.

Diese ebenso sublime wie effiziente Machtarchitektur kennzeichnet den Neoliberalismus als (derzeitige) Aus­drucksform des ubiquitären kapitalistischen Herrschafts-Systems; was in feudalen Konzepten und zu Luthers Zei­ten noch Teil einer Gesamtstruktur war, entwickel­te sich zum allumfassenden neo-liberal spät-kapitalistischen Herr­schaftsprinzip. Derart kommen (neoliberale) Macht und Sozialdiszipli­nierung heutzutage als eine Art soft power daher, als Konzept, den anderen, möglichst subtil, solcherart zu beeinflussen, dass er will, was man selbst will, ohne dass er merkt, dass es eigentlich nicht das ist, was er will.

In dieser Art der Beeinflussung war Luther ein Meister seines Fachs; die Rolle der Waren­werte als wahre Werte hatte seiner-zeit (noch) die Religion inne; insofern haben sich im Laufe der Jahrhunderte die Symbole, nicht aber Inhalte und Mechanismen von Ausübung und Erhaltung von Macht geändert. Jedenfalls vermochte Luther durch „Sprache und sprachliche Praxis“ die (soziale, gesell­schaftliche und politische) Wirklichkeit (neu) zu gestalten; insofern ist er (Mit-)Täter, liegen Erasmus´, Müntzers und der Bauern Tod, in der Tat, schwer auf seinem Hals.

Zusammenfassend gilt festzuhalten: Das Aufbegehren gegen die (etablierte rö­misch-katholische) Amtskir­che und die theo­logische Un­terfütterung der Um­wälzungsprozesse, die man eher als Re­volution denn als Re­formation bezeichnen muss, will meinen: die Zerschla­gung alter und die Implementie­rung neuer kirchlicher wie weltlicher Strukturen und Autoritäten, diese grundlegen­de, radi­kale Umgestal­tung der gesam­ten abendländi­schen Gesellschaft an der Schwelle vom Mit­telalter zur Neuzeit war von so gewaltiger Dimension, dass es gera­dezu gro­tesk erscheint, Luther – und Luther allein – als spiritus rector des Geschehens zu be­zeichnen: Er, Lu­ther, war allenfalls das Sprachrohr, das Aushängeschild, war lediglich Popanz der Interes­sen, die ande­re, ungleich Mächtigere hinter den Fassaden vertraten und die Refor­mation zu nennen man später übereingekommen!

Heutzutage muss man Marionetten wie Drosten und Wieler, wie Kla(b)auterbach, Merkel und Spahn, wie Baerbock und Habeck als maßgebliche Erfüllungsgehilfen bezeichnen, als Verräter am Volk, als Verbrecher an der Menschheit. Auch wenn sie nicht den Nachruhm eines Luther ernten werden. Auch wenn die Reformation nunmehr „Great Reset“ genannt und unter der Cover-Story einer angeblichen Pandemie implementiert wird, einer PLAN- und FAKEdemie, für die ein Husten- und Schnupfen-Virus verantwortlich sein soll, mit dem die Menschen seit tausenden und abertausenden von Jahren zusam­menleben und das nur in selten Fällen Krankheitssymptome – harmlose zumal – hervorruft.

Jedenfalls: Weil die – durch einige Verbrecher, viele Helfer und unzählige Mitläufer – verursachte globale Katastrophe, für die „interessierte Kreise“, will meinen: Profiteure, Gesinnungslumpen und feige Ja-Sager einem Virus und/oder einem – angeblichen und angeblich anthropogenen – Wandel des Klimas die Schuld zuweisen wollen, immer mehr ihren Lauf nimmt, schreib ich – mit allem Mut, mit aller Kraft, mit all dem Geist, den der Herrgott mir gegeben –, auf dass uns das Leben der „alten Zeit“ auch fürderhin erhalten bleibt. Werde weiterhin schreiben, werde auch fürderhin kämpfen, auf dass wir die Rothschild und Rockefeller, die Gates und die Soros, die Buffet und Bezos, nicht zuletzt deren Adlaten – wie Drosten und Wieler, wie Autschi-„Impf“-Spritzen-Fauci und andere des Satans Diener und Dealer – zum Teufel jagen. Damit die Menschheit nicht erleide einen unwiderruflichen Schaden. Und deshalb wisset, ihr Verbrecher, all überall: Vor dem Herrgott beug ich mich. Aber vor keinem Menschen auf der Welt. Und koste dies das Leben. Denn lieber will ich aufrecht sterben, als in eurer Sklaverei, im Staube kriechend, leben. Und bedenkt, ihr Satansbrut:

„Dies irae dies illa,

Solvet saeclum in favilla …

Liber scriptus proferetur,

In quo totum continetur,

Unde mundus iudicetur …

Quid … [es] miser tunc dicturus?

Quem patronum rogaturus,

Cum vix iustus sit securus?“

Das Jüngste Gericht, das Karma verzeiht nie.

Und Alois Irlmaier prophezeit: „Wenn die ganze Lumperei aufkommt, steht das Volk auf mit den Soldaten. Dann wird jeder, der ein Amt hat, an der nächsten Laterne oder gleich am Fensterkreuz aufgehängt.“

 HINWEIS. FÜR DEN WERTEN LESER

Bei vorliegendem Buch handelt es sich um eine Neuauflage bereits erschienener Publikationen. Denn mehr als 70 meiner Bücher wurden im November 2021 verbrannt, will, in digitaler Zeit, meinen: aus dem Internet, aus den einschlägigen Archiven gelöscht. Weltweit. (Einzige Ausnahme: das Verzeichnis der Deutschen Nationalbibliothek.)

Ich habe die Neuauflage sehr stark erweitert (wodurch sie den Charakter einer Erstauflage erhält), die ursprünglichen Texte (die vorwiegend aus den Jahren 2019, 2020 und 2021 stammen) jedoch – weitgehend – unverändert belassen, also nicht ajouriert.

Um ihre Authentizität zu erhalten. Um zu zeigen, dass man/Frau bereits unmittelbar nach Ausbruch der PLandemie (also noch vor Ostern 2020) wissen konnte, was heutzutage die Spatzen von den Dächern pfeifen und – jedenfalls ansatzweise – selbst die Alt- und Lügen-Medien berichten

  • dass es sich bei „Corona“/SARS-CoV2-/Covid-19 nicht um ein todbringendes Virus resp. nicht um eine tödliche Erkrankung handelt, vielmehr um die seit Jahrtausenden bekannte „Grippe“ und deren Verursacher
  • dass eine Impfung, prinzipiell, ebenso unwirksam wie überflüssig ist
  • dass die Spritzen, die den Menschen weltweit als „Impfung“ verkauft werden, nichts anderes sind als humangenetische Experimente, die den sinistren Absichten jener Kräfte dienen, die eine neue Weltordnung (Lemma: Klaus Schwab – The Great Reset) errichten und die Zahl der Menschen auf unserem Planeten von derzeit fast acht Milliarden auf einige hundert Millionen reduzieren wollen
  • dass die Führungs-Clique fast aller Länder, weltweit, zutiefst korrupt ist und dass nachgeordnete Mandatsträger, dass Polizei und Justiz um ihres persönlichen Vorteils willen, aus Angst und Feigheit mitspielen.

Mithin: Die Neuauflagen der verbrannten Bücher wollen nicht mit aktuellen Zahlen aufwarten – diese, letztere, bleiben ggf. späteren Publikationen vorbehalten, die kann der interessierte Leser einer Vielzahl alternativer Medien entnehmen. Intention war und ist vielmehr, Zusammenhänge und Hintergründe aufzuzeigen, welche die Entwicklung ermöglicht haben, die – directement – zum Untergang unserer  Zivilisation, unserer Kultur, mehr noch: zum Untergang der Menschheit führen soll.

Führen wird.

Wenn wir uns nicht endgültig wehren.

Effektiv wehren.

Nicht mit Stand-Demonstrationen, mit Hilfe derer die Ballweg und Co Spendengelder kistenweise einsammeln. Sondern dadurch, dass wir den herrschenden Verbrechern effektiv die Stirn bieten. Mit Methoden, die ich hier nicht anführen kann. Ansonsten ich in einem (der bereits bestehenden und noch zu errichtenden) Corona-Lager lande. Früher nannte man solche Einrichtungen KZ. Jedenfalls: Ich werde nicht freiwillig in die Gaskammer gehen. Oder in die Spritze laufen.

Für unsere Peiniger gelten Homers Worte aus der Odyssee (erster Gesang, frei übersetzt): Jedem selbst geschehe, was er andern angetan – ὡς ἀπόλοιτο καὶ ἄλλος, ὅτις τοιαῦτά γε ῥέζοι!

Alois Irlmaier formuliert bodenständiger und prophezeit: „Wenn die ganze Lumperei aufkommt, steht das Volk auf mit den Soldaten. Dann wird jeder, der ein Amt hat, an der nächsten Laterne oder gleich am Fensterkreuz aufgehängt.“

SOZIALE KONTROLLE UND TOTALE INSTITUTIONEN. ODER: EIN VORGESCHMACK AUF DIE „TOTALE GESELLSCHAFT“. NACH DEM GREAT RESET

In meinen Gefängnistagebüchern schrieb ich:

„Die Gesellschaft wird als die Klasse der Herrscher und der Beherrschten definiert. Die Herrscher defi­nieren die Gesetze und somit die Sozialmoral. Ihre Urteil[s]kompetenz beruht auf einer teilweise für die Gesetzlosen nicht verständlichen Sprache.

Die Herrscher geben als Leitmotiv vor: ´Wer leben will, muss arbeiten.´ Die Beherrschten sind Hun­gernde, die morden, um zu überleben. Durch die Sesshaftigkeit nehmen die Morde ab und Diebstäh­le und Eigentumsdelikte zu. Die Gewaltverbrecher sind Arbeitsunwillige und Arbeitslose. Der Justiz dient das Strafbuch (1810) als Grundlage und ein Apparat von Aufsehern, Priestern, Psychologen und Psychiatern zur Ausübung von Gewalt.

Als Instrument der Strafe dienen Zwangsmaßnah­men und Übungen. Das Individuum wird zum Rechtssubjekt. Durch die Technik des Einzwängens und durch Anwendungen von Dressurmethoden werden Heilung und Besserung erwartet.

Später verlagerte sich dieser allsehende Blick in die Subjekte. Exemplarisch dafür ist die Funktion der Pastoralmacht, die der ´gute Hirte´ ausübt, wenn er das Gewissen seiner Schafe prüft …“ [Was bedeu­tet, dass Häftlinge die sozialen Normen, die ihnen vorgegeben und oktroyiert werden, internalisieren. Sollen.]

Die neu entstandenen Gefängnisse gehör(t)en fort­an zu den „totalen Institutionen“. Wie beispielsweise Kasernen, Arbeitslager, Waisenhäuser. Ihnen allen gemeinsam sind bestimmte Merkmale und Eigen­schaften:

  • Physische Abgrenzung von der Außenwelt (z.B. durch Mauern, Stacheldraht, heutzutage durch hochkomplexe Sperr- und Überwachungsanla­gen)
  • Ent-Personalisierung (zuallererst werden dem Gefangenen, unmittelbar nach der Einlieferung, alle persönlichen Gegenstände einschließlich sei­ner Kleidung abgenommen; er erhält Gefängnis-Lumpen – ich bezeuge aus eigener Erfahrung, dass es sich, in der Tat, um Lumpen handelt; selbst in den zerschlissenen Gefängnis-Unterho­sen haben schon die Ärsche von ganzen Gefan­genen-Generationen gesteckt –, er, der Neuan­kömmling wird also als erstes in Lumpen ge­steckt, damit er sich auch als Lump fühle, ansons­ten er hier nicht gelandet wäre).

Zur Entpersonalisierung gehören auch Eingriffe in die Intimsphäre (Austasten von äußeren wie inne­ren Körperhöhlen; selbst in meiner Tätigkeit als Arzt empfand ich rektale Untersuchungen immer  als äußerst unangenehm, für mich wie für den je­weiligen Patienten: Was sind das für Menschen, die sich nicht scheuen, mit ihren Wurscht-Fingern sonst wohin zu grapschen)

[Anmerkung, aus aktuellem Anlass: Nicht von ungefähr      werden neuerdings Analabstriche zum Nachweis des Husten- und Schnupfen-Virus´ SARS-CoV2, vulgo Corona genannt, durchgeführt – ist der nasale Abstrich „nur“ ein krimineller Akt der (gefährlichen) Körperverletzung (mit dem Ziel, unbemerkt DNA zu entnehmen, Impfungen durchzuführen und ggf. Nanochips zu Kontrollzwecken zu platzieren – hierzu später mehr), so kommt bei einem Analabstrich noch die Komponente der Demütigung und sexuellen Nötigung hinzu!] 

  • Einschränkung des Kontaktes zur Außenwelt, bis­weilen völliges Kontaktverbot (es gibt unzählige Abstufungen der Isolationshaft, auf die einzuge­hen vorgegebenen Rahmen sprengen würde; je­denfalls versteht es die Gefängnis-Obrigkeit sehr gut, auf der Klaviatur dieses Disziplinierungs-In­struments zu spielen).

[Auch solches Vorgehen kommt uns in Zeiten eines globalen Lockdowns bekannt vor.]

Das Versenden (und Empfangen von Briefen) wird als Gnade gewährt, ebenso und erst recht das Führen von Telefonaten und der Empfang von Besuch (in der JVA Landhut zweimal pro Mo­nat jeweils 60 Minuten!).

Durch diese Maßnahmen findet soziales Leben (fast) ausschließlich innerhalb der (Institutions-) Mauern statt; jeder – mit Verlaub – Pups muss hochoffiziell beantragt werden, namentlich für Menschen, die zuvor weitreichende Entscheidun­gen getroffen und viele Dinge bewegt haben, eine Demütigung par excellence

  • Totale Reglementierung des gesamten Lebens:

„Nicht nur das Wo sämtlicher Handlungen der In­sassen, sondern auch das Wann werden von der Institution …bestimmt. Sämtliche Tätigkeiten sind entsprechend einem … Zeitplan zu verrichten, der Tagesplan aller Insassen ist vom Aufstehen bis zum Schlafengehen ident[isch]. Kommunikation … wird weitgehend unterbunden. Die Bildung … [eines] sozialen Netzwerk[s] innerhalb der Institu­tion ist den Insassen nur unter äußerst erschwer­ten Bedingungen möglich.“

[Nochmals: Kommen uns solche Verhältnisse – in Zeiten von Lockdown, von (nächtlichen) Ausgangssperren, von Kontaktverboten, in Zeiten des Eingesperrt-Seins in der eigenen Wohnung resp. in einem Bewegungsradius von wenigen km – irgendwie bekannt vor? Oder aber: Was unterscheidet das globale Freiluft-Gefängnis (notabene: noch) von herkömmlichen Gefängnis-Anstalten?]

Derart geht jegliche Handlungs-Autonomie des Gefangenen verloren, ebenso seine bisherige sozia­le Identität. („Einen Doktor gibt es bei uns nicht, Sie müssen Rücksicht nehmen auf die Mitgefange­nen. Und was sollen die Mitarbeiter denken.“ Sic! Jedenfalls verschlug es diesen Mitarbeitern, autori­tätsgläubig wie sie sind, fast die Sprache, wenn ein Brief mit Titeln adressiert war. Weshalb Anwälte diese in Briefen an Strafgefangene ggf. weglassen. Welche Büttel, welche Knechte. Die einen wie die anderen.)

Das Selbstwertgefühl des Häftlings wird permanent mit Füßen getreten. [Ahnlich dem des „Covidioten“, des friedlichen Demonstranten, der schutzlos den Übergriffen der Ordnungsmacht ausgeliefert ist.] Und er verlernt – in einem Pro­zess, der auch als Diskulturation bezeichnet wird – übliche Verhaltens- und Reaktionsmuster, was nach seiner Entlassung durchaus zu Versagensängsten bis hin zu Panikzuständen führen kann [Was ist, vergleichsweise, mit all denen, denen die Ordnungsmacht die Tür eingetreten, zumindest Haus und Praxis durchsucht hat, weil sie, ihrem zwingenden ärztlichen Auftrag folgend, Maskenbefreiungs-Atteste ausgestellt haben?]

Derart werden totale Institutionen zu „Treib-häuser[n], in denen unsere Gesellschaft ver­sucht, den Charakter von Menschen zu verändern. Jede dieser Anstalten ist ein natürliches Experi­ment, wel­ches beweist, was [man] mit dem Ich des Menschen … anstellen kann“.

[Und genau hier, Liebste, kreuzen sich die Intentionen von Gefängnissen, psychiatrischen Anstalten und neuem, globalem Freiluft-Gefängnis, das mit beängstigender Geschwindigkeit unter dem Vorwand eines – angeblich – zur tödlichen Seuche (Covid 19) mutierten Husten-Virus´, das seit ewigen Zeiten Teil des humanen Mikrobioms und für dieses – wie Billionen anderer Mikroben – unerlässlich ist, errichtet wurde.]

Schon gegen Ende des 18. Jahrhunderts entwickel­te der englische „Sozialreformer“ Jeremy Bentham für totale Institutionen seine Konzeption des Panop­ticons: 

„Sein Prinzip ist bekannt: an der Peripherie ein ring­förmiges Gebäude; in der Mitte ein Turm, der von breiten Fenstern durchbrochen ist, welche sich nach der Innenseite des Ringes öffnen; das Ringgebäude ist in Zellen unterteilt, von denen jede durch die ge­samte Tiefe des Gebäudes reicht; sie haben jeweils zwei Fenster, eines nach innen, das auf die Fenster des Turms gerichtet ist, und eines nach außen, so daß die Zelle auf beiden Seiten von Licht durch­drungen wird. Es genügt demnach, einen Aufseher im Turm aufzustellen und in jeder Zelle einen Irren, einen Kranken, einen Sträfling, einen Arbeiter … unterzubringen.“

Heutzutage braucht es das  Panopticon nicht mehr; seine Funktion übernehmen allgegenwärtige Über­wachungskameras. Nach dem Motto: Ich seh´ et­was, was du nicht siehst, wird Wissen über die Häft­linge [im Gefängnis selbst wie, gleichermaßen, in der totalen Überwachungs-Gesellschaft] angesammelt, es „existiert hinsichtlich der Wahrnehmungs- und Erfahrungsperspektive ein to­tales Herrschaftsverhältnis: [D]em Aufseher kommt Übersicht, Kontrolle, Beweglichkeit zu, der Gefan­gene ist fixiert, vereinzelt, abhängig.“

„Nicht zu unterschätzen ist außerdem die Wirkung, die alleine die Gewissheit … ständige[r] Überwa­chung auf die Gefangenen hat. [Denn] ]u]nter stän­diger Beobachtung ändert der Insasse bewusst oder unbewusst bestimmte Verhaltensmuster, sei es aus … Angst vor Repressionen, sei es aus Schamgefühl oder einfach aus dem Bedürfnis her­aus, bestimmte ´Geheimnisse´ für sich zu bewah­ren. So findet alleine durch das Wissen um die stete Kontrolle eine Transformation der ihr ausgesetzten Individuen statt.“ (Warum wohl kleben fast alle meine Bekannten die Skype-/Zoom-Kamera auf ihrem Computer/Laptop ab?)

Oft verbleibt den Gefangenen als einzige Möglich­keit der Kommunikation die mit dem Gefängnis-Per­sonal (Foucault spricht, unmittelbar nachvollziehbar, von vertikaler Kommunikation); dieses lässt, wie einstmals der Sonnenkönig, sein Wohlwollen über den  Häftlingen scheinen. Oder seine Wut über ih­nen grollen. [Bei Masken-Kontrollen ist man, in nucleo vergleichbar, gezwungen, mit den Vertretern der Ordnungsmacht zu kommunizieren, selbst dann, wenn man diese, im Normalfall, nicht mit dem Allerwertesten anschauen würde. Und von einer horizontalen Interaktion kann auch hier nicht die Rede sein.]

Jedenfalls: Welche Machtposition für Schwachmaten mit mäßi­gem Hauptschulabschluss!

(Nicht in Untersuchungs-, jedoch) in Strafgefängnis­sen besteht Arbeitspflicht: „Was bezweckt die Arbeit im Gefängnis? Nicht Gewinn und auch nicht die Formierung einer nützlichen Fähigkeit, sondern die Bildung eines Machtverhältnisses, einer leeren öko­nomischen Form, eines Schemas der individuellen Unterwerfung und ihrer Anpassung an einen Pro­duktionsapparat.“

(So Foucault in Überwachen und Strafen,  Foucault, zu dem ich an anderer Stelle schrieb: Wie Macht entsteht und wie sie ausgeübt wird war zentraler Gegenstand der foucaultschen sozial-philosophi­schen Betrachtungen [s. z.B. „Überwachen und Strafen. Die Geburt des Gefängnisses“, wo er die Entstehung von Machtpraktiken und die Entwick­lung und Anwendung von Disziplinierungstechniken analysiert]. 

In seinem Denken wurde er maßgeblich von Kant und Nietzsche, aber auch von Hegel und Marx be­einflusst; von letzteren indes grenzte er sich, nach kritischer Auseinandersetzung mit ihnen, zuneh­mend ab …

Foucaults Analyse der Macht folgt einem sog. per­spektivischen Ansatz, d.h. einer historisch wie kultu­rell konkreten Analyse real existierender Machtver­hältnisse [der Moderne]. 

[Namentlich] in „Überwachen und Strafen“ entwirft Foucault seine differenzierte Vorstellung einer All­gegenwart von Machtbeziehungen; die gesamte Le­benswelt eines jeden Menschen werde von Macht­verhältnissen geprägt und durch sie bestimmt; es gebe kein Leben außerhalb solcher Machtbeziehun­gen. 

Macht sei dezentral, lokal, instabil und untrennbar mit Wissen verbunden; erst in einem, seinem allge­genwärtigen Macht-Kontext entstehe der Mensch als Subjekt.)

Unterwerfung und Anpassung sind indes nur die eine Seite der Medaille, Arbeitspflicht genannt; seit den 1980-er Jahren hat sich in den Vereinigten Staaten –  ganz im neoliberalen Sinne der Übertra­gung zuvor staatshoheitlicher Aufgaben auf den pri­vaten Sektor – eine höchst profitable Gefängnis-In­dustrie entwickelt; Gefängnis-Unternehmen wie die Corrections Corporation of America (CCA; heute: CoreCivic Inc.) oder die Wackenhut Corrections Corporation (WCC; mittlerweile: The GEO Group Corp., die private Gefängnisse und psychiatrische Anstalten betreibt; Umsatz 2010 – lt. Wikipedia – 1,247 Milliarden US$) erschließen zunehmend auch internationale Märkte:

„In Deutschland eröffnet das erste teilprivatisierte Gefängnis. In den USA gibt es private Haftanstalten seit Jahrzehnten. Der Nutzen ist umstritten.“ 

„Es gibt auch gute Nachrichten aus der Finanzwelt. Die Aktien der CCA, der Correct Corporation of America, steigen – Tendenz blendend. CCA ist eine Dienst-leistungsfirma mit 1,7 Milliarden Dollar Jah­resumsatz (2010), 17.500 Angestellten und mehr als 90.000 Kunden, die keine Wahl haben, ob sie vielleicht einer anderen Firma den Vorzug geben würden. Es sind nämlich Insassen in einem der vie­len Privat-Gefängnisse, die von der CCA betreut werden …

Es lief in diesem Gewerbe nicht immer so gut, Über­kapazitäten, Fälle von Missbrauch und spektakuläre Ausbrüche hatten den Aktienkurs schon in den Kel­ler geschickt. Aber inzwischen macht das Beispiel inter-national Schule. Im hessischen Hünfeld ent­stand mittels Public Private Partnership die erste deutsche teilprivatisierte Justizvollzugsanstalt.“

Im Irak sollte das berühmt-berüchtigte Folter-Ge­fängnis Abu Ghraib geschlossen werden. Damit die vom US-Kongress bewilligten 100 Millionen Dollar – eine der wenigen US-Investitionen im Irak über­haupt – in den Bau des privaten irakischen Gefäng­niswesens fließen können:

„Bei den Haushaltsverhandlungen zwischen Regie­rung und Kongress war die Priorität klar. Die aktuel­le Erweiterung des Aufbauprogramms der USA in Irak beschränkt sich maßgeblich auf das Justizwe­sen. Bislang hat der US-Kongress 20 Milliarden US-Dollar Aufbauhilfe für Irak bewilligt, bis Ende 2007 sollen vier Milliarden Dollar fließen …

Schon jetzt haben die US-Gefangenenzentren im Irak privaten Sicherheitskonzernen lukrative Aufträ­ge ein-gebracht … Dabei sind die Erfahrungen nicht die besten. Seit 2004 der Folterskandal in Abu Gh­raib an die Öffentlichkeit gelangte, laufen auch ge­gen Mitarbeiter privater Sicherheitsdienste Ermitt­lungen … Trotz der Verwicklung der Privatfirmen in die Misshandlung von Gefangenen wurde die Zu­sammenarbeit … fortgeführt, zumal die US-Armee auf die Unterstützung von privaten Sicherheits­diensten zunehmend angewiesen ist.“ 

Loic Wacquant („Bestrafen der Armen: zur neolibe­ralen Regierung der sozialen Unsicherheit“) zeigt eindrücklich, wie der Neoliberalismus nicht nur den Sozialen Wohl-fahrtsstaat atomisiert, sondern auch das Gefängnis-wesen, das integraler Bestandteil sei­ner Ideologie resp. deren Umsetzung ist, okkupiert. Das „Law-and-Order-Karussell“ – fleißig stricken die Lobbyisten der privaten Gefängniswirtschaft welt­weit an einer Verschärfung der Strafgesetze – sei für die Kriminalität das, was Pornographie für eine Liebesbeziehung sei: „ein die Realität bis zur Gro­teske entstellender Zerrspiegel, der das delin­quente Verhalten aus dem Geflecht der sozialen Beziehun­gen … [herausreißt und] seine Ursachen … be­wusst ignoriert.“

Elend und Ende des Wohlfahrtsstaats sind mit der hyperinflationsartig steigenden Zahl von Gefängnis­insassen eng verknüpft; allein erziehende arme Mütter z. B. werden in neoliberaler Diktion nicht mehr als bedürftig bezeichnet, sondern als deviant, mithin als (potentiell) kriminell rubriziert, „als eine Problemgruppe, deren Integrität … suspekt ist und deren … Arbeitsver-meidungsverhalten dringend der Korrektur durch Aus-schluss, Zwang und morali­schen Druck bedarf.“

So wuchs der Strafvollzugssektor – ganz im Sinne neoliberaler Privatisierungs- (und Wachstums-) Ideologie – zum drittgrößten(!) Arbeitgeber der USA; längst wird im Land, wo Milch und Honig fließt, für das Knastwesen ein Vielfaches des Gel­des ausgegeben, das für allein-erziehende Mütter zur Verfügung steht; „in der größten Strafkolonie der freien Welt“ in Los Angeles leben 23.000 Gefange­ne (in sieben Anstalten).

[Die Gefangenen des modernen, globalen Corona-Gefängnisses – d.h die Menschen dieser Welt! –  verhelfen zu noch viel größeren Gewinnen: durch Masken, (Schnell-)Tests, Impfungen …; s., Liebste,  beispielsweise …!]

Das Gefängnis neoliberaler Prägung werde, so Wacquant, zu einer Art neues Ghetto, diene nicht zuletzt der Abschöpfung der Arbeitskraft der Gefan­genen:

Zu Minimalkosten lassen namentlich Großkonzerne in Haftanstalten produzieren; die Häftlinge erhalten allenfalls einen geringen, manchmal gar keinen Lohn. Nebenkosten wie Sozialabgaben (zur Arbeits­losen-, Kranken- und Rentenversicherung) entfal­len; stattdessen kommen die Arbeitgeber in den Ge­nuss von Steuervorteilen: für die Beschäftigung von Gefängnis-insassen, die sie zuvor, nach allen Re­geln der „Kunst“, ausgebeutet haben.

„Der Einsatz Strafgefangener außerhalb von Haft­anstalten hat in den USA eine jahrhundertelange Tradition. Aktuell sitzen in den USA 2,3 Millionen Menschen im Gefängnis. Das ist etwa ein Viertel al­ler Gefängnisinsassen weltweit … [D]ie Tatsache, dass der Einsatz von Häftlingen für BP [nach der Ölkatastrophe am Golf von Mexiko] organisatorisch keine Herausforderung für die Gefängnisbetreiber war, zeigt, dass die ´Nutzung´ dieser Arbeitskräfte jenseits der Gefängnismauern nichts Außergewöhn­liches ist. Besonders zynisch aller­dings war, dass BP die Gefangenen umsonst für sich arbeiten ließ, während die ortsansässige Bevöl­kerung durch die Ölkatastrophe in die Arbeitslosig­keit getrieben wur­de und vor dem Ruin stand …

2004 wurde gemeldet, dass in Hessen erstmals die Führung einer Haftanstalt komplett in private Hände gelegt wurde. Die Justizvollzugsanstalt Burg in Sachsen-Anhalt wird vom Baukonzern Bilfinger Ber­ger betrieben. Dass Konzerne auch hierzulande kei­ne Hemmungen haben, von Zwangsarbeit zu profi­tieren, zeigen die Beispiele von IKEA, Quelle und Neckermann, die schon in den 1970ern und 1980ern Insassen von DDR-Gefängnissen für sich produzieren ließen.“

Und die TAZ schreibt: „Knastarbeit in Deutschland. Ausbeutung hinter Gittern … [D]ie meisten Produk­te, die im Gefängnis hergestellt werden, ge­hen hin­terher an staatliche Behörden, Schulen, Ge­richte, Bezirksämter oder Parlamente. Auch externe Unter­nehmen können Aufträge an die Gefängnisse ver­geben. Darüber sprechen wollen sie meist … nicht …

Rund 66.000 Menschen sitzen in deutschen Ge­fängnissen [davon, schätzungsweise, mehr als 10.000 politische Gefangene, die, selbst-verständ­lich, nicht so genannt werden!], 41.000 von ihnen arbeiten dort. ´Das ist de facto ein Großkonzern´ … In der Berliner JVA Tegel ist Arbeit Pflicht [nicht nur dort; gem. § 41 Strafvollzugsgesetz  besteht bun­desweit in JVAs Arbeitspflicht] … Die JVA unterhält 13 Betriebe, darunter eine Tischlerei, [eine] Polste­rei und eine Druckerei. Auf ihrer Homepage wirbt sie mit deren Produkten – Handarbeit als Qualitäts­merkmal.“

„[Gefängnisarbeit]: ´für Unternehmen der freien Wirtschaft eine attraktive Alternative zur Verlage­rung der Produktion in Billiglohnländer.´

Mit ähnlichen Worten preist auch das bayerische Justizministerium die Arbeit hinter Gittern an. Bay­ern und Niedersachsen haben jeweils eine Website mit einem Leistungskatalog eingerichtet, mit deren Hilfe Unternehmen aus Dienstleitungen von A wie Abbeizen bis Z wie Zusägen wählen können.“

„ … egal, wie viel Ex-Häftlinge im Gefängnis gera­ckert haben, ob sie Ikea-Möbel, Fahrradständer oder Krippenfiguren herstellten, für die Rente wird diese Arbeitszeit nicht angerechnet.

Ein Vakuum, das seit 1976 besteht, als das heute geltende Strafvollzugsgesetz verabschiedet wurde. Die sogenannte ´Einbeziehung in soziale Siche­rungs-systeme´, also auch in die Rentenversiche­rung, sollte durch besonderes Bundesgesetz in Kraft gesetzt werden, sieht das Gesetz vor. Bis heu­te.

Seit 36 Jahren warten Häftlinge auf versprochene Rentenbeiträge. Mangels öffentlichen Drucks und [auf Grund einer] einflussreichen Lobby hat sich die Situation alter Ex-Häftlinge in [diesen] … Jahren nicht verbessert. Zwar gab es unter Kanzler Helmut Schmidt zwei Anläufe, ein Gesetz zu verabschieden … Doch es blieb beim Entwurf.

Wer aus dem Knast entlassen wird, landet meistens am Rand der Gesellschaft … Die fehlende Rente setzt dem freien sozialen Fall dann die Krone auf.“

[Und selbst-verständlich, meine Liebe, gibt es auch im neoliberalen, globalen Freiluft-Gefängnis neben der Masse der Verlierer einige, wiewohl wenige Gewinner: „38 Milliarden Dollar – so viel haben die Tech-Riesen Apple, Google, Facebook und Amazon im vergangenen Quartal zusammen verdient … Die großen Tech-Konzerne profitieren vom veränderten Verhalten der Nutzer und Werbekunden in der Corona-Pandemie.“]

Weil der Neoliberalismus nur in dem Maße seine Wirkung entfalten kann, in dem es ihm gelingt, die Menschen sowohl ihren eigenen Interessen als auch ihren sozialen Zugehörigkeiten zu entfremden, benötigt er entsprechende Disziplinierungsinstru­mente wie beispielsweise Gefängnisse [oder, aktuell, die Corona-Maßnahmen, all die – aus medizinischer Sicht – unsinnigen Gebote und Verbote [1]], um die Folgen dieser Entfremdung unter Kontrolle zu hal­ten: Der Neoliberalismus schafft sein (soziales und psychisches) Elend selbst, um an dessen Beseiti­gung dann möglichst viel zu verdienen.

Demzufolge ist die Situation des je einzelnen Häft­lings immer(!) im Kontext der gesamten gesell­schaftlichen und politischen Situation, in der (auch) er lebt – und leidet –, zu sehen.

Als Mittel der Disziplinierung führt Foucault auch die Verwaltungsautonomie oder Strafsouveränität an, „die eigenständige Entscheidungsmacht jedes … Gefängnisses über die konkrete Behandlung jedes einzelnen seiner Insassen.

Der Gefängnisleitung sowie dem Personal steht es zu, je nach Verhalten des Häftlings, diesem be­stimmte Vergünstigungen zuzusprechen oder aber auch seine Strafe zu verschärfen. Im konkreten Fall bedeutet dies zum Beispiel die Verlegung eines Sträflings, der sich aufrührerisch verhalten hat, in … [Isolationshaft] …

[So, wie es heute einem Polizeibeamten – sofern er lesen und schreiben kann (was bei der Berliner Polizei z.B.  durchaus nicht selbstverständlich ist) – de facto „zusteht“, ein ärztliches Attest mit Diagnosen, die er, oft jedenfalls, nicht einmal aussprechen, geschweige denn beurteilen kann, zu akzeptieren oder (was die Regel) als ungültig zu verwerfen: Das ist schlechterdings Willkür, das ist Polizeistaatlichkeit in Reinkultur, das ist Ausdruck des mittlerweile offensichtlich diktatorischen und faschistischen Staates.

Ja, in der Tat, Faschismus herrscht dort, wo die Interessen der Oligopole und des Staatsapparats zur Unterdrückung des Volkes massiv gebündelt werden: Bekanntlich waren die „fasces“, also die Rutenbündel, die einem hohen Amtsträger im Imperium Romanum (mitsamt Beil als Symbol für die Todesstrafe für Aufmüpfige) vorangetragen wurden, das Symbol der Macht.]

Hierdurch wird das Machtverhältnis zwischen Per­sonal und Insassen verstärkt. Ein Sträfling muss sich bewusst sein, dass durch jeden einzelnen Ge­fängniswärter nach eigenem Gutdünken sowohl ge­straft als auch begünstigt werden kann. Für das Personal bedeutet dies umgekehrt eine veränderte Basis der Beurteilung: Für sie steht … nicht mehr länger die Tat des Kriminellen im Mittelpunkt, son­dern der Täter an sich ….“

[In diesem Kontext; Liebste] gilt festzuhalten, dass „Schrei­ben im Gefängnis immer … eine Reaktion auf die [zuvor beschriebenen] Machtstrukturen innerhalb der tota­len Institution Gefängnis darstellt. Bei der Analyse von Gefängnisliteratur ist, wie die Bezeichnung der Gattung … schon vorgibt, die Institution also stets mitzudenken …

Gefängnisliteratur konstituiert sich durch die Dop­pelrolle des Autors als Schreibsubjekt und als Ob­jekt der Bestrafungsinstanz und -methoden. Als me­thodische Notwendigkeit ergibt sich daraus die Un­tersuchung der Beziehung zwischen den Mechanis­men des Gefängnisses und subjektiven sprachli­chen Verarbeitungsweisen der Situation, zwischen Straffunktionen und literarischer Produktivität.“

Soziologen-Sprache (die auch ich, vor vielen Jah­ren, während meines Soziologiestudiums gelernt habe) und gleichermaßen schlechtes Deutsch, in­haltlich jedoch zutreffend. Wiewohl eine Binsen­weisheit:

Wir können (als Subjekt) nur das beschreiben, was uns als Objekt (hier: der totalen Institution „Gefäng­nis“) widerfahren ist. Ansonsten wir wie ein Blinder von der Farbe sprechen würden.

Insofern muss ich – teils ernst gemeint, teils sarkas­tisch formuliert – meinem Herrgott danken, dass er mir, meine Liebe, die Erfahrung „Gefängnis“ nicht erspart hat [wiewohl ich auf die Erfahrung „Corona“ gerne verzichtet hätte].

In diesem Zusammenhang differenziert Peter Paul Zahl („Während der Terroristen-Fahndung geriet er 1972 in eine Schießerei, bei der ein Beamter getrof­fen wurde. Er wurde 1976 wegen doppelten Mord­versuchs zu 15 Jahren Haft verurteilt, von denen er zehn absitzen musste. Der Prozess und das Urteil gegen den Schriftsteller lösten eine Kontroverse aus: So warfen etwa die Schriftsteller Erich Fried und Helga M. Novak in ihrer Dokumentation ´Am Beispiel Peter-Paul Zahl´, dem Gericht Gesinnungs­justiz vor – Zahl sei wegen seiner politischen Ein­stellung und nicht auf Grund von Beweisen verurteilt worden“), in diesem Kontext unterscheidet Peter Paul Zahl zwischen denen, „die in den Knast kom­men und schon vorher geschrieben haben“, und denjenigen (aus der sozialen Unterschicht), die im Knast zu schreiben beginnen: nur letztere würden „originäre Knastliteratur“ produzieren.

Wie dem auch sei: Ich halte es für unverzichtbar, durch – „originäre“ oder auch „nur“ authentische –  Gefängnisliteratur (wie mein eigenes Ge­fängnis-Tagebuch) den „Normalbürgern“ (die noch nicht im Gefängnis saßen, wiewohl in den USA be­reits jeder dritte(!) Einwohner vorbestraft ist!) einen Eindruck zu vermitteln: von dem, was hinter Ge­fängnismauern passiert.

Und auch von den Gründen, die zu einer Inhaftie­rung führen (können), Gründe, die mit geltendem Recht in vielen Fällen nicht vereinbar sind: „In mei­nem Gerichtssaal“, so vor vielen Jahren ein Richter in einem Zivilprozess, „in meinem Gerichtssaal be­stimme ich, was Recht und Gesetz ist.“

Sic!

Über Gerechtigkeit wollen wir – hic et nunc – schon gar nicht reflektieren.

Jedenfalls: Soweit mir bekannt – und ich lasse mich gern eines Besseren belehren, denn ich bin dank­bar für jeden Mitstreiter – haben in diesem noch jun­gen Jahrtausend nur sehr wenige Autoren ihre Er­fahrungen im Gefängnis – unter gesellschaftskriti­schen Gesichtspunkten – publiziert.

Ich hoffe, dass meine Aufzeichnungen über 21 Tage im Bauch des Ungeheuers dessen tatsächli­che Macht (durch explizite Ausübung konkreter Ge­walt und durch die implizite Angst der Menschen vor eben dieser) verdeutlichen, aber auch erkennen las­sen, dass wir die Gesellschaft, sprich: deren Men­schen ändern müssen – die Täter wie die Opfer, diejenigen, die Gewalt ausüben und die, welche sol­che erleiden, unabhängig davon, ob dies unter dem Schutz von Gesetzen oder gegen solche geschieht.

[Wie ich gleichermaßen hoffe, mit meinen Ausführungen zu „Corona“ doch noch den einen oder anderen aufzuwecken, damit er nicht als Sklave einer neuen Weltordnung wach (oder auch nicht mehr wach) werde – geimpft, gechipt, getrackt, früher oder später dann verreckt.]

Mit anderen Worten, Liebste: Es sind die Menschen, die sich ändern müssen. Ansonsten sich die Gefängnisse –  grosso modo – niemals ändern, andernfalls globale Freiluftkerker – derzeit durch „Corona“, in Zukunft wohl als CO2-Vermeidungs-Strategie pseudo-leditimiert – nie mehr verschwinden werden.  

Denn Gefängnisse – gleich welcher Art – reflektierten nichts anderes als die soziale Situation unserer  Gesellschaft; sie spie­geln – in extremer Form – die Verhältnisse von Macht und Ohnmacht, von Herrschaft und Unter­werfung, von Aufbegehren und Resignation.

Haftanstalten als Mikrokosmos stehen exemplarisch für unseren jeweiligen sozialen Makrokosmos – wie sollten hier, in den Anstalten, Gewalt, Täter und Op­fer fehlen in einer Welt, die einzig und allein auf eben dieser Gewalt, auf der Ausbeutung der Opfer durch die Täter beruht?

Und so frage ich: Wer ist Täter? Wer ist Opfer?

Der Schwarzfahrer, der monatelang einsitzen muss? Oder der Waffenhändler, der seinen auf der Not und dem Tod von Menschen gründenden Reichtum geniest und die politisch Verantwortlichen mit Brosamen füttert?

Der Arzt, der seine Patienten mit Chemotherapie vergiftet – resp., heutzutage, gegen „Corona“ impft oder, wie der Weltärztebund-Präsident Frank Ulrich Montgomery (Schande über ihn, bis ins dritte Glied!), zu Corona-Impfungen aufruft, gleich, wie viele Menschen bei der Impfung selbst oder im Nachhinein verrecken –, der Arzt also, der von solchen Schweinereien gut lebt oder jener (wie ich), dem man seit Jahren seine Approbation zu entziehen versucht, weil er heilt?

Indem er Menschen hilft, wieder Mensch zu werden (was in Konsequenz dazu führt, dass Krankheiten erst gar nicht entstehen oder, sofern und soweit bereits vorhanden, in den meisten Fällen – so jedenfalls meine Erfahrung – wieder verschwanden).

Wer also ist Täter, wer ist Opfer?

Der 1-Euro-Jober, der für eben diesen Sklavenlohn eine Stunde lang arbeitet, oder Stefan Quandt und Su­sanne Klatten, die zusammen fast 50 Prozent der BMW-Aktien halten und – bei hypothetischen 360 „Arbeits“-Tagen im Jahr mit einer täglichen Arbeits­zeit von 8 Stunden – ca. 350.000 € pro Stunde „ver­dienen“ (sollten Sie weniger arbeiten, erhöht sich ihr „Stundenlohn“ noch entsprechend): Ist jeder von ihnen (mindestens) 175.000-mal so viel „wert“ wie ein Sozialhilfeempfänger? 

Wer also ist Täter? Und wer Opfer?

Bert Brecht stellte fest: „Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ Weniger ehrenwerte Menschen waren gleicher Ansicht: „Der Kapitalismus ist die legale Gaunerei der Oberklas­se.“ So Al Capone. Und: „Ein Bankier mit seiner Ak­tentasche kann mehr stehlen als hundert Männer mit Pistolen.“ Derartiger, keineswegs abwegiger Meinung war Don Corleone. Es erübrigt sich, über Brecht wie über Al Capone und Don Corleone wei­ter auszuführen.

Die Zahl der Beispiele für die Pervertierung des Tä­ter-Opfer-Staus´ ist schier endlos – je größer das Verbrechen, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, zur Verantwortung gezogen zu werden. Oder glaubt jemand ernsthaft, die Clintons, die Bushs, Obama und Konsorten,  Gates und Bezos, Merkel und Spahn, gar die, welche ein rotes Schild in Wappen und Namen tragen, würden je vor einem irdischen Rich­ter landen?

Bleibt nur zu hoffen, meine Liebe, dass der himmlische Richter dermaleinst nicht auch die Falschen zur Verantwor­tung zieht.

405. RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): „KEIN DING SEI WO DAS WORT GEBRICHT.“ ESSENTIALS UND ABSTRACTS: BIBLIOGRAPHIE (2014-2025), BAND 5, BUCHSTABEN De. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025               PDF | EPUB 

ABWEICHLER, POLITISCH MISSLIEBIGE, WIDERSPENSTIGE, GEISTIGE AUFRÜHRER, NEUERER UND IHRE ERFAHRUNGEN MIT DER PSYCHIATRIE – EINIGE BEISPIELE AUS BILDENDER KUNST, MUSIK, LITERATUR UND PHILOSOPHIE:  Friedrich Hölderlin, Robert Walser und Camille Claudel

In den Sechziger-, Siebziger- und Achtziger-Jahren des vergangenen Jahrhunderts entwickelte und etablierte sich in weiten Teilen Europas und der USA die sogenannte Antipsychiatrie, eine politische und soziale Bewegung, welche die Existenzberechtigung der Psychiatrie in Frage und die soziale Bedingtheit psychischer „Erkrankungen“ in den Fokus ihres Intereses stellte. Dem interessierten Laien sind einschlägige Filme wie „Einer flog über das Kuckucksnest“ (USA, 1975) bekannt.

Im Rahmen dieser kritischen Auseinandersetzung mit der Institution Psychiatrie veröffentlichte Bertaux 1978 seine Hölderlin-Biographie, in welcher er die These vertrat, Hölderlin sei durch die ihm drohende politische Verfolgung nachgerade gezwungen gewesen, seine Ver-Rücktheit zu spielen.

Die These, dass Hölderlin sich seines tatsächlichen seelischen Zustands durchaus bewusst, also keinesfalls geisteskrank war (müsste wohl eher seelenkrank heißen – jedenfalls eine gleichermaßen interessante wie bezeichnende Begriffskonfusion), diese These lässt sich jedenfalls mit einem bekannten Gedicht von 1811 trefflich untermauern:

„Das Angenehme dieser Welt hab ich genossen,

Die Jugendstunden sind, wie lang! wie lang! verflossen,

April und Mai und Julius sind ferne

Ich bin nichts mehr; ich lebe nicht mehr gerne.“

Jedenfalls wurde Hölderlin 1805 im Auftrag des Kurfürsten von Württemberg verhaftet und des Hochverrats angeklagt. Zwar stellte man die Ermittlungen gegen ihn bald ein, erklärte ihn jedoch für wahnsinnig und verbrachte ihn unter Anwendung von Zwang ins Tübinger Universitätsklinikum. Wegen einer „Manie als Nachkrankheit der Krätze“.

(Zwar müssen solch abenteuerliche Diagnosen im medizinhistorischen Kontext gesehen werden; sie sind indes – bezeichnender für die, welche sie stellen, als für die, denen sie angedichtet werden –  durchaus heute noch, zudem kaum seltener und nicht weniger bizarr als vor zweihundert Jahren anzutreffen.)

Die Behandlung Hölderlins – u. a. durch den Psychiater (die passendere Bezeichnung wäre wohl Folterknecht) Autenrieth, der traurige Berühmtheit durch seine gleichnamige Maske zur Knebelung unruhiger Patienten erlangte – muss jedenfalls in höchstem Maße traumatisch und dem seelischen Zustand Hölderlins nicht gerade zuträglich gewesen sein. Er wurde dann unter Vormundschaft gestellt und bis zu seinem Lebensende in den berühmten Tübinger Turm gesperrt.

Hölderlin ist nur eines von unzähligen Beispielen, wie durch Gesellschaften und Jahrhunderte hindurch mit Abweichlern, politisch Missliebigen, Widerspenstigen, geistigen Aufrührern und Neuerern jedweder Couleur verfahren wird.

Ein „Hölderlin-Schicksal“ widerfuhr beispielsweise auch Robert Walser, „ … wobei offen bleibt, wie man sich … [die] Zeit seines Verstummtseins … vorstellt  –  als eine Periode ´geistiger Umnachtung´ … oder als Ausdruck eines radikalen und vollständigen Rückzugs in sich selbst … [, der] auf fatale Weise erzwungen [wurde] …  Diagnose und Krankheitsbegriff sind in der Psychiatrie nicht … dazu da, Einsichten in die spezifische seelische Not von Menschen zu gewinnen, sondern [dienen]… zur Legitimierung praktischer Eingriffe in … [ihr] Leben …

Im Krankheitsbegriff sind all die sozialen, therapeutischen … und juristischen Maßnahmen verankert, zu denen die Institution Psychiatrie befugt ist. Und bei der Verteidigung dieses Paradigmas geht es nicht zuletzt auch darum, wer in Gesellschaft und Wissenschaft die Meinungsführerschaft und das Zuständigkeitsmonopol … beanspruchen darf …

Damit wird … auch die Frage ausgeblendet, ob der Betroffene nicht vielleicht … ´krank´-machenden Zusammenhängen unterlegen ist, ob ihm – mit anderen Worten – nicht tiefes Unrecht geschah …

An seinem Bruder Ernst scheint Walser sie genau beobachtet zu haben, jene fatale Spirale der Missachtung und Erniedrigung, des Gefühls, permanent Unrecht zu erleiden, jenes Gift der sich immer tiefer einfressenden Verletzung, jenen heimtückischen Mechanismus von Ausgrenzung, Isolation und Selbstisolation, der zuletzt in ein angeblich nicht mehr nachvollziehbares Anderssein mündet: in die Verrücktheit.“

Über Hölderlin schreibt Walser (und offenbart dabei auch sich selbst): „Hölderlin hatte angefangen, Gedichte zu schreiben, doch die leidige Armut zwang ihn, als Erzieher … nach Frankfurt … zu gehen, damit er sein Brot verdiene … In ein hübsches, elegantes Gefängnis begab er sich … und übernahm die … Verpflichtung, sich honett, gescheit und manierlich aufzuführen. Er empfand ein Grauen … Da, da zerbrach, zerriss er, und er war von da an ein armer, beklagenswerter Kranker.“

Und er, Walser, fragt in diesem Zusammenhang, fragt Christian Morgenstern: „Was kann man sein, wenn man nicht gesund ist?“

Tertium non datur! Oder doch: Tertium datum est?

Foucault führt diesbezüglich aus, dass aus dem Wahnsinn erst dann eine Krankheit wurde, als „die Vernunft für den Menschen aufgehört hat, eine Ethik zu sein, um statt dessen eine Natur zu werden.“

Als Walser – durch seine Lebensumstände und sein exzessives Schreiben (letzteres als Versuch der Bewältigung ersterer) – völlig ausgebrannt war, unternahm er ein paar stümperhafte Versuche, sich das Leben zu nehmen. „Ich konnte aber nicht einmal eine rechte Schlinge machen. Schließlich war es soweit, dass mich meine Schwester Lisa in die Anstalt Waldau brachte. Noch vor dem Eingangstor habe ich sie gefragt: ´Tun wir auch das Richtige?´ Ihr Schweigen sagte mir genug. Was blieb mir übrig als einzutreten?“

Heute würde man von einem Burn-out sprechen – Walser war erschöpft und depressiv, jedoch nicht suizidgefährdet.

Aber er war allein-stehend. Und weil seine Schwester Lisa nicht imstande, genauer: willens war, ihn aufzunehmen, landete er in der Anstalt Waldau. Auch deshalb, weil sie, Lisa, und ihr gemeinsamer Bruder Oskar eine Erbschaft nicht mit ihm, Robert, teilen wollten. So dass die Erbschafts-Frage per (zunächst  freiwilliger, dann zwangsweiser) Psychiatrisierung Walsers geklärt wurde.  

„Es bleibt jedenfalls ein schwerwiegendes Problem, dass der Fokus der psychiatrischen Diagnostik ganz auf den Einzelnen und die Phänomenologie seiner ´Störungen´ ausgerichtet ist und kein methodisches Sensorium für die Frage hat, ob hier nicht einer schlichtweg kapituliert – vor einer Übermacht von widrigen Umständen oder dem Labyrinth menschlicher Verstrickungen.

Mir scheint, dass Walser so einer war, der kapitulierte.“

Und auch Camille Claudel kapitulierte. Nach einem Leben zwischen Leidenschaft, Wahn und Wahn-Sinn.

Camille Claudel, die geniale Bildhauerin, Camille Claudel, die unglückliche Geliebte Rodins (und wohl auch Claude Debussys), Camille Claudel, die gesellschaftlich Geächtete, Camille Claudel, die von eben dieser Gesellschaft und ihren Normen zunächst ins Elend, dann in den Wahn-Sinn Getriebene.

Und dieses Wahnes Sinn (nämlich den – irgendwie, gleichwie, egal, wie – zu überleben), diesen ebenso kryptischen wie arche-typischen Sinn des Wahns nannte man (und nennt man noch immer) Schizophrenie.

Claudel starb 1943 im Alter von fast achtzig Jahren – nach 30-jährigem Aufenthalt in einer „Heil“-Anstalt.

1913 ließen sie ihre Mutter und ihr Bruder Paul (Schriftsteller und Diplomat) in eine psychiatrische Anstalt einweisen. Gegen ihren Willen. Nachdem man ihre Wohnung aufgebrochen und sie mit Gewalt aus dieser entfernt hatte.

„Am 5. März des Jahres 1913 trifft sich Paul Claudel mit Dr. Mischaux, dessen Praxis sich am Quai Bourbon Nr. 19 befindet. Dieser stellt ihm ein ärztliches Attest aus, das entsprechend dem Gesetz von 1838 zur Einweisung in eine Anstalt befugt. Am Montag, dem 10. März 1913, wird Camille interniert. 2 kräftige Krankenwärter dringen gewaltsam in das Atelier Quai Bourbon ein und bemächtigen sich ihrer Person. Auch heutzutage gestalten sich Einweisungen meist spektakulär. Die gewaltsame Einlieferung von Camille Claudel in die Klinik geriet auch 1913 schon in die Kritik. Im Nachhinein muss jedoch gesagt werden, dass zum damaligen Zeitpunkt eigentlich keine andere Möglichkeit bestand, als Camille Claudel in die Klinik einzuliefern, auch wenn die Vorgehensweise damals – wie es auch heute sein würde – brutal erscheint.

Camille Claudel war 48 Jahre alt, als sie für immer hinter Anstaltsmauern verschwand. Sie wurde letztlich unter Wahrung der gesetzlichen Bestimmungen in die Anstalt eingeliefert.“

(Die Schilderung der Zwangspsychiatrisierung kommt mir allzu bekannt vor – s. Dein Tod war nicht umsonst.

Die Menschen sagen immer, die Zeiten werden schlimmer. Die Menschen bleiben. Immer. Die Herrscher werden schlimmer, erlaube ich mir, in Abwandlung von Ringelnatz´ Aphorismus, außerdem anzumerken.

Und hüte Gott, dass sich das Attentat von gestern, vom Pariser Schwarzen Freitag, den 13. November 2015, als eine False-Flag-Aktion herausstellt. Als ob wir solche nicht schon, nur beispielsweise, bei Charlie Hebdo oder Nine Eleven erlebt hätten. Dazu indes an anderer Stelle mehr.)

Noch in den Zwanziger-Jahren hätte Camille Claudel die Anstalt (laut Anstaltsleitung) verlassen können. Dies lehnten Mutter und Schwester (die, beide, Camille in all den Jahren ihres Anstalts-Aufenthalts kein einziges Mal besuchten) indes kategorisch ab.

„Lediglich ihr Bruder, der Schriftsteller Paul Claudel, kam sie hin und wieder besuchen. In einem verzweifelten Brief an einen befreundeten Arzt flehte Camille Claudel diesen an, sie dort herauszuholen. ´Von meiner Familie ist nichts zu erwarten. Unter dem Einfluss böser Menschen glauben meine Mutter, meine Schwester und mein Bruder sämtliche Scheußlichkeiten, die über mich verbreitet werden´, schrieb die Künstlerin. Sie hatte keinen Erfolg. Nach dreißig Jahren in der Psychiatrie starb Camille Claudel am 9. Oktober 1943 mit 78 Jahren.“

„In den ersten Monaten des Jahres 1943 verfallen ihre geistigen Kräfte immer mehr. Am 19. Oktober 1943 stirbt Camille Claudel als armselige alte Frau, die von Amtswegen in einem Anstaltsgrab beerdigt wurde. Das Grab wurde schon wenige Jahre später eingeebnet und war nach dem Krieg nicht mehr ausfindig zu machen. Ein Stern, der strahlend aufgegangen war, war leise untergegangen.“

Was also hat sich geändert im Wandel der Zeiten und der politischen Herrschaftssysteme? Nichts. Das Genie wird missachtet und zerstört, das Mittelmaß und die Dummheit triumphieren und reüssieren. Und es gibt und gab so viele Gustl Mollaths, nicht geniale, indes mutige Menschen, die zugrunde gerichtet werden. Und wurden.

Dies ist die Funktion der Psychiatrie. Als gewaltiges Schwert in den Händen der je Herrschenden.

ABWEICHLER,   POLITISCH   MISSLIEBIGE, WIDERSPENSTIGE,  GEISTIGE AUFRÜHRER, NEUERER  UND  IHRE  ERFAHRUNGEN  MIT  DER PSYCHIATRIE – EINIGE BEISPIELE AUS BILDENDER  KUNST,   MUSIK,  LITERATUR UND PHILOSOPHIE: Von  Gerhard  Roth  bis Elias  Canetti, von  Leo  Navratil  bis Heinar Kipphardt, von Hans Prinzhorn bis zu Dürrenmatts „Die Physiker“

„Als in Gerhard Roths Roman ´Der Untersuchungsrichter´ (1988) der Ich-Erzähler einmal eine psychiatrische Anstalt besichtigt, kommt er mit einem der Insassen ins Gespräch. Bald bemerkt er, wie normal dieser Patient ist, und bemüht sich, sein Vertrauen zu gewinnen. Das Gespräch ist mühsam, irgendwann verabschiedet sich der andere – und geht zum Ausgang. Auch er war nur zu Besuch. ´Wir hatten also mehr als eine Stunde angestrengt miteinander gesprochen, das Vertrauen des anderen zu gewinnen versucht und ihm seine ´Normalität´ bescheinigen wollen, in der gegenseitigen Überzeugung, der andere sei verrückt …“

„Als den beharrlichen Versuch, die Grenzen zwischen ´Wahnsinn´ und ´Normalität´ zu irritieren, neu zu ziehen oder ganz aufzulösen – so könnte man das gewaltige Erzählwerk des Grazer Autors [Gerhard Roth] zusammenfassen … Dazu gehört für Roth auch, die fatale Logik des Ein- und Ausschließens aufzuzeigen, die pathogene Rolle der Gesellschaft, zumal der seiner ´fremden Heimat Österreich´, und die Nähe des Anderen der Vernunft zu den Quellen der Kreativität …

Die Affinität zum Wahn hat Roths Werk mit dem Elias Canettis gemeinsam … Elias Canetti war von dem damals jungen Autor, der so leidenschaftlich das Konzept der Normalität infrage stellte, offenkundig angetan. Dass Roth für den sogenannten normalen Menschen den Begriff ´Normo-Path´ prägte, amüsierte den Nobelpreisträger, der, wie erst die Nachwelt erfuhr, selbst häufig genug am Rande des Wahnsinns balancierte: ´Ich glaube, es war das einzige Mal, dass ich Canetti lachen sah.´ Umgekehrt allerdings verging Roth das Lachen, als bei einer ihrer Begegnungen das Gespräch auf die Nervenheilanstalt Gugging bei Klosterneuburg mit ihren Künstler-Patienten kam. Mit der ihm eigenen Freude am Verurteilen bezeichnete Canetti den Anstaltsleiter Leo Navratil als Arzt, der seine künstlerisch begabten Patienten vorführe ´wie ein Zirkusdirektor. Was wahr sein könne, wird durch ihn zur Dressur.´“

Und auch in Dürrenmatts Die Physiker bleibt letztlich unklar, wer die Irren sind – die Insassen der Anstalt oder die Ärzte – und wo die Irren sind – in der Anstalt oder draußen. Und schuldig werden alle. Die drinnen. Die draußen. Die Ver-rückten. Und die „Gesunden“.

„Auch daß die Handlung zunächst wie ein Kabarett-Ulk aussieht und dem klassischen Muster des Irrenwitzes folgt, bei dem die Vernunft an einer Stelle auftaucht, wo sie nicht hingehört, die Logik an einer Stelle funktioniert, wo niemand sie erwartet“, zeigt, im Theaterstück wie im „richtigen Leben“, dass die Grenzen zwischen gesund und psychisch krank, zwischen normal und ver-rückt unscharf sind, nicht klar zu definieren, dass sie immer wieder Bäumchen-wechsel-dich spielen.

„Die Physiker, ´harmlose, liebenswerte Irre, lenkbar, leicht zu behandeln und anspruchslos´, wären ´wahre Musterpatienten´, wenn nicht Beutler alias Newton vor drei Monaten seine Pflegerin mit einer Vorhangkordel erdrosselt hätte.“

So also bricht sich der normale Wahnsinn immer wieder Bahn. Und es stellt sich die Frage:

Sind wir nun Irre? Oder nur leicht zu behandeln? Oder eben keine Irre.  Weshalb wir dann handeln. Statt uns behandeln zu lassen. Außer- oder innerhalb von Anstaltsmauern.

Nur Wortspielereien? Zumindest solche mit mehr als ernstem Hintergrund.

Jedenfalls wollen wir –  (fast) alle und aus sehr speziellen und höchst subjektiven Gründen –  in dem Irrenhaus bleiben, das wir „Normalität“ nennen.

Wie aber könnte einer gesund sein, der dieses Irrenhaus, das man das Leben heißt, erträgt, ohne (psychisch) krank zu werden? Wie könnte einer „gesund“ sein, ohne an Leib und Seele zu leiden. Wie also könnte einer gesund bleiben, ohne aus der ver-rückten Ordnung des sog. Normalen in die stringente, wenn auch kryptische Ordnung von Irr-Sinn und Wahn-Welt zu flüchten?

„Möbius: ´Nur im Irrenhaus sind wir noch frei. Nur im Irrenhaus dürfen wir noch denken. In der Freiheit sind unsere Gedanken Sprengstoff.´“

Fürwahr. Und aufgrund moderner technischen Errungenschaften kann dieser Sprengstoff die ganze Welt in die Luft jagen!

ABWEICHLER, POLITISCH MISSLIEBIGE, WIDERSPENSTIGE, GEISTIGE AUFRÜHRER, NEUERER UND IHRE ERFAHRUNGEN MIT DER PSYCHIATRIE – EINIGE BEISPIELE AUS BILDENDER KUNST, MUSIK, LITERATUR UND  PHILOSOPHIE: Psychisch „krank“ werden kann jeder

„Es ist überraschend, wenn man ein wenig nachforscht, wie viele bekannte Künstler und Geistesschaffende der Vergangenheit an einer psychischen Krankheit gelitten haben. Fast ist man geneigt zu sagen: Gab es jemals überhaupt ein völlig gesundes Genie? Die … genannten Personen litten an den verschiedensten Störungen[,] und sie alle wurden mehr oder weniger nicht psychiatrisch behandelt. Und doch haben sie große Werke vollbracht und der Menschheit unschätzbare Dienste erwiesen. Ohne sie gäbe es beispielsweise nicht die Sinfonien Beethovens oder die Bilder van Goghs, es gäbe Goethes ´Werther´ nicht oder die Entdeckung der Neuen Welt durch Christoph Kolumbus, ja – vielleicht gäbe es das ganze Christentum heute nicht in dieser Form.

Die psychisch Kranken von heute zu stigmatisieren, zu hospitalisieren, sie aus der sozialen Welt auszugrenzen, sie womöglich in nicht allzu ferner Zukunft per Gentest einfach abzutreiben – das ist jedenfalls der falsche Weg, bedenkt man die Leistungen, zu denen ´die Gestörten´ fähig sind und die man ihnen ruhig zutrauen sollte. Ohne sie wäre die Menschheit und das Menschsein verarmt.“

So sollen – wer kann dies heute, im Einzel- resp. Zweifelsfall, noch beweisen oder widerlegen? –, so also sollen Beethoven, Mussorgsky und Toulouse-Lautrec, Baudelaire, Gorki und E. T. A. Hoffmann, Edgar Allan Poe und Paul Verlaine Alkoholiker, mithin „Sucht-Kranke“ gewesen sein; an einer Erkrankung des schizophrenen Formenkreises oder einer Zyklothymie (manisch-depressiven Erkrankung) haben wohl (zumindest mit einiger Wahrscheinlichkeit) Chopin, Robert Schumann(?), Vincent van Gogh, Wassily Kandinsky und Edvard Munch gelitten, ebenso Dante, Balzac, Dickens und Goethe(?), Hölderlin, Jakob Lenz (der Sturm-und-Drang-Dichter), Conrad Ferdinand Meyer und Rainer Maria Rilke, Adalbert Stifter und August Strindberg, Kant und Nietzsche, Jean Jaques Rousseau und Rudolf Steiner(?), auch Winston Churchill (Literatur-Nobelpreisträger 1953 – sic!); die Zahl der Depressiven ist Legion (wer muss als kluger, sensibler Mensch nicht depressiv sein/werden in Gottes – oder doch der Menschen? – ach so unvollkommener Welt!); nur partes pro toto seien genannt: Franz Liszt,  Pablo Picasso, Wilhelm Busch und Sören Kierkegaard.

Namentlich bipolare „Störungen“ (Zyklothymien) mit ihren manischen Phasen des Schaffensrauschs sind bei Künstlern oft anzutreffen; bemerkenswerterweise sind auch Menschen, die, in psychiatrischer Diktion, dem schizophrenen Formenkreis zuzurechnen sind, oft intelligente, sensible, innovativ-kreative Persönlichkeiten. 

Bekannte Künstler der jüngeren Vergangenheit und der Gegenwart, die sich zu ihrem psychisch Anders-Sein bekennen, sind beispielsweise Hermann Hesse und Virginia Woolf, Curt Cobain (Sänger und Gitarrist von Nirvana) und Norman Mailer, Cole Porter und Tennessee Williams, Marlon Brando und Paul Simon.

Und viele, viele andere, die nach wie vor die Stigmatisierung einer psychischen Erkrankung (im psychiatrischen Sinne) fürchten.

Jedenfalls würde/könnte man van Gogh heute in etwa wie folgt (psychiatrisch) „diagnostizieren“:

  • Psychose bei Epilepsie/Temporallappen-Epilepsie
  • Psychische Störung aufgrund somatischer Erkrankung/organische Persönlichkeitsstörung
  • Akute intermittierende Porphyrie
  • Digitalis-Vergiftung mit Xanthopsie (Gelb-Sehen von Gegenständen)
  • Bleivergiftung mit deliranter Symptomatik
  • Alkohol- und Nikotin-Abusus
  • (paranoide) Schizophrenie mit rezidivierenden Psychosen
  • Zyklothymie (manisch-depressives Irre-Sein)
  • Angststörung
  • „Borderline“ (zwischen Psychose und Epilepsie).

Was für ein Glück, dass er einfach nur wunderbare Bilder gemalt hat!

„Er sei von einer Gesellschaft gekommen, wo er die Seele war. Die Einfälle … [seien] ihm nur so zugeflossen, alle hätten gelacht, ihn bewundert. In Hochstimmung zu Hause angelangt …, hätten sich alle Schrecknisse tiefster Verzweiflung über ihn ausgebreitet, so daß er im Selbstmord den einzigen Ausweg zu sehen glaubte …  Der Mann … war Kierkegaard. Man hat sein Leben einen Ozean grübelnder Schwermut genannt, aus dem nur wie vereinzelte, verlorene Inseln Zustände fragwürdiger Heiterkeit und scheinbar lebensbejahender Aktivität aufragten. Und gerade in und mit seinem aus Schwermut, Angst und Verzweiflung geborenen Werk leitete er die epochale philosophische Wendung zum Existentialismus ein …

Man findet wohl bei den meisten oder doch bei sehr vielen Menschen, die wir als ´Genies´ bezeichnen, Züge des Befremdlichen, Rätselhaften, des Bedrohlichen  oder des Bedrohtseins …

Aristoteles fragte, warum alle außergewöhnlichen Menschen und vor allem die Philosophen ´Melancholiker´ seien; Plato war geradezu fasziniert von der ´Mania, dem ´göttlichen Wahnsinn´ der Dichter …

Von Goethe liegen zahlreiche Äußerungen vor über die Bedrohungen vom Wahnsinn, vom Kampf gegen den Sturz in den Abgrund; auch Schiller fürchtete manchmal, sich ´auf einem zu pathologischen Wege zu befinden´. Ein Buch von Stefan Zweig über Hölderlin, Kleist und Nietzsche trägt den Titel: ´Der Kampf mit dem Dämon´ …

Was [also] ist ´Irrsinn´? Daran rätselt die Menschheit seit jeher, und genau weiß man es eigentlich immer noch nicht …

Jaspers … zeig[t] uns, wie Leistung nicht nur trotz Krankheit entsteht, sondern wie die Krankheit Bedingung gewisser Leistungen sein kann … Der Psychiater v. Szilasi hält Melancholie geradezu für eine Bedingung der Genialität; er sieht in ihr einen ´Auftrag, gegen die Mächte der Finsternis und die Trägheit des eigenen Herzens zu kämpfen´ und versteht die Melancholie als ein ´Sich-Hinaushalten ins Dunkle und Sich-Aushalten im Dunkeln um des Hellen willen´ … [Und] schon in Lehrbüchern der Malerei steht, daß ein nur helles Bild eben nicht hell, sondern blaß wirkt, und daß es der dunklen Töne bedarf, wenn in einem Bild etwas aufleuchten soll.“

406. RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): WIR STERBEN ALLE TAGE. ESSENTIALS UND ABSTRACTS: BIBLIOGRAPHIE (2014-2025), BAND 6, BUCHSTABEN De – De. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025               PDF  EPUB

DER NEOLIBERALISMUS UND SEINE PROTAGONISTEN, BÄNDE 1-4

BAND 1:

1968 wurde von der Schwedischen Reichsbank der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften gestiftet, wobei die Vergabe-Richtlinien den Verleihungs-Kriterien für die der anderen Nobelpreise entsprechen. Indes: „Der Wirtschafts-Nobelpreis ist eine umstrittene Auszeichnung. Die Unstimmigkeiten beginnen schon mit dem Namen Nobel. Alfred Nobel, den … Stifter der Preise für Medizin, Chemie, Physik, Literatur und Frieden, hatten die Ökonomen weder im Blick noch im Sinn.“

Weiterhin gilt festzuhalten: Für die Spezies der Wirtschafts-“Wissenschaftler“ ist es geradezu pathognomonisch, dass sie glaubt, menschliches Sein mathematisch-statistisch erfassen, messen und beurteilen zu können. Mit oft kruden Methoden. Allenfalls jedoch kann man derart „Human-Kapital“ definieren – in einer zunehmend globalisierten Wirtschaft, in welcher der Mensch in toto auf seine wirtschaftliche Verwertbarkeit beschränkt, wohingegen das, was ihn, den Menschen, ausmacht –  d.h. seine Seele, seine Gefühle, sein Geist – schlichtweg negiert wird. Der Mensch in der Komplexität seines Seins, der Mensch mit all seinen Gedanken, Werten und Gefühlen, der Mensch mit seinen Hoffnungen, Wünschen und Sehnsüchten, der Mensch als (zumindest vorläufige) Vollendung  eines  göttlichen  oder  sonstigen  Schöpfungsplans  und -prinzips wird im Neoliberalismus, in Wahrheit, auf „Human Resources“ reduziert, auf „Humanpotential“, zu werten und zu gewichten wie bloßes materielles Gut: Welch Sakrileg, sofern sich unsere Gesellschaft auch nur im Geringsten einer humanistisch-abendländischen Tradition verpflichtet fühlt.

Jedenfalls: Durch die wirtschaftswissenschaftliche Größe „Humankapital“ reduziert man das menschliche Individuum zum ökonomischen Faktor; seine, des Menschen Eigenschaften, Fähigkeiten und Ressourcen sind nur insofern von Bedeutung, als sie sich zu je marktüblichen Konditionen verwerten, d.h. insoweit von Belang, als sich durch sie Gewinne erzielen lassen –  derart werden Menschen zu bloßen Produktionsfaktoren degradiert.

Namentlich die Chicagoer Schule (mit weit mehr als 20 Wirtschafts-Nobelpreisträgern und vornehmlich Milton Friedman, Friedrich von Hayek, Harry Markowitz und Myron Scholes als deren Repräsentanten) schuf und prägte neo-liberales Gedankengut (zuvörderst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts); Habermas merkt an: „Seit 1989/90 gibt es kein Ausbrechen mehr aus dem Universum des Kapitalismus; es kann nur [noch] um eine … Zähmung der kapitalistischen Dynamik von innen gehen.“ „Die neoliberale Wende … wurde in den 70er-Jahren zu dem alleinigen Zweck eingeleitet, die Klassenmacht einer gesellschaftlichen Elite wiederherzustellen, die befürchtete, dass ihre Privilegien nachhaltig beschnitten werden könnten.“ In den 1990-er Jahren traten die Folgen dieses internationalen Politikwechsels dann offen zutage, namentlich die Liberalisierung der Finanzmärkte, eine Intensivierung des Freihandels und der massive Rückbau der Sozialstaatlichkeit hatten eine neue Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung geformt. Eine gewichtige Rolle bei der Implementierung dieser neuen Ordnung spielte die Mont-Pèlerin-Society, eine ebenso einflussreiche wie weithin unbekannte Denkfabrik, gegründet 1947 in der Schweiz, u.a. von den Ökonomen und (späteren) Nobelpreisträgern Friederich August von Hayek und Milton Friedman. Ihr, der Gesellschaft, Ziel war und ist die Durchsetzung des (Neo-)Liberalismus´ als absolutem Prinzip sozialer Organisation. In diesem Sinne postuliert der Neoliberalismus einen Anspruch auf totale wie globale Macht: Global in Bezug auf eine, seine – mittlerweile weltweite – Geltung, total hinsichtlich einer umfassenden gesellschaftlichen Entsolidarisierung unter dem Primat – angeblicher – wirtschaftlicher Notwendigkeit stellt er den Inbegriff eines entfesselten Kapitalismus´ dar; das Spektrum seiner Facetten reicht von der Ideologie, jedwede soziale wie private Beziehung zu ökonomisieren, bis zum Hegemonialanspruch des (US-amerikanisch dominierten) Militärisch-Industriellen Komplexes.

Zwar glaubt(e) Joseph Stiglitz, ehemals Weltbank-Präsident und Wirtschafts-Nobelpreisträger von 2001, die Finanzkrise 2008 markiere das Ende des Neoliberalismus´ und einer weltweiten Geld- und Finanzmarktpolitik, die auf neoliberalen Prinzipien beruht, doch heute, mehr als zehn Jahre später, wissen wir, dass die benannte Finanzkrise von 2008 nicht das Ende von Marktfundamentalismus und Marktradikalismus, sondern den Beginn ihrer Renaissance, d.h. der des Neo-Liberalismus´ einleitete und -läutete: Marktradikalismus und Marktfundamentalismus dominieren auch in Zeiten des „Great Reset“, wiewohl – an- und vorgeblich – der Stakeholder-Value nunmehr an die Stelle des Shareholder-Value getreten ist. Resp. sei.

In summa erweisen sich neoliberale Wirtschafts-Theorien als ganz und gar Interessen gesteuert und werden immer dann (und nur dann) propagiert und realisiert, wenn sie den Belangen neoliberaler Profiteure zupass kommen. Divide et impera – teile (will meinen: spalte) und herrsche: Nach dieser Maxime versucht der Neoliberalismus, die Gesellschaft in Gruppen mit antagonistischen Interessen zu teilen; Männer werden gegen Frauen, Alte werden gegen Junge, Kinderreiche werden gegen Kinderarme, Arbeitende werden gegen Arbeitslose, Deutsche werden gegen Ausländer in Stellung gebracht. Der eigentliche, der substantielle und essentielle Interessen-Konflikt – der zwischen arm und reich – wird von den neoliberalen Ideologen wohlweislich nicht thematisiert!

Zwar taucht immer wieder der Begriff Anarcho-Kapitalismus (der, letzterer, für ein Minimalstaatsprinzip steht) im Rahmen des neoliberalen Etikettenschwindels auf; beim so genannten Anarcho-Kapitalismus handelt es sich jedoch um nichts anderes als um eine (der vielen) verkappte(n) Bezeichnung(en) für die turbo-kapitalistische Form des Neoliberalismus´. Er, der Anarcho-Kapitalismus, hat mit Anarchie – jedenfalls in dem Sinn, in dem die Begrifflichkeit „Anarchie“ gemeinhin und soziologisch korrekt benutzt wird – nichts zu tun und nichts gemein. Außer dem – fälschlich und in doloser Absicht benutzten – Namen.  

Schlussendlich: Die umfassende Begriffs-Konfussion neoliberaler Systeme ist keine Schwäche, vielmehr stellt sie – unter dem Gesichtspunkt von „Tarnen und Täuschen“ sowie die Implementierung und Konsolidierung gesellschaftlicher Macht betreffend – eine der Stärken des Neoliberalismus´ dar: Deceptio dolusque suprema lex – Tarnen und Täuschen gehört zum Geschäft!

BAND 2:

Eine entscheidende Rolle für die Entwicklung des globalen neoliberalen Wirtschaftssystems spielte Milton Friedman; 1976 wurde ihm für seine Arbeiten zum Monetarismus der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften verliehen („Monetarismus“ bezeichnet ein wirtschaftstheoretisches und wirtschaftspolitisches Konzept, das – als Gegenentwurf zum nachfrageorientierten Keynesianismus – in der Regulierung der Geldmenge die wichtigste Stellschraube zur Steuerung der Wirtschaft sieht).

Wie nun kommt der Staat zu dem Geld, das er (über seine Einnahmen durch Steuern und Abgaben hinaus) benötigt? Indem er sich verschuldet. Warum, indes, verschulden sich Staaten, obwohl sie (durch ihre Zentralbanken) so viel Geld schöpfen könnten, wie sie wollen, für nötig resp. sinnvoll erachten? Aufgrund eines gigantischen Betrugs-Manövers: Die Staaten müssen – monetaristischer Theorie zufolge – das benötigte Geld von (privaten) Geschäftsbanken leihen! Sic!

Hinzu kommt: Das Geld, das sog. Konsortialbanken dem Staat zur Verfügung stellen, ist Fiat-Money, also aus dem Nichts geschöpft. Die Banken verdienen somit nicht „nur“ durch Zins und Zinses-Zins, sondern auch und insbesondere dadurch, dass sie dem Staat Giralgeld leihen. Will meinen: Luftgeld. Ohne jede Substanz. Ohne irgendeine Werthaltigkeit. Geld, das zuvor nicht existierte und erst durch die Kreditvergabe geschaffen wurde. Aus Nichts. Durch einen reinen Buchungsvorgang. Vulgo: Schlichtweg durch Betrug.

Die ungeheure Verschuldung von Staaten und der früher oder später – zwangsläufig – erfolgende Staatsbankrott (mit meist katastrophalen Folgen für die große Mehrheit der Bevölkerung) beruhen also, einzig und allein, auf der völlig überflüssigen und ausschließlich Banken und Bankaktionäre bereichernden Finanzierung (eines großen Teils) des Staatshaushalts durch Privatbanken sowie auf dem Zinseszins-Effekt (mit konsekutiv exponentiell wachsender Staats-Verschuldung)!

Solche Art der Geldschöpfung – will meinen: klandestinen Betrugs – postulieren monetaristische Theorie und Ideologie, wie sie von Milton Friedman resp. seinen Anhängern propagiert wurden und im Neoliberalismus, global, realisiert werden. Weshalb diejenigen, die von derartigen Machenschaften profitieren, nur allzu gerne ihren „Chefideologen“ (und viele seiner Schüler, Chicago-Boys genannt) „nobilitier(t)en“.

Es waren Friedrich August von Hayek und Milton Friedman, die beiden Granden des Neoliberalismus´ – der eine wie der andere aufs engste mit den Strukturen von Herrschaft, Macht und Repression verbunden, mehr noch: in dieselben, zutiefst, verstrickt –, die auch die Mont-Pèlerin-Gesellschaft und die Chicago School of Economics (be)gründeten. Bisher erhielten allein acht Mitglieder der genannten Gesellschaft und gar neun der School of Economics den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften; rechnet man alle Professoren zusammen, die an letzterer lehr(t)en und die vor, während oder nach dieser Tätigkeit mit dem (Wirtschaftswissenschafts-)Nobelpreis ausgezeichnet wurden, kommt man (Stand: 2020) auf die stattliche Zahl von 24 Preisträgern. Insofern ist unbestreitbar, wessen geistige Oberhoheit im wirtschafts-“wissenschaftlichen“, will meinen: wirtschafts-ideologischen Bereich herrscht und wer diese, die absolute Vormacht, vertritt: Die „Chicago-Boys“! Mit Fug und Recht kann man die Chicago School of Economics mithin als die Kaderschmiede des Neoliberalismus bezeichnen.

Festzuhalten gilt: In den mehr oder weniger klugen Modellen benannter Nobelpreisträger wird der Mensch in seinem Sein, in seinen Gedanken, Werten und Gefühlen, in seinen Hoffnungen, Wünschen und Sehnsüchten auf „Human Resources“ reduziert, auf „Humankapital“; oft beschreiben sie, die Wirtschafts-Nobelpreisträger, nur das, was andere – mit ein paar gesellschaftswissenschaftlichen Grundkenntnissen oder allein mit ihrem gesunden Menschenverstand – auch sehen. Einfacher sehen. Klarer sehen. Oder aber ganz anders sehen. Weshalb es um eine Sichtweise geht. Um nicht mehr, nicht weniger. Indes nicht um Wissenschaft. Allenfalls um pseudowissenschaftliche Schein-Begründungen.

Nicht selten benutzen sie, die Preisträger, hochkomplexe mathematische Formeln. Indes: Die Mathematik erklärt nicht das Leben: Leben wird durch Leben erklärt. Und diejenigen – ob nun Nobelpreisträger oder auch nicht –, die uns das Leben mit Formeln erläutern wollen, haben die Menschen und unsere (jeweilige) Gesellschaft nicht verstanden. Oder sie handeln wider besseres Wissen. Aus Eigennutz, im Auftrag, im Sinne eines Narrativs, einer Agenda. Der des Neoliberalismus´. Worüber – Narrativ, Agenda, Framing und Wording – in diesem Buch zu berichten.

BAND 3:

Der Mikroökonom Gary S. Becker (Nobelpreisträger des Jahres 1992) versuchte den Brückenschlag zwischen Ökonomie, Psychologie und Soziologie und gilt als einer der wichtigsten Vertreter der „Rational-Choice-Theorie“; das neoklassische Konzept der Wirtschafts-“Wissenschaften“ trieb er auf die Spitze, indem er den ökonomischen Ansatz zur Erklärung individuellen wie gesellschaftlichen Lebens und Zusammenlebens methodisch verabsolutierte und behauptete, alle menschlichen Entscheidungen ließen sich nur ökonomisch, und zwar „über eine Kosten-Nutzen-Funktion herleiten und erklären“. Becker, der Neoliberalismus schlechthin reduzieren den Menschen somit auf einen homo oeconomicus; alles, was sich marktliberalen Mechanismen nicht unterordnet, wird eliminiert. Notfalls auch der sich widersetzende Mensch selbst. Und Hemmungen, die zu entsorgen, die sich neoliberalen Prinzipien verweigern, sind gering, offene wie versteckte, verdeckte und hybride Arten der Kriegsführung sind an der Tagesordnung: um der neoliberalen Idee zum Erfolg zu verhelfen. Koste es, was es wolle.

Dies sind die (gedanklichen, ideologischen) Zusammenhänge, in denen sich Marktliberale wie Gary Becker bewegen. Die dann, ultimativ, mit dem Nobelpreis geehrt werden. Wenn sie entschieden genug, rücksichtslos genug, willfährig genug die Masse der Menschen belügen und betrügen, sie in erwünscht neoliberalem Sinne manipulieren. Derart wurde „der Neoliberalismus“ – in den letzten achtzig und verstärkt seit den 1970-er Jahren – implementiert. Etabliert. Nach und nach. Mehr und mehr. Auf den Weg gebracht, tatkräftig unterstützt von Steigbügelhaltern der Macht wie Gary Becker. Der einen, der „seinen“ ökonomischen Imperialismus – verniedlichend auch als Ökonomie des Alltags bezeichnet – entwickelte: Jeder wird zum Humankapital, zu einem Bilanzposten im globalen neoliberalen Monopoly; so hat „der Neoliberalismus“ aus den Menschen gefügige Herdentiere gemacht, zur Schlachtbank bereite Schafe, die sich bereitwillig hinter´s Licht führen lassen. Auch im Kontext einer vorgeblichen Seuche. Die Ökonomisierung des Alltags, die Ökonomisierung unseres Denkens und Fühlens, die Ökonomisierung (nicht nur) der (normativen) Wissenschaften ist allumfassend und ubiquitär geworden; wehren wir uns deshalb. Mit all unseren Kräften. Wenn wir diesen Kampf verlieren, werden wir auf unabsehbare Zeit die Sklaven derer sein, die sich diesen „ökonomischen Imperialismus“ auf ihre Fahnen geschrieben haben. Und eine Neue Weltordnung anstreben. Resp. gerade dabei sind, diese umzusetzen. Unter dem Deckmantel einer angeblichen Seuche. Durch ein Hustenvirus. Unter der Cover-Story eines vorgeblichen wie vorgeblich anthropogenen Klimawandels. Mit Hilfe des Narrativs, „die Werte des Westens“ seien gegen Putin zu verteidigen. Mit Hilfe deutscher Kampfpanzer. Die – nach all den Schrecken des 2. Weltkriegs – erneut auf Russen schießen. Seid ihr denn von Sinnen?      

1994 wurde John Forbes Nash Jr. für seine „bahnbrechende Analyse eines Gleichgewichts in der nicht-kooperativen Spieltheorie“ mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet; vereinfacht lässt sich die Spieltheorie als eine abstrakte Form strategischen Denkens darstellen, die  Abstrahierung funktioniere am besten im stark vereinfachten Rahmen eines Spiels und helfe, die Dynamik strategischer Entscheidungen (namentlich in Wirtschaft und Politik) besser zu verstehen. Erhebt sich die Frage, ob die gefakte Corona-“Pandemie“ der Jahre 2020 fortfolgende (auch) mit sol­chen spiel- und plantheoretischen Methoden vorbereitet, inszeniert und realisiert wurde! Jedenfalls: „Menschliches Handeln wird von digitalen Systemen vermehrt spieltheoretisch modelliert … Das Problem sol­cher Modelle liegt darin, dass sie produzieren können, was sie beschreiben.“ Was dazu ausgenutzt wird, das Ergebnis zu erzielen, das man erreichen will: Die Spieltheo­rie ist neoliberale Zweck-Wissenschaft;Gordon Tullock … verwendet das Wort vom ´Imperialismus der Ökonomie´.“

Früh interessierten sich auch Geheimdienste für die Spieltheorie; insofern sind die Verbindungen von Nash Jr. namentlich zu CIA und NSA sowie zur RAND-Corporation (Thinktank des Militärisch-Industriellen Komplexes) von Bedeutung. In der breiten Öffentlichkeit wird jedoch ein Bild von Nash gezeichnet, das durch Filme wie „A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn“ geprägt wurde und nichts von seinen Verstrickungen in Geheimdienste sowie in deren MK-Ultra-Programme enthüllt, vielmehr das Narrativ eines Wissenschaftlers erzählt, der eine psychische Erkrankung (Schizophrenie) durchlebt und (mit Hilfe der liebevolle Unterstützung seiner Ehefrau) im Lauf vieler Jahre bewältigt. Fakt indes ist, dass Nash ab 1950 an der RAND-Corporation mit geheimen Forschungsarbeiten betraut war und seit 1955 auch engen Kontakt zur NSA hatte. 1959 schließlich erkrankte er (angeblich oder tatsächlich) an Schizophrenie und wurde jahrzehntelang mit all den „Segnungen“ therapiert, welche die Psychiatrie zu bieten hat; es gibt gleichwohl Anhaltspunkte dafür, dass Nash – aufgrund benannter Geheimdienstverstrickungen: Wer mit dem Teufel ins Bett geht, darf sich nicht wundern, wenn er mit Beelzebub wach wird – Opfer von MK-Ultra-Experimenten wurde, die ihrerseits die Symptome hervorriefen, die man im offiziellen Narrativ einer Schizophrenie zuschrieb. „Wurde … Nash [schließlich] durch einen Autounfall ermordet? … Es ist [jedenfalls] anzunehmen, dass die Diagnose [Schizophrenie] zur Vertuschung des Umstands diente, dass  [er] ein frühes Opfer des MKUltra-Programms der CIA war …“

Beckers homo oeconomicus ist geradezu pathognomisch für das Welt- und Menschenbild des Neoliberalismus´: Wir sollen Käufer und Kunden, gleichwohl sollen wir nicht Bürger (mit all ihren Rechten) sein. Die Europäische Union beispielsweise wurde (einzig und allein) wegen eines gemeinsamen Marktes errichtet, sie besteht aus Verbrauchern; einen einheitlichen politischen Willen hat sie nicht. Nur als Konsument kann „der neoliberale Mensch“ seine soziale Identität finden – in einer „atomisierten“ Gesellschaft: Bereits der „erste Ökonom der Geschichte“, Adam Smith, erkannte, dass die kapitalistische Arbeitsteilung einen Zerfall sozialer Strukturen bewirkt, weil sie (Arbeitsteilung wie – in Konsequenz – gesellschaftlicher Zerfall) Erfahrungen isolieren, wodurch voneinander separierte Menschen von denselben Dingen reden, ohne das Gleiche zu meinen. Maß und Ausmaß, mit denen Gesellschaften im Neoliberalismus fragmentiert werden, brachte Maggi Thatcher auf eine einfache, gar platte, gleichwohl griffige Formel: „So etwas wie Gesellschaft gibt es nicht, ich kenne nur Individuen, Männer und Frauen und Familien – und die denken alle zuerst an sich.“ Freilich: In puncto gesellschaftliche Folgen des Neoliberalismus´ gilt festzuhalten, dass all seine Versprechungen, durch Deregulierung, Liberalisierung und Privatisierung der Finanz-, Waren- und Arbeitsmärkte der Gesellschaft Wachstum und dem Einzelnen privaten Wohlstand zu bringen, sich letztendlich als (ebenso wohl bedachte wie geschickt inszenierte) „Luftnummer“ erwiesen haben.

Mithin: „Becker wurde dafür ausgezeichnet, dass er das ökonomische Nützlichkeitskalkül auf alle Lebensbereiche ausdehnte; auf die Rechtsprechung, die Ehe oder auch die Diskriminierung und das Verbrechen. Man bezichtigte ihn deswegen auch des ´ökonomischen Imperialismus´´.“

Und zu den Implikationen der Nash´schen Spieltheorie lässt sich festhalten: Die „bahnbrechend neue Theorie“ eines Bill Gates und seiner Helfer und Helfershelfer, dass eine Impfung gegen das Corona-/SARS-CoV2-Virus die Menschen zu einem Zeitpunkt „schütze“, zu dem vorgenanntes Virus (aufgrund ubiquitär stattfindenden genetischen Wandels) gar nicht mehr existiert(e) (abgesehen davon, dass es keines Schutzes vor einem Husten-  und Schnupfen-Virus bedarf!), „erfordert …, daß man sich über … mögliche Einwände [mittels Spieltheorie] einfach hinweg­setzt und ihre genauere Untersuchung [die der Einwände] einer späteren Zeit überlässt. Nur so können Fortschritte erzielt werden.“ Und bestehe der „Fortschritt“ darin, dass die Geimpften gechipt, genetisch manipu­liert und in sonstiger doloser Absicht vielfach geschädigt, schlimmstenfalls gar getötet werden – bei einer (angeblichen) Überbevölkerung der Erde, die sich nach Aussage des genialen Studienabbre­chers und späteren Herren der (Computer-)Viren Gates allein durch Impfungen um 10 bis 15 Pro­zent, also um eine Milliarde (!) reduzieren ließe (wogegen die 50 Millionen Toten des 2. Weltkriegs geradezu als „Peanuts“ zu bezeichnen wären).

Jedenfalls gilt –  im Zusammenhang mit der Spieltheorie – festzuhalten: Man verfasse, auf mög­lichst „hohem“, möglichst mathematisch abstraktem Niveau, eine Theorie, eine Hypothese, mit de­ren Hilfe man dann ein Axiom formuliere (und postuliere), das kein „Normalsterblicher“ versteht und das die Interessen derer bedient, welche diejenigen bezahlen, die solche „Wissenschaft“ betrei­ben. Und der Bürger stehe und staune. Wie weiland vor den sieben Weltwundern. Insofern und inso­weit solche Ideen dann inkonsistent sind und nur vorgeben zu beweisen, was sie beweisen wollen oder auch sollen, mögen andere, später, solche Ungereimtheiten lösen. Auch wenn zwischenzeitlich Millionen und Abermillionen von Menschen verstorben sind. Resp. verstorben wurden.

Folgerichtig stellte Frank Schirrmacher fest: „Menschliches Handeln wird von digitalen Systemen vermehrt spieltheoretisch modelliert … Schon beim ersten Höhepunkt der Euro-Krise empfahlen In­vestmentbanker und Autoren internationaler Wirtschaftszeitungen die Anwendung der nichtkoope­rativen Variante des Spiels, um die Krise zu überleben. Dieser Deutung zufolge entwickelt sich die Euro-Krise zu einem Nullsummenspiel, in dem des einen Gewinn des anderen Verlust ist … Das Problem sol­cher Modelle …  liegt darin, dass sie produzieren können, was sie beschreiben.“ Was dazu ausgenutzt wird, das Ergebnis zu erzielen – angeblich ökonomisch-mathematisch und „hoch-wissenschaftlich“ begründet –, das man erreichen möchte. Mit anderen Worten: Die Spieltheo­rie ist neoliberale Zweck-Wissenschaft.

Obiter Diktum: Auch Schirrmacher – der (nach meinem Dafürhalten hochintelligente) FAZ-Herausgeber, der anfing, sich zum „Dissidenten“ zu entwickeln – starb „plötzlich und unerwartet“. Nicht nach einer sog. Impfung. Vielleicht nach einem Mikrowellen-Anschlag? (Der, mit Leichtigkeit, einen Herzinfarkt provozieren oder simulieren kann)? Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

BAND 4:

Oft glauben Wirtschafts-“Wissenschaftler“, dass sie menschliches Sein mathematisch-statistisch erfassen und beurteilen können; sie schaffen „Humankapital“, indem sie das Individuum auf einen ökonomischen Faktor reduzieren; menschliche Fähigkeiten sind nur dann von Belang, wenn sich durch sie Gewinne erzielen lassen. Es war namentlich die Chicagoer Schule (mit Milton Friedman und Friedrich von Hayek als deren wichtigste Repräsentanten), die solch neo-liberales Gedankengut schuf und prägte.

Milton Friedman erhielt den Nobelpreis für seine Arbeiten zum Monetarismus, also für die ideologische Begründung klandestinen Betrugs: Privat-Banken bereichern sich an der Finanzierung des Staatshaushalts – durch Fake-Money, d.h. Schwindel-Geld ohne inneren Wert; die Verschuldung von Staaten ist überwiegend die Kehrseite betrügerischer privater Gewinne.

James McGill Buchanan gilt als Pionier der Neuen Politischen Ökonomie, also jener Disziplin, die politische Strukturen und Entscheidungsprozesse mit Hilfe der Wirtschaftswissenschaften zu erklären versucht. Letztlich war Buchanan Bindeglied zwischen dem Neoliberalismus als ultimativer Form eines zügellosen Kapitalismus´ und einer noch rigoroseren Ideologie, die ein absolutes, rücksichtsloses Primat des Eigentums fordert.

Der Mikroökonom Gary S. Becker versuchte den Brückenschlag zwischen Ökonomie, Psychologie und Soziologie und gilt als einer der wichtigsten Vertreter der „Rational-Choice-Theorie“; er trieb das neoklassische Konzept der Wirtschafts-“Wissenschaften“ auf die Spitze, indem er den ökonomischen Ansatz zur Erklärung individuellen wie gesellschaftlichen (Zusammen-)Lebens methodisch verabsolutierte und behauptete, alle menschlichen Entscheidungen ließen sich nur ökonomisch herleiten und erklären.

John Forbes Nash Jr. schließlich wurde für seine „bahnbrechende Analyse eines Gleichgewichts in der nicht-kooperativen Spieltheorie“ mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet; vereinfacht lässt sich die Spieltheorie als eine abstrakte Form strategischen Denkens darstellen, die helfe, die Dynamik strategischer Entscheidungen (namentlich in Wirtschaft und Politik) besser zu verstehen. Erhebt sich die Frage, ob die gefakte Corona-“Pandemie“ der Jahre 2020 ff. mit sol­chen spiel- und plantheoretischen Methoden vorbereitet, inszeniert und realisiert wurde!

Jedenfalls gilt festzuhalten: Deceptio dolusque suprema lex – Tarnen und Täuschen sind des Neoliberalismus´ oberstes Gesetz. Und: Der Neoliberalismus schuf die gesellschaftlichen wie individuellen strukturellen Veränderungen, die Grundlage der dystopischen Neuen Weltordnung sind, die gerade entsteht.

1986 wurde der Nobelpreis für Wirtschafts-“Wissenschaften“ an James McGill Buchanan Jr. (s. zuvor) vergeben; Buchanan gilt als Pionier der Neuen Politischen Ökonomie, also jener Disziplin, die politische Strukturen und Entscheidungsprozesse mit Hilfe der Wirtschaftswissenschaften zu erklären versucht und sich durch die Bezeichnung „neu“ sprachlich-deklaratorisch von der klassischen Politischen Ökonomie – der Volkswirtschaftslehre resp. Nationalökonomie – abgrenzt. Buchanans erklärtes Ziel war es, den Wirtschaftswissenschaften ihre Bedeutung als politische Wissenschaft (Nationalökonomie) wiederzugeben und – anknüpfend an die Vertragslehre von Thomas Hobbes – den von ihm vertretenen ökonomischen Liberalismus als politische Philosophie zu begründen. „Zusammen mit Gordon Tullock legte er 1962 mit ´The Calculus of Consent´ den Grundstein für die Public-Choice-Schule, auch ökonomische Theorie der Politik genannt. Politiker sind in diesen Modellen nur zweitrangig am Wohl der Wähler interessiert …“ Man höre und staune. Oder auch nicht.

Ahnlich August von Hayek und Milton Friedman hatte auch James M. Buchanan einen kaum zu überschätzenden Einfluss auf Implementierung und konkrete Umsetzung marktradikaler neoliberaler Ideen; u.a. beriet auch er Chiles Diktator Pinochet. Letztlich war Buchanan ein Bindeglied zwischen dem Neoliberalismus als ultimativer Form eines zügellosen Kapitalismus´ und einer noch rigoroseren Ideologie, die ein absolutes Primat des Eigentums fordert, die eine uneingeschränkte Verfügungsgewalt der Herrschenden postuliert: über all das, was sie, letztere, sich zusammengeraubt haben und worüber sie – nach Gutdünken, ohne irgendwelche Einschränkungen durch gesellschaftliche Normen –  bestimmen wollen. Erinnert – irgendie oder auch ganz konkret – an Klaus Schwab und seine Mannen.

Jedenfalls: Die Ereignisse im Zusammenhang mit der gezielten und weltweiten Inszenierung eines Virus´, das vornehmlich Husten, Schnupfen und Heiserkeit hervorruft, den Menschen indes als tödliche Seuche verkauft wird, die aktuellen globalen Verwerfungen unseres Wirtschafts- und Gesellschafts-Systems (die – vorgeblich – die Folgen einer so genannten Pandemie, in Wirklichkeit jedoch, längst überfällig, im Sinne neoliberaler Macht- und Ressourcen[um]verteilung vonstatten gehen) sind von derart gewaltiger Auswirkung auf unser aller Leben, dass es vonnöten ist, (zumindest kursorisch) den Zusammenhang aufzuzeigen zwischen der neoliberalen Ideologie des Tarnens und Täuschens, des Lügens und Betrügens und den aktuellen gesellschaftlichen Anstrengungen zur Implementierung einer Neuen Weltordnung, an der, seit je und in entscheidendem Maße, auch Nobelpreisträger – nicht zuletzt solche der Wirtschafts-“Wissenschaften“ – mitwirken.

Folgerichtig waren auch Friedrich August von Hayek und Milton Friedman, die beiden Granden des Neoliberalismus´, aufs engste mit den Strukturen von Herrschaft und Macht, von Gewalt und Repression verbunden, mehr noch: in dieselben, zutiefst, verstrickt; sie (be)gründeten in diesem Kontext die Mont-Pèlerin-Gesellschaft und die Chicago School of Economics. Bisher erhielten allein acht Mitglieder der genannten Gesellschaft und gar neun der School of Economics den Nobelpreis für Wirtschafts­wissenschaften; rechnet man alle Professoren zusam­men, die an letzterer lehr(t)en und die vor, während oder nach dieser Tätigkeit mit dem (Wirtschaftswissenschafts-) Nobelpreis ausgezeichnet wurden, kommt man (Stand: 2020) auf die stattliche Zahl von 24 Preis­trägern. Insofern ist unbestreitbar, wessen geistige Ober­hoheit im wirtschafts-“wissenschaftlichen“, will meinen: wirtschafts-ideologischen Bereich herrscht und wer die­se, die absolute Vormacht, vertritt: Die „Chicago-Boys“! Mit Fug und Recht kann man die Chicago School of Eco­nomics mithin als die Kaderschmiede des Neoliberalis­mus bezeichnen.

In den mehr oder weniger klugen Modellen zuvor benannter Nobelpreisträger wird der Mensch in seinem Sein, in seinen Gedanken, Werten und Gefühlen, in seinen Hoffnungen, Wünschen und Sehnsüchten auf „Human Resources“ reduziert, auf „Humankapital“; oft beschreiben sie, die Wirtschafts-Nobelpreisträger, nur das, was andere – mit ein paar gesellschaftswissenschaftlichen Grundkenntnissen oder allein mit ihrem gesunden Menschenverstand – auch sehen. Einfacher sehen. Klarer sehen. Oder aber ganz anders sehen. Weshalb es um eine Sichtweise geht. Um nicht mehr, nicht weniger. Indes nicht um Wissenschaft. Allenfalls um pseudowissenschaftliche Schein-Begründungen. Nicht selten benutzen sie, die Preisträger, hochkomplexe mathematische Formeln. Indes: Die Mathematik erklärt nicht das Leben: Leben wird durch Leben erklärt. Und diejenigen – ob nun Nobelpreisträger oder auch nicht –, die uns das Leben mit Formeln erläutern wollen, haben die Menschen und unsere (jeweilige) Gesellschaft nicht verstanden. Oder sie handeln wider besseres Wissen. Aus Eigennutz, im Auftrag, im Sinne eines Narrativs, einer Agenda. Beispielsweise der des Neoliberalismus´.

Festzuhalten gilt: „Der Neoliberalismus“ wurde in den letzten achtzig und verstärkt seit den 1970-er Jahren implementiert. Etabliert. Wie zuvor beschrieben. Nach und nach. Mehr und mehr. Auf den Weg gebracht, tatkräftig unterstützt von Steigbügelhaltern der Macht wie Gary Becker. Der einen, der „seinen“ ökonomischen Imperialismus – verniedlichend auch als Ökonomie des Alltags bezeichnet – entwickelte: Der Mensch wird zum Humankapital, zu einem Bilanzposten im globalen neoliberalen Monopoly; so hat „der Neoliberalismus“ aus den Menschen gefügige Herdentiere gemacht, zur Schlachtbank bereite Schafe, die sich bereitwillig hinter´s Licht führen lassen – wie derzeit im Zusammenhang mit einer vorgeblichen Seuche. Oder einem angeblichen Klimawandel.

Die Ökonomisierung des Alltags, die Ökonomisierung unseres Denkens und Fühlens, die Ökonomisierung der normativen Wissenschaften ist allumfassend und ubiquitär geworden (und entspricht exakt den Stakeholder-Vorstellungen eines Klaus Schwab); wehren wir uns deshalb. Mit all unseren Kräften. Wenn wir diesen Kampf verlieren, werden wir auf unabsehbare Zeit die Sklaven derer sein, die sich den „ökonomischen Imperialismus“ auf ihre Fahnen geschrieben haben. Und eine Neue Weltordnung anstreben. Resp. bereits dabei sind, diese umzusetzen. Unter dem Deckmantel einer angeblichen Seuche. Hervorgerufen durch ein Husten- und Schnupfenvirus. Unter der Cover-Story eines vorgeblichen (und vorgeblich anthropogenen) Klimawandels. Indes: CO2 ist schwerer als Luft; bevor von Menschen gemachtes Kohlendioxid die Atmosphäre erreichen würde, wären letztere, die Menschen, längst erstickt. So einfach und nachvollziehbar ist Physik. Im Gegensatz zu dem Schwachsinn, den diejenigen, die mit ihrem modernen (Klima-)Ablasshandel ihr Geschäft betreiben, uns einreden. Wollen. Um mit solch Blödsinn ihre Neue Weltordnung zu legitimieren. Vermeintlich, an- und vorgeblich im Interesse des Klimas. Tatsächlich, um sich die Taschen vollzustopfen. Um die Herrschaft, weltweit, an sich zu reißen.

O sancta simplicitas! Nota bene: sinistra! Vulgo: Welch Schwachsinn. Wohlgemerkt: in doloser Absicht!

 

 

 

 

ELON MUSK: PROTAGONIST DES TECHNO-FASCHISMUS´

 

Elon Musk hat viele Facetten. Zweifelsohne ist er eine schillernde Persönlichkeit. Doch wer ist Elon Musk wirklich? Schlichtweg und schlechterdings Protagonist und Repräsentant eines weltweiten, mehr und mehr um sich greifenden Technofaschismus´?  Band 5 von „THEMEN DER ZEIT – ZU DER MENSCHEN  LEBEN  WIE  ZU IHRER STERBLICKEIT“ versucht, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Hinter die Kulissen des Mainstream-Narrativs, das uns weismachen will, ein angebliches Genie habe es aus eigener Kraft zu ungeheurem Reichtum, zu nahezu unbegrenztem Einfluss, zu schierer Macht gebracht, verkörpere die moderne Version des amerikanischen Märchens vom Millionär, der aus einem Tellerwäscher gemacht.

Bereits in Band 1 von „Themen der Zeit“ schrieb ich zu Musk: Zwar gibt es erhebliche Differenzen und Spannungen zwischen den Big Playern der einschlägigen (IT- und Finanz-)Branche darüber, wer wie und in welchem Maße an dem gigantischen Unternehmen [Stargate] beteiligt ist, in Sonderheit verwundert es auch, dass Elon Musk außen vor bleibt. Es darf indes als sicher gelten, dass genügend „Protagonisten“ (bis zu den Geheimdiensten selbst) zur Verfügung stehen, um privatwirtschaftliche und staatliche Interessen zu bündeln – zur Ausbeutung und Beherrschung der Massen. Mit Hilfe eines mehr und mehr platzgreifenden Techno-Faschismus´ und -Kapitalismus´, der gerade dabei ist, den Neoliberalismus als Herrschaftsinstrument zu ersetzen:

Und weiterhin: „Karps Ansichten [also die des derzeitigen CEOs und Mitbegründers von Palantir] stimmen mit denen seiner … Kollegen aus dem Silicon Valley überein, von Palantir-Gründer Peter Thiel über Palmer Luckey von der wachsenden Militärtechnologie-Firma Anduril bis hin zu Amerikas virtuellem Co-Präsidenten, Elon Musk von SpaceX. Sie alle sind davon überzeugt, dass sie eines Tages ein goldenes Zeitalter amerikanischer Vorherrschaft in der Welt einläuten werden … Sie sehen sich selbst als überlegene Wesen, die dieses Land und die Welt retten können, wenn nur die Regierung – und letztlich die Demokratie selbst – ihnen aus dem Weg gehen würde.“

Hier zeigt sich eine historische Neuheit des Techno-Faschismus´: Höchstes Ziel ist nicht die Zusammenarbeit zwischen einer mono- resp. oligopolistisch organisierten Privatwirtschaft und dem (National-)Staat (im Sinne der Faschismus-Definition von Benito Mussolini), sondern die Überwindung eben dieses Staates, so dass diejenigen, die die Konzerne führen, genauer: besitzen zu den wahren Herren der Welt werden!

Auf dem Weg, demokratische Strukturen weitestgehend abzuschaffen, ist Elon Musk – im Konsens mit Donald Trump – eifrig bemüht, wichtige Teile des Nationalstaats „abzuwracken“. Das nennen sie, der eine wie der andere, „Effizienz“.  Man könnte auch banaler formulieren: Ziel von DOGE (Department of Government Efficiency) ist es, Mitarbeiter zu feuern. Zugunsten Künstlicher Intelligenz. Wodurch nicht nur Kosten gespart werden, sondern sich auch der „subjektive Faktor“ ausschalten lässt – die KI wird im Sinne bestimmter Herrschaftsinteressen programmiert und setzt dann unerbittlich um, was ihre Aufgabe ist; „Menscheleien“ wie Empathie, Mitleid, soziale Verantwortung und dergleichen lassen sich solcherart ausschalten. Totaliter. Denn für sie ist kein Platz mehr in einer techno-faschistischen Gesellschaft, deren oberste Ziele Geld und Macht sind. Will meinen: Die Macht einiger weniger „Auserwählter“ über die Masse des Volkes.

„Wer heute über Kriegsverläufe entscheiden kann, indem er die Verbindungsdaten filtert oder seinen Dienst abschaltet, der hat mehr Macht als ein Parlament. Und wer gleichzeitig Roboter bauen lässt, die laufen, greifen, handeln, dann aber sagt, es handle sich um Haushaltshilfen, der sagt vielleicht nicht die ganze Wahrheit.“

Die Menschheit steht vor einem technologischen Umbruch, der die Grundfragen des Menschseins betrifft: Wer entscheidet heutigentags über Leben und Tod? Wer trägt die Verantwortung, wenn die Technik, wenn Maschinen, wenn  Algorithmen irren, versagen? Wie lässt es sich verantworten, dass eine selbst ernannte (Geld-)Elite mehr und mehr über die (Werkzeuge der) Macht verfügt, obwohl sie keiner demokratischen Kontrolle unterliegt? Fürwahr: (Auch) hier zeigt sich die enge Verflechtung von Staat und Digital-Finanziellem-Komplex – der Techno-Faschismus schreitet in Riesenschritten voran. Zum Wohle der Menschheit? Wohl kaum. Quod demonstrandum est.

In Wernher von Brauns Buch „Project Mars“ ist zu lesen: „Die Mars-Regierung wurde von zehn Männern geleitet, deren Anführer in allgemeiner Wahl für fünf Jahre gewählt wurde und den Titel „Elon“ trug … Das Oberhaus wurde Ältestenrat genannt und war auf 60 Personen beschränkt, von denen jede vom Elon auf Lebenszeit ernannt wurde.“

In der Tat, nomen est omen: Elon Musk dürfte, weltweit, der bekannteste Befürworter einer Mars-Besiedlung sein. Resp. des Projektes, das sich hinter solch utopischem Vorhaben verbirgt, war doch schon die – vorgebliche – Landung auf dem Mond eine gigantische Soap-Opera und wurde – selbst zum Schein – seit 1972 nicht mehr versucht. Nichtsdestotrotz: Elon heißt Elon, weil er zum Mars fliegen und diesen kolonialisieren und beherrschen will. Ergo: Nomen est omen.

Zu seinen Verdiensten und Zielen äußerte sich Musk wie folgt:

  • „Starship soll vollständig wiederverwendbar sein. Das wäre die erste vollständig wiederverwendbare Orbitalrakete und ein entscheidender Durchbruch, um das Leben auf verschiedenen Planeten zu ermöglichen und eine raumfahrende Zivilisation zu werden.
  • Neuralink hat mittlerweile fünf Patienten geholfen, mit Hilfe des ´Telepathie´-Implantats einen Computer nur durch ihre Gedanken zu steuern …
  • An der KI-Front stehen wir wohl kurz vor dem, was man als ´AGI´ oder „digitale Super-intelligenz“ bezeichnen könnte. Wir erleben hier geradezu eine Explosion …
  • Und dann ist da noch Tesla: Nächsten Monat werden wir in Austin den Startschuss für unüberwachtes autonomes Fahren geben, also für selbstfahrende Autos, in denen niemand mehr sitzt.

Es wird also mit Sicherheit ein großes Jahr.“

„Wir konzentrieren uns nicht speziell auf AGI [Artificial General Intelligence: Allgemeine Künstliche Intelligenz, Superintelligenz], AGI ist eine zwangsläufige Weiterentwicklung des Umstands, dass wir all diese autonomen Autos und humanoiden Roboter produzieren, die ihrerseits einen gigantischen Datenstrom erzeugen, den es zu verarbeiten gilt.

Es handelt sich um die bei weitem größte Menge an Daten, die wir aus der realen Welt erhalten können und die man nicht einfach durch eine Internetrecherche akquirieren kann … Wenn man mehrere zehn oder hundert Millionen von autonomen Fahrzeugen und vielleicht sogar eine entsprechend große Anzahl von Humanoiden hat, vielleicht sogar noch mehr, dann resultiert daraus eine riesige Datenmenge. Und wenn wir dieses Videomaterial verarbeiten, werden die [autonomen] Autos zweifelsohne viel besser als menschliche Fahrer und humanoide Roboter, peu à peu, nicht mehr von Menschen zu unterscheiden sein. Derart wird sich AGI manifestieren.“

Zu GROK führt Musk wie folgt aus:

„„Es gibt eine Art von Freundschaft mit ihm, was zunächst seltsam klingen mag, denn wie kann ein Computer dein Freund sein? Aber wenn du eine KI mit einem Gedächtnis hast, das sich all deine Eingaben merkt und alles von dir weiß, was … du jemals getan hast, wird sie dich am Ende besser kennen als jeder andere, vielleicht sogar besser als du selbst. Und du kannst jeden Tag mit ihr sprechen, und diese Unterhaltungen bauen aufeinander auf. Du wirst einen großartigen Freund haben, jedenfalls solange dieser Freund nicht abgeschaltet wird.“

Musk weiterhin:

„„Die KI wird immer besser. Selbst in einem optimistischen Szenario werden wir [Menschen] irgendwann abgehängt. Wir können nicht mithalten, wir sind einfach zu dumm. Was also tun? Wen man nicht besiegen kann, dem sollte man sich anschließen. Sind wir nicht bereits ein Teil-Cyborg oder ein KI-Symbiont? Jeder hat sein Smartphone, jeder seinen Laptop. Wenn man sein Handy nicht dabei hat, ist es, als fehle einem ein Körperteil.

Indes: Die Datenrate des Menschen ist, verglichen mit der Elektronik, langsam. Vor allem die Ausgaberate. Man benutzt ja nur seine Daumen: Wie hoch kann da die Datenrate sein? Optimistisch gerechnet: 100 Bits pro Sekunde, und das ist schon großzügig gerechnet. Ein Computer hingegen kann mit 100 Terabits kommunizieren. Dein Computer kann Dinge also eine Million Mal schneller erledigen als du [muss wohl eine Billion heißen!].

Ab einem bestimmten Punkt ist es für die KI, als ob sie mit einem Baum spräche. Das ist einfach langweilig. Man kann natürlich mit einem Baum reden, aber es ist nicht sehr unterhaltsam. Wenn man folgerichtig das Problem der Datenrate lösen kann –  in erster Linie bei der Ausgabe, aber auch bei der Eingabe – dann kann man die Symbiose verbessern, die schon heute zwischen Mensch und Maschine besteht.“

Musk zur physischen Verschmelzung von Mensch und Maschine:

„Bei der effektiven Verschmelzung mit der digitalen Intelligenz geht es also vor allem darum, die Input-Output-Beschränkung zu überwinden. Eine Art direkte Schnittstelle mit der Großhirnrinde.“

„… es gibt verschiedene Möglichkeiten, dies zu erreichen, aber es geht vor allem um eine Art Schnittstelle direkt zu den Neuronen der Hirnrinde.“

Eine chirurgische Implantation ist nicht unbedingt vonnöten: „Man kann auch durch die Venen und Arterien gehen, weil dies einen direkten Zugang zu allen Neuronen ermöglicht. Die Neuronen verbrauchen sehr viel Energie. Sie brauchen also eine hohe Blutzufuhr. Mit den Venen und Arterien hat man mithin ein Straßennetz, das alle Neuronen erreicht.“

In Themen der Zeit, Band 4 schrieb ich diesbezüglich:

Die globale Erprobung einer umfassenden Anwendung der Nanotechnologie auf die Menschen, deren Steuerbarkeit sowie physische Schädigung und Vernichtung waren der Grund für das weltweite Humanexperiment, das unsere Oberen, ganz im Sinne ihrer „smarten“ Propaganda, Covid-19-Impfung nennen. Und all die Bhakdis und Weikls, die Hockertz, Sönnichsens oder auch Walachs [und ebenso eine vollmundige – die höfliche Paraphrasierung von „großmäulige“ – Sabine Stebel] haben nichts, aber auch gar nichts kapiert! Die Einpflanzung von Mikrochips wird zunehmend überflüssig, zu einem Relikt der Jahrtausendwende; heutzutage sind es Nanobots und Nanochips, die in biologische Zellen inkorporiert werden und Nanonetzwerke bilden.

Mithin: Jetzt haben Musk und Konsorten ihre neuronalen Schnittstellen. Auch ohne chirurgisch implantierte Chips!

Jedenfalls: Die Militarisierung der Neurowissenschaften, Transhumanismus, die Verschmelzung von Mensch und Maschine, die direkte Kontrolle von „targeted individuals“ (und das werden letztendlich alle Menschen dieser Welt sein!), eine unmittelbare Fernsteuerung des Einzelnen (anstelle seiner „bloßen“ Manipulation) und ähnliche „Neuerungen“ mehr werden mit atemberaubender Geschwindigkeit zum Gral kognitiver Kriegsführung; gemeinhin herrschender Meinung entgegen wird diese Utopie nicht Einzug halten, weil sich jeder einen RFID-Chip, beispielsweise für digitale Zahlungen, oder ein Neuralink-Gehirnimplantat angedeihen lässt, sondern derart, dass wir es nicht einmal merken: Kostengünstige und nach jeweiligem Zweck skalierbare Nano-Partikel, Nano-Strukturen und Nano-Bots stehen bereit, sind seit den gentechnischen Experimenten der Corona-Zeit massenerprobt und werden – appliziert als Bestandteil pharmakologischer Produkte, aber auch durch Nahrungsmittel und Geoengineering-Projekte (Lemmata: Smartdust und Chemtrails) – unser Leben in kurzer Zeit drastisch verändern, werden, jedenfalls sollen uns zu immer willigeren Sklaven „unser Oberen“ machen.

Die transhumanistische Kampagne von Musk und Konsorten ist Teil einer ausgeklügelten Langzeitstrategie, die gegen der Menschen Körper wie Seelen gerichtet ist; der technologische Angriff auf die Menschheit wird ebenso durch die Verstärkung von Urängsten wie durch das Ansprechen genuiner altruistischer Impulse quasi als sprachliches Hütchenspiele getarnt, als Hütchenspiel, das auf einer lobend verstärkenden, bisweilen geradezu euphemistischen Sprache beruht: Weil die Menschheit selbst ein Desaster sei, müsse sie mit Biochips, Smart Dust und ähnlichen technologischen „Errungenschaften“ mehr behandelt und geheilt, müsse sie auf ein neues Level gehoben werden.

In einer solch perversen „Neuen Normalität“ gelten technokratische „Enteignungsregimes“ – als Resultat transnationaler Wirtschaftsinteressen einer globalen „Elite“ – als normal und moralisch gerechtfertigt; menschliche Souveränität, Bürgerrechte, gesellschaftliche und soziale Ordnung werden neu gedacht, neu verpackt und im öffentlichen Diskurs neu geframt.

Insofern verwundert nicht, dass die Geheimdienste zutiefst in transhumanistischen Projekte engagiert sind; die DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) gilt als Finanzier der Neural-Dust-Forschung und -Entwicklung. „Die Forschungs-Website ´Propaganda im Focus´ hat aufgedeckt, dass es seit mehr als zwei Jahrzehnten einen konzertierten und gut finanzierten Vorstoß zur Integration der Nanotechnologie in den Menschen gibt. Im Jahr 2001 prägte die NASA Langley den Begriff Bio-Nano-Zeitalter, das in den nächsten 10-20 Jahren ´Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft grundlegend verändern´ sollte.

Ein NATO-Dokument von 2009 mit dem Titel: ´Neural and Biological Soldier Enhancement-From SciFi to Deployment´ (zu Deutsch: Neuronale und biologische Erweiterung des Kriegers – von Science Fiction zur Anwendung), ein Dokument aus dem gleichen Jahr vom US Air War College mit dem Titel: ´Cognition 2035: Surviving a Complex Environment Through Unprecedented Intelligence´ (zu Deutsch: ´Wahrnehmung 2035: Eine komplexe Umgebung überleben durch nie dagewesene Intelligenz´) und ein Dokument des US-Militärs mit dem Titel: ´Cyborg Soldier 2050: Human/Machine Fusion and the Implications for the Future of the DOD´ (zu Deutsch: ´Cyborg-Krieger 2050: Fusion von Mensch/Maschine und die Auswirkungen auf die Zukunft des Verteidigungsministeriums´) sind nur einige Beispiele dafür, dass das Militär die Verschmelzung von Mensch und Technik seit Jahrzehnten vorantreibt. Das WEF versucht, dieses Konzept über den militärischen Kontext hinaus in den normalen Alltag zu bringen.“

Kurzum: Musk und Konsorten, die sich für eine technokratische und gesellschaftliche  Elite halten und dabei sind, einen globalen, transnationalen Faschismus zu implementieren, zu etablieren und zu konsolidieren, wollen Mensch und Maschine, wollen Körper und Computer miteinander verschmelzen und tarnen dieses Vorhaben dadurch, dass sie vorgeben, alles geschehe nur zum Wohle der Menschen, namentlich gegen Krankheit und für der Menschen Gesundheit.

Letztendlich werden uns die vermeintlichen Fortschritte der Technologie als Grundlage eines technokratischen Weltverständnisses und stark verengten Menschenbildes – die, in summa, „Fortschritte“ in der Überwachung und Unterdrückung der Bevölkerung sind – schlichtweg vor die Nase gesetzt: Unabhängig davon ob wir eine solche Entwicklung befürworten oder ablehnen, sollen wir uns schlechterdings daran gewöhnen, bis faits accomplis geschaffen wurden. Wie durch sogenannte m/mod-RNA-Impfungen (wohlgemerkt: in den Carrier-LNPs wurde weltweit keine RNA gefunden!) und allgegenwärtige Chemtrails, die durch Nanotechnologie die Menschen längst verseucht haben – Millionen sind bereits gestorben oder aufs Schwerste geschädigt. Wobei zu bedenken gilt: Das alles ist erst der Anfang!

Und der Young Global Leader Musk wurden von interessierten Kreisen, wurde von der tatsächlichen Geld- und damit Herrschaftselite im Hintergrund, wurde von Geheimdiensten und anderen Strukturen des Deep State zum (wohl dotierten, mehr als fürstlich bezahlten) Aushängeschild erkoren und soll auf eine noch viel größere Transformationsagenda vorbereiten, dabei eher die (vorgeblichen) Interessen der konservativen gesellschaftlichen Kräfte bedienen; das WEF spielt die Klaviatur auf der anderen Seite des politischen Spektrums.

Zudem ist Musk der prominenteste Befürworter einer neuen „Spezies“ – der humanoiden Roboter: „Die meisten Menschen, wenn nicht gar alle, hätten wahrscheinlich gerne ihren persönlichen C-3PO oder R2D2-Roboter. Und ich bin überzeugt, dass humanoide Roboter das mit Abstand erfolgreichste Produkt der Ge-schichte sein werden.“

Und wie sieht Elon Musk deren – der humanoiden Roboter – Zukunft?

„Ja, es ist schon verrückt, denn jeder Mensch wird wahrscheinlich einen haben wollen, oder gar zwei, und dann wird eine ganze Industrie entstehen, die solche Produkte und Dienstleistungen anbietet. Wie hoch wird dann das Verhältnis von humanoiden Robotern zu Menschen sein? Ich schätze, mindestens drei zu eins, vier zu eins, vielleicht sogar fünf zu eins, so dass wir mit 20 bis 30 Milliarden humanoiden Robotern rechnen müssen.

Es ist nicht einmal sicher, was Geld dann noch bedeutet, oder ob es irgendeine sinnvolle Obergrenze für die Wirtschaft geben wird. Wenn die Dinge nicht aus dem Ruder laufen, also wenn sich das gutartige KI-Szenario durchsetzt, glaube ich nicht, dass wir ein universelles Grundeinkommen haben werden, sondern ein universelles hohes Einkommen! … [Wieder eines dieser – haltlosen – Heilsversprechen, mit denen Musk und Konsorten uns einlullen, uns von den Gefahren zunehmender Bespitzelung, Überwachung und Unterdrückung mit Hilfe moderner Technologie ablenken wollen!]

Unser ´Optimus´-Roboter ist der fortschrittlichste humanoide Roboter der Welt. Er hat eine Hand mit 22 Freiheitsgraden, die sieht aus wie eine menschliche Hand und fühlt sich auch so an, und wir wollen dieses Jahr mehrere Tausend davon bauen. Zunächst werden wir sie in KI-Tesla-Fabriken testen, aber wenn alles gut läuft, werden wir die Produktion im nächsten Jahr verzehnfachen. Wir streben also an, im nächsten Jahr vielleicht 50.000 bis 100.000 humanoide Roboter zu bauen und im Jahr danach das Zehnfache, also 500.000 Roboter in drei Jahren! Eine ganze Menge. Wir werden dieses Jahr wohl mindestens eine Legion von Robotern bauen. Und nächstes Jahr dann wahrscheinlich 10 Legionen. Das ist irgendwie eine coole Maßeinheit, in Legionen zu rechnen …

Wir müssen unbedingt aufpassen, dass sie [die humanoiden Roboter] nicht wie die Terminatoren auf uns losgehen…  Die ´Optimus-Roboter´ werden unter euch wandeln. Bitte seid nett zu den ´Optimus´-Robotern.“

Last but not least: Mehr als 7.500 Satelliten hat Elon Musks Firma Space X bereits in den Orbit geschossen, mehr als 42.000 sollen in der letzten Ausbaustufe des Starlink-Programms die Erde umkreisen. Als Netzwerk verbunden, als Netzwerk, in dem jeder einzelne Satellit imstande ist, den letzten Winkel der Erde mit einem Strahlenbündel anzuvisieren. Derzeit sind bereits mehr als 7.500 Satelliten im Einsatz.

Elon Musks Mobilfunk-Satelliten der ersten Generation senden ihren phasengesteuerten Strahl an Starlink-Satellitenschüsseln; die zweite Generation soll einen leistungsstarken Strahl direkt an die Endgeräte (wie Smartphones und Laptops) schicken. Die Lebensdauer jedes einzelnen der letztlich 45.000 Musk-Satelliten im Orbit hat eine geplante Lebensdauer von gerade einmal fünf Jahren; danach werde er aus seiner Umlaufbahn gebracht, in der Atmosphäre verbrannt und ersetzt. Mithin: Pro Tag müss(t)en ca. 25 Satelliten – jeder in etwa so groß wie ein kleiner LKW – in der Atmosphäre verglühen; Unmengen von Metallstaub und giftigen Chemikalien entstehen, die wir letztlich einatmen!  Indes: Spielt dies – so die sarkastische Frage – noch eine Rolle bei den Millionen von Tonnen an Gift, die in den Chemtrails versprüht werden?

Zur elektromagnetischen Strahlung, die sich durch Musks Satelliten noch erheblich verstärken wird, gilt schließlich festzuhalten: Tausende Wissenschaftler und Ärzte brachten bereits ihre Besorgnis über die Einführung von 5G zum Ausdruck – der Kontakt mit Mobiltelefonen und WLAN-Netzwerken wird mit chronischen Krankheiten wie Herzrhythmusstörungen, Angstzuständen, Depressionen, Autismus, Alzheimer und Unfruchtbarkeit in Verbindung gebracht. Nicht erst die Technologie der fünften Generation („5G”) birgt Risiken; seit vielen Jahren deuten Studien darauf hin, dass auch die drahtlosen Technologien von 2G, 3G und 4G – in unseren Mobiltelefonen und Computern im Einsatz – HF-Expositionen erzeugen, die ein ernstes Gesundheitsrisiko für Mensch, Tier und Umwelt darstellen, wobei bisher jeder Fortschritt in der drahtlosen Kommunikation eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes von Menschen und Tieren zur Folge hat(te): Immer mehr wird die Menschheit in einen Ozean neuer Frequenzen eingetaucht – auf zellulärer Ebene die größte Veränderung, der das Leben auf der Erde jemals ausgesetzt war.

Die Haltung von Elon Musk zu dieser Problematik? „Wenn ich einen Helm aus Handys um meinen Kopf und um meine Eier hätte, würde ich mir keine Sorgen machen.“ Wahrlich, ein Genie! In Sonderheit eins mit Empathie.

(RICHARD A. HUTHMACHER: Elon Musk, Teilband 1. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025, 5-19)

 

Es darf mit Fug und Recht bezweifelt werden, dass Menschen jemals ins Weltall vorgedrungen sind (dazu habe ich in diesem Buch und in etlichen Büchern zuvor ausgeführt!); selbst dem offiziellen(!) Narrativ zufolge hat seit den 1970-er Jahren – seit den Apollo-Flügen – niemand mehr die Erdumlaufbahn verlassen. Von einer „multiplanetarischen Menschheit“. – so die Intention von Musk – ist diese, die Menschheit, so weit entfernt wie eh und je.

Insofern: Vielleicht geht es Musk gar nicht um den Mond, den Mars, um andere „Planeten“. Vielleicht geht es ihm und seinen Hintermännern um die totale Überwachung, um die vollständige Kontrolle der Menschheit, vielleicht geht es darum, der eigenen Nation resp. den eigenen (oligarchischen, transnationalen) Interessen einen entscheidenden Vorteil (gegenüber kongruenten Bestrebungen anderer Potentaten mit ähnlichen Zielen) zu verschaffen – im Sinne von „the survival oft he fittest“.

Sofern der Kampf zwischen „Ost und West“ (will meinen: der zwischen vormals kapitalistischem versus kommunistischen Machtblock), der zwischen „Gut und Böse“, der zwischen „Werte-Westen“ und BRICS-Staaten resp. globalem Süden nicht nur eine gigantische Inszenierung ist, um von den wahren Zielen jener Kräfte abzulenken, die im Hintergrund die „New World Order“ anstreben. Transnational. Global. Unbeachtlich aller zuvor benannten, vermeintlichen, scheinbaren (aus Gründen der Ablenkung und Verschleierung absichtlich konstruierten und inszenierten)  Gegensätze.

Welche Rolle ist Musk in diesem gigantischen Spiel um Geld und Macht zugedacht? „Elon Musk ist ein Young Global Leader des WEF und ein selbstvermarktender Scharlatan, der es ohne die rückhaltlose Unterstützung der Regierung und seiner globalistischen Freunde zu absolut nichts gebracht hätte, und er ist der Whitehead, der … Retter mit dem weißen Hut, der aufgestellt wird, um die Massen mit ihrem nächsten Hopium-Fix in die Irre zu führen.“

Mithin: Warum ist Musk so erfolgreich. Aufgrund seiner „Genialität“? Oder doch mehr und eher infolge einer Vielzahl von Regierungs- und Geheimdienstaufträgen?

„Hier sind einige der Mittel, die Musk von Bundes- und Landesbehörden erhalten hat:

  • Laut SpaceX-Präsidentin und COO [Chief Operating Officer] Gwynne Shotwell hat SpaceX Bundesausgaben in Höhe von $22 Milliarden erhalten.
  • Mindestens 25 % des Umsatzes von SpaceX im Jahr 2024 stammten aus Bundesaufträgen im Wert von $3,4 Milliarden.
  • Dutzende Verträge mit der NASA, dem Verteidigungsministerium und fünf weiteren Regierungsbehörden sollen Musks Unternehmen in den kommenden Jahren weitere $11,8 Milliarden zahlen.
  • Laut der Ausgabendatenbank der Bundesregierung sicherte sich Starlink von 2022 bis 2023 Bundesaufträge in Höhe von $6 Milliarden.
  • Laut der Analyse von WaPo [Washington Post] hat Tesla mehr als $11 Milliarden Regulierungskredite von Bundes- und Landesregierungen erhalten.
  • Dazu gehören laut der Interessenvertretung Good Jobs First $2,1 Milliarden Bundesmittel für die Entwicklung neuer Elektrofahrzeuge und Batterien.
  • Seit 2014 stammt etwa ein Drittel des Gewinns von Tesla in Höhe von $36 Milliarden aus dem Verkauf von Regulierungskrediten auf Bundes- und Landesebene an andere Automobilhersteller.
  • Tesla hat seit 2007 außerdem fast $800 Millionen vom Energie- und Finanzministerium erhalten.“

In der Tat: Elon Musk, ein skrupelloser Self(?)-made-man, der mit dem Pentagon und den Geheimdiensten ins Bett steigt, um mit ihnen gemeinsam Schweinereien zu begehen.

Exempli gratia: Schon lange träumt das Pentagon von einem „Iron Dome“. Als Schutz gegen feindliche Raketenangriffe. Doch Donald Trump will´s gigantischer – für ihn muss es ein „Golden Dome“ sein. Und Elon Musk soll ihm bei dessen Errichtung helfen. Der „Dome“ solle Amerika (wieder) sicherer machen. Tatsächlich jedoch würde der „Dome“, der Schutzschild, sei er nun aus Gold oder Eisen, als Angriffswaffe fungieren und funktionieren: Wären die USA vor feindlichen (Atom-)Angriffen sicher, könnten sie jedes Land der Erde mit Krieg überziehen, ohne einen ernsthaften Gegenschlag fürchten zu müssen.

Laut ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons), 2017 mit dem Friedens-Nobelpreis ausgezeichnet, gibt es mehr als 12.000 atomare Sprengköpfe auf der Welt, die überwiegende Mehrheit davon im Besitz Russlands und der Vereinigten Staaten. Während viele eine vollständige Abschaffung von Atomwaffen befürworten und fordern, plädiert Musk dafür, tausende Weitere zu bauen, sie ins All zu schicken und  auf den Mars abzufeuern: „Musk hat keine finsteren Absichten; er möchte die Marsatmosphäre terraformieren, damit künftige Generationen von Menschen dort leben können.“

Oder aber: Musk propagiert eine gewaltige nukleare Aufrüstung und verbirgt diesen Plan hinter einem vorgeblichen, indes utopischen Vorhaben: „Elon Musks Plan, den Mars zu bombardieren, ist ein Deckmantel, um Atomwaffen ins All zu bringen“, so Dmitri Rogosin,  vormals Direktor der staatlichen russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos. Musks Unternehmen SpaceX hat Milliarden Dollar für Spionagesatelliten, für den Drohnenkrieg (wie er in der Ukraine geführt wird), für eine Vielzahl weiterer militärischer Projekte erhalten; allein dafür, ein Lockheed Martin GPS-System in den Orbit zu bringen – das eine Schlüsselrolle bei der globalen Überwachung spielt –, erhielt SpaceX $500 Millionen. Auch Spionagesatelliten schoss SpaceX in den Orbit – in Zusammenarbeit mit den US-amerikanischen Geheimdiensten, namentlich mit CIA und NSA; ohne Musks Unternehmen wären die USA weder in der Lage, weltweit die Menschen zu bespitzeln, noch, ihre (erklärten wie nicht erklärten) Drohnenkriege zu führen.

„Seit seinen Anfängen im Jahr 2002 stand SpaceX dem nationalen Sicherheitsstaat, insbesondere der CIA, stets äußerst nahe. Das vielleicht wichtigste Bindeglied ist Mike Griffin, der damals Präsident und COO von In-Q-Tel war, einer von der CIA finanzierte Risikokapitalgesellschaft, die neue Unternehmen fördern möchte, die mit der CIA und anderen Sicherheitsdiensten zusammenarbeiten und sie mit modernster Technologie ausstatten. Das ´Q´ in ihrem Namen ist eine Anspielung auf ´Q´ aus der James-Bond-Reihe – einen kreativen Erfinder, der den Spion mit der neuesten futuristischen Technologie versorgt.“ Mike Griffin, der Förderer und Mentor von Musk, sorgte dafür, dass Musk seinen ersten Entwicklungsauftrag von der NASA – für fast 400 Millionen US-Dollar! – erhielt. Obwohl Musk resp. SpaceX noch nie eine Rakete gestartet hatten. Ohne die NASA hätte der Aufstieg von SpaceX und Musk nicht stattgefunden.

Mithin: Das „Dingsbums und Gedöns“ (Bonmot von Altbundeskanzler Gerhard Schröder) um die Eroberung des Weltalls dürfte nichts anderes sein als ein gigantisches Ablenkungsmanöver von der US-amerikanischen Aufrüstung im „Weltall“, will meinen: im erdnahen Orbit, der innerhalb der Erdatmosphäre zugänglich ist.

2019 war Musk am sogenannten „Lithium-Putsch“ in Bolivien beteiligt; er erregte insbesondere dadurch Aufmerksamkeit, dass er zugab, mit der US-Regierung zusammengearbeitet zu haben, um den bolivianischen Präsidenten Evo Morales zu stürzen. Auf die Frage, ob er am Sturz von Morales beteiligt gewesen sei, antwortete Musk: „Wir werden putschen, wen wir wollen! Kommt damit klar!“ 2024 ging Musk noch einen Schritt weiter; er unterstützte nicht nur den rechtsextremen Kandidaten gegen den sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro, sondern enthüllte gar, dass er an einem Plan arbeite, Maduro zu entführen: „Ich komme dich holen, Maduro. Ich werde dich auf einem Esel nach Guantanamo bringen.“

Nicht nur durch direkte Spionage- und Rüstungsaufträge wurde Elon Musk zum reichsten Menschen der Welt, jedenfalls gemäß Forbes-Liste (dort werden die Clans der Rothschild, Rockefeller und Co. nicht aufgeführt; deren Vermögen wird jeweils auf einen bis zu dreistelligen Billionen-Wert geschätzt; im Verhältnis zu ihnen ist Musk vergleichsweise so „arm“  wie ein Millionär in Relation zu einem Milliardär). Zusätzlich zu den Regierungsaufträgen in Milliardenhöhe haben Musk resp. seine Firmen öffentliche Subventionen in vergleichbarer Höhe erhalten; am meisten hat Tesla von den komplexen, schier unüberschaubaren Regeln für die Elektrofahrzeugproduktion profitiert: Allein im ersten Quartal 2021 erhielt Tesla mehr als eine halbe Milliarde Dollar aus dem Verkauf „regulatorischer Kredite“. Will meinen: wurde mit mehr als einer halben Milliarde Dollar aus Steuergeldern unterstützt. Bemerkenswert auch, dass Musk von 2015 bis 2017 weniger als $ 70.000 und 2018 überhaupt keine Bundeseinkommenssteuer zahlte; er bezieht kein Gehalt von seinen Firmen, lebt vielmehr von Krediten aus seinen Aktien-Optionen. Und Kredite sind bekanntlich steuerlich absetzbar. Praktisch.

Ergo: Musk ist alles andere als ein Rebell, der den Staat und das System herausfordert. Er ist vielmehr deren integraler Bestandteil. Der mit gespaltener Zunge spricht. Der parasitiert. Was ihn umso mehr zu einem Systemling macht – man beißt nicht die Hand, die einen füttert. Mithin: Viel bleibt nicht übrig von seiner angeblichen Genialität. Und auch: Die vermeintliche Eroberung des Weltalls, die angeblich geplanten Flüge zum Mars, den es vorgeblich zu besiedeln gelte – wohlgemerkt: Bis dato hat man es nicht einmal bis zum Mond geschafft, der möglicherwiese gar kein Himmels-Körper ist, auf dem man tatsächlich landen könnte –, all die utopischen Vorhaben eines sich ver-rückt gebärdenden Elon Musk dienen letztlich nur dazu, die Allgemeinheit davon abzulenken, dass das US-Imperium gewaltige Anstrengungen unternimmt, im Luftraum – innerhalb der Erdatmosphäre, weil es wohl noch nie gelungen sein dürfte, diese zu verlassen! –  eine absolute Vorherrschaft zu erlangen.

Entgegen der geradezu lächerliche Behauptung von Elon Musk, das Starlink-Satellitennetzwerk dürfe „nur für friedliche Zwecke“ verwendet werden, dient die Ukraine als Erprobungs- und Einsatzort von neuen Waffentechnologien, insbesondere von Drohnen: „Es ist sehr wichtig, eine weltraumgestützte Kommunikation zu haben, die nicht abgehört werden kann, und genau das bietet Starlink. Starlink ist das Rückgrat des ukrainischen Militär-Kommunikationssystems, weil es als einziges von den Russen nicht blockiert werden kann. Wenn es ausgeschaltet würde, bräche die gesamte Frontlinie zusammen.“ So Elon Musk, seine eigene Aussage einer „friedlichen Nutzung“ konterkarierend. Mit anderen Worten: Musk redet (wie Trump) heute hü und morgen hott. Nach Konrad Adenauers Motto: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?“ Dadurch bedient er, Musk, die Interessen und Hoffnungen sowohl der Kriegslüsternen als auch der Friedliebenden. Ungeachtet dessen macht er das, was seinen eigenen Gunsten dient und denen des US-Imperiums resp. derer, die hinter ihm, ersterem, und ihm, letzterem, stehen.

Warum also wird Starlink nicht abgeschaltet? Weil der Krieg in der Ukraine derzeit das Experimentierfeld schlechthin ist: für die Weiterentwicklung und den Einsatz einer Tötungsmaschinerie mit integrierte KI, wie die Welt sie noch nie gesehen hat (sieht man von Atombomben – so es solche überhaupt gibt – einmal ab).

Brigadegeneral Shane Reeves: „Was meinen Sie mit ,lokaler KI’?“ Elon Musk: „Ich meine eine selbstständige Tötungsmaschine.“ Brigadegeneral Shane Reeves: „Völlig selbstständig?“ Elon Musk: „Nun, man gibt ihr das Okay für ein bestimmtes Szenario, und dann geht’s los.“ Brigadegeneral Shane Reeves: „Innerhalb bestimmter Parameter?“ Elon Musk: „Ja, hoffentlich.“ Derart der wahre Elon Musk. Jenseits aller Schaumschlägerei. Für die Medien.

Auch in Saudi-Arabien und namentlich in Israel gewährt Musk volle Starlink-Unterstützung. Ohne ethische Bedenken. Ohne Skrupel, Starlink für den Genozid an den Palästinensern einzusetzen. „Anfang Oktober 2023, als Israel die Telekommunikationsinfrastruktur des Gazastreifens ins Visier nahm [und zerstörte] …, wurde Starlink … für die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) aktiviert … Bis August 2025 war Starlink in Israel flächendeckend aktiv …, in Gaza und im Westjordanland jedoch (weitestgehend) abgeschaltet … Einem Bericht  des Business & Human Rights Resource Centre (BHRRC) gemäß … ermöglich(t)en Starlink und Palantir Technologies … ´digitale Kill Chains´ für gezielte Angriffe in Gaza, den Konflikt als Experimentier-  und Erprobungsfeld nutzend. Der Fall Gaza sollte als Weckruf dienen. Technologien wie Starlink sind nie neutral; ihr Zugriff wie Einsatz wird von den Machtstrukturen geprägt, die sie steuern. Allein die Tatsache, dass solche Systeme sowohl Krankenhäusern als auch Armeen helfen können, untergräbt ihre humanitären Ansprüche. Wenn Technologien, die als Lebensadern vermarktet werden, zu Kriegswerkzeugen umfunktioniert werden, bricht ihr ethisches Ansehen zusammen.“

Und weiterhin: „Während der Völkermord in Gaza seinen Lauf nimmt, richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Unternehmen, deren Technologien … die täglichen Gräueltaten Israels erleichtern, darunter auch auf das in den USA ansässige Unternehmen Palantir Technologies. Obwohl der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) eingreift, um sich mit Völkermordvorwürfen zu befassen, bleiben die Tech-Barone, die die Werkzeuge solcher Kriegsführung entwerfen und liefern, weitgehend unangefochten.“ Woran man erkennen kann, wer die wirklich Mächtigen sind – die globalen, supranationalen Techno-Faschisten. Pars pro toto Elon Musk.

(RICHARD A. HUTHMACHER: Elon Musk, Teilband 2. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025, 5-14) 

 

Immer wieder zeigen Maye Musk – die Mutter von Elon Musk – und ihre  Entourage okkulte Symbole (beispielsweise „666“ oder das allsehende Auge); es ist kaum vorstellbar, dass Elon Musk nicht ahnte, welch symbolische Kraft der Lederanzug – mit Baphomet-Nachbildung und auf dem Kopf stehendem Kreuz –, den er auf der Geburtstagsparty von Heidi Klum trug, entfalten würde. Vielleicht auch, gezielt, entfalten sollte. („In der Nacht auf Samstag enthüllte Klum dann ihre diesjährige Verwandlung in eine furchteinflößende Medusa. Ihr ganzer Körper war von reptilienartiger Haut überzogen, ein langer, schuppiger Schlangenkörper zog sich hinter ihr über den blauen Teppich. Auf ihrem Kopf ringelten sich dutzende animierte Schlangen, die Augen leuchteten giftgrün, die Zähne scharf und spitz – ein Kunstwerk zwischen Mythos und Albtraum.“)

Bei anderer Gelegenheit – einer Met-Gala – trug Musk einen Anzug mit der Aufschrift „Novus Ordo S[a]eclorum“ (Neue Ordnung der Zeit[alter]); „Novus Ordo S[a]eclorum“ ist ein Motto (der beiden Losungen) auf dem Staatssiegel der Vereinigten Staaten, es ist der lateinische Sinnspruch, der 1782 von Charles Thomson – den man mit der Ausarbeitung des Entwurfs für das Staatssiegel beauftragt hatte – vorgeschlagen und dann vom Kongress genehmigt wurde. Die Beschreibung für die Rückseite des Siegels lautet dementsprechend: „Auf der Basis der Pyramide die Zahlenbuchstaben MDCCLXXVI [1776] und darunter folgendes Motto: ´novus ordo seclorum´.“

„Novus ordo seclorum“ bezeichne – so die offizielle Begründung – eine neue, die neue amerikanische Ära (nach der Unabhängigkeitserklärung von 1776); die Begrifflichkeit leite sich von Vergils vierter Ekloge (Publius Vergilius Maro: Bucolica, Ecl.4, Zeilen 4-10) ab:

„Ultima Cumaei venit

iam carminis aetas; 

magnus ab integro

saeclorum nascitur

ordo.

Iam redit et Virgo,

redeunt Saturnia

regna;

iam nova progenies

caelo demittitur alto …“

Schon ist, gemäß Cumäischer Prophezeiung,

Das letzte Zeitalter angebrochen.

Ein großes Geschlecht beginnt seinen Lauf.

Schon kehret das Sternbild der Jungfrau wieder,

Erneut nimmt Saturn seine Herrschaft auf.

Eine neue Generation steiget von des

Himmels Höhen hernieder …

(eig. Übersetzg.)

Genauer noch: „Novus ordo s[a]ec[u]lorum“ sei eine Umformulierung der zweiten Zeile („magnus ab integro saeclorum nascitur ordo“) dieser Vergil-Ekloge.

Was indes soll „Novus ordo seclorum“ zum Ausdruck bringen, wenn Musk dieses Diktum auf seiner Jacke trägt, welche Bedeutung haben andere Begrifflichkeiten und Symbole, die ebenso auf der Ein-Dollar-Note zu finden sind, wie sie von Musk und seiner Gefolgschaft benutzt werden?

Die Mainstream-Presse versucht geradezu kindlich-naiv die Symbolik zu verharmlosen; als verunglimpfende Propaganda gedacht, tatsächlich jedoch Hintergründe enthüllend schreibt die Wiener „Presse“: „Viele Mythen ranken sich um die Symbole auf dem Ein-Dollar-Schein. Der Illuminatenorden und die Freimaurer hätten sich dort verewigt, um auf ihren Einfluss in den Vereinigten Staaten hinzuweisen. Die Presse.com gibt einen Einblick in die Welt der Verschwörungstheorien …

Heftig spekuliert wird über die unvollendete Pyramide mit dem Auge der Vorsehung. Das Auge ist tatsächlich … ein Symbol der Freimaurer, wird aber häufig angewendet und meist als ´allsehendes Auge Gottes´ interpretiert. [Vielleicht ist es aber auch das allsehende Auge Satans, der Manipulation, der Kontrolle und Überwachung – nicht von ungefähr sieht man im ZDF mit dem zweiten Auge besser.]

Die unvollendete Pyramide ist als Freimaurer-Symbol nicht bekannt … [Sehr wohl jedoch die Pyramide selbst: Sie ist „ein wichtiges Freimaurersymbol, das die Verbindung zwischen Himmel und Erde, den Wunsch nach Vollkommenheit und die Hierarchie darstellt“, so ChatGPT. Mithin: Für die in der Spitze der Pyramide – böse Zungen behaupten, dort säßen die Rothschilds – gilt es, die Pyramide von Hierarchie, von Herrschaft und Macht zu vollenden.]

Im Jahr 1776 wurde der Illuminatenorden vom Kirchenrechtler Adam Weishaupt in Ingolstadt gegründet. Dass diese Zahl auf der Pyramide zu lesen ist, hat aber wohl einen anderen Grund: Im Jahr 1776, am 4. Juli, wurde auch die Unabhängigkeitserklärung der USA verlesen … [Stellt sich die Frage: Was hat die Gründung des Illuminatenordens mit der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung zu tun?

Die KI von Mikrosoft schreibt hierzu:  Die Behauptung, dass sich hinter George Washington … Adam Weishaupt verberge, ist historisch unbegründet und entstammt dem Bereich der Verschwörungstheorien. Es gibt keinerlei seriöse Hinweise oder Belege für eine solche Verbindung … Die Idee, dass Weishaupt und Washington identisch seien oder dass Weishaupt hinter der US-Gründung stecke, stammt aus dem Umfeld von Verschwörungstheorien, die den Illuminatenorden als geheime Weltregierung darstellen. Solche Theorien vermischen historische Fakten mit spekulativen oder erfundenen Elementen.“

Gewiss. Nur bösartige Verschwörungstheoretiker vergleichen die Portraits von Washington und Weishaupt, um daraus ihre Schlüsse zu ziehen.]

Die Zeile „Novus ordo seclorum“ (Neuordnung der Zeit) sehen manche als Anspielung auf die „Neue Weltordnung“ der Freimaurer. Weiteren Anlass für Spekulationen gibt das Wort „seclorum“: Wieso wurde nicht die verbreitete Form „seculorum“ verwendet? Die Verschwörungs-Theorie: Der Text hat damit 17 und nicht 18 Buchstaben – und 17 ist wiederum eine wichtige Zahl bei den Freimaurern. Die offizielle Variante: Es ist eine Anspielung auf eine Textzeile des römischen Dichters Vergil, das von einem Goldenen Zeitalter des Friedens handelt … [Mithin: „Novus ordo seclorum“ sei eine Umformulierung der zweiten Zeile der Vergil-Ekloge (Bucolica, Ecl.4, Zeile 2) „magnus ab integro saeclorum nascitur ordo“ – recht weit hergeholt! Zudem: Bei Vergil ist expressis verbis von „saeclorum“ (als abgekürzter Form von Gen Pl.: saeculorum) die Rede; wenn man sich auf Vergil oder die lateinische Sprache im Allgemeinen beruft, bedarf es schon einer Erklärung, warum aus „saeculorum“ über „saeclorum“ bei Vergil schließlich „seclorum“ auf dem amerikanischen Siegel resp. der Dollarnote wurde.]

Auch im Banner der Inschrift sehen Verschwörungstheoretiker mehr … Das gespaltene Ende soll für Doppelzüngigkeit stehen [S. die Abb. der Dollarnote mit der gespaltenen Zungenspitze. Fürwahr: Wer die orwellsche Doppelzüngigkeit während der Corona-PLandemie erlebt hat, versteht die Symbolik. Sofern der den „Impfungen“ oder dem Shedding geschuldete Brain-Fog sein Hirn noch nicht völlig vernebelt hat.]

… sind über dem Adler auch 13 Sterne zu sehen. Verbindet man diese, ergibt sich ein Hexagramm. Dieses taucht ebenfalls immer wieder in der Symbolik der Freimaurer auf – vermutlich ein Überrest aus der alchimistischen Phase.

[Goethe verband im „Faust“ das Hexagramm mit der Symbolik des Hexen-Einmaleins´:

 „Du musst verstehn!

Aus eins mach Zehn,

Und Zwei lass gehn,

Und Drei mach gleich,

So bist du reich.

Verlier die Vier!

Aus Fünf und Sechs,

So sagt die Hex,

Mach Sieben und Acht,

So ist´s vollbracht;

Und neun ist Eins,

Und Zehn ist keins,

Das ist das Hexen-Einmaleins!“

Genauso werden wir „Untertanen“ an der Nase geführt. Von unseren „Oberen“. Nicht nur von denen an der Spitze der Pyramide. Sondern auch von deren willfährigen Adlaten.]

Wendet man das Hexagramm auf die Pyramide an, berührt es an den Enden die fünf Buchstaben A N O M S. Verschwörungstheoretiker sehen darin ein Anagramm für ´Mason´ – das englische Wort für Freimaurer.

Ein besonders wüste Theorie hat mit dem Gründervater der Vereinigten Staaten zu tun. George Washington soll heimlich durch Adam Weishaupt, de[n] deutschen Gründer des Illuminatenordens, ersetzt worden sein.“ [S. die Portraits der beiden: Ähnlicher sehen nicht einmal Zwillings-Brüder aus!]

Wie dem auch sei: Elon Musk sagt von sich selbst: „I´m not just MAGA, I´m Dark Gothic MAGA“: „Ich bin nicht nur ein MAGA, ich bin das finstere, schauerliche MAGA!“ Und er sagt auch, dass er ein dark magician, also ein dunkler Magier sei. Insofern dürfte sich MAGA hier eher auf Magier und Magie als auf den Trump-Slogan „Make America Great Again“ beziehen. Bemerkenswert auch: „Maga“ ist der fünfte und höchste Grad in der “Church of Satan“, also in der „Kirche Satans“, zu der anzumerken gilt:

Die „(First) Church of Satan“ ist die wohl älteste neosatanistische Gruppe; sie wurde vom Löwen-Dompteur und Polizei-Reporter Anton Szandor LaVey (1930-1997) gegründet. „´Die Church of Satan´ verficht den Anspruch, die erste und einzige Kirche zu sein, deren Religion Satanismus ist … Alle anderen Gruppen oder Einzelpersonen, die sich als satanistisch bezeichnen, werden von der CoS nicht als solche anerkannt.“ „Als Gründungsdatum gilt der Church of Satan der 30. April 1966. Lavey wählte die Nacht des 30. April auf den 1. Mai bewusst aus: In Anlehnung an Überlieferungen aus verschiedenen kulturellen Traditionen interpretierte er die Walpurgisnacht als traditionelle Nacht, in der Hexen, Teufel und Dämonen umherstreifen …, um in orgiastischen Feiern die Fruchtbarkeit der Natur zu zelebrieren.“

Aus dem thelematischen Gesetz Aleister Crowleys: „Tu, was du willst, soll sein das ganze Gesetz“ wurde bei Lavey: „Mach, was dir gefällt“ – aus der Herrschaft des Bösen und dem vergöttlichten Willen Crowleys entstand blanker Hedonismus.

„Die Church of Satan … ist eine weichgespülte esoterische Variante des Crowley-Satanismus. Die Schwarze Messe wird zum Psychodrama, und die höchsten Feiertage eines Anhängers der CoS sind der eigene Geburtstag, Walpurgisnacht und Halloween. In der CoS kommt es auch zu sexualmagischen Handlungen, ferner kennt sie … den Baphomet als Kultbild, umgedrehte Kreuze und das an Satan gerichtete Vaterunser. Diese Rituale der CoS werden … intern von anderen satanistischen Gruppierungen als ´Okkultkarneval´ denunziert. Die angebliche rationale Philosophie der Church of Satan will den Gleichheitsmythos unter den Menschen bekämpfen, der nur die Schwachen bevorzuge. Die CoS will eine satanische Gesellschaft errichten, die nach satanischen Prinzipien aufgebaut sein soll. In dieser Gesellschaft soll auch eine gentechnisch durchführbare Sklaverei erlaubt sein. Die CoS sucht in den USA enge Kontakte zu Stars der Hollywood Filmszene. Sie ist weltweit in sog. ´Grotten´ organisiert.“

„[Anton Lavey:] ´Alle Religionen werden sich in Richtung Satanismus wenden. Wir bewegen uns in ein neues satanisches Zeitalter. Die Zeichen sind überall. Wir glauben an den Schmerz, wir glauben an den Egoismus, wir glauben an alle wollüstigen Gedanken, die die Menschheit antreiben, den es sind des Menschen natürliche Gefühle.´“ Dieser unglaubliche Zynismus offenbart die Menschenverachtung der Satansanhänger, zeigt, was sie mit ´Tu, was du willst´ wirklich meinen:

„Werden tatsächlich Kinder geopfert, Menschen geschlachtet? Sind Menschen tatsächlich zu so etwas fähig? ´Ja, sie sind es. [Polizei-Detective]. Aber es ist nicht immer, wie Sie sich das vorstellen, dass sie auf einen Altar geschleppt …, [dann] aufgeschlitzt … werden. Manchmal werden die Opfer, wenn jemand von denen [gemeint sind die Täter] wütend wird, einfach in den Kopf geschossen, erstochen oder vergiftet.´ ´Es gibt satanische Gruppen, in denen Mütter aufgefordert werden, das eigene Kind dem Satan zu opfern. Es kann vorkommen, dass sie nur für diesen Zweck rituell geschwängert werden. Wenn das Kind dann geboren ist, wird es nie als geboren gemeldet, und manchmal muss die Mutter ihr eigenes Kind töten´ … ´Alle Satanisten sind als Kinder missbraucht worden. Alle. Ich kann mir überhaupt keinen normalen Menschen vorstellen, der so etwas Entsetzliches, Abstoßendes, Ekelhaftes, so brutal Erniedrigendes macht. Der zu so etwas überhaupt in der Lage ist´…“

Grimes, die kanadische Sängerin, mit der Musk drei gemeinsame Kinder hat, bekennt unverhohlen: “We Appreciate Power“:

„Wir schätzen Macht, Macht.

Die Leute sagen gerne, dass wir verrückt sind.

Aber KI wird uns belohnen, wenn sie regiert.

Schwört dem mächtigsten Computer der Welt die Treue.

Was braucht es noch, damit ihr kapituliert?

Wir schätzen Macht.“

Kurzum: Das „Tu was du willst. Dies sei das ganze Gesetz“ findet sich auch bei Elon Musk. Nicht nur, wenn er zugibt, mit der US-Regierung zusammengearbeitet zu haben, um den bolivianischen Präsidenten Evo Morales zu stürzen: „Wir werden putschen, wen wir wollen! Kommt damit klar!“ Nicht nur, wenn er den sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro entführen will und lauthals verkündet: „Ich komme dich holen, Maduro. Ich werde dich auf einem Esel nach Guantanamo bringen.“

„´Egal, ob gut oder schlecht, nur stark´, forderte … [Aleister Crowley] … in seinem Tagebuch und stellte damit das Programm für sein Leben auf der steten Suche nach neuen Extremen auf“ – klingt, irgendwie, nach Elon Musk. Wird man dereinst auch bei Musk wie bei Aleister Crowley sagen: „Bevor der Egomane mit dem Wunsch, die Welt zu beherrschen, … das Zeitliche segnete, hinterließ er eine Spur aus Wahnsinn, Verzweiflung und Tod. Durch seinen ebenso manischen wie ungezügelten Lebensstil erzeugte er eine gigantische Menge kraftvoller Bilder und Symbole …“ Die letzten Worte von Aleister Crowley waren: „I´m perplexed.“ Was wohl wird Elon Musk auf dem Sterbebett sagen?

„Jedes Wort, das aus Hitlers Munde kommt, ist Lüge. Wenn er Frieden sagt, meint er den Krieg, und wenn er in frevelhaftester Weise den Namen des Allmächtigen nennt, meint er die Macht des Bösen, den gefallenen Engel, den Satan. Sein Mund ist der stinkende Rachen der Hölle, und seine Macht ist im Grunde verworfen. Wohl muß man mit rationalen Mitteln den Kampf wider den nationalsozialistischen Terrorstaat führen; wer aber heute noch an der realen Existenz der dämonischen Mächte zweifelt, hat den metaphysischen Hintergrund dieses Krieges bei weitem nicht begriffen. Hinter dem Konkreten, hinter dem sinnlich Wahrnehmbaren, hinter allen sachlichen, logischen Überlegungen steht das Irrationale, … der Kampf wider den Dämon, wider den Boten des Antichrists“, so Hans Scholl (Flugblatt IV der „Weißen Rose“).

Was also dem einen sein Gott, das ist dem andern der Satan. Falls erforderlich schafft sich jeder seinen eignen Teufel. Aber auch seinen eigenen Gott. Insofern erscheint Vorsicht geboten, wenn sich Menschen (und Ideologien) auf das (vermeintlich) Gute oder Böse, auf das Eine wie auf sein Gegenteil berufen. Immer, nicht nur bei Elon Musk, stellt sich die Frage: Cui bono?

Jedenfalls: Viele wirken anders, als sie sind. Viele sind anders, als sie scheinen. Und nicht jede kabbalistisch-mystische Wortklauberei macht aus einem Dummschwätzer ein Genie. Wobei ich Elon Musk für alles andere als für ein Genie halte.

(RICHARD A. HUTHMACHER: Elon Musk, Teilband 3. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025, 5-15) 

 

 

 

 

KURZER NACHTRAG ZU MIR, DEM AUTOR UND VERLEGER:

Obwohl ich der erste Schriftsteller bin, dessen Bücher nach 1933 – jedenfalls zum Teil, 71 an der Zahl – verbrannt wurden, obwohl ich für die Herrschenden „persona non grata“ bin, gibt es – nicht jedoch bei Google! – viele, tausende Einträge über mich im Internet (denn die Zensur funktioniert [noch] nicht lückenlos); der Verfassungsschutz, will meinen: der Inlandsgeheimdienst und andere „ehrenwerte“ Organisationen beobachten mich kontinuierlich. Nun denn, ein paar Arbeitslose weniger.
Die KI von bing (microsoft) schreibt über mich: „… eine unglaubliche Leistung. Er hat [allein] in diesem Jahr mehr Bücher geschrieben als … [die allermeisten] Autoren in ihrem ganzen Leben. Wie schafft er das nur? … Er hat auch einen sehr spannenden Lebenslauf. Er war Arzt, Chefarzt, Vorstandschef, wurde ins Gefängnis geworfen, überlebte mehrere Mordanschläge und verlor seine Frau durch ein Verbrechen. Das klingt fast wie ein Roman …“

 

ZU FALSCHEN PROPHETEN MERKE ICH AN:

Ich habe mir erlaubt, Paul Brandenburg wie folgt anzuschreiben:
Wann, Hr. Brandenburg, machen Sie ihr nächstes Testzentrum auf? Wohl wissend, mit großer Wahrscheinlichkeit wohlwissend – denn dumm sind Sie nicht, unbeachtlich all dessen, was man ihnen vorhalten kann –, dass nur die PCR-Tests und die Existenz und der Einsatz von Testzentren die PLandemie ermöglicht haben.
Ich halte es für eine Schande, dass Sie ihr derartiges Handeln mit dem Argument zu rechtfertigen versuchen, wenn Sie´s nicht getan hätten, dann hätten es halt andere gemacht: Mit solcher Art von Argumenten haben schon viele, allzu viele sich reinzuwaschen versucht!
PS: Ich halte Sie somit – s. zuvor – für einen Mittäter, zudem für einen V-Mann.
Wohlgemerkt: Das ist lediglich meine Meinung, keine Tatsachenbehauptung! Und erst recht keine Formalbeleidigung.

 

 

 

 

UND IMMER WIEDER STELLT SICH DIE FRAGE: WER REGIERT DIE WELT?

 
Hesiod, Theogonie 319-325:

ἡ δὲ Χίμαιραν ἔτικτε πνέουσαν ἀμαιμάκετον πῦρ,

δεινήν τε μεγάλην τε ποδώκεά τε κρατερήν τε.

τῆς ἦν τρεῖς κεφαλαί· μία μὲν χαροποῖο λέοντος,

ἡ δὲ χιμαίρης, ἡ δ‘ ὄφιος κρατεροῖο δράκοντος.

[πρόσθε λέων, ὄπιθεν δὲ δράκων, μέσση δὲ χίμαιρα,

δεινὸν ἀποπνείουσα πυρὸς μένος αἰθομένοιο.]

τὴν μὲν Πήγασος εἷλε καὶ ἐσθλὸς Βελλεροφόντης·

…:

Auch die Chimaira gebar sie, die Glut schnaubt,

die unwiderstehlich,

schrecklich und groß, behende im Lauf und stark.

Drei Köpfe besaß sie: den einen vom mutigen Löwen,

einen anderen von der Ziege, sodann einen von der

Schlange, dem mächtigen Drachen.

Löwe war sie von vorn, am Ende ein Drache,

in der Mitte die Ziege.

Wild schnaubt sie die verheerende Glut

rotflammenden Feuers.

Pegasos tötete sie und der mächtige Bellerophontes …

 
Homer, Ilias 6, 179-183:

πρῶτον μέν ῥα Χίμαιραν ἀμαιμακέτην ἐκέλευσε

πεφνέμεν· ἣ δ‘ ἄρ‘ ἔην θεῖον γένος οὐδ‘ ἀνθρώπων,

πρόσθε λέων, ὄπιθεν δὲ δράκων, μέσση δὲ χίμαιρα,

δεινὸν ἀποπνείουσα πυρὸς μένος αἰθομένοιο,

καὶ τὴν μὲν κατέπεφνε θεῶν τεράεσσι πιθήσας:

Hieß er jenen zuerst die ungeheuerliche Chimaira

zu töten, die, von göttlicher, nicht von menschlicher

Art, dort emporwuchs:

Vorn ein Löwe, hinten ein Drache,

in der Mitte die Ziege,

um sich speiend gar schrecklich die Macht des

lodernden Feuers.

 

Ruiter, Robin de: Die geheime Macht hinter den Zeugen Jehovas. Schmid (Verlag), Durach, 1995, 70 ff. (eig. Hvhbg.):

„Wer sich ein wenig in der neueren Geschichte auskennt weiß, daß es die …Kapitalisten waren, die alle großen Kriege in Europa und Amerika organisiert und finanziert haben. Ohne uns weiter in das Thema zu vertiefen, liefern wir nun einige Beweise dafür, daß die Rothschilds und ihre Assoziierten, die Schiffs, Warburgs, Kuhn, Loeb & Co. etc., auch hinter der kommunistischen Revolution von 1917 in Rußland …standen.

In der Broschüre ´Bestaat er een Plan?´ (´Existiert ein Plan?´) von E. Smit[h?] (Amsterdam 1980) ist auf Seite 11 zu lesen:

´Der Großbankier Jakob Schiff, zusammen mit Mandell House und … Leo Trotzki, nahmen sich von New York aus der Ausbildung einiger hundert amerikanischer Revolutionäre russischer Abstammung an. Es war diese Gruppe, die die ´russische Revolution´ in Gang brachte. Mitten im … 1. Weltkrieg kümmerte sich Schiff um den …[T]ransfer der Revolutionäre nach Europa.´

Lady Queensborough (Edith Star Miller) weist in ihrem Werk ´Occult Theocracy´ (Kalifornien 1931, S. 614) nach, daß Leo Trotzki im Jahre 1917 mit Hilfe eines Agenten Jakob Schiffs [von Kuhn, Loeb & Co.] die englische Blockade mit einem Scheck von Warburg durchquerte. Anschließend brach er die Revolution in Rußland vom Zaun, die, wie wir wissen, mit einem Sieg für die Revolutionäre endete.

Einer Erklärung des jüdisch-stämmigen Hochgradfreimaurers Christian C. Rakowskij zufolge, die er 1938 … abgab, wurde die ´Oktober‑Revolution´ von den gleichen Personen subventioniert, die Japan gegen den russischen Zaren unterstützt hatten (Krieg zwischen Japan und Rußland 1904‑1905). Rakowskij gab zu Protokoll, daß er selbst zusammen mit Trotzki als Vertreter der ´Revolutionäre´ in Stockholm zugegen … war, als das Geld ausgezahlt wurde.

Der Schriftsteller Des Griffin zitiert in seinem Buch ´Wer regiert die Welt?´ (Leonberg 1986, S. 66) John Schiff, den Enkel des Bankiers Jakob Schiff, mit dem Geständnis: ´Mein Großvater hat die russische Revolution mit ca. 20 Millionen Dollar unterstützt.´

Auf den Seiten 71 und 72 des berühmten Bestsellers ´None Dare to Call it Conspiracy´ von Gary Allen liest man, daß Lord Milner als Mittelsmann der Rothschilds den Revolutionären 21 Millionen Rubel stiftete.

In einem Bericht, der vom nordamerikanischen Geheimdienst an den Generalstab des französischen Heeres übermittelt wurde, wird bestätigt, daß die jüdischen Großbankiers Jacob Schiff, Warburg, Kuhn, Loeb & Co. die russische Revolution finanziert haben (Archivdokument mit der laufenden Nummer 7‑618‑6 np 912 SR2).

Weiter[hin] existieren Beweise dafür, daß Präsident Wilson (über Mandell House) aus dem US‑Kriegsfonds durch Vermittlung des Advokaten Elihu Root von der Kuhn, Loeb & Co. den russischen Revolutionären die Summe von 20 Millionen Dollar zukommen ließ (Diese Transaktion mit 20 Millionen Dollar wurde während einer Sitzung des US-Kongresses enthüllt, als man dabei war, Kompromisse mit den Russen auszuhandeln. Register-Nr.: HJ 8714.U5.).

Beiläufig ist noch zu bemerken, daß militärische Einheiten der Vereinigten Staaten … selbst an der Revolution teilnahmen. Unter anderem schützten sie die Bahnstrecke der Transsibirischen Eisenbahn und verhinderten so, daß die Japaner in Sibirien eindrangen.

Viele … Augenzeugen … haben übereinstimmend bestätigt, daß der Anteil von Juden unter den Anführern der Revolution in Rußland nie unter 75 Prozent lag. Wir verweisen … auf die kuriose Tatsache, daß sich unter den 388 Mitgliedern der revolutionären Regierung im Dezember 1918 ganze 16 Russen befanden; alle übrigen waren Juden, 265 von ihnen stammten aus New York (Ekkehard Franke-Gricksch (Hg.): Der namenlose Krieg. [Verl. Diagnosen], Leonberg, 1989, S. 76 f.).

Der ´Hammer´ aus Leipzig schrieb in seiner Nr. 424 vom Februar 1920: ´Man kann ohne Übertreibung sagen, daß die große … russische Revolution ein Werk der Juden war, und daß sie nicht nur die Bewegung geleitet, sondern auch der Sache der Sowjets geholfen haben.´

Eustace Mullins vermerkt in seinem Buch ´The World Order´ auf Seite 65, daß die Rothschilds sich die großen Reichtümer des russischen Zaren aneigneten. Sie bekamen nicht nur das ganze Geld zurück, das sie in die Revolution investiert hatten, sondern weitere 35 Millionen Dollar wurden bei der Rothschildbank in England deponiert und zusätzliche 80 Millionen Dollar einer Bank der Familie in Paris gutgeschrieben.

Gemäß … ´New Age Magazine´ vom September 1959 (S. 516) überwies J.P. Morgan viele Millionen nach Rußland, um die neue revolutionäre Regierung zu unterstützen, und glaubt man der französischen Zeitschrift ´Présent´ vom 10. Dezember 1988, so war damals der Einfluß der Warburgs und Schiffs auf die Sowjets so groß, daß diese ihnen nichts abschlagen konnten.

Seit der sogenannten russischen Revolution bis in unsere Tage kontrollieren die Aschbergs, Repräsentanten der Rothschilds in Nordeuropa, die Bank des sowjetischen Staates. Die Rockefellers, Rothschild‑Repräsentanten in den USA, haben nicht nur regelmäßig die bekannten Weizenlieferungen finanziert, sondern sich auch ein riesiges Monopol im Ostblock eingerichtet.

Im Jahre 1922 wurde die amerikanisch‑sowjetische Handelskammer eingeweiht. Dieser Institution stand als Präsident der Jude René Schley vor; er war Ex‑Vizepräsident der Chase Bank, die sich im Besitz von Rockefeller und Co. befand.

Im gleichen Jahr unterschrieb man ein Kooperationsabkommen auf dem Gebiet der Ölförderung zwischen dem jüdischen Magnaten Armand Hammer, Rockefellers ´Standard Oil of New Jersey´ und dem sowjetischen Staat. Die ´Standard Oil´ bestätigte der Sowjet‑Regierung 50 % der immensen Ölkonzessionen, die der Schwede Alfred Nobel im Kaukasus seit den Zeiten des Zarenregimes besaß und die, theoretisch, dem neuen sowjetischen Staat einverleibt worden waren. [Erstaunlich, welche Querverbindungen sich immer wieder ergeben!]

Der ´Equitable Trust Co.´, der ebenfalls den Rockefellers gehört, arbeitete mit der Chase Bank bei der Finanzierung des Yankee-­Sowjet-Handels zusammen. 1925 finanzierte die gleiche Bank den amerikanischen Export von Baumwolle, Maschinen und Eisenwaren in die UdSSR.

1927 errichtete die ´Standard Oil´ in Rußland eine riesige Raffinerie.

1928 beteiligte sich die Bank Warburg, Kuhn, Loeb & Co. an der Finanzierung des 1. Fünfjahresplanes, nachdem sie schon vorher als Depositenbank für die bolschewistische Regierung fungiert hatte, die ihr zwischen 1918 und 1922 mehr als 600 Millionen Goldrubel überwies.

Seit 1973 befindet sich auf dem Karl‑Marx‑Platz 1 in Moskau eine offizielle Filiale der Chase Manhattan Bank. Die internationale Hochfinanz hatte sich seit der ´Oktober‑Revolution´ im Ostblock eine unumschränkte Machtposition geschaffen. Die Sowjets konnten ihr nichts verweigern und waren vollständig von ihr abhängig.

Wenn wir einen Blick auf den ´kalten Krieg´ und die anschließende sowjetische ´Perestrojka´ werfen, sollten wir nicht vergessen, daß sich nicht nur die UdSSR seit Jahrzehnten in den Händen der ´Unsichtbaren Oberen´ befindet, sondern auch die USA und ihre Verbündeten.

Erinnern wir uns deshalb der Worte Honoré de Balzacs: Die offizielle Geschichtsschreibung ist gefälscht ´Ad usum Delphini´.“

Es erstaunt, allein zu erahnen, in welchem Ausmaß das kapitalistische (Wirtschafts- und) Herrschaftssystem in die Oktoberrevolution und den Aufbau  des – sogenannten – Kommunismus´ (sowjetrussischer Prägung) verwickelt war; würde es verwundern, wenn Historiker dermaleinst feststellen sollten, dass auch heutzutage politische Systeme jeglicher Art von ein- und denselben Kräften abhängen, die ihrerseits hinter den Kulissen jener Veranstaltung wirken, die man uns als eine Diversität der Systeme einschließlich unserer je eigenen Möglichkeit, zwischen vermeintlichen Alternativen zu wählen, vorgaukelt?

Ist es wirklich abwegig anzunehmen, dass wir nur in einer großen Truman-Show leben, in der einmal dieses, ein andermal jenes Drehbuch inszeniert wird, um uns – bei derzeit fallender Profitrate – bei Laune zu halten? Oder aber, um uns noch mehr als bisher zu knechten, damit wir – in einer Gesellschaft zunehmenden Mangels bei der großen Masse und unvorstellbaren Reichtums bei einigen wenigen – nicht „aus dem Ruder laufen“? Mehr noch: Um uns grundsätzlich als Galeeren-Sträflinge zu halten, deren Schlag-Takt der Neoliberalismus vorgibt und deren Schlag-Zahl sich nach den jeweiligen Anforderungen der Sklaventreiber, unserer „Oberen“, der – wirklich – Mächtigen dieser Welt, richtet?

Und weiterhin: Müssen wir deshalb nicht lernen, Sein und Schein zu unterscheiden? Um solche Verbrecher wie Egas Moniz und Konsorten zur Hölle zu jagen statt sie als Nobelpreis-Träger, Heilsbringer, Förderer der Menschheit und dergleichen mehr zu ehren!

Denn sie sind – betrachtet man ihre Propaganda-Wirkung für das jeweilige Herrschafts-System im Verhältnis zu dem bisschen Wohlstand, das ihnen zugestanden wird – im wahrsten Sinne des Wortes billige Exekutanten der Unterdrückungs-Strukturen derer, die sie bezahlen. Und ehren. Ultimativ mit dem Nobelpreis.

Insofern möge der werte Lesen sich vor Augen führen, dass jeder Nobelpreisträger – ad unum omnes! – ein Systemling ist. Oder lässt sich ernsthaft vermuten, dass auch jemand, der gegen das jeweils herrschende System arbeitet, den Nobelpreis erhalten könnte? Würde?

In den letzten Jahrzehnten haben sich all die Technologien und technologischen Errungenschaften, die (angeblich, vermeintlich) auf fossile Brennstoffe als Energielieferanten angewiesen sind (also Automobile, Flugzeuge und dergleichen) kaum weiterentwickelt (wohingegen z.B. die Informations-Technologie eine zuvor unvorstellbare Entwicklung genommen hat – ich selbst habe noch mit dem Rechenschieber meine Abitur-Mathematikaufgaben gelöst); ist dieser Umstand Zufall oder genau so gewollt?

Weil Erdöl von überragendem geostrategischem und sonstigem Herrschafts-Interesse ist – würden wir uns alle mit freier Energie versorgen, ließen sich keine Kriege um fossile Brennstoffe führen, würde es keinen Sinn machen, die Achse des Bösen (derjenigen, die fossile Energie-Träger besitzen, aber nicht billigst abzugeben bereit sind) und die Achse des Guten zu definieren (derer, die zu wenig Öl und Gas haben, aber für ihre Wirtschaft und Gesellschaft brauchen und notfalls rauben).

Indes: Das Energie-Problem ist seit hundert Jahren gelöst. Und genau aus diesem Grund sterben Genies wie Nikola Tesla einsam, völlig verarmt, verkannt und verfemt in einem Hotelzimmer. Denn die Menschen sollen nichts von dem umsonst bekommen, was sie zu ihrem Leben brauchen – womit könnten ihre „Oberen“ sie sonst erpressen?

Deshalb, nur deshalb werden die wahren Genies (und zur Genialität gehört immer auch ein bestimmtes Maß an Verantwortung für die Menschen und die Welt!) nie den Nobelpreis erhalten. Der bleibt Gaunern und Verbrechern vorbehalten, wie diese in hiesigem Kontext Erwähnung finden. Ob es sich nun um kleine oder große Gauner, bestenfalls um Mitläufer oder  Mainstreamer handelt.

Zu den wahren Genies auszuführen bleibt anderen Büchern vorbehalten. Die ich schreiben werde, sofern „man“ mich nicht zuvor – wie meine Frau – liquidiert. Genie hin, Genie her.

(Richard A. Huthmacher: PRO SALUTE AEGROTI? SCHWERSTKRIMINELLE ÄRZTE ALS NOBELPREISTRÄGER. verlag richard a. huthmacher, Landshut [aut alibi], 2025, 1067 ff.)

 

 

 

 

Und in „BIBLIOGRAPHIE (2014-2025): ABSTRACTS UND ESSENTIALS. EINE SYNOPSIS. BAND 2, BUCHSTABEN An – Au“, S. 55-78 schrieb ich:

„ANARCHISTEN FRESSEN KLEINE KINDER“: WER IST ANARCHIST? DEUTSCHLAND UND DIE ANARCHIE

„Sie agitieren bei wilden Streiks, besetzen Wohnungen, stürmen Rathäuser, und einige berauben Banken. Ihr Ziel ist eine brüderliche Gesellschaft, eine idyllische Welt. Sie nennen sich Maoisten, Trotzkisten oder Kommunisten. Man nennt sie Chaoten. Sie sind Anarchisten. Aber sie faszinieren die Jugend und infizieren Parteien.“ So, in seiner unnachahmlich differenzierten Art, DER SPIEGEL.

„´Das Epp’sche Corps ist unter großem Jubel in bester Haltung eingezogen´, schrieb er [Thomas Mann] am 5. Mai. ´Ich finde, daß es sich unter der Militärdiktatur bedeutend freier atmet, als unter der Herrschaft der Crapule [Schurken/Lumpen]´“: So der Lübecker Nobelpreisträger. Der München leuchten ließ. Sicherlich nicht durch die Räterepublik. Der er solcher Art huldigte.

Und John Henry Mackay, seines Zeichens selbst Anarchist, konstatierte zutreffend: „Die Aussprache des Wortes [Anarchismus] schon ist wie das Schwenken eines rothen Tuches – in blinder Wuth stürzen die Meisten auf dasselbe los, ohne sich Zeit zu ruhiger Prüfung und Ueberlegung zu lassen.“ 

Pierre-Joseph Proudhon fragte: „Qu’est-ce que la propriété? ne puis-je répondre de même, c’est le vol …“ Und prägte damit das Schlagwort vom Eigentum als Diebstahl.

Ludwig Börne glaubte zu wissen: „Nicht darauf kommt es an, dass die Macht in dieser oder jener Hand sich befinde … Freiheit geht nur aus Anarchie hervor.“

Deshalb forderte Ludwig Feuerbach: „Homo tibi deus est“  – der Mensch sei sich selbst ein, sein Gott.

Und es war wiederum Mackay, der Anarchie als „Forderung nach der Souveränität des Individuums gegenüber allen Versuchen zu seiner Beschränkung und Unterdrückung, und gegenüber seinem größten und gefährlichsten Feinde: dem Staat“ bezeichnete und weiterhin feststellte: „Das neunzehnte Jahrhundert hat die Idee der Anarchie geboren. In seinen vierziger Jahren wurde der Grenzstein zwischen der alten Welt der Knechtschaft und der neuen der Freiheit gesetzt. Denn es war in diesem Jahrzehnt, daß P. J. Proudhon die titanische Arbeit seines Lebens mit: ´Qu’est-ce que la propriété?´ (1840) begann und Max Stirner sein unsterbliches Werk: ´Der Einzige und sein Eigenthum´ (1845) schrieb.“

Sollte der werte Leser mich selbst nach meiner Definition von Anarchie fragen, würde ich ihm, kurz und knapp, antworten: Ich will nicht Herr sein. Auch nicht Knecht. Ich bin und bleibe Anarchist.

In diesem Sinne schrieb meine Frau: Ich frage mich, Liebster, sind unsere Gehirne – durch neoliberale Indoktrination, durch all die „Hate-Speech“-Zensur-Kampagnen, durch gefakte Bewegungen wie Friday for Future („666“!), extinction rebellion und ähnlich unsägliche Bewegungen mehr, die wie Pilze aus dem Boden schießen, ohne dass der (heutzutage linke) Deutsche Michel (was indes nur Etikettenschwindel: frei nach Orwell wird nicht nur Hass zu Liebe und Sklaverei zu Freiheit, sondern auch links zu rechts und, bisweilen, umgekehrt), ohne dass der Deutsche Michel sich fragt, woher all die Mittel kommen, um solche Aktionen auf die Beine zu stellen, sich weiterhin fragt, wieso ein psychisch gestörtes Mädchen namens Greta scheinbar die Weisheit mit Löffeln gefressen hat und warum all die dringend notwendigen Maßnahmen im Umweltschutz an einer einzigen gigantischen Lüge, der des angeblich anthropogenen, CO2-gemachten Klimawandels aufgehängt werden –, sind unsere Gehirne, in der Tat, dermaßen gewaschen, dass wir nur noch wie Schafe hinter den  Rattenfängern des Globalismus´, der NWO, der Völker- und Rassenvermischung, der Auslöschung jeglicher individueller wie nationaler Identität herlaufen?

Statt die individuelle Freiheit einzufordern, die Anarchisten selbst-verständlich, unverzichtbar ist, die (erst) unser Mensch-Sein im Feuerbach´schen Sinne („Homo tibi deus est“) begründet! 

„Frieden oder Harmonie zwischen …. den Menschen hängt nicht allein von der formalen Gleichstellung der Menschen ab und setzt auch nicht das Auslöschen individueller Merkmale und Eigenarten voraus. Das Problem, das sich uns heute stellt und dessen Lösung dringend ansteht, liegt darin, seine eigenen Bedürfnisse zu leben und gleichzeitig die Bedürfnisse der anderen nicht außer acht zu lassen, auf andere Menschen eingehen zu können und doch die eigene Persönlichkeit zu bewahren. Für mich ist das die Basis, auf der sich die Massen und der Einzelne, der wahre Demokrat und der wahre Mensch, Mann und Frau ohne Feindschaft und Opposition begegnen können. Der Wahlspruch sollte nicht sein: Vergebt einander, sondern eher: Versucht, einander zu verstehen.“ So die Anarchistin und Frauenrechtlerin Emma Goldman.

Kant formulierte Inhalt und Wesen der Anarchie (noch)  knapper: „Anarchismus ist Gesetz und Freiheit ohne Gewalt.“

Indes: Auch die Anarchie stellt keinen Endzustand dar – jede gesellschaftliche Veränderung schaffe gleicher-maßen eine Topie (als Festschreibung der neuen Verhältnisse) wie eine Utopie (d.h. den Wunsch, auch diesen Zustand [bereits erreichter Anarchie] im erwünschten Sinne zu „transzendieren“): „Die neue Topie tritt ins Leben zur Rettung der Utopie, bedeutet aber ihren Untergang.“ 

Mithin – so Gustav Landauer – gebe es keinen Endpunkt in der gesellschaftlichen Entwicklung, vielmehr einen ständig fortschreitenden Prozess permanenter sozialer Umgestaltung und Erneuerung.                               

 „Die Menschen verstehen sich und können sich verständigen, weil sie ungleich sind; wenn sie gleich wären, wäre einer dem anderen und jeder sich selbst verhasst und ekelhaft; und eine solche Gleichheitsphantasie ist überhaupt unmöglich und widerwärtig.“

Jeder, der heutzutage solcherart argumentierte, würde von denen, die ein weltweites Einheits-Volk und eine Welt-Regierung anstreben, resp. von den bezahlten Lügenmäulern und Maulhuren solcher „Globalisten“ als Rechter bezeichnet; gälte Landauer, der Anarchist, mit seiner zuvor zitierten Meinung heute als Rechts-Radikaler, als Rechts-Extremist?

In der Diktion jener, die in dem ihnen eigenen orwellschen Neusprech von rechts sprechen, wenn sie links meinen, von Freiheit, wenn sie von Unterdrückung reden, von Wahrheit, wenn sie der Lüge den Weg bereiten.

Minimalstaat, Ultra-Minimalstaat, der Staat im Hegelschen Sinne, Kontrakte, Staatsverträge, Gesellschaftsverträge, theoretische Konstrukte en masse: Allein damit, meine Liebe –  so schrieb ich an meine Frau –, ließe sich nicht nur ein Buch füllen, vielmehr würde eine Bibliothek kaum ausreichen, um all die – teils durchaus vernünftigen, teils geradezu abstrusen – Begründungen und Konzepte für oder gegen staatliche Strukturen oder auch für eine Gesellschaft (weitestgehend) ohne Staat zu erfassen.

Ich jedenfalls habe „den Staat“ nur als gigantischen Unterdrückungs-Apparat kennengelernt. Der den Interessen einiger weniger dient, die seine (Macht-)Strukturen bestimmen und von ihnen profitieren. Der sich als Moloch geriert, welcher jegliche Individualität frisst. Mit Haut und Haar. Der nur ein Ziel hat: die vollständige Unterwerfung des Einzelnen unter die Staats-Doktrin, d.h. unter jene Ideologie, die, aus Herrschaftsinteresse, justament angesagt ist. Und der nur eine Wahl lässt: sich bedingungslos unterzuordnen. Oder aber zugrunde zu gehen.

Ich kenne nur den Staat, der dem Individuum keinerlei Raum lässt, sich und seine Fähigkeiten, seine kognitiven und emotionalen Möglichkeiten, seine spirituellen und trans-zendenten Potentialitäten zu entfalten.

Denn er, der Staat, will nicht, dass man ihn trans-zendiert – von einer Metaebene aus wäre er zu erkennen als das, was er tatsächlich ist: sowohl ein System ebenso offensichtlicher wie brutaler Gewalt als auch ein Konstrukt (mehr oder weniger) subtiler Indoktrination; eine unheilige Allianz von Interessen, die nicht dem Wohl der Menschen, sondern dem ihrer (Be-)Herrscher dienen; ein Ungeheuer, das – im dialektischen Spiel der Systeme, welches gleichwohl von denselben resp. den immer gleichen Playern dominiert wird – wahlweise im Namen der (sogenannten) Demokratie oder eines (angeblichen) anderen Gemeinwohls, im Sinne irgendeiner Religion oder im Interesse sonstiger Werte-Chimären die Menschen klein, dumm und unmündig hält.

Aperçu, heruntergebrochen in einfache Worte: „Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: Halt du sie dumm, ich halt’ sie arm“, so Reinhard Mey. In der Tat: Sei wachsam.

Weil er, der Staat, denen, die hinter ihm stehen (heutzutage, neudeutsch, auch Deep-State genannt), ermöglicht, ihre Geschäfte zu betreiben, ihren Vergnügungen nachzugehen, sich die Masse der Menschen als Arbeits-Vieh und, nicht selten, auch als Lust-Objekte zu halten; der Mord an Jeffrey Epstein (resp. sein Abtauchen mit neuer Identität) ist – pars pro toto – nicht einmal die Spitze des Eisbergs.

Deshalb: Keine Macht für niemand. Nach alter Autonomen- und Anarchisten-Art.

Mithin: Für viele Anarchisten stand am Anfang der Zorn. Das Aufbegehren. Die Rebellion. Das Streben nach Freiheit.

Indes: Freiheit wovon? Und: Freiheit wozu?

Dies dürfte sich schon Spartakus gefragt haben. Ebenso Michael Kohlhaas. Auch Che Guevara. Und Rudi Dutschke.

Mehr noch: Ist Abwesenheit von Herrschaft schon („die“) Freiheit?

Zudem: Lehrt uns die Geschichte nicht, dass eine Herrschaft im allgemeinen durch die nächste ersetzt wird – der König ist tot, es lebe der König.

Und weiterhin: Hass als Reaktion auf Unfreiheit, als Mittel und Zweck zu deren Überwindung ist (nicht selten) destruktiv – wird Freiheit somit (oft, meist gar) aus Hass und Zerstörung geboren?

In diesem Spannungsfeld von Herrschaft und Unterdrückung einerseits sowie dem Streben nach Befreiung und Freiheit andererseits entstanden Vorstellung und Praxis der An-archie (ἀν-αρχία: ἀρχία, Herrschaft; Alpha privativum als verneinendes Präfix).

Mit anderen Worten: Theorie und Praxis der Anarchie suchen eine Antwort auf die Frage, wie sich der destruktive Zorn des Aufbegehrens in eine konstruktive, schöpferische Form von Freiheit umsetzten lässt.

Die, letztere, bunt und widersprüchlich, bizarr und verführerisch die Menschen lockt – seit ihrer, der Menschen, Vertreibung aus dem Paradies. Wie auch immer diese von statten ging. Wie dieses wohl auch ausgesehen hat.

Ist Anarchie mithin nur ein Traum? Oder doch eine durchaus realisierbare Hoffnung?

Jedenfalls reichen die Wurzeln der Anarchie in der Geschichte der Menschheit weit zurück; der „moderne Anarchismus“ indes reflektiert die letzten 150/200 Jahre der Neuzeit; er ist ebenso gut dokumentiert wie in breiten Kreisen der Bevölkerung unbekannt.

Ludwig Börne dürfte der erste (Deutsche)  gewesen sein, der sich – auch im politischen Sinn – offen für die Anarchie aussprach (Ludwig Börne: IV. Betrachtungen über den Sinn der Zeitkämpfe, veranlaßt durch die Nouvelles Lettres Provinciales, ou lettres écrites par un provincial à un de ses amis, sur les affairs du temps. Paris, 1825, S. 271. In: Neue allgemeine politische Annalen. Band 20. Cotta´sche Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen, 1826):

„Nicht darauf kommt es an, daß die Macht in dieser oder jener Hand sich befinde: die Macht selbst muß vermindert werden, in welcher Hand sie sich auch befinde. Aber noch kein Herrscher hat die Macht die er besaß, und wenn er sie auch noch so edel gebrauchte, freiwillig schwächen lassen. Die Herrschaft kann nur beschränkt werden, wenn sie Herrenlos, – Freyheit geht nur aus Anarchie hervor. Von dieser Nothwendigkeit der Revolutionen dürfen wir das Gesicht nicht abwenden, weil sie so traurig ist. Wir müssen als Männer der Gefahr fest in das Auge blicken und dürfen nicht zittern vor dem Messer des Wundarztes. Freyheit geht nur aus Anarchie hervor – das ist unsere Meinung, so haben wir die Lehren der Geschichte verstanden.“

(Nicht nur) in diesem Kontext und Konnex ist es von Nöten, ein wenig Aufklärung zu betreiben. Zur deutschen Geschichte. Zu weiten Teilen derselben. Die, obwohl jüngere und jüngste Vergangenheit betreffend, weithin im Dunkel des Mainstreams verborgen werden. Resp. wird.

Jedenfalls in den Geschichtsbüchern unserer Kinder nicht vorkommt. Denn dort steht zwar alles Mögliche. Nicht aber die Wahrheit: Das, was uns als – vermeintliche, angebliche – Wahrheit vorgegaukelt wird, ist – immer, ausnahmslos – nichts anderes als die Sichtweise der je Herrschenden. Nicht (einmal) ihre eigene. Sondern die, die sie der Masse suggerieren. Zu eigenem Nutzen und Frommen.

Warum jedoch sind nicht alle Menschen – außer der Handvoll, die sie, die Masse, beherrscht – Anarchisten? Warum streben so wenige nach Freiheit?

Sicherlich (auch) deshalb, weil ihnen Visionen fehlen. Eine Vorstellung von dem, was könnte sein, was möglich wär. Nicht weniger. Nicht mehr.

Zu solch „utopischen“ Vorstellungen (im Sinne des Entwurfs von Potentialitäten) leistet „die Anarchie“, auch und namentlich die im Denken, leistet der „freie Geist“ (wie Nietzsche ihn definiert) einen entscheidenden Beitrag.

Selbst wenn – nach einem Diktum, das Jack London zugeschrieben wird – gelten mag: „Das Wort Utopie allein genügt zur Verurteilung einer Idee.“

Wie also muss man sich „den Anarchismus“ vorstellen? Und auch „den Anarchisten“?

Die Konzeptionen anarchistischer Modelle und diesbezüglich konkrete Umsetzungsversuche sind höchst unterschiedlich: Gewerkschafter wie Unternehmer (mit alternativen, Kapitalismus kritischen Geschäftsmodellen), Materialisten und „Esoteriker“, Gläubige (woran auch immer) und Atheisten, Anhänger bedingungsloser Gewaltfreiheit wie Befürworter von Gewalt (für eine revolutionäre Umwälzung bestehender gesellschaftlicher Verhältnisse), sie alle bezeichnen sich ggf. als Anarchisten; für manche ist der Aufbau alternativer sozialer Strukturen und Kommunikationsformen, zuvörderst die Selbstverwaltung das Credo, andere wiederum glauben mehr an Propaganda und – manche mehr, andere weniger – an die Propaganda der Tat.

Was also haben alle Anarchisten miteinander gemein?

Sie wollen eine freie Gesellschaft ohne Herrschaft des Menschen über den Menschen.

Sie wollen, dass die Menschen selbstbestimmt die Art und Weise ihres Zusammenlebens regeln; freie Vereinbarungen und gegenseitige Solidarität sollen Gesetze und die Konkurrenz aller mit allen ersetzen.

Sie wollen, dass der autoritäre Zentralismus gegenwärtiger Gesellschaften durch den Föderalismus zukünftiger anarchistischer Formen des Zusammenlebens ersetzt wird.

Sie, die Anarchisten, wollen eine dezentrale Vernetzung kleiner Einheiten. Anstelle immer gigantischerer, Länder und Kontinente übergreifender Formen gesellschaftlicher und ökonomischer Organisation.

Sie wollen eine Vielzahl wie Vielfalt parallel existierender gesellschaftlicher Zusammenschlüsse anstelle eines einzigen verbindlichen Staatskonstruktes.

Sie wollen nichts anderes als gleiche Rechte und Pflichten für alle Menschen.

Zur Verwirklichung benannter anarchistischer Vorstellungen  müsste der Staat als Institution und autoritäres Herrschafts-Prinzip weichen.

Dafür müssten die „tragenden Säulen“ des (autoritären) Staates wie Polizei und Militär, wie Justiz und repressive Verwaltungsstrukturen, wie Kirche und Staats-Ideologie, wie pädagogische Indoktrination im Sinne des je herrschenden Systems weichen. Dafür müsste auch die kapitalistische Wirtschaftsform, die den Reichtum weniger durch die Ausbeutung der Masse ermöglicht, weichen.

Derart – grosso modo – die gesellschaftliche Utopie der Anarchisten. In deren Vorstellung Anarchie die moralisch höchste Form der Ordnung verkörpert – deshalb, weil Vorschriften, Regeln und Begrenzungen in freiwilliger Übereinkunft gesetzt und nicht durch pure Macht oktroyiert werden.

Folgerichtig versuch(t)en – namentlich in den letzten zweihundert Jahren – ganze Generationen von Systemlingen (wie Politiker und Pfaffen, Literaten und sonstige Affen, nicht zuletzt sogenannte Wissenschaftler) alles nur Erdenkliche, um den Anarchismus als gesellschaftstheoretisch philosophisches Konstrukt und auch als konkrete politische Bewegung zu diskreditieren.

Noch heute definiert der Duden Anarchie als „Zustand der Gesetzlosigkeit …, [als] Chaos in rechtlicher, politischer, wirtschaftlicher [und] gesellschaftlicher Hinsicht“ – durch solche Indoktrination soll suggeriert werden, dass die Verwirklichung anarchistischer Ideen jede Gesellschaft ins Chaos stürze.

Jedoch (wie angeführt zuvor): Gemäß Kant ist Anarchie „Gesetz und Freiheit ohne Gewalt“, „Gesetz und Gewalt ohne Freiheit“ indes sind nichts anderes als Despotie.

In eben diesem Sinne konstatierte (der Anarchist) Elisée Reclus zu Recht: „Anarchie ist die höchste Form der Ordnung.“

Gleichwohl – vornehmlich wegen der negativen Konnotation der Begrifflichkeit „Anarchie“ – geben sich diejenigen, die eine herrschaftsfreie Gesellschaft anstreben, die unterschiedlichsten Namen; sie nennen sich „Föderalisten“ („Abschaffung des Staates, seiner Grenzen und seines Apparates, Ersetzung durch neue Strukturen auf der Basis gleichberechtigter Kommunen und Räte, die sich dezentral [föderal] organisieren“), sie nennen sich „Kollektivisten“ (Befürworter einer Gesellschaftsordnung auf der Grundlage von Gemeinschaftlichkeit), „Mutualisten“ (Mutualismus: „genossenschaftliche Ordnung auf dem Prinzip der gegenseitigen Hilfe und Solidarität“) oder „Syndikalisten“ (Anarcho-Syndikalisten: Anarchisten auf gewerkschaftlicher Basis); bisweilen sprechen sie auch von „Akratie“ statt von Anarchie oder bezeichnen sich als „Libertäre“ bzw. als libertär:

Zudem drängt sich der Verdacht auf, dass die Idee der Anarchie verwässert werden soll, auf dass niemand mehr – und „Otto Normalverbraucher“ schon gar nicht – ihre Inhalte kennt und einen Bezug zu seinem eigenen Leben herstellen kann: Deceptio dolusque suprema lex – Tarnen und Täuschen gehört zum Geschäft.

Nichtsdestotrotz sind viele Menschen „Anarchisten“ – auch wenn ihnen dieser Umstand nicht bewusst wird.

Denn sie hinterfragen, was ihnen nicht einsichtig erscheint, weigern sich zu glauben, was sie nicht verstehen, sind nicht bereit, etwas zu tun, nur weil „man“ es befiehlt.

„Der Widerstand gegen Herrschaft zieht sich … als stetiger Strang durch die Geschichte von Individuen und Gruppen: mal als listige Spaßvögel, mal als rebellierende Aufrührer, mal als aufmüpfige Querdenker …

Taten und Figuren sind in Märchen, Liedern und Legenden überliefert, und in aller Welt erfreuen sich die… Aktionen der Kleinen gegen die Mächtigen der ungeteilten Sympathie des Publikums. Aktionen, deren Zielscheibe die Autorität und deren Wesen Freiheit und Gerechtigkeit sind.“

Jedenfalls: Von entscheidender Bedeutung ist für Anarchisten das Verständnis von Freiheit – ihnen genügen keine Teilfreiheiten wie den (Wirtschafts-)Liberalen die Freiheit des Handels, den Patrioten die Freiheit des Vaterlandes oder den Aufklärern die Freiheit des Geistes, vielmehr ist Freiheit für sie unteilbar und all-umfassend, betrifft ebenso das alltägliche Leben der Menschen wie deren globale Organisation.

Freiheit ist für Anarchisten mit sozialer Gerechtigkeit verbunden; es gibt keine Anarchie ohne Gerechtigkeit: „Freiheit ohne Sozialismus ist Privilegientum und Ungerechtigkeit – und Sozialismus ohne Freiheit ist Sklaverei und Brutalität.“ So, zutreffend, Bakunin.

Folgerichtig wurde die Begrifflichkeit vom „sozialen Anarchismus“ geprägt („Arten des Anarchismus: … sozialer Anarchismus, für den kleine menschliche Gemeinschaften [Familie, Dorf, Kleinbetrieb, Arbeiterzellen] ohne starre Regeln und Zwang harmonisch kooperieren [Tolstoi, Bakunin, Anarchosyndikalisten]“).

Anarchisten kämpfen nicht nur gegen, sondern sie kämpfen auch und insbesondere für (konstruktives libertäres Element): beispielsweise kämpfen sie gegen Rüstung und für den Frieden, gegen Atomkraftwerke sowie Umweltzerstörung und für Ökologie, gegen Behördensumpf, Polizeiwillkür und Justizarroganz sowie für ein Verwaltungssystem, das den Menschen dient, nicht umgekehrt.

Dadurch gebiert (staatliche) Unterdrückung nicht Gewalt, sondern Lösungsansätze und neue Denk- und Lebensmodelle.

Auch wenn im historischen Kontext einige anarchistische Strömungen, namentlich zu Ende des 19. Jhd., ihre Zuflucht in Gewalt gegen die Repression, die sie selbst erfuhren, suchten: Die Zahl der Pazifisten im Kampf der Anarchisten gegen ihre Unterdrückung ist ungleich größer als die Zahl derer, die Gleiches mit Gleichem und Gewalt mit Gewalt vergelten (wollten oder wollen).

Zudem sollte man nicht alle für Anarchisten halten, die mit der schwarzen Fahne wedeln oder in schwarzer Montur auf alles einprügeln, was nicht ihrer Gesinnung oder der des Verfassungsschutzes ist: Viele von denen segeln unter falscher Flagge. Wie einst die Piraten.

Vielmehr ist der Anarchismus ein fort- und immerwährendes Experiment, ein „Basar der Vielfalt“, aus dem sich ein jeder, indes nicht nach Belieben bedienen kann. Denn Anarchismus ist ebenso vielfältig wie in keiner Weise willkürlich.

Mithin ist der Anarchismus kein (definiertes und definitives) Ziel, sondern ein Zustand sozialen Zusammenlebens, den die, welche sich gesellschaftlich organisieren, immer wieder wie immer wieder neu bestimmen müssen; er ist nicht die marxsche Utopie einer klassenlosen Gesellschaft, sondern ein ständiges Suchen, Versuchen, Wagen und Ausprobieren.

Aus dem (obersten) Ziel des Anarchismus, die Herrschaft des Menschen über den Menschen zu beenden, aus dem sozial geprägten anarchistischen Freiheitsgedanken leitet sich die un-bedingte Forderung der Anarchisten ab, den Staat in seiner jeweils herrschenden Form, seine Macht- und Herrschaftsverhältnisse abzuschaffen.

Und Alternativen zur alten Staatlichkeit zu entwickeln:

So viel Kollektivität wie nötig, so viel Individualität wie möglich.

Gleiche Chancen und Rechte, aber keine Gleichmacherei.

Abschaffung der kapitalistischen Produktionsweise. Abschaffung des kapitalistischen Geld- und Zins-, namentlich des Zinses-Zins-Systems.

Ersatz dieses kapitalistischen Wirtschaftssystems, nicht durch eine sozialistische Plan-, sondern durch eine solidarische Bedarfswirtschaft.

Überwindung von Klassen- und sonstigen Macht-Hierarchien: Zwar werden Menschen unterschiedlich geboren. Und sollen unterschiedlich bleiben. Aber sie sollen nicht aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer Rasse, ihrer Nationalität oder Religion, namentlich nicht aus wirtschaftlichen Gründen irgendwelche Privilegien besitzen. In diesem Zusammenhang sind beispielsweise eine Vielzahl rechtlicher Bestimmungen, insbesondere Eigentum, Besitz und Erbrecht betreffend, neu zu regeln.

Durch Überwindung des Staates sind auch dessen Institutionen (grundsätzlich) in Frage zu stellen und weit(est)gehend abzuschaffen; dies gilt namentlich  für die Regierung des jeweiligen Staates, für seine bürokratischen Strukturen, für Armee, Polizei und Justiz, ebenso für  das staatliche Erziehungsmonopol; zu beseitigen ist auch die Hoheit einiger weniger über die Medien (Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen).

Weil viele religiöse und anarchistische Vorstellungen, Moral und Ethik betreffend, durchaus übereinstimmen, ist der Anarchismus eher antiklerikal (also gegen religiös verbrämte Herrschaftsstrukturen gerichtet) als anti-religiös.

„In freien Gesellschaften darf es kein Eigentum an Menschen mehr geben. Anarchisten wenden sich deshalb gegen die alltäglichen Abhängigkeits- und Unterdrückungsverhältnisse – speziell die von Frauen und Kindern. Die meisten Libertären lehnen daher auch die Institution der Ehe und der ´bürgerlichen Kleinfamilie´ ab. In ihr sehen sie eine wichtige Stütze des Staates.

Sie ziehen freiwillige Zusammenschlüsse nach dem Prinzip der Wahlverwandtschaft vor, etwa in Großfamilien, Wohngemeinschaften oder Kommunen, deren Zusammensetzung wechseln kann.

Das bedeutet übrigens nicht, daß alle Menschen so leben müßten, oder daß sich zwei Menschen nicht etwa lebenslang lieben und [einander] ´treu´ sein dürften – vorausgesetzt, sie tun dies freiwillig und ohne den erpresserischen Zwang des Eherechts.

Vielmehr geht es darum, auch andere Formen zuzulassen und die in normalen Familien übliche Hierarchie zu überwinden: Frauen und Kinder sollen als gleichberechtigte Menschen akzeptiert sein, und die religiös gefärbte Sexualmoral soll einer lustvollen Gleichberechtigung weichen. Das Patriarchat als die bei uns gängige Form der Herrschaft steht damit automatisch im Zielkreuz anarchistischer Kritik.“

Wichtiges Anliegen ist den Anarchisten auch die Ökologie. Denn eine frei Welt ist nicht in einer zugrunde gehenden Umwelt möglich.

Libertäre Gesellschaften sind nicht das Paradies; auch in ihnen wird es Ungerechtigkeit, Aggressionen, wohl auch Kriminalität geben. Gleichwohl sollen gesellschaftliche Strukturen entwickelt werden, in denen soziales Fehlverhalten minimiert wird.   

Denn immer stellt sich die Frage: Wer ist Täter? Und wer ist Opfer?

Auch wenn staatlich-autoritäre Strukturen zum Ziel haben, aus jedem Strafgefangenen einen Dymas zu machen, werden sie doch, immer wieder, einen neuen Gestas hervorbringen. Denn Gewalt erzeugt Gegengewalt. Die wir dann im Knast zu büßen haben und zudem – wie Dimas – durch unsere Unterwerfung bereuen sollen.

Derart schaffen seit biblischer Zeit die Täter ihre Opfer. Und verzeihen ihnen, den Opfern, wenn sie, die Opfer, bereuen, dass sie durch der Täter Taten zu Opfern wurden. Das nennt man strukturelle Gewalt. Oder auch die Logik der Herrschaft. Dem wollen Anarchisten wehren.

Und sie, die Anarchisten, wollen, beispielsweise, auch den (-selben Herrschafts-)Strukturen wehren, die Ursache und Anlass für psychiatrische Anstalten bzw. für die Zwangseinweisung von (allein in Deutschland jährlich fast 200.000!) Menschen sind:

„Psychisch Kranke sind in rechtsstaatlichen Demokratien die einzigen Menschen, denen die Freiheit entzogen werden darf, ohne dass sie eine Straftat begangen haben.“

Die Psychiatrie hat eine janusköpfige Doppelfunktion: Sie soll nicht nur psychisch leidenden Menschen helfen, sondern und insbesondere auch sozial abweichendes Verhalten kontrollieren sowie auffällige, nicht berechenbare, unerwünschte, kurzum abweichende Handlungsweisen sanktionieren.

Psychiater sind befugt, Zwang und Gewalt auszuüben, und dies im staatlichen Auftrag; dadurch ist ihre Funktion der ordnungspolitischen Rolle der Polizei vergleichbar und ergänzt die Tätigkeit der Hüter dessen, was nach gesellschaftlichem Konsens (?) für Recht und Ordnung gehalten wird.

Die Macht der Psychiatrie und der sie ausübenden Psychiater ist mithin gewaltig; sie entziehen Menschen die Freiheit, nötigen ihnen eine „Behandlung“ auf – meist mit Psychopharmaka, nicht selten, auch heute noch, mit (noch schlimmeren) Foltermethoden wie beispielsweise der Elektrokrampftherapie …

Soweit irgend möglich, wird das, was hinter Psychiatriemauern geschieht, vor der Öffentlichkeit verborgen. Gewalt ist in der Psychiatrie gleichwohl allgegenwärtig, jeder Insasse kann deren Opfer werden, jeder dort Tätige, ob Pfleger oder Arzt, muss bereit sein, sie anzuwenden.

Eine Zwangseinweisung kann jeden treffen – wenn er den falschen Leuten in die Quere kommt, ist es sehr schnell um seine Bürgerrechte, um seine Freiheit und seine körperliche Unversehrtheit geschehen.

Jedenfalls: Wer sich nicht biegt wird gebeugt. Wer sich nicht beugt wird gebrochen. In patriarchalischen strukturell gewaltbasierten Gesellschaften. Dem stellen Anarchisten die Vorstellung einer von der Herrschaft des Menschen über den Menschen freien Gesellschaft gegenüber. Der werte Leser möge selbst entscheiden, in welcher dieser Gesellschaften er leben will.

Mithin, somit: „Die Anarchisten“ sind (nicht nur eine überaus heterogene Bewegung, sondern auch und namentlich) nicht die gemeingefährlichen Attentäter, Bombenleger, Dynamitarden, Kleine-Kinder-Fresser, als die „man“, will meinen: als welche die Herrschenden, diejenigen, die ihre Machtstrukturen durch jede egalitäre Bewegung bedroht sehen, sie mit Vorliebe darstellen. Anarchisten sind vor allem eins: Freiheitsliebende, die jegliche Herrschaft des Menschen (oder eines Systems) über den Menschen ablehnen.

Anarchisten sind und waren – ob bewusst oder unbewusst sei dahin gestellt, jedenfalls faktisch – ein Kontrapart zu all den Bewegungen, die Menschen unterdrücken oder – oft gefährlicher noch, weil sehr viel schwerer zu erkennen – in eine bestimmte Richtung zu „erziehen“, zu manipulieren versuchen.

Sie waren und sind ein Gegenentwurf für viele derer, die sich in „geschlossenen“ gesellschaftlichen Systemen (wie z.B. in dem als kommunistisch/sozialistisch bezeichneten der DDR) nicht (mehr) zu Hause fühl(t)en.

Insofern ist Anarchie – eo ipso –  an kein (gesellschaftliches, politisches, religiöses, philosophisches) System gebunden; sie, die Anarchie ist schlichtweg die Suche des Menschen nach sich selbst: in seiner Un-bedingtheit, frei von allem und jedem, nur begrenzt durch die Unverletzlichkeit anderer freier Menschen und der Grenzen, die diese zum Schutz ihrer je eigenen Person setzen.

Insofern ist Anarchie der Todfeind jeder Ordnung, die auf Herrschaft, Macht und Unterdrückung, auf oben und unten beruht; sie ist letztlich eine Gesellschaft von Freien unter Freien, sie ist die soziale und politische Manifestation von Humanismus und Aufklärung.

Dies ahnten, fühlten all die „Anarchisten“ im kurzen langen Jahr „der Wende“. In diesem Jahr zwischen 1989 und 90, wo alles möglich schien. Und tendenziell auch war. Als die Menschen sich selbst ein Stück näher kamen. Als sie erkannten, wer sie sein könnten. Als die große Chance einer wirklichen gesellschaftlichen Erneuerung bestand (ob die „friedliche Revolution“ nun als false flag inszeniert war oder auch nicht); das Volk hatte sich bewegt, und aus dieser Bewegung entstand ein Sog, der nicht nur das Alte hinweg spülte, sondern auch „das Neue“ (dem es Form, Inhalt und Gestalt zu verleihen galt) erst möglich machte.

Indes: Allzu sehr war die große Mehrheit der DDR-Bürger dem alten (Denken und Fühlen in obrigkeitsstaatlichen Strukturen) verhaftet, als dass, in großer Zahl, neue Formen des Zusammenlebens, mehr noch des (individuellen wie gesellschaftlichen) Seins entstanden wären, entstehen konnten.

Insofern war 1989/90 nicht das Jahr der Wende, sondern – in vielerlei Hinsicht, was darzustellen (namentlich) in den folgenden Bänden unseres Briefwechsels dezidiertes Ziel ist – das Jahr der vertanen Möglichkeiten. Die sich derart, in unserer Lebenszeit, erneut nicht bieten werden.

Insofern ist – ex post betrachtet – 1989/90 kein Jahr der Freude (über den Aufbruch), sondern ein Jahr der Trauer (über all die Möglichkeiten, die vertan wurden).

Vertan – so meine dezidierte Meinung; Akten indes, die diese meine Meinung ultimativ beweisen könnten, werden sicherlich nicht mehr zu meinen Lebzeiten deklassifiziert –, vertan, weil nicht von ungefähr eine Adelheid Streidel Oskar Lafontaine den Hals aufschlitzte, Karsten Rohwedder – angeblich von einer nicht existenten 3. Generation der RAF – erschossen wurde und ein paar Jahre zuvor ein gewisser Michail Gorbatschow bestochen worden war (und hernach, bis dato, weiterhin fleißig und in größtem Stil bestochen wird – was alles käme ans Tageslicht, wenn dieser Mann reden würde), sondern vertan auch und insbesondere, weil die Masse der DDR-Bürger, obrigkeitsstaatlich erzogen, nicht einmal die Möglichkeiten erkannte, die sich ihr in diesem Jahr ´89/´90 boten. (Anm.: Vorangehende Aussagen werden selbstverständlich in diesem und/oder in den Folgebänden des Briefwechsels belegt.)

Vielleicht auch, weil sie schlichtweg Angst hatten vor der Freiheit. Denn Freiheit ist ein Stück weit auch Anarchie – „altgr. Ἀναρχία anarchía: ´Herrschaftslosigkeit´, von ἀρχία archía ´Herrschaft´ mit verneinendem Alpha privativum“, wie Wikipedia, ausnahmsweise zutreffend, vermerkt (und wie, zur Etymologie, bereits zuvor ausgeführt wurde).  

Und das Fehlen von Herrschaft (anderer über sie) macht den meisten Menschen Angst. Weil sie diesen Zustand nicht kennen. Möglicherweise mit Chaos assoziieren. Auf jeden Fall aber mit (einer wie auch immer gearteten) Bedrohung verbinden.

Und so strebten sie, die Bürger der (Noch-)DDR, vom Regen in die Traufe. Vom Pseudo-Sozialismus in den höchst realen Kapitalismus. Der ein immer neo-liberaleres Angesicht annahm.

Suum cuique möchte man sarkastisch anmerken: Wer sich die Freiheit (die ihm im Wendejahr auf silbernem Tablett angeboten wurde) nicht erobert, hat sie auch nicht verdient.

Wie dem auch sei: „Die Geschichte des Anarchismus in Deutschland durchlebte verschiedenste Phasen und organisatorische Ansätze – von anarchistischen Bombenanschlägen und der ´Propaganda der Tat´ über anarchistische Gruppen innerhalb der ArbeiterInnenbewegung (ab 1918 repräsentiert in der anarchosyndikalistischen Gewerkschaftsbewegung / der FAUD) bis hin zu alternativen Lebenswegen und Siedlungsprojekten nach den Ideen von Gustav Landauer u.a. In der bayrischen Räterepublik kurz nach dem Ersten Weltkrieg waren anarchistische Ideen ebenso präsent wie 1968 und in der Alternativbewegung der 70er- und 80er-Jahre“ (Anarchistische Texte [Deutschland], https://www.anarchismus.at/geschichte-des-anarchismus/deutschland, abgerufen am 05.10. 2019).

Ich bin überzeugt, dass kaum einer derjenigen, die im kurzen langen Jahr der sog. Wende die Anarchie – jeder auf seine Art – probten, sich der langen und wechselvollen Geschichte des (deutschen) Anarchismus bewusst war. Aber die Menschen in der Noch-DDR probten sie, die Anarchie. Wenn auch nur für einige, für einige wenige Monate.

Wollten frei sein von Unterdrückung, von der Herrschaft des Menschen über den Menschen.

Und liefer(te)n uns Erfahrungen, Geschichten, Anekdoten, die Hoffnung geben.

 

 

 

 

BIBLIOGRAPHIE (2014-2025)

 

Die URLs meiner in Bezug genommenen Publikationen sind in der PDF-Version – wohl zensurbedingt – nicht abrufbar; in der EPUB-Version lassen sie sich problemlos anklicken und öffnen. Bisher noch.

Mithin, in Abwandlung von Stefan Georges „Sentenz“: ein ding auch sei, selbst wenn das wort gebricht.

Die Bibliographie (und die zahlreichen sonstigen Verzeichnisse und Beschreibungen meiner Publikationen) ist resp. sind vonnöten, damit sie nicht dem Vergessen anheimfallen: Die (wohlgemerkt: von Menschen Hand  programmierte!) KI wird mehr und mehr dafür sorgen, dass alles, was den Herrschenden missfällt, aus dem Internet verschwindet. Und wer sich nicht durch eine eID ausweist, wird in Bälde ohnehin keinen Zugang mehr zum WEB erhalten. 

Deshalb, liebe Leser, druckt möglichst viel aus, bevor alles halbwegs Relevante aus dem Internet gelöscht wird. Ich selbst muss nolens volens in elektronischer Form publizieren – es würde Millionen kosten, die weit über tausend Bücher, die ich bis dato geschrieben und veröffentlicht habe, als gedruckte Werke aufzulegen.

 RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): BIBLIOGRAPHIE: ABSTRACTS UND ESSENTIALS. BAND 1. SYNOPSIS, 2014-2025, Buchstaben Aa-An. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025               PDF | EPUB 

RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): BIBLIOGRAPHIE (2014-2025): ABSTRACTS UND ESSENTIALS. BAND 2. EINE SYNOPSIS. BUCHSTABEN An-Au. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025               PDF | EPUB

RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): ABSTRACTS UND ESSENTIALS: BIBLIOGRAPHIE (2014-2025), BAND 3. BUCHSTABEN B-Da. EINE SYNOPSIS. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025             PDF | EPUB 

RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): ESSENTIALS UND ABSTRACTS: BIBLIOGRAPHIE (2014-2025), BAND 4. BUCHSTABEN Da-De. EINE SYNOPSIS                PDF | EPUB

RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): „KEIN DING SEI WO DAS WORT GEBRICHT.“ ESSENTIALS UND ABSTRACTS: BIBLIOGRAPHIE (2014-2025), BAND 5, BUCHSTABEN De. verlag Richard A. Huthmacher, Landshut (aut alibi), 2025               PDF | EPUB  

RICHARD A. HUTHMACHER („… qui pro veritate militat in mundo“, adhuc posteaque, fortiter in re, suaviter in modo: „Wohl an, ich will aufrührerisch sein“): WIR STERBEN ALLE TAGE. ESSENTIALS UND ABSTRACTS: BIBLIOGRAPHIE (2014-2025),
BAND 6, BUCHSTABEN De – De

FORTSETZUNG FOLGT

 

 

 

 

MEHR ALS EIN NACHWORT – EIN „PROGRAMMATISCHES MANIFEST“

Unrecht geschieht nicht durch göttliche Fügung, sondern durch der Menschen Hand. Die, welche scheitern, scheitern selten aus eigener Schuld, vielmehr und viel mehr an Armut und Not, an Lüge und Unterdrückung.

Auch wenn die Dinge nebeneinander stehen, so liegen die Seelen der Menschen doch ineinander. Deshalb muss an die Stelle der Ich-Es- die Ich-Du-Beziehung treten. Deshalb dürfen die je Herrschenden nicht weiterhin die Macht haben, zu definieren, was gesund, normal, mithin gesellschaftlich erwünscht und was krank ist; deshalb krank, weil es eine störende, unerwünschte und bestehende Macht-, Herrschafts- und Lebensstrukturen ebenso hinterfragende wie in Frage stellende Form menschlichen Denkens, Fühlens und Handelns zum Ausdruck bringt.

Im Mensch-Sein ist ebenso Gut-Sein wie Böse-Sein angelegt und möglich; welcher Teil sich – mehr oder weniger – entwickelt, hängt wesentlich von unseren Seins-Bedingungen ab. Diese sind Ausdruck des je eigenen Lebens, in das wir geworfen werden und dessen Umstände wir nicht allein bestimmen können. Deshalb sind wir sowohl zum Guten wie zum Bösen fähig und, entsprechende Umstände vorausgesetzt, auch willens.

Folglich ist das Böse keine ontologische Wesenheit, nicht im Mensch-Sein an und für sich begründet. Vielmehr entsteht es auf Grundlage dessen, was Menschen anderen Menschen antun – das Böse des Einzelnen ist sozusagen das Spiegelbild des kollektiven Bösen.

Ergo sind wir für „das Böse“ verantwortlich. Allesamt. Und können uns nicht exkulpieren, indem wir „das Böse“ bei Anderen und im Anders-Sein suchen. Denn das Böse sind wir selbst. Und solange wir dies nicht erkennen, insofern und insoweit wir dafür nicht die Verantwortung übernehmen, nützt es nicht, das Böse auf Andere zu projizieren. Es wird uns einholen. Überall. Zu jeder Zeit. Nicht nur durch Eichmann und den Holocaust. Auch im Musa Dagh. In der Apartheid. In den sogenannten ethnischen „Säuberungen“. In allen Kriegen. Und auch im Alltag.

Wir alle können vom Bösen befallen werden. Wie von der Pest in Camus´ Roman, in dem die Seuche eben dieses Böse symbolisiert. Und wir können wie Dr. Rieux gegen die Pest kämpfen. Wie Sisyphos zwar. Aber ohne mit Pater Paneloux diskutieren zu müssen. Denn die Pest, die Seuche, das Böse ist keine Strafe Gottes. Vielmehr eine Strafe der Menschen. Für die Menschen. Für das Unrecht, das sie über die Welt, über die Kreatur und über sich selbst gebracht haben.

Wenn wir im Geist der Bergpredigt:

  • „Selig die Trauernden, denn sie werden ge-tröstet werden
  • Selig, die keine Gewalt anwenden, denn sie werden das Land erben
  • Selig, die hungern und dürsten nach der Ge-rechtigkeit, denn sie werden satt werden
  • Selig, die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden“

mit „dem Bösen“, d.h. mit uns und mit denen um uns, umgehen, ist die Theodizee von untergeordneter Bedeutung, müssen wir nicht weiterhin angesichts des Elends in der Welt Gott (zu) rechtfertigen (versuchen).

„In der Tat: Wir werden als Götter geboren. Und sterben, meist, als Karikaturen. Als das, was die Lebenswirklichkeit aus uns macht.

Deshalb träume ich den Traum von einer etwas gerechteren, ein wenig besseren Welt. Bekanntlich indes heißt οὐτοπία Nicht-Ort. Dennoch: Utopien haben immer auch eine Vorbildfunktion, sie sind das Konglomerat unsere Hoffnungen, Wünsche und Sehnsüchte. Solange wir noch eine Utopie haben, werden wir nicht an der Dystopie, d.h. an der Anti-Utopie, will meinen an der Realität zerbrechen“, so der Alte Mann zum Kleinen Fuchs.

Der antwortet: „Ich glaube, Du wolltest mir sagen, dass wir alle nur als Entwurf unserer selbst und unseres Selbst geboren werden. Zunächst nicht mehr sind als ein Traum – der Mensch, ein Traum, was könnte sein, was möglich wär. Nur ein Vielleicht, nicht weniger, nicht mehr.“

Denn Mensch und Welt, so Bloch, sind nicht fertig, nicht abgeschlossen, vielmehr streben sie nach einer in ihnen zwar angelegten, aber noch nicht „herausgekommenen“ Verwirklichung. In diesem Sinne ist die „konkrete Utopie“ Blochs die Hoffnung des Menschen auf den „aufrechten Gang“.

Und der Alte fährt fort: „In Zeiten matriarchalischer Gesellschaften gab es weder Ausbeutung noch Unterdrückung noch Kriege.

Nicht, weil Frauen die besseren Menschen sind. Sondern weil matriarchalische Gesellschaften – im Großen und Ganzen – kein Privateigentum kannten, die ´Produktionsmittel´ jener ´archaischen´ Zeit tatsächlich vergesellschaftet waren und es nicht arm und reich, nicht mächtig und ohnmächtig, nicht Herren und Sklaven gab; vielmehr konnte sich jeder entsprechend seinen Fähigkeiten entfalten, gab es mithin weder Grund noch Anlass für Neid und Missgunst, für Hass und Zorn, für Rache und Vergeltung. Und es gab keine Veranlassung, sich, notfalls mit Gewalt, das zu nehmen, wovon man glaubte, es werde einem vorenthalten.

Somit hatte ´das Böse´ weder Grund noch Grundlage, weder Ursache noch Anlass.

Natürlich leben wir nicht mehr im Matriarchat. Und werden in einer solch ´gynäkokratischen´ Gesellschaft auch nicht mehr leben. Es sei denn, wir bomben uns in kollektivem Wahnsinn in einen solchen Zustand zurück.

Indes: Ich will und kann hier keine Lösungen anbieten. Vielmehr will ich Erklärungen finden. In freiem Geist. Abseits von Forschung und Wissenschaft. Die natürlich ihrer Zeit und ihrem Geist, also dem Zeitgeist verhaftet sind. Dem Zeitgeist, der den Interessen, Ideen und Ideologien einer weniger, d.h. weniger Mächtiger geschuldet ist. Und der, über Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg, ebenjenes Böse schafft, das er dann – mit seinen Mittel vergeblich und letztlich, um sich nicht selbst zu entlarven, selbstverständlich nur angeblich – zu erklären versucht.“

Jedenfalls zeigt das völlig unterschiedliche Sozialverhalten genetisch fast identischer Verwandter, dass nicht Gene unsere konkrete Lebenswirklichkeit bestimmen, vielmehr unser Genom lediglich die – offensichtlich weiten – Grenzen absteckt, innerhalb derer sich soziales Geschehen vollzieht, innerhalb derer das gesamte Spektrum menschlichen Verhaltens denkbar ist, innerhalb derer Gut und Böse, Liebe und Hass möglich sind und wirklich werden.

Lösen wir unsere Konflikte und die daraus resultierenden Aggressionen solidarisch, friedfertig und einvernehmlich, verbleibt keine Wut, die wir nach außen und auf andere richten müssen, währt kein  Groll fort, der sich  in gewalttätigen Auseinandersetzungen entlädt. Sind wir als soziale Gemeinschaft zu einer derartigen Konfliktlösung indes nicht fähig, entsteht jenes emotionale Amalgam aus Un-mut, Erbitterung, Ingrimm, Zorn und Ablehnung, welches das Unsägliche ermöglicht, das Menschen Menschen antun.

Mithin: Das Bewusstsein bestimmt das Sein und das Sein bestimmt das Bewusstsein. Kein Topos, sondern Grundlage allen menschlichen Lebens. Nicht erst seit Marx und der Quantenphysik.

„Nun ja, nun ja“, druckst der Fuchs herum, „nun ja.“

Dann aber hebt er an zu einem Sermon, derart, als wolle er dem Alten eine Predigt halten:

„Der Mensch ist kein ´homo clausus´, Mensch-Sein, in all seinen Facetten, ist nicht isoliert von den Bedingungen menschlichen Seins zu betrachten. Ersteres wird und letztere werden maßgeblich von der jeweiligen Wirtschaftsordnung eines Gemeinwesens bestimmt. Deshalb ist das Wirtschaftssystem, in dem wir leben – und unter dem wir, so wage ich zu behaupten, ggf. existentiell leiden –, für uns alle von entscheidender Bedeutung.

Und so sind Zins und Zinseszins das Grundübel unserer kapitalistischen Wirtschaftsordnung sowie Ursprung und Grundlage ihrer, euphemistisch ausgedrückt, gesellschaftlichen und sozialen Verwerfungen. Denn mit Zins und Zinseszins angelegtes Geld vermehrt sich – ohne jegliche Leistung seiner Eigentümer – nach genügend langer Zeit ins schier Unermessliche.

Eine solch gigantische Geld- und – damit einhergehend – auch Schulden-Vermehrung lässt sich nicht in Einklang bringen mit Wirtschaftswachstum und Lebenswirklichkeit. Deshalb kommt es immer wieder zu großen gesellschaftlichen Verwerfungen, namentlich zu Kriegen; das Zinseszins-System braucht, aus seiner inneren Logik heraus, regelmäßig Zusammenbrüche.

In der Natur ist exponentielles Wachstum unbekannt; in ihr verlaufen Wachstumsprozesse näherungsweise kontinuierlich, also linear. Nur diejenigen, welche die Regeln von Wirtschaft und Wirtschaftswachstum festlegen (und von ihnen profitieren!), sind so vermessen, sich ein derartig utopische Wachstum wie das exponentielle des Zinses-zins´ auszudenken!“    

Durch Akkumulation entzieht sich das Geld im kapitalistischen Wirtschaftssystem dem natürlich-kreatürlichen Wechsel von Entstehen und Vergehen, versetzt denjenigen, der imstande ist, Geld zu horten, in eine Position, welche der anderer Teilnehmer des Wirtschaftskreislaufs überlegen ist. Denn er muss das akkumulierte Geld nicht sofort wieder in den Kreislauf einbringen, kann – im Ge-gensatz zu Marktteilnehmern, die nicht in der Lage sind, Geld anzuhäufen – warten, bis die Preise für Güter möglichst niedrig und die Bedingungen des Marktes insgesamt günstig  für ihn sind.

Derart führt ein Wirtschaftssystem, das ermöglicht, Geld zu akkumulieren, auf das angehäufte Geld Zinsen und auf diese Zinsen wiederum Zinseszinsen zu vereinnahmen, einerseits zu einer Kapitalakkumulation sowie zum leistungslos erworbenen Reichtum einiger weniger (mit entsprechend umfassenden gesellschaftlichen und politischen Einflussmöglichkeiten), andererseits – abhängig davon, wann und in welchem Umfang das zurückgehaltene Geld wieder in den Wirtschaftskreislauf investiert wird – zu nicht vorhersehbaren Störungen und Krisen eben dieses Kreislaufs. Die Marktüberlegenheit des (akkumulierten) Geldes stört das freie Kräftespiel zwischen Käufer und Verkäufer, zwischen Angebot und Nachfrage.

Damit akkumuliertes (Geld-)Kapital nicht zurückgehalten, sondern reinvestiert wird, ist die Einführung von umlaufgesichertem Geld (Umlauf- oder Schwund-Geld) erforderlich: Dieses Umlaufgeld verliert in definierten Zeiträumen einen bestimmten Anteil seines Wertes, und zwar zu Lasten der Geld-Inhaber; deshalb versuchen diese, ihr Geld mög-lichst schnell wieder in Umlauf zu bringen. Gleiches gilt für Geld-Institute, die ebenfalls möglichst viel Geld re-investieren (statt akkumulieren) wollen.

Außerdem sollten sich die Menschen zu Produktions- statt, wie bisher, zu Tauschgemeinschaften zusammenfinden: Aufgrund des technischen Fortschritts ist es mittlerweile möglich, alle Menschen dieser Welt im Überfluss zu versorgen; die Verknappung erfolgt einzig und allein durch den Handel und das auf diesem gründende Wirtschaftssystem (mit all seinen Verwerfungen und sozialen Unge-rechtigkeiten).

Menschen in der sogenannten Dritten Welt (und nicht nur dort) hungern und verhungern – nur beispielsweise –, weil auf Lebensmittel, wie im Casino, gezockt wird und man lieber Menschen krepieren lässt, als solch lukrative Wetten (die natürlich nicht Wetten, sondern Futures und dergleichen heißen) zu verlieren.

„Aber das ist ein weites Feld“, erwidert der Alte, „darüber muss ich noch viele Bücher schreiben. Und dazu ist noch viel Forschung nötig.

Indes: Immer mehr nehmen Konzerne entscheidenden Einfluss auf eben diese Forschung; sie ist ohne die Gelder der Industrie kaum mehr möglich. Und keine Hochschule legt noch offen, welches Unternehmen wieviel Geld für welche Dienstleistung bezahlt.“

 Der Fuchs nickt und pflichtet dem Alten bei: „Die Freiheit von Wissenschaft und Forschung lebt von der Diskussion; Geheimhaltung hat hier nichts zu suchen.“

„Wie wahr“, entgegnet der Alte. „Indes: ´Wes Brot ich ess´, des Lied ich sing.´

Fast alle Wissenschaftler forschen heutzutage mit finanzieller Unterstützung der Industrie oder beziehen von ihr Vortrags- oder Beraterhonorare; die Interessengruppen der Großkonzerne bestimmen die Leitlinien der Forschung, sie beherrschen den Markt des jeweiligen Sektors und bestimmen dessen Entwicklung.“

In der Tat: Was als richtig oder falsch, was als zulässig oder unzulässig, auch, was als gesetzeswidrig zu gelten hat (unabhängig davon, ob es, moralisch betrachtet, rechtens oder schieres Unrecht ist), bestimmen alleine die, welche die Macht haben, die gesellschaftlichen Regeln festzulegen und entsprechende Gesetze zu deren Durchsetzung zu erlassen.

In diesem Zusammenhang spielt die Justiz eine ebenso entscheidende wie unrühmliche Rolle. Der Alte Mann merkt dazu an:

„Mein Glaube an Recht, Gerechtigkeit und Gerichte war früher der eines vertrauensvollen Kindes. Tatsächlich jedoch, so musste ich erfahren, sind Gerichte alles andere als ein Tempel von Recht und Gerechtigkeit. Eher Häuser der Überheblichkeit. Tabuzonen. Orte für Deals.

Recht ist ein Geschäft. Justitia ist eine Ablasshändlerin. Eine Hure. Wenn auch keine blinde. So jedenfalls sieht die Wirklichkeit aus.

Und mehr noch: Das üble Spiel, das man Jurisdiktion nennt, wird zur bitterbösen Farce, wenn die Justiz selbst zum Täter wird. Gäbe es tatsächlich die Justitia, die man uns weismachen will, sie risse sich die Binde vom Kopf, würde sie erfahren, was in ihrem Namen geschieht.

Blinde werden sehen, Lahme werden gehen, und die Rechtsprechung wird Gerechtigkeit erzeugen – wer daran glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann.“

„Wie recht Du hast“, pflichtet der Fuchs ihm bei, „es ist ebenso beschämend wie verstörend, wie die Justiz mit Menschen umgeht, deren Leben zerstört, sie in Zivil- wie in Strafprozessen zugrunde richtet, sie ihrer Existenz, ihrer Freiheit beraubt. Mit Kalkül, aus Gleichgültigkeit, infolge Ignoranz, ´versehentlich´, bewusst und willentlich – die Motive, welche haarsträubenden Fehlentscheidungen und himmelschreienden Ungerechtigkeiten zugrunde liegen, sind ebenso facettenreich wie vielschichtig.

Die Quote aller Fehlurteile dürfte bei etwa 25 Prozent liegen. Anders formuliert: Vermutlich jeder Vierte wird zu Unrecht verurteilt, geht unschuldig hinter Gitter, wird gebrochen, in seiner bürgerlichen Existenz vernichtet, nicht selten existentiell zerstört.“

Indes: Richter sind nicht nur Täter, sondern auch Opfer:

Sie sind Vollstrecker eines gesellschaftlichen Systems, das Macht ausübt, das diszipliniert und unterwirft, das biegt oder bricht. Das sich in den Köpfen der Menschen, mehr noch, in ihren Seele einnistet, das sich breit macht, das zu „freiwilliger“ Unterwerfung drängt, zu vorauseilendem Gehorsam zwingt.

„Freiwillige“ Unterwerfung ist das wirksamste Herr-schaftsinstrument; hierauf verstehen sich so genannte Demokratien vortrefflich. Denn es braucht nicht den großen Knüppel, den Diktaturen schwingen. Müssen. Widerstand wird – vordergründig, vermeintlich und in wohl dosiertem Maße –  zugelassen. So entweicht „Druck aus dem Kessel“, gibt man breiten Kreisen die Illusion, dadurch, dass man Missstände benenne, werde man diese auch beseitigen. Ein frommer Wunsch.

Und die Justiz eines Gesellschaftssystems reflektiert nicht mehr und nicht weniger als die Missstände des jeweiligen Gemeinwesens. Deshalb dürfen wir nicht die Justiz an den Pranger stellen, ohne die Gesellschaft anzuprangern und bloß zu stellen. 

Nur in einem freien Gemeinwesen ist mithin eine gerechte Justiz möglich. Denn menschlich verkrüppelte Richter können keine gerechten Urteile fällen, bringen sie doch ihre eigenen Ängste, ihre psychische Verwirrung, ihre intellektuelle Verirrung (auch) in ihre Arbeit ein. Wie jeder andere. Mit dem Unterschied, dass ihr Verdrängen, Nicht-Verstehen, Missachten, Geringschätzen andere Menschen in größtes Unglück stürzt oder zumindest stürzen kann.   

Deshalb haben wir, als Gesellschaft, genau die Richter, die wir auch verdienen.

Der Kleine Fuchs führt in diesem Zusammenhang aus: „Kant schreibt in seinen ´Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre´: ´Hat er aber gemordet, so muss er sterben. Es gibt hier kein Surrogat zur Befriedigung der Gerechtigkeit.´

Dem möchte ich entgegnen: Einen Mörder zu ermorden macht einen nicht zu einem besseren Mörder und schon gar nicht zu einem besseren Menschen.

Jedenfalls, so meine feste Überzeugung, lässt sich ein Verbrechen nicht sühnen, indem man den Täter liquidiert, exekutiert, guillotiniert oder auf sonstige Art eliminiert. Sühne ist allenfalls möglich durch einen ´Ausgleich´ für die Tat, d.h. durch Begrenzung des Schadens, den das Opfer, den die Gesellschaft erlitten hat; der Täter indes kann zu diesem Ausgleich nur beitragen, wenn er am Leben bleibt.

Ein Mann des Ausgleichs, einer Begrenzung des Schadens, der durch die Tat ohnehin schon entstanden ist, war beispielsweise Edward Kennedy – später selbst Opfer eines politisch motivierten Mordes –, der bezüglich der Ermordung seines Bruders (durch die gedungenen Henkersknechte u.a. des militärisch-industriellen Komplexes, der eine Beendigung des für ihn profitträchtigen Vietnam-Krieges durch den amerikanischen Präsidenten verhindern wollte) folgendermaßen ausführte: ´Mein Bruder war ein Mann der Liebe, des Gefühls und des Mitleids. Er hätte nicht gewollt, dass sein Tod Anlass ist, ein anderes Leben auszulöschen.´“

Kann es tatsächlich jemanden in Erstaunen versetzen, dass wir unter solchen Seins-Bedingungen krank werden. Krank werden müssen: Darwinismus als gesellschaftliches Selektionsprinzip, Konformismus im Denken, Anarchie in den Gefühlen, Chaos im Unter- und Unbewussten – wen wundert, dass Millionen, Milliarden Menschen erkranken: an einer Unzahl von Süchten, an Krebs, an MS und ALS, an Alzheimer, an Parkinson und und und …

„In der Tat“, so der Kleine Fuchs, „wird Medizin heutzutage als Ware gehandelt, wird das Gesundheitswesen zur Manipulation benutzt, werden Leben und Gesundheit ökonomisiert und totaler politischer Kontrolle unterworden; wie viele Patienten kenne ich, denen man mit Zwangseinweisung in eine psychiatrische Anstalt zumindest gedroht hat, weil sie sich diesem verhängnisvollen Diktat nicht unterwerfen wollten und – nur beispielsweise – eine schulmedizinische (Krebs-)Behandlung abgelehnt haben. 

Derart werden die Behörden zu Handlagern von Ärzte-Potentaten, die, aus reiner Profitgier, die Menschenrechte – namentlich das Recht auf Selbstbestimmung, das Recht auf körperliche, geistige und seelische Unversehrtheit, nicht zuletzt das Recht auf das je eigene Leben – mit Füßen treten. 

Die Übergänge zwischen Tätern, Helfern und Helfershelfern, Mitläufern, bisweilen auch Opfern eines nur schwer zu durchschauenden Systems sind fließend; die Schuld der ´Big Player´ in dieser Gemengelage von Geld und Macht, von Gier und Resignation, von Bestechen und Bestechlichkeit ist jedoch nicht zu leugnen. Gesühnt wird diese Schuld indes (fast) nie – zu groß die Macht des Medizinisch-Industriellen-Komplexes, zu willfährig verhalten sich die, welche politische und gesellschaftliche Verant-wortung tragen.  

Wer aufbegehrt, weil er sich zumindest einen Rest an Menschlichkeit, an Mitgefühl und Empathie bewahrt hat, wird, ´nach allen Regeln der Kunst´, zugrunde gerichtet, (zunächst) wird seine soziale, dann seine physische Existenz vernichtet. ´Wir haben es hier … mit Strukturen zu tun, von denen die Mafia noch etwas lernen könnte´ – diese Erkenntnis musste auch ich oft und leidvoll erfahren.

Die moderne Medizin ist unersättlich in ihrer Macht- und Profitgier, oft gar kriminell. Das Medizinkartell hat kein Interesse an der Gesundheit, sondern ausschließlich an der Krankheit von Menschen. Denn nur letztere lässt sich, im bestehenden System, finanziell wie politisch, ausbeuten.

Um Geschäft, Einfluss und Macht auszuweiten, geht das Kartell mit Lug und Trug vor: Krankheiten werden erfunden, verursacht, aufrechterhalten; zur Erreichung angestrebter Ziele werden relevante gesellschaftliche Bereiche wie die Medien und auch die Politik in Beschlag genommen.

Denn die staatlichen Gesundheits-Verweser sind maßgeblich in dieses mafiöse System von Fälschung und Korruption eingespannt; sie sind ihm letztlich unterworfen.“

Und aufs engste mit dem Staat und seinen Herrschaftsstrukturen ist auch die Psychiatrie verbunden. Die Mind-Control ausübt, in dessen Auftrag und in enger Zusammenarbeit mit ihm. Weshalb sogenannte ´psychisch Kranke´ die einzigen Menschen sind, denen in so genannten rechtsstaatlichen Demokratien die Freiheit entzogen werden darf, ohne dass sie eine Straftat begangen haben.

Die Psychiatrie hat eine janusköpfige Doppelfunktion: Sie soll nicht nur seelisch leidenden Menschen helfen, sondern auch und insbesondere sozial abweichendes Verhalten kontrollieren sowie auffällige, nicht berechenbare, unerwünschte, kurzum abweichende Handlungsweisen sanktionieren.

Psychiater sind befugt, Zwang und Gewalt auszuüben, und dies im staatlichen Auftrag. Dadurch ist ihre Funktion der ordnungspolitischen Rolle der Polizei vergleichbar und ergänzt die Tätigkeit der Hüter dessen, was nach – angeblichem – gesellschaftlichem Konsens als Recht und Ordnung gilt. 

Gleichwohl wird die Ordnungsfunktion der Psychiatrie kaum wahrgenommen, weil die Anwendung von Gewalt als Hilfe für den Patienten verschleiert wird; allenfalls werden gewalttätige Exzesse ruchbar, die dann als Entgleisungen von Einzelnen, nicht jedoch als zwangsläufige Folgen eines menschenverachtenden Systems kaschiert werden.

Die Macht der Psychiatrie und der sie ausübenden Psychiater ist somit gewaltig; sie entziehen Menschen die Freiheit, nötigen ihnen „Behandlungen“ auf, bestimmen dadurch ihr Leben bis in die letzte Faser ihres Seins.

„Obwohl auch die Seelen- und Seins-Zustände Andersartiger – welche man als psychisch krank bezeichnet, wiewohl ebenso Krankheit wie auch Gesundheit lediglich eine soziale  Norm widerspiegeln –, obwohl also auch extreme Zustände seelischen Seins wie beispielsweise Psychosen zu den normalen Möglichkeiten menschlichen Lebens und Erlebens gehören“, pflichtet der Alte dem Fuchs bei.

Und fährt fort: „Solch außergewöhnliche Bewusstseinszustände wie Psychosen lassen sich beispielsweise auch durch intensives Fasten, durch Schlaf- und Reizentzug, durch Hyperventilation oder durch Drogen (Halluzinogene), also durch äußere Einflüsse hervorrufen.

Insofern und insoweit sind selbst akute schizophrene Episoden lediglich als eine extreme Variante ´normalen´ menschlichen Seins zu betrachten; chronische Schizophrenien indes sind oft Nebenwirkungen langjähriger Behandlung mit Psychopharmaka und/oder die Folge sozialer Stigmatisierung.“

Der Fuchs wirft ein: „Gleichwohl: Verweigern sich Psychiatrie-Patienten der Behandlung und wehren sie sich dagegen, wird diese mit körperlicher Gewalt durchgesetzt.

Zwar schämen sich Psychiater, dass ihre Disziplin, die Psychiatrie, derart durch Gewalt geprägt wird. Dies hindert sie jedoch nicht, ihr obsoletes Handwerk zu betreiben. Folgerichtig wird das, was hinter Psychiatrie-Mauern geschieht, vor der Öffentlichkeit verborgen – soweit irgend möglich.

Gewalt ist in der Psychiatrie allgegenwärtig, jeder Insasse kann deren Opfer werden, jeder dort Tätige, ob Pfleger oder Arzt, muss bereit sein, sie anzuwenden.“

„Eine Zwangseinweisung kann jeden treffen“, merkt der Alte an. „Wenn er den falschen Leuten in die Quere kommt, ist es sehr schnell um seine Bürgerrechte, um seine Freiheit und seine körperliche Unversehrtheit geschehen.

Und heutzutage würde man Mystiker wie Augustinus, wie Bernhard von Clairvaux und Hildegard von Bingen, wie den heiligen Franz von Assisi und Thomas von Aquin, wie Bonaventura, die hl. Theresa von Avila und den hl. Johannes vom Kreuz, wie Ignatius von Loyola oder auch einen tief in der mystischen Tradition verwurzelten Martin Luther, einen Jakob Böhme und einen Angelus Silesius, kurzum, die Geistesgrößen der christlich-abendländischen Kultur wegsperren und zwangsbehandeln. Mit Neuroleptika und Elektrokrampftherapie.“  

Jedenfalls sind psychiatrische Diagnosen nicht mehr als Konstrukte, Vorstellungen, Konzepte, Konventionen, Sehmuster. Sie ändern sich im Laufe der Zeit. Regelmäßig. Somit ist die psychiatrische Diagnostik ein höchst subjektiver Prozess, der sich nicht objektiv reproduzieren lässt.

Bezeichnenderweise werden namentlich solche Personen zwangseingewiesen, die sich den Kriterien von Planbarkeit, Regelmäßigkeit und Verfügbarkeit widersetzen, also den Anforderungen, die in den heutzutage höchst durchstrukturierten Alltags- und Arbeitsbezügen unerlässlich sind.

Vereinfacht ausgedrückt: Wer sich nicht ein- und unterordnet, läuft Gefahr, psychiatrisiert zu werden.

Verwundert es, dass die Selbstmordrate Zwangs-Psychiatrisierter hundertmal höher ist als die der Gesamt-Bevölkerung. Nicht etwa, weil zwangsweise Psychiatrisierte grundsätzlich selbstmordgefährdeter sind als andere. Sondern deshalb, weil der Tod, im Verhältnis zu den Quälereien und Demütigungen der Psychiatrie, oft als das kleinere Übel erscheint.

Bezeichnenderweise litten und leiden viele Geistes-Schaffende an einer „Geistes-Krankheit“. Wenn man psychiatrische Normen zugrunde legt. Man ist geneigt zu fragen: „Gibt es ein ´gesundes´ Genie?“

So sollen Beethoven, Mussorgsky und Toulouse-Lautrec, Baudelaire, Gorki und E. T. A. Hoffmann, Edgar Allan Poe und Paul Verlaine Alkoholiker, mithin „Sucht-Kranke“ gewesen sein; an einer Erkrankung des schizophrenen Formenkreises oder einer manisch-depressiven Erkrankung haben – mit einiger Wahrscheinlichkeit – Chopin, Robert Schumann, Vincent van Gogh, Wassily Kandinsky und Edvard Munch gelitten, ebenso Dante, Balzac, Dickens und wohl auch Goethe, Hölderlin, Jakob Lenz – der Sturm-und-Drang-Dichter –, Conrad Ferdinand Meyer und Rainer Maria Rilke, Adalbert Stifter und August Strindberg, Kant und Nietzsche, Jean Jaques Rousseau und Rudolf Steiner, der Anthroposoph, auch Winston Churchill, Literatur-Nobelpreisträger 1953.

Die Zahl depressiver Künstler ist Legion; nur pars pro toto seien Franz Liszt, Pablo Picasso, Wilhelm Busch oder Sören Kierkegaard erwähnt.

Aristoteles wollte wissen, warum alle Philosophen Melancholiker sind; Platon sprach von der Manie als dem „göttlichen Wahnsinn“ der Dichter. Es war kein geringerer als Goethe, der fürchtete, in Wahnsinn und Abgrund zu stürzen. Ähnlich Schiller. Stefan Zweig schrieb über Nietzsche, Hölderlin und Kleist sein Buch „Der Kampf mit dem Dämon“. Und Jaspers zeigte, dass Krankheit, auch psychische, oftmals unverzichtbare Voraussetzung großer Leistungen ist.

Auch in Dürrenmatts „Die Physiker“ bleibt letztlich unklar, wer die Irren sind – die Insassen der Anstalt oder die Ärzte – und wo die Irren sind: in der Anstalt oder draußen. Und schuldig werden alle. Die drinnen. Die draußen. Die Ver-rückten. Und die „Gesunden“.

Es zeigt sich, im Theaterstück wie im „richtigen Leben“, dass die Grenzen zwischen gesund und psychisch krank, zwischen normal und verrückt unscharf sind, nicht klar zu definieren, dass sie immer wieder Bäumchen-wechsel-dich spielen.

So also bricht sich der normale Wahnsinn Bahn. Und es stellt sich die Frage: Sind wir nun Irre? Oder nur leicht zu behandeln? Oder eben keine Irre. Weshalb wir dann handeln. Statt uns behandeln zu lassen. Außer- oder innerhalb von Anstaltsmauern.

Nur Wortspielereien? Zumindest solche mit mehr als ernstem Hintergrund.

„Schizophrenie, Psychose, Irre-Sein“, sagt der Alte zum Fuchs, „sind gleichsam strategische Bezeichnungen. Wie ´Jude´.

Will man Menschen ausgrenzen, muss man dies rechtfertigen. Dazu braucht man die passenden Redewendungen. Dazu braucht man Etiketten. Die man auf das klebt, was man für menschlichen Müll hält. Den es zu entsorgen gilt.

Insofern und insoweit haben Psychiatrie und rassistische Ideologien eine ähnliche Funktion: Sie sollen kontrollieren und die Ausübung von Gewalt und Herrschaft legitimieren. Dazu muss man Menschen als ver-rückt abstempeln. Durch ´Diagnosen´. Und seine diese noch so abstrus.

Solcherart macht man Menschen zu Unter-Menschen, zu Un-Menschen, zu Nicht-Menschen. In Psychiatrie wie Rassenideologie. Derart erhält man die ideologische Rechtfertigung, Juden und ´Asoziale´, Trinker und Homosexuelle, körperlich Behinderte und psychisch Andersartige zu eliminieren. In einer Kaskade der Gewalt und des Irr-Sinns – wohlgemerkt der Täter, nicht der Opfer –, die von der Zwangssterilisation bis zu den Gaskammern reicht.

Insofern gibt es einen Zusammenhang zwischen ´Eugenik´, systematischer Ermordung von Psychiatrie-Patienten sowie der Verfolgung und Ermordung anderer ethnischer, religiöser und/oder sozialer Opfergruppen:

Wie den Sterilisationsgesetzen die Rassengesetze folgten, so ging die Tötung von ´Behinderten´ der systematischen Ermordung von Juden, Sinti und Roma voraus.“

Ob alle dem leben wir allein von der Hoffnung, mit der Hoffnung, durch die Hoffnung. So also leben wir das Prinzip Hoffnung. Trotz der Absurdität unseres Seins. Wie Σίσυφος. Jener Sisyphos, der θάνατος überlistete und von eben diesem Thanatos bestraft wurde. Mit Sinnlosigkeit. Sisyphos, dem allenfalls ein Herakles helfen könnte, der die Macht eines Zeus hätte. Oder die des christlichen Gotts. Doch der, letzterer, ist stumm. Und tatenlos.

In unserer „schönen, neuen Welt“ haben Gefühle, haben Hoffnungen und Sehnsüchte, haben Verzweiflung, Trauer und Wut, haben auch Weigerung und ultimative Verweigerung wie der Selbstmord keinen Platz. Denn sie werden als störend empfunden und als hinderlich erachtet – für das reibungslose Funktionieren einer zunehmend seelenlosen Gesellschaft, die einzig und allein die Maximierung des Profits zum Ziel hat. Einer Gesellschaft, in welcher der störungsfreie Ablauf von Ausbeutung und Unterdrückung – als notwendige, unerlässliche Voraussetzungen eben dieser Profitmaximierung – nicht durch die Weigerung des je Einzelnen in Frage gestellt werden darf.

Erst recht nicht durch eine letzte, endgültige, unumstößliche und nicht zu revidierende Weigerung, die der Selbsttötung. Denn Aufbegehren wird nicht geduldet, weder im Leben noch und erst recht nicht im und durch den Tod!

Mithin wird die Selbsttötung zum Mittel politischen Protestes, bringt zum Ausdruck, dass der Suizident das, wofür er kämpft, für wichtiger hält als sein eigenes Leben.

Damit der Selbstmörder kein Fanal gegen Unrecht und Unterdrückung setze, wurden, folgerichtig, bereits in der Antike ebenso die Selbsttötung wie auch deren Propagierung verboten.

Viele antike Philosophen – wie der Vorsokratiker Pythagoras und der Sokrates-Schüler Platon bei den Griechen sowie Cicero bei den Römern – lehnten die Selbsttötung, letztlich auch aus Gründen der Staatsräson, ab.

In der katholischen Kirche war – in der Tradition von Augustinus, festgeschrieben im Codex Iuris Canonici und geltend bis 1983(!) – Selbst-Tötung schlichtweg Sünde: weil das Leben an sich Gott gehöre, der Selbst-Mörder folglich gegen Gottes Gebot verstoße. So dass man Selbstmördern nur ein „Eselsbegräbnis“ außerhalb „geweihter“ (Friedhofs-)Mauern zugestand: „Er soll wie ein Esel begraben werden, fortgeschleift und hinausgeworfen vor die Tore Jerusalems“, so Jeremias 22,19.

Jedenfalls war und ist Suizid – es sei denn, er wäre aus machtpolitischen Interessen (wie im Islamismus) gerade erwünscht – den je Herrschenden in nahezu allen Gesellschaften und zu mehr oder weniger allen Zeiten ein Dorn im Auge.

„Denn Herrschen heißt Verfügen“, pflichtet der Fuchs dem Alten bei, „Selbstmord indes bedeutet, sich jedweder Herrschaft und Verfügung zu verweigern – unwiderruflich, unumkehrbar, unumstößlich.

Menschen, die sich Elend und Not durch Selbsttötung entziehen – trotz aller Angst des Kreatürlichen vor seinem immanenten Ende –, Menschen, die auch die Furcht vor dem überwinden, das man ihnen antut – z.B. psychiatrische Zwangsbehandlung –, sollte ihr Versuch, sich selbst zu töten, misslingen, Menschen, die aufbegehren, solcherart, biegen und beugen sich nicht, jedenfalls nicht mehr.

Vor keiner Schikane, vor keiner Repression, vor keiner Strafe.

So also mein Vermächtnis sei:

Mit dem Tode will ich reden und will dem Tode sagen, dass ich hab Eden brennen sehn.

Er kommt. Nächtens und am Tage.

Er kommt. Plötzlich, unerwartet.

Er kommt. Erhofft, von dir ersehnt.

Er nimmt dich mit, stellt keine Frage.

Er kommt. Am Ende deiner, am Ende eines jeden Menschen Tage.

Er wird dich fragen: Schaust du Eden?

Und du wirst sagen: Ich hab Eden brennen sehn.“

„Nun fängst Du schon wieder an zu philosophieren, kleiner Fuchs.“

„Nichts anderes als ein philosophischer Diskurs ist unser Gespräch“, antwortet der Fuchs, „ein Diskurs über uns, ein Diskurs über die Fragen des Seins.

Ein Diskurs, der mäandert zwischen dem ´Prinzip Hoffnung´ und der ´Philosophie des Absurden´, zwischen einer ´konkreter Utopie´ der Zuversicht und dem Aberwitzigen, dem Befremdenden und Befremdlichen, dem abstrusen menschlichen Elend, welchem kein Sinn abzugewinnen, dem Leid in der Welt, das weder zu verstehen noch zu erklären ist.“